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Aquamarin Hörbuch

Aquamarin

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Inhaltsangabe

Hüte dich vor dem Meer! Das hat man Saha beigebracht. Eine seltsame Verletzung verbietet der Sechzehnjährigen jede Wasserberührung. In Seahaven ist Saha deshalb eine Außenseiterin. Die Stadt an der Küste Australiens vergöttert das Meer. Wer hier nicht taucht oder schwimmt, gehört nicht dazu. So wie Saha. Doch ein schrecklicher Unfall stellt alles in Frage.

Zum ersten Mal wagt sich Saha in den Ozean. Dort entdeckt sie Unglaubliches. Sie besitzt eine Gabe, die nicht sein darf - nicht sein kann. Nicht in Seahaven, nicht im Rest der Welt. Wer oder was ist sie? Die Suche nach Antworten führt Saha in die dunkelsten Abgründe einer blauschimmernden Welt...

©2015 Arena Verlag (P)2015 Arena Verlag

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    Konstantin 10.10.2015
    Konstantin 10.10.2015
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    Geschichte
    "Ein gutes Hörbuch, aber wenig Unterwasserwelt"

    Eschbach ist einer meiner lieblings Autoren und auch diesmal hat er mich nicht enttäuscht. Das hörbuch bleibt die ganze Zeit spannend und er hat sich wirklich gut in die Gedankenwelt eines Mädchens hineinversetzt. Ich hätte nur etwas mehr von der Unterwasserwelt erwartet. Eigentlich lernt das Mädel sie fast gar nicht kennen. Erst am Ende, aber da hört das Buch auch schon auf. Das Ende fällt bei Eschbach oft mager aus. Schade. Ansonsten echt toll geschrieben und gesprochen.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Ute Heppenheim, Deutschland 12.10.2015
    Ute Heppenheim, Deutschland 12.10.2015

    Ein Leben ohne Hörbücher ist möglich, aber sinnlos.

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    Geschichte
    "Eine tolle Geschichte - typisch Eschbach"

    Diese Geschichte beginnt, wie die meisten Jugendbücher. Unsere Protagonistin Saha hat ein Problem. Sie hatte als Baby einen Unfall der ihr Wunden beigefügt hat, die einfach nicht verheilen wollen. Deshalb darf sie auf keinen Fall schwimmen gehen. Das könnte für sie lebensgefährlich sein, falls Bakterien oder o. ä. in die Wunde gelangen würden. Dementsprechend kann sie auch nicht schwimmen. Und DAS ist das ultimative KO in Seahaven.

    Dementsprechend wird sie von den anderen Schülern nicht akzeptiert, von den meisten gar nicht wahrgenommen, von manchen aber richtiggehend gehasst. Somit ist sie immer alleine. Mit diesem Schicksal hat sie sich mittlerweile abgefunden und um jeglichem Ärger aus dem Weg zu gehen, versucht sie, so unauffällig wie nur möglich zu sein. Doch leider gelingt ihr das nicht immer.

    Diese Geschichte beginnt damit, dass Saha auf dem Weg zur Schule ist. Dazu muss sie an einem sehr langen Fischbecken vorbei laufen. An diesem Morgen wird sie von ihrer Erzfeindin und ihrer Gang eingekesselt. Dieses sehr beliebte und äußerst hübsche Mädchen will Saha nicht mehr ständig sehen und gibt ihr unmissverständlich zu verstehen, dass sie gefälligst die Schule verlassen und sich an einer anderen Schule anmelden soll. Die Anmeldeformulare hat sie vorsorglich schon mal herausgesucht und schickt sie ihr auf ihre Tafel. Dazu muss man sagen, dass diese Geschichte in der Zukunft spielt. Doch es kommt, wie es kommen muss: Es wird gestupst und gestoßen und Saha landet irgendwann im Fischbecken. Sie versinkt. Die anderen schauen zu wie sie untergeht – wenden sich ab und gehen zur Schule.

