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Der Märchenerzähler Hörbuch

Der Märchenerzähler

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Inhaltsangabe

Geliebter Mörder? Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden? Ein temporeicher Thriller und eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte, die nicht mehr los lassen!

©2011 Oetinger (P)2012 Igel Records

Hörerrezensionen

Bewertung

4.1 (68 )
5 Sterne
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4 Sterne
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3 Sterne
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Gesamt
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Geschichte
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Sprecher
Sortiert nach:
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    Luminchen Deutschland 01.07.2012
    Luminchen Deutschland 01.07.2012
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    "Bewegend und mitreisend-aber nix für Hörer ab 14J."

    Als Lektüre für Erwachsene kann ich das Buch absolut empfehlen. Die Geschichte ist super geschrieben und hat mich binnen kürzester Zeit gepackt.
    Die Geschichte von Anna und Abel und ihren unterschiedlichen Lebenswelten hat mich wirklich bewegt.

    Leider muss ich sagen dass es einen ganz großen Kritikpunkt meiner Seits gibt denn ich an ersten Stelle erwähnen möchte! -> Ich finde, dass die Geschichte „der Märchenerzähler“ nicht für die empfohlene Altersstufe (wie bei Amazon zu finden) von 14-17 Jahren geeignet ist…denn die Themen die hier angesprochen werden finde ich in ihrer Aufarbeitung alles andere angebracht für Jugendliche und gerade für 14 jährige (die ja doch noch sehr beeinflussbar sein dürften) absolut bedenklich.

    Ich bin zwar nicht der Meinung dass Jugendliche in der heutigen Zeit „in Watte gepackt“ werden sollten und vermutlich deutlich abgebrühter sind als wir erwachsenen oftmals vermuten, dennoch finde ich die Aufarbeitung von Themen wie „Dealen, Vergewaltigung, Prostitution und Mord“ hier für diese Altersstufe schon sehr fragwürdig…suggeriert sie Jugendlichen doch im Groben und Ganzen „dass in der Liebe alles verzeihbar“ ist...und sei es eine Vergewaltigung!

    Besonderheit
    Ein großer Pluspunkt ist die „Märchenhafte-Seite“ des Buches. Sehr schön fand ich die Sequenzen der Märchen die Abel seiner Schwester Micha erzählt. In wunderschöner bildhafter Märchensprache ähnlich der von Antoine de Saint-Exupéry entführt er seine Schwester, Anna und auch die Leser auf eine spannende Reise mit ungewissem Ausgang. In der Geschichte nutzt er diese Märchen als Mittel um Erlebtes zu verarbeiten und seine Schwester auf Zukünftiges Vorzubereiten.

    Als Leser glaubt man zunächst Abel erzählt seiner Schwester lediglich ein „erfundenes“ Märchen…als man jedoch erkennt dass es sich dabei um seine Erlebnisse handelt sucht man unweigerlich nach Hinweisen und Andeutungen um zu erfahren was denn nun wirklich passiert ist. Diese Tatsache fand ich sehr spannend…da ich so immer auf den nächsten „Märchenteil“ gewartet hatte in der Hoffnung daraus mehr „ableiten“ zu können als es die eigentliche Geschichte preisgibt.

    Sprecher
    Ich weiß nicht ob mich das Buch beim Lesen auch so mitgerissen hätte wie es das Hörbuch es getan hat. Die Leserin hat ein unglaublich gutes Gespür für Situationen und trifft beim Lesen einfach immer die richtige Tonart. Besonders die Märchensequenzen hat sie traumhaft vorgetragen! Mir liefen beim Hören mehrmals kalte Schauer über den Rücken. Zudem wurden die einzelnen Kapitel musikalisch eingeleitet…auch hier stimmte die Musikwahl immer! Einfach ein toller Hörgenuss!

    Fazit
    Eine Geschichte mit besonderem Touch die mich bewegt und mich in ihrer Art und Erzählweise absolut gefesselt hat...bei der ich persönlich die Altersgrenze aber auf Amazon nach oben versetzen würde!

    Für Erwachsene würde ich die Geschichte mit 5 Sternen bewerten
    Für Jugendliche ab 14 Jahren jedoch nur mit max. 2 Sternen ...

