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Wintergeister Hörbuch

Wintergeister

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Inhaltsangabe

1933 reist der junge Engländer Frederick Watson ins französische Toulouse. Dort sucht er einen Antiquar auf, der die alte Sprache des Südens beherrscht: Okzitanisch. Denn in Fredericks Besitz befindet sich ein alter, geradezu antiker Brief, der in Okzitanisch verfasst ist. Seit fünf Jahren trägt Frederick diesen Brief mit sich herum, seit er in einem kleinen Dorf die geheimnisvolle Fabrissa kennengelernt hatte. Vom ersten Augenblick an schien zwischen ihnen etwas Besonderes zu sein, doch dann war sie plötzlich verschwunden. Niemand konnte sich an Fabrissa erinnern, und bei der Suche nach ihr war Frederick nur auf diesen uralten Brief gestoßen, der eindeutig für ihn bestimmt und das einzige Zeugniss ihrer Begegnung war...

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©2010 Audible GmbH; (P)2010 Audible GmbH

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    Schmiding 25.11.2010
    Schmiding 25.11.2010
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    "Ein Roman wie Omas Stilmöbel"

    Beim Hören dieses Romans beschlich mich ein ganz ähnliches Gefühl wie in meiner Kindheit, wenn ich das Zechenhaus meiner Oma im Ruhrgebiet betrat. In einem Haus und einer Umgebung, in der Nierentische oder Gelsenkirchener Barock passend und erwartbar gewesen wären, fanden sich Stilmöbel, die altfranzösische Vorbilder kopierten. Diese erinnerten mehr an den Sonnenkönig als an den Kohlenpott, und ich wusste nie, ob ich das nun toll oder affenscheußlich finden sollte.

    Ganz ähnlich ging es mir beim Anhören dieses Buches. Die (zeitgenössische) Autorin kopiert perfekt den Stil eines Novellenschreibers, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelebt haben könnte; eine Zeit, in der ja auch der Plot der Geschichte spielt. Und der Text kreist auch um eher gestrige Fragen, die am Beginn der Aufklärung oder auf dem Höhepunkt der industriellen Revolution in der Literatur oft gestellt wurden: Gibt es Geister, oder sind die Geister, die uns erscheinen, nur Produkte unserer Einbildung in Folge von Fieber, Krankheit oder psychischem Leiden? Und kann man zukünftigen Krieg und Elend verhindern, indem man sich an vergangene Kriege und Elend erinnert? Dieser Roman bleibt am Ende auf alle seine wesentlichen Fragen die Antwort schuldig, denn er endet lapidar mit: kann sein, kann auch nicht sein; typisch postmodern halt.

    Und so komme ich wieder zu den Stilmöbeln von Oma. Ich habe mich bei Saft und Kuchen zwischen den französischen Möbelimitaten eigentlich immer ganz wohl gefühlt. Und so ging es mir auch beim Hören dieses Romans: ganz unterhaltsam, gut vorgelesen, sprachlich so geschliffen, wie die Glanzoberfläche von Omas Kommode, aber irgendwie auch nicht wirklich in die Zeit passend und ein bisschen überflüssig ...

    20 von 23 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Anke Darmstadt 26.11.2010
    Anke Darmstadt 26.11.2010
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    "langweilig"

    Dies war mein erstes Hörbuch von Kate Mosse und ich habe mich drauf gefreut, weil ich den Sprecher gern mag. Aber dieses Buch ging überhaupt nicht an mich, die Geschichte hat mich nicht gefesselt.

    Worum geht es? Um die Verarbeitung eines Verlusts, um Schuldgefühle, ein wenig um Zeitsprünge und Kriegswunden. Eigentlich kein uninteressantes Thema, aber die Protagonisten in dieser Geschichte waren mir allesamt unsympathisch. Vielleicht auch, weil sie dem Vorleser nicht lagen?
    Mitunter war die Stimme, die er Fabrissa gibt, nervig leiernd. Und sein Frederick erweckt in mir auch kein Mitgefühl.

    Seltsam, aber das war echt nix für mich.
    Vielleicht sollte ich noch einen anderen Roman von Mosse ausprobieren...

    9 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    momoluna Schweiz 05.02.2011
    momoluna Schweiz 05.02.2011
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    "Fades Buch"

    Eine langatmige und langweilige Geschichte.

    Im "Verlorenen Labyrinth" drang Kate Mosse etwas tiefer und faszinierender in das Jahr 1209 ein. In "Die achte Karte" hielt sie die Spannung durch Erzählungen aus dem Jahr 1891. Aber mit "Wintergeister" gerieten die, für Kate Mosse charakteristischen, Zeitsprünge sehr dürftig aus. Schade, aber ich kann dieses Hörbuch wirklich nicht empfehlen.

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Martina Oberpframmern, Deutschland 22.11.2010
    Martina Oberpframmern, Deutschland 22.11.2010
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    "Nichts ist vergessen"

    Eine geheimnisvolle Geschichte von der Vergangenheit, die bis in die Zukunft reicht. Selbst traumatisiert von den Wirkungen des Krieges erlebt ein junger Engländer eine merkwürdige Geschichte während einer Reise durch Frankreich. Er wird so nicht nur mit der Geschichte des Dorfes konfrontiert, sondern findet über tiefe Gefühle der Liebe einen ganz persönlichen Weg aus seiner Lebenskrise.
    Die Geschichte ist sehr liebevoll und ruhig erzählt und gut als Hörbuch geeignet.