    Saha wird natürlich gerettet. Doch erst nach langer, langer Zeit. Und hier nimmt die Geschichte so richtig an Fahrt auf. Ihr behandelnder Doc wird skeptisch. Er sieht die Wunden an ihrem Oberkörper, fragt sie, wie das passiert sei, sie erzählt ihm die Geschichte, die ihr erzählt wurde. Denn schließlich war sie noch sehr klein, als der Unfall passierte und natürlich hat sie keine Erinnerung daran.

    Mittlerweile freundet sie sich mit ihrem Retter an. Ein Junge, der ein Jahr jünger ist als sie, dem Gerechtigkeit und Wahrheit über alles gehen und dessen Vater – ein Professor – eine beachtliche Bibliothek sein Eigen nennt. Dank der Bücher und einem lebensgefährlichen Selbstversuch kommt Saha ihrem eigenen Geheimnis auf die Spur. Doch dadurch gerät auch ihr bisheriges Leben und das ihrer Tante in größte Gefahr.

    Mehr will ich nicht zu den Geschehnissen erzählen. Nur soviel. Es ist bis dahin und bleibt bis zum Schluss spannend!

    Saha als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie macht eine erstaunliche Entwicklung durch. Vom grauen, einsamen und ängstlichen Mäuschen zum Teenager, dem die anderen voller Bewunderung nachschauen und zum Schluss … na hört selbst. Vielleicht etwas dick aufgetragen, aber ich habe diese Entwicklung Saha wirklich von Herzen gegönnt. Denn Andreas Eschbach hat Sahas Gefühle, Gedanken, Ängste und Freuden derart gut beschrieben, dass man sich wirklich sehr gut in sie hineinversetzen kann.

    Auch die Antagonistin wurde entsprechend gemein dargestellt. Eine Schönheit, wie sie im Buche steht, eine Horde an Freundinnen, der Schwarm aller Jungs und natürlich hat sie den Hübschesten als Freund. Ihr Vater hat immensen Einfluss in der Gesellschaft, so dass sie sich quasi alles leisten kann. Niemand traut sich, ihr eine Strafe aufzuerlegen oder sie auch nur zu rügen. Somit kann sie tun und lassen was sie will, sie kommt mit allem durch. Selbst mit versuchtem Mord.

    Nun, solch einen Gegner wünscht man keinem. Saha hat ihn.

    Es geht in diesem Buch viel über die Werte in der Gesellschaft, um Wahrheit, um Gerechtigkeit, um Gentechnik, um Regeln und um Neotraditionalismus. Neotraditionalismus (ein Begriff der Zukunft) ist gegen gentechnische Eingriffe, jedoch nicht grundsätzlich. Wo hier die Differenzierung gemacht wird – hört selbst. Dieser Standpunkt ist durchaus eine Überlegung wert.

    Bei dem Titel “Aquamarin” denkt man sicherlich an tolle Unterwasserbilder. So ging es mir zumindest. Nun, dahingehend werden die Erwartungen etwas enttäuscht. Denn die Unterwasserbeschreibungen fallen äußerst kurz aus. Jedoch hat der Titel auch eine andere Bedeutung, wie man im Laufe der Geschichte feststellen wird. Somit ist der Titel wieder absolut passend.

    Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen. Sie ist äußerst schwarz/weiß gezeichnet und dieser harte Kontrast hat sehr gut herausgestellt, dass die Welt eben genau so nicht ist. Sie hat viele Grauschattierungen und sogar auch Farbe.

    Maximiliane Häcke als Sprecherin fand ich grundsätzlich sehr passend, auch wenn sie für meine Ohren hier und da etwas zu aufdringlich daher kam. Aber im Großen und Ganzen war ich auch mit ihr sehr zufrieden.

    Kurzum: Für mich war “Aquamarin” von Andreas Eschbach ein sehr tolles Hörerlebnis, das kurzweilig daher kam, mit vielen Höhepunkten gespickt war und das sehr zum Nachdenken anregte. Und da Weihnachten ja fast schon wieder vor der Tür steht: Es ist sicherlich auch ein tolles Geschenk! Vorzugsweise für Mädchen ab 13/14 Jahren. Jedoch auch für alle anderen, die gerne Sci-Fi/Fantasy mögen. Hier hat man eine gelungene Mischung à la Eschbach.