    8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Laguna0810 19.04.2012
    Laguna0810 19.04.2012
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    "Fesselnd und Überraschend"

    Es ist mit Abstand das beste Hörbuch das ich bis jetzt gehört habe! Es ist unglaublich dramatisch, emotional und mitreißend und man wird bis zum Schluss immer wieder überrascht (und geschockt!)

    Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    PiMi - "pimisbuecher.wordpress.com" 15.12.2012
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    "Nichts für zarte Gemüter"

    Lange Zeit habe ich mich geweigert dieses Buch zu lesen. Zu viel habe ich bereits im Vorfeld gehört und gelesen dass mich abgehalten, ja regelrecht verschreckt hat. Doch irgendwann war meine Neugier einfach größer als meine Bedenken.
    Dieses Buch liebt man oder man hasst es, dachte ich. Aber ich wurde eines Besseren belehrt, denn ich stehe irgendwo zwischen den Stühlen. Ich liebe den Schreibstil von Antonia Michaelis. Ihre kurzen poetischen Sätze, wie sie es schafft Realität mit Märchen zu verflechten. Ich wurde in die Geschichte gezogen, wie es selten Autoren schaffen. Aber ich mochte nicht was passiert und ich mochte nicht wie blind und blauäugig hier gehandelt wird.

    Die Figuren wirken real und ihr Handeln war für mich, auch wenn ich es nicht immer gutheißen konnte, absolut nachvollziehbar.
    Da ist zunächst Anne. Das Mädchen ohne Erfahrung was Jungs betrifft. Anna ist sehr naiv und mehr als einmal fand ich ihr Handeln wirklich sehr dumm. Aber es passt zu ihr. Anna ist einfach so. Man möchte sie anschreien: „Mädchen, kapierst du denn gar nichts?“ „Lauf weg!“ Und es ist nicht so als hätte Abel ihr das nicht oft genug gesagt.
    Ja und dann ist da Abel. Ach Abel, wie gerne würde man ihm glauben. Wie gerne wäre ich an manchen Stellen des Buches so wie Anna gewesen. Wie gerne hätte ich in dem Märchenerzähler nur die guten Seiten gesehen.
    Aber genau da liegt das Problem, dass was mir und vielen anderen Lesern, das Buch madig macht. Denn Abels Taten sind meiner Meinung nach, absolut nicht entschuldbar. Und genau das tut Anna, sie verzeiht Abel und ich frage mich, muss das sein? Muss man wahre Liebe so ausdrücken. Ist das überhaupt noch Liebe? Alles zu verzeihen?
    Zumindest ansatzweise kann man auch Abel verstehen und auch hier kann man der Autorin nicht vorwerfen, dass die Figuren nicht realistisch gezeichnet wären, denn Abel handelt eben so, weil er so ist.
    Und auch ich muss gestehen, dass ich mich genau wie Anna in den sensiblen Märchenerzähler verliebt habe. In Abel, der Worte benutzt wie kein anderer und der so geheimnisvoll und unnahbar ist. In den Abel, der von seiner Mutter Michelle im Stich gelassen wurde und der sich nun um seine kleine Schwester Mischa kümmert.

    Doch spätestens nach dem Vorfall im Bootshaus, war dieser Abel für mich nicht mehr nur noch der, den Anna unbedingt in ihm sehen wollte.

    Ich kann, und will diesem Buch keine 5 Sterne geben, aber ich kann es auch unmöglich schlecht bewerten, denn das ist es nicht. Es ist wundervoll und grauenvoll zugleich. Ob es nun in die Jugendbuchabteilung gehört oder nicht, darüber kann man streiten. Für mich sind Anna und Abel einfach keine guten Vorbilder für junge Leser und auch die Story und die Taten, sind eher etwas für die Erwachsenenabteilung. Das empfohlene Alter von 14 Jahren ist für mein Empfinden zu niedrig angesetzt.
    Fazit:
    Nichts für zarte Gemüter.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    yelka Berlin 27.02.2013
    yelka Berlin 27.02.2013 Bei Audible seit 2015
    Mal mit
    „hilfreich“
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    "Hörbuch leider nicht so gelungen"