    8 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    striep Weiler, Deutschland 23.01.2011
    striep Weiler, Deutschland 23.01.2011
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    "langatmig"

    Das Inhaltsverzeichnis versprach eine geheimnisvolle Geschichte, was mich dazu veranlasste sie herunterzuladen. Der Sprecher war wirklich gut, jedoch als ich anfing das Hörbuch zu hören, fand ich es sehr langatmig, es wurde jede Kleinigkeit genaustes beschrieben, dazu war die Hauptfigur schwermütig und diese Stimmung ist nicht gerade aufmunternd. Also man sollte das Buch nicht hören, wenn es draußen regnet oder man Stimmungsschwankungen unterliegt :-).Ab der Mitte des Buches wurde es besser und entsprach mehr des Inhaltsverzeichnisses. Fährerweise muss ich sagen, dass ich davor ein ganz spannendes und geheimnisvolles Hörbuch gehört habe, was mich sehr fesselte und mich zum Frühaufsteher machte :-)

    1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    rübezahl 29.04.2011
    rübezahl 29.04.2011
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    "nicht überzeugend, flach"

    kate mosse reicht nicht an ihre früheren bücher heran. Die landschaft, das historische ambiente, der etwas rätselhafte spannungsaufbau - ganz nett, aber keine echte spannung, die personen bleiben vage, insgesamt nicht überzeugend.

    2 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    26.02.2011
    26.02.2011
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    "Entspannend"

    Anfangs gelang es mir fast nicht, in die Geschichte einzutauchen, was ich dem montonen Vortrag zuschreibe. Kate Moss versteht es ausgezeichnet, Landschaften und die damit verbundenen Gefühle bildlich darzustellen, so dass ich trotzdem weiter hörte. Allzu spannend wird die Geschichte aber nicht.

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Buechereule2 Deutschland 22.12.2010
    Buechereule2 Deutschland 22.12.2010

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    "Zauberhafte Wintererzählung"

    Kate Mosse erzählt in "Wintergeister" zwei sehr persönliche Geschichten über Erinnerungen und Verlust, von Liebe, die den Tod überdauert, sowie von den Gefühlen und Gedanken der Überlebenden.

    Freddie ist in dem Dorf Nulle in den Pyrenäen gestrandet, das sowohl abgelegen als auch rückständig auf ihn wirkt. In einer Zeit, in der die meisten Menschen die (jüngste) Vergangenheit vergessen möchten, werden hier zu Freddies Erstaunen alte Traditionen gepflegt und zwischen den Zeilen ist die Liebe und Leidenschaft spürbar, die der Erzähler für diesen Ort und die Erinnerungen daran empfindet.

    Kate Mosse lässt in diesem relativ kurzen Buch die Atmosphäre jener Zeit zwischen den ersten und zweiten Weltkrieg lebendig werden, das Leid der Hinterbliebenen wird einfühlsam geschildert und die geheimnisvolle Stimmung in dem eingeschneiten Pyrenäendorf Nulle und den ganz anderen Lebensrhythmus jener Zeit eindrücklich beschrieben. Man wünscht Freddie sehnlich, dass er die Geister der Vergangenheit ruhen lassen kann und so auch selbst zur Ruhe kommt.

    Der mir bisher unbekannte Reinhard Kuhnert liest die Rolle des einsamen jungen Engländers Freddie passend einfühlsam.

    Die deutsche Übersetzung von Ulrike Wasel, und Klaus Timmermann gefällt mir ausgesprochen gut, der leicht altertümlich wirkende Stil wurde einfühlsam übertragen und es entsteht die gleiche Atmosphäre wie bei der englischen Fassung, wenn Freddie von der Ödnis in seiner Seele spricht, die ihn seit dem Tod seines Bruder lähmt und von seinen Erlebnissen in Nulle berichtet.

    "Wintergeister" ist genau wie der Schauplatz düster, geheimnisvoll und ist in leicht poetisch und ein wenig altmodisch wirkender Sprache erzählt. Die Erzählung besitzt einen ganz eigenen, verzaubernden Charme, durch den sympathischen Freddie und das ablegene Dorf Nulle inmitten der tobenden Naturgewalten mit seinen leicht skurril wirkenden Bewohnern.

    3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    bluenote 19.11.2015
    bluenote 19.11.2015
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    "seriöse Geistergeschichte"

    Kate Mosse sagte mir bisher überhaupt nichts. Mag sein, dass es daran liegt, dass es solche Bücher nun mal nicht ins Feuilleton schaffen, da zur sg. Trivialliteratur gerechnet. Trotzdem - Kate Mosse hat sich hier klar an den klassischen Geistergeschichten der Schwarzen Romantik orientiert. Und das nicht einmal schlecht. Stimmige, ganz nette Geschichte, sicher, alles ist vorhersehbar, aber der Weg ist doch hier das Ziel, und den Weg (im zweifachen Sinne) hat die Autorin hier ganz romantisch und für das Genre stimmig ausgestaltet, indem sie uns einen verschneiten Bergpass mitten im Unwetter in ein abgelegenes kleines Dorf führt. - Zu Nörgeln gibt es hier nur am Leser, Reinhard Kuhnert, der soweit auch nicht schlecht ist, nur wenn er zu säuseln und wimmern anfängt, ist da sicher etwas weniger mehr.

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