    12 von 14 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Dr. 12.10.2015
    Dr. 12.10.2015
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    "Ein sehr guter Beitrag zur Völkerverständigung"

    Gerade in der heutigen Zeit, in der immer noch Menschen wegen ihres Äußeren gemieden werden. Teilweise Vorurteile, teilweise Angst vor dem Fremden. Eine phantasievolle Geschichte mit ernstem Hintergrund.
    Andererseits eine kritische Betrachtung darüber, was bei unbedachten Spielereien mit dem menschlichen Genom passieren kann.
    Und eine Abrechnung mit Selbstgerechtigkeit und Konservativismus.
    Wie immer kurzweilig und unbedingt hörenswert!

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Sunsy Deutschland 17.11.2015
    Sunsy Deutschland 17.11.2015 Bei Audible seit 2007

    Ich höre querbeet (fast) alle Genre und schreibe kurze Rezensionen darüber, ohne (hoffentlich) zu viel zu verraten.

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    "Nettes Jugendbuch für zwischendurch"

    Hier geht es um ein Mädchen, das von Geburt an anders ist als andere, das im Alter von 16 Jahren etwas Ungeheuerliches entdeckt und sofort auch noch schwerwiegende Entscheidungen treffen muss, die nicht nur sie selbst betreffen. Sehr glaubhaft dargestellt ist besonders das grausame Verhalten der Mitschüler, aber auch die wütenden und teilweise unbedachten Reaktionen Sahas. Auch der Wunsch nach dem Dazugehören ist absolut begreiflich und nachvollziehbar. Doch Saha ist auch mutig.

    Sie lebt mit ihrer taubstummen Tante in einem australischen Ort am Meer im 22. JH. Selbst findet sie sich hässlich und versucht, unsichtbar zu sein, um nicht aufzufallen, denn natürlich gibt es die Oberzicke, die sie mit ihrem Gefolge mobbt, wo es nur geht. Als Mitschüler sie in einen Pool stoßen und die vermeintliche Nichtschwimmerin dann einfach allein lassen, sie aber überlebt, wird man das erste Mal auf sie aufmerksam. Von nun an wird alles anders.

    Die Idee ist nicht gänzlich neu, wenn ich sie bislang auch noch nicht als Jugendbuch mit wissenschaftlichem Hintergrund gesehen/lesen/hört habe, aber sie hat etwas Faszinierendes und wird gut umgesetzt. Zwar weiß der Leser/Hörer schon vor der eigentlichen Auflösung, worum es sich bei den Wunden handelt und worauf das Buch letzten Endes hinausläuft, aber selbst dieses Wissen nimmt einem nicht die Spannung.

    Aus Sahas Sicht in der ersten Person geschrieben, wird sie von Maximiliane Häcke zu Gehör gebracht, deren Stimme wirklich gut zu dem 16jährigen Mädchen passt. Mir hat das Hörbuch gut gefallen. Ich gebe 07/10 Punkte.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Astrid "Letannas Bücherblog" NRW 22.01.2016
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    "gute Unterhaltung"

    Saha lebt gemeinsam mit ihrer stummen Tante in der Kleinstadt Seahaven in Australien, direkt an der Küste. Ihre Mutter ist tot, ihren Vater kennt Saha gar nicht. In der Schule ist Saha eine Außenseiterin und wird vor allem durch Carilja Thawte schikaniert, einer Mitschülerin von ihr. Das Ganze geht so weit, dass Charilja Saha eines Tages in ein Becken schubst, obwohl sie weiß, dass Saha nicht schwimmen kann. Saha entdeckt bei diesem Unfall, dass sie unter Wasser atmen kann. Jetzt will sie unbedingt herausfinden, warum sie diese Fähigkeit hat und fängt an, Nachforschungen anzustellen. Bei der Suche nach Antworten stößt sie auf ein wirklich großes Geheimnis.