    Ich muss leider sagen, dass das Hörbuch nicht so gelungen ist. Die Geschichte an sich ist natürlich wirklich gut, ein spannder Thriller für Jugendliche. Aber hier habe ich die drei Punkte wirklich gnädig vergeben. Denn die Sprecherin hat hier wohl eine depressive Phase gehabt. Das ist der erste Punkt, den ich abgezogen habe. Sie hat alles gleich betont, so als hätte sie während dem Lesen Bauchschmerzen oder so gehabt oder jedenfalls keine Lust, dieses Hörbuch aufzunehmen. Vielleicht dachten sie und der Regisseur auch, dass es passt. Aber es passt bei 70% der Spielzeit einfach überhaupt nicht. Ich habe die Figuren vor mir gesehen - mit Tränen in den Augen, in jeder Situation, ob sie sich ernst unterhalten, normal unterhalten, einen Witz machen, jemanden bedrohen, eine Geschichte erzählen, ... Wirklich schade. Sie liest ja nicht wirklich schlecht, das will ich damit nicht sagen. Es ist einfach unglaublich unpassend melancholisch - auch, wenn die Geschichte selbst in vielen Momenten eine nidergeschlagene Stimmung verbreitet, aber das bedeutet ja nicht, dass alle Menschen um sie herum die ganze Zeit nidergeschlagen sind. Es hätte gepasst, wenn die Gedanken der Hauptperson so betont geworden wären, oder eben die ernsten Gespräche. Aber doch bitte nicht sieben Stunden am Stück der gleiche Ton... Kann sein, dass es anderen damit anders geht, aber ich habe mich an vielen Stellen, die sooo offensichtlich ganz ganz anders beton hätten werden müssen, die nächsten fünf Sätze darüber geärgert und diese dann fast verpasst. Die Tonlage der Sprecherin hätte nichtmal bei Anne Franks Tagebuch gepasst, denn selbst dort gibt es heitere Momente, die auch so beschrieben werden und einfach nicht mit Schmollmund gelesen werden sollten.
    Der zweite Punkt, den ich abziehe ist wegen der Musik. SIE IST FURCHTBAR! Ungefähr alle zwei bis fünf Minuten wird Musik eingespielt. Aber nicht zusammen passende, oder eine bestimmte, extra für das Hörbuch, sondern hier mal ein bisschen Jazz, hier Klaviergeklimper, hier Gitarrengezupfe, hier ruhig, hier schnell, hier Elektrogitarre...?! Selbst, wenn es zur "Szene" passt, mal etwas ruhiges und mal etwas hektisches zu spielen, passt die Musik an sich einfach nicht zusammen und ist viel zu laut. Man muss die ganze Zeit den Ton runter drehen und wenn wieder gesprochen wird wieder lauter drehen, da die Sprecherin dann wieder zu leise ist. Also wirklich - die Musik nervt einfach und ich wünschte, man könnte sie irgendwie raus schneiden... :-(
    Auch wenn ich eigentlich nur positive Rezensionen machen möchte, ich kann das Hörbuch leider nicht wirklich empfehlen, es sei denn, man will sofort und auf der Stelle die Geschichte (die wie gesagt gut ist) kennen und hat keine Lust sich das Buch zu besorgen. Aber genau das ist hier wirklich sinnvoller.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Nuru 13.05.2016
    Nuru 13.05.2016
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    Rezensionen
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    2
    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte
    "Wow..!"

    Ich habe mir ohne Erwartungen dieses Buch gekauft. Zu Anfang glaubt man das man weiß worum es geht und was auf ein zu kommt, aber es Haut ein echt um. Man glaubt schlimmer geht nicht mehr und das nächste Kapitel klatscht dir ein knall hartes Leben um die Ohren. Tolle Geschichte, kein einfaches Buch. Ich hätte nur gern eine trigger Warnung in der Beschreibung gehabt.

    0 von 0 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Felix 16.10.2014
    Felix 16.10.2014
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    Rezensionen
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    1
    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte
    "Kaufempfehlung"
    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Die Geschichte des "Märchenerzählers" ist super die Sprecherin arbeitet auch ganz passabel und dennoch finde ich, dass das Hörbuch durch die oftmals leider absolut unpassende Begleitmusik ein wenig zerstört wird. Am ende eines jeden Abschnitts wird ein bisschen Musik gespielt was an sich ganz angenehm sein kann, leider hat "Der Märchenerzähler" damit zu kämpfen, dass die durch Wörter entstandene Spannung durch die Töne sehr schnell wieder zerstört wird. Sehr schade, trotzdem auf jeden Fall weiter zu empfehlen.

    0 von 0 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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