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Indigosommer Hörbuch

Indigosommer

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Inhaltsangabe

Ein einsamer Strand, ein grenzenloser Ozean, ein Ort voller Magie und Geheimnisse - die 15-jährige Austauschschülerin Smilla wähnt sich in La Push im Paradies. Alles scheint perfekt, als die Clique im Indianerreservat ihr Surfcamp aufschlägt. Und dann ist da noch Conrad, der stille Indianerjunge, der Smilla fasziniert. Doch warum ist er der Clique gegenüber so feindselig? Was verbergen die anderen vor ihr? Eine schicksalhafte Begegnung bringt Smilla und Conrad einander näher und nach und nach enthüllt das Mädchen, was letzten Sommer an diesem Strand geschehen ist. Mutig kämpft sie gegen Vorurteile, für die Wahrheit und ihre Liebe zu Conrad.

(c)+(p) 2009 Jumbo Neue Medien & Verlag GmbH

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Hörerrezensionen

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Sprecher
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    Eva Loddeke Osnabrück, Deutschland 01.04.2011
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    "Urlaub auf die Ohren"

    „Indigosommer" ist einfach großartig, ich bin völlig begeistert und etwas traurig, dass ich das Hörbuch schon ausgehört habe. Wie schon bei der Lektüre von „Rain Song" konnte ich mich total in die Geschichte fallen lassen und fühlte mich, als sei ich live dabei. Das Rauschen und der Geruch des Pazifik, die Treibholzstämme am Strand, den Sand unter den Füßen - das alles konnte ich beinahe spüren, riechen, sehen... Großen Anteil daran trägt auch die Sprecherin der Smilla- Parts, Muriel Baumeister. Zu Beginn der Geschichte ist ihre Stimme zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig, aber je länger man hört und je besser man die Protagonistin Smilla kennenlernt, desto mehr erkennt man, dass Muriel Baumeister die perfekte Besetzung für dieses Mädchen ist. Es gelingt ihr großartig, Stimmungen auszudrücken und den Hörer mit Smilla mitfühlen zu lassen.

    Der Sprecher der Conrad- Abschnitte, Philipp Baltus, konnte mich hingegen leider gar nicht überzeugen. Er liest monoton, mit immergleicher Betonung, so dass man schnell Gefahr läuft, seine Gedanken abschweifen zu lassen und nicht mehr zuzuhören. Glücklicherweise sind seine Abschnitte jedoch recht kurz, so dass man sich schnell wieder dem Hörgenuss von Muriel Baumeisters Stimme hingeben kann.

    Schauplatz der Geschichte ist La Push, ein Quileute - Indianerreservat auf der Olympic - Halbinsel im Staat Washington. Man erfährt Einiges über diesen Indianerstamm, was auf eine intensive Recherche der Autorin schließen lässt, evtl. hat sie sogar eine Reise dorthin unternommen und sich vor Ort informiert. Die Probleme der Indianer, ihre verzweifelten Versuche, den Spagat zwischen Tradition und Moderne zu schaffen, werden sehr gut wiedergegeben und gut greifbar für den Leser. Doch auch in die weißen Jugendlichen kann man sich sehr gut hineinversetzen.

    „Indigosommer" ist ein (Hör)Buch mit einem ganz kleinen Makel, dessen Lektüre sich auf jeden Fall lohnt. Durch Muriel Baumeister wird dieses großartige Buch zu Hörgenuss.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Chris 30.12.2011
    Chris 30.12.2011
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    "Ein Jugend-Roman ..."

    ... mit Querverweisen zu Twilight. Nur wird das Leben der Ureinwohner in der Nähe von La Push etwas realer gezeigt - ebenso die Ab-/Ausgrenzung der Ureinwohner von den "neu" Hinzugezogenen bzw. den Touristen. Auch die Themen Liebe, Drogen, Erstes Mal, erwachsen werden etc. sind so beschrieben, dass dieses Hörbuch nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene spannend/interessant ist.
    (Inhalt siehe Beschreibung)

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    catbooksblog Berlin, Deutschland 25.01.2012
    catbooksblog Berlin, Deutschland 25.01.2012
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    "Indianergeschichten sind wirklich toll! ;o)"

    Beim Hören habe ich mich über den Inhalt des Buches doch sehr gewundert. Babendererde entführt uns in das Indiander-Reservat La Push. Ihr lest richtig! Genau dieses La Push, dass wir alle auch Twilight kennen und irgendwie auch lieben gelernt haben. Ich hatte die ganze Zeit diese Szenen aus dem Film im Kopf, was ich teilweise ganz schön fand, da ich doch eine genaue Vorstellung hatte, andererseits fühlte es sich so nachgemacht an. Aber nachgemacht war es auf keinen Fall!! Es wurde lediglich nur die Ortschaft für ihre neue Handlung verwendet, die wie die Faust aufs Auge zu Babendererde passt – Indianer sind halt ihre Spezialität.
    Smilla ist 15 Jahre alt und ist als Austauschschülerin in die USA gekommen. Ihre Gastfamilie kennt sie schon sehr lange, da diese damals eine Weile in Berlin, Smillas Heimat, gelebt haben. Ihre Gastgeschwister möchten zusammen mit ihren Freunden einen Surfausflug für 3 Wochen nach La Push machen. Sie hofft dort endlich Anschluss an die Clique zu finden. Doch nach und nach merkt sie, dass alle anders sind als sie. Daher macht sie sich allein auf den Weg um La Push und die Quileute kennen zu lernen, die sie so faszinieren. Als sie dann auch allein mit ihrem Anfängersurfbrett auf das Meer traut wird ihr das fast zum Verhängnis… wenn nicht der Quijunge Conrad in der Nähe gewesen wäre.
    Der einzige inhaltliche Minuspunkt ist für mich der selbstverständliche Umgang mit Drogen und Alkohol. Die Clique säuft und raucht jeden Abend, dass sie morgens einen Kater haben. Für mich sollte das nicht zu einem geregelten Abendablauf gehören. Das diese Themen angesprochen werden, finde ich natürlich gut, denn schließlich gehört das auch in unsere Gesellschaft, doch für mich hätte die Ablehnung solcher Dinge mehr in den Vordergrund gerückt werden sollen – schließlich ist „Indigosommer“ ein Jugendbuch.

    Mit den Sprechern hatte ich anfangs wirklich sehr große Probleme. Muriel Baumeister hat für mich die ganze Zeit sehr nasal gesprochen, woran ich mich erstmal gewöhnen musste. Als meine Eingewöhnungsphase rum war, war ich von ihrer Sprechleistung wirklich begeistert. Sie hat eine sehr motivierende Stimme, die viel Dynamik ausdrückt und auch sehr gut zu der aufgeschlossenen Smilla passt. Sie hat es geschafft die Gefühle und Stimmungen zu mir als Hörer zu transportieren.
    Philipp Baltus hat das leider nicht geschafft. Er liest die Abschnitte, in denen Conrad die Hauptrolle spielt. Philipp Baltus konnte mich mit seiner Leistung gar nicht überzeugen. Er liest sehr monton, man kann kaum verschiedene Betonungen heraushören und ich hatte große Mühe mich auf seinen Part zu konzentrieren. Schade eigentlich, denn seine rauchige und dunkle Stimmfarbe hat gut zu dem Charakter Conrad gepasst.

    Wieder hat es Babendererde geschafft den Leser/Hörer in eine Welt zwischen Tradition und Moderne und Vorurteile und Wahrheit mitzunehmen. Ich fühle mich immer wieder sehr wohl ihren Geschichten zu lauschen und in eine teilweise andere Welt einzutauchen.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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