    Das Hörbuch wird von Maximilian Häcke vorgelesen, die ich bisher noch nicht kannte. Ihre Stimme passt sehr gut zu Saha. Insgesamt hat sie zwar gut vorgelesen, aber für mich an manchen Stellen etwas zu fad und zu emotionslos. Es gibt wesentlich bessere Sprecher mit mehr Aussagekraft. Ihre Stimme ist eher für das jünger Publikum geeignet.
    Die Geschichte von Saha spielt in der Zukunft. Auf der Erde hat sich durch Katastrophen, auf die nicht näher eingegangen wird, einiges verändert. Das Ganze geht fast in Richtung Dystopie, wobei ich finde, dass der Autor hier nicht konsequent genug war bzw. nur am Rande darauf eingeht.
    In erster Linie geht es um Saha und ihre besonderen Fähigkeiten und ihre Suche nach Antworten. Ist Saha anfangs noch eine völlig Außenseiterin, verwandelt sie sich im Laufe der Handlung in ein selbstbewusstes junges Mädchen. Was leider völlig fehlt, ist etwas Romantik. Darauf hat der Autor leider völlig verzichtet, was ich sehr schade fand.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    ocean1235 Bevergern, Deutschland 06.01.2016
    ocean1235 Bevergern, Deutschland 06.01.2016
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    Geschichte
    "Gut, aber zu kurz gestaltet."

    Die Geschichte ist abgeschlossen, aber man hätte mehr erzählen können, gerade hat man die Protagonisten kennengelernt, schon ist die Geschichte zu Ende und die Chance vertan in die Welt weiter einzutauchen.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    seepferdchen 14.10.2015
    seepferdchen 14.10.2015
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    Geschichte
    "Sehr empfehlenswertes Hörbuch"

    Ich weiß nicht was besser war, das Buch oder die Vorleserin. Die Geschichte hat mich richtig in den Bann gezogen. Einfach super.
    Interessante, sehr gut ausgearbeitete Geschichte. An keiner Stelle übertrieben, so könnte es sich in ca 130 Jahren tatsächlich mal abspielen...
    Einziges Manko: das Buch hätte viel länger sein können. Ich fand es an keiner Stelle langatmig, war aber sehr traurig, dass es schon vorbei war.
    Eine Fortsetzung wäre toll!!

    3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Annette Hamburg, Deutschland 01.11.2015
    Annette Hamburg, Deutschland 01.11.2015

    Bücherwurm seit "Pippi Langstrumpf". Literaturstudium bestanden. Schreibe mehrsprachig blind, sehe nicht mehr viel, höre dafür umso mehr!

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    "Schöne Neo-Welt"

    Der neue Jugendroman von Andreas Eschbach spielt im zukünftigen Seahaven (heute Princess Charlotte Bay, beim Great Barrier Reef), Australien, im Jahr 2151 und beinhaltet, trotz aller Zukunftsvisionen, die klassischen Zutaten eines typischen Coming-of-Age Romans. Das hässliche Entlein (das natürlich gar nicht hässlich ist), die Außenseiterrolle und Selbstfindung sind bekannte Elemente, die selbstverständlich ihre Berechtigung in jedem Jugendroman haben. Toll, wie Andreas Eschbach es spielend schafft, weibliche Gedankengänge glaubhaft darzustellen – noch dazu die von einem Teenager. Auch die wichtigen Nebenfiguren sind lebendig in Szene gesetzt und die ganze Geschichte ist, innerhalb ihres eigenen Universums, eine wirklich schöne runde Sache.

    „Aquamarin“ spielt in einer imaginären Zukunft, in der klimatische, soziale und politische Veränderungen stattgefunden haben. Die Landgebiete sind in Zonen eingeteilt worden, nachdem es nicht näher erklärte Energiekriege und Bürgeraufstände gegeben hat.
    Saha lebt in der Neotraditionalistischen Zone, in der man sich oberflächlich um soziale Gleichheit und Gerechtigkeit bemüht. Jedoch wird das tägliche Leben von Überwachung, Zensur, Korruption, Nepotismus, Diskriminierung und Rassismus beherrscht. Eine gekonnte Entlarvung des menschlichen Wesens: Es ändert sich nie, ganz gleich unter welchen äußeren Bedingungen. Dies ist der typische Eschbach-Style: Die Kritik ist in „Aquamarin“ zwar jugendtauglich, zischelt aber immer noch hübsch fies und gemein aus dem Hintergrund.

    Die „Neotraditionalistische Zone“ ist also eine heile Welt mit einem bitteren Beigeschmack, in der sich, mehr oder weniger, alles um das Meer dreht. Sozialkritische Inhalte werden unaufdringlich, aber eindringlich in die sich entwickelnde und zusehends spannender werdende Handlung einbettet und geben dem Buch Tiefe. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und einige Male habe ich herzlich über die lustigen Namen zukünftiger Produkte gelacht.

    Aber warum kann ich mich dann nur zu 4 Sternen durchringen?

    Bei Andreas Eschbach geht es normalerweise, trotz Science-Fiction und auch in den Jugendbüchern, immer streng logisch, kohärent, nachvollziehbar und wissenschaftlich fundiert zu. Und bei „Aquamarin“ ist die Darstellung des Meeres, der Grundlage der Geschichte, nicht stimmig, wenn man von den wissenschaftlichen Erkenntnissen unserer heutigen realen Welt ausgeht.
    So traurig es auch ist, in unserer Dimension erleben wir gerade die dritte starke Korallenbleiche (besonders im Great Barrier Reef) seit 1998, die Meere erwärmen sich und versauern zusehends durch die Luftverschmutzung, was weltweit den Lebensraum für alle Meeresbewohner in Gefahr bringt. Nach den derzeitigen Studien wird die planetare Gesellschaft in 136 Jahren – egal unter welcher Politik – mit den Auswirkungen der heutigen Luft- und Wasserverschmutzung zu kämpfen haben.

    Eine heile Unterwasserwelt im Jahr 2151 im Great Barrier Reef, das heute bereits deutlich Schaden genommen hat, noch dazu mit den beschriebenen unterseeischen Minenfeldern und einer Methanfabrik in der Nähe, kommt mir daher nicht sehr wahrscheinlich vor. Leider.

    Und meiner Meinung nach wäre dieser Umstand, gerade für Jugendliche, wichtig zu wissen gewesen. Aber dann würde die ganze Geschichte nicht mehr funktionieren.

    Tut mir leid, wenn es nach Erbsenzählerei aussieht, aber diese Sache hat mich die ganze Zeit über gestört. Es ist verzwickt, denn wäre der Roman in den 80er oder 90er Jahren erschienen, als man noch nicht so viel über die Folgen des Klimawandels wusste, wäre die Geschichte vollkommen stimmig und glaubhaft gewesen.

    Die Lesung von Maximiliane Häcke empfand ich anfangs als arg gequält, jedoch hat sie sich im weiteren Verlauf freigeschwommen und dann doch noch die Kurve zu einer guten Leistung bekommen.

    Fazit: „Aquamarin“ ist ein interessanter und spannender Science-Fiction Roman mit Tiefgang für Jugendliche und Junggebliebene. Unstimmigkeiten findet nur, wer danach sucht und wer den Eschbach’schen Stil mag, wird das Buch lieben.

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Dr. Berg, Dagmar Köln, Nordrhein-Westfalden 27.10.2016
    Dr. Berg, Dagmar Köln, Nordrhein-Westfalden 27.10.2016 Bei Audible seit 2014

    Ich bin schon 70 Jahre alt, habe drei Kinder und drei Enkelkinder. Wir alle lieben Hörbücher und tauschen unsere besten Erfahrungen aus.

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    "Aquamarin"

    es gehört mehr als eine nette Idee dazu ein gutes Buch zu machen. Wenn eine mäßige Geschichte dann auch noch schlecht gelesen wird, quält man sich durch das Buch. Schade, ich schätze Eschbach sonst sehr, aber das ist eines seiner schlechtesten Büchr!

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  •  
    nadine 29.09.2016
    nadine 29.09.2016
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    "seichte Kost"

    Die Sprecherin sollte noch an sich arbeiten.Die eh schon ohne Spannungsbogen ausgestattete Geschichte wird durch monotone Sprechweise noch verstärkt.

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