Wir haben eine für Screen-Reader optimierte Seite erstellt. Um die Barrierefreiheit unserer Seite für Sie zu verbessern, bieten wir Ihnen eine einfacher zu navigierenden Seite an. Diese finden Sie unter der Web-Adresse www.audible.de/access.
Winter der Welt (Die Jahrhundert-Saga 2) | [Ken Follett]

Winter der Welt (Die Jahrhundert-Saga 2)

Der Krieg ist vorbei. Doch der Friede ist trügerisch. In Deutschland verspricht der Führer dem Volk eine große Zukunft. In den USA kämpft der Präsident gegen die Folgen der Weltwirtschaftskrise. Und in Russland zerbricht die Hoffnung der Revolution unter dem Terror der Bolschewisten.

Der zweite Teil von Folletts großer Jahrhundert-Saga erzählt eine Geschichte von Heldentum und Tragödie, Anpassung und Widerstand, Liebe und Hass. Während sich die einen in Verblendung und Schuld verstricken, werden den anderen die Augen geöffnet für das Unmenschliche, das im Namen der Ideologie geschieht.
Regulärer Preis:45,95 €
  • Ihre Abovorteile:
    • 1 Hörbuch pro Monat
    • Nur 4,95 € pro Monat für die ersten drei Monate
    • Über 100.000 Titel zur Auswahl
    • Nach drei Monaten 9,95 € pro Monat - dann jederzeit kündbar
  • - oder -

Your Likes make Audible better!

'Likes' are shared on Facebook and Audible.com. We use your 'likes' to improve Audible.com for all our listeners.

You can turn off Audible.com sharing from your Account Details page.

OK

Beschreibung

Der Krieg ist vorbei. Doch der Friede ist trügerisch. In Deutschland verspricht der Führer dem Volk eine große Zukunft. In den USA kämpft der Präsident gegen die Folgen der Weltwirtschaftskrise. Und in Russland zerbricht die Hoffnung der Revolution unter dem Terror der Bolschewisten.

Der zweite Teil von Folletts großer Jahrhundert-Saga erzählt eine Geschichte von Heldentum und Tragödie, Anpassung und Widerstand, Liebe und Hass. Während sich die einen in Verblendung und Schuld verstricken, werden den anderen die Augen geöffnet für das Unmenschliche, das im Namen der Ideologie geschieht.

"Winter der Welt" ("Winter of the World", 2012) ist der zweite Roman der Jahrhundert-Saga von Ken Follett.

©2012 Bastei Lübbe (P)2012 Lübbe Audio

Hörerrezensionen

Bewertung

4.5 (3291 )
5 Sterne
 (2214)
4 Sterne
 (773)
3 Sterne
 (205)
2 Sterne
 (57)
1 Stern
 (42)
Gesamt
4.6 (1103 )
5 Sterne
 (782)
4 Sterne
 (245)
3 Sterne
 (53)
2 Sterne
 (12)
1 Stern
 (11)
Geschichte
4.7 (1108 )
5 Sterne
 (843)
4 Sterne
 (223)
3 Sterne
 (28)
2 Sterne
 (5)
1 Stern
 (9)
Sprecher
Sortiert nach:
  •  
    Markus Poisat, Frankreich 19.04.2013
    Markus Poisat, Frankreich 19.04.2013
    Mal mit
    „hilfreich“
    bewertet
    7
    Bewertungen
    Rezensionen
    2
    1
    Mir folgen
    Ich folge
    0
    0
    Gesamt
    "nicht ganz überzeugend"


    Erstmal zum Buch selber
    Den ersten Teil der Jahrhundert-Triologie hatte ich als Taschenbuch gelesen und viel über den ersten Weltkrieg gelernt. Bei diesem zweiten Teil jedoch hätte ich mir mehr Details zum Krieg geschwünscht. Die ganzen Liebesgeschichten treten viel zu sehr in Vordergrund. Die wichtigsten Ereignissen des Krieges scheinen dabei oft nur die Hintergrundgeschichte zu bilden.
    Keine der Personen auf Seiten der Nazis überzeugt mich so recht. Warum folgen sie dem Nationalsozialismus? Mit dem Bolschewismus im ersten Teil der Triologie, war das für mich noch überzeugend gewesen. Hier im zweiten Teil scheinen alle Anhänger des Nationalsozialisums verirrte geblendete Idioten zu sein.
    Desweiteren sind die ganzen Zufälle um mit einem bekannten Personenkreis auszukommen für meinen Geschmack zu ausufernd und erinnert mich an schlechte Seifenopern.

    Zum Hörbuch:
    Dies war mein erstes Hörbuch. Dabei ist mir sehr klar geworden wie sehr der Sprecher einen Einfluss darauf hat, ob einem das Buch gefällt oder nicht und wie sehr das Geschmacksache ist.Während man bei einem Buch das Gelesene und das von den Handlungspersonen Gesagte im Kopf selber interpretiert, nimmt bei einem Hörbuch der Sprecher einen Teil dieser Interpretation vorraus und da kann es natürlich vorkommen das einem das nicht zusagt.

    Für mich klangen viele der Figuren im Buch verweichlicht und das führte bei mir dazu dass ich nicht wirklich in die Geschichte eingetaucht bin, weil das mich das nicht überzeugte. Vor allem fast alle weiblichen Charaktere haben etwas sehr Zerbrechliches, Barby-haftes was oft im Kontrast zu ihrem heldenhaften Auftreten steht.

    Die Zwischenmeldodien waren zum Großteil gelungen, der Rest klang nach billigem Syntesizer aus dem Kinderzimmer.

    Fazit:
    Es bleibt immer noch ein hörenswertes Buch, aber ich hoffe das der Dritte Teil wieder besser wird. Über den Sprecher darf sich jeder sein eigenes Urteil machen.

    7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Norbert Mintraching, Deutschland 08.10.2012
    Norbert Mintraching, Deutschland 08.10.2012
    Mal mit
    „hilfreich“
    bewertet
    25
    Bewertungen
    Rezensionen
    21
    7
    Mir folgen
    Ich folge
    0
    0
    Gesamt
    "Leider zu Ende - wann kommt Band 3 ??"

    Ich habe mir, um die Vorfreude auf Band 2 zu steigern, vor der Erscheinung nochmals den Sturz der Titanen angehört und konnte dann sofort mit dem Winter der Welt als Fortsetzung starten.
    Ich finde die Geschichte genial erzählt und ja, obwohl ich behaupten möchte viel über die Zeit des 2. Weltkrieges schon gelesen zu haben, wurden mir durch die Schilderungen/Erläuterungen in diesem Buch einige Sachen neu erzählt. Es ist ein Roman und kein Sachbuch - daher werde ich mich jetzt auf die Suche machen, wie viel Wahrheit (und bei mir Unwissenheit) im Buch stand.
    Egal wieviel erfunden wurde - ich fand es genial und freue mich auf Band 3 !!

    13 von 14 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Wiktor DORTMUND, Deutschland 25.11.2012
    Wiktor DORTMUND, Deutschland 25.11.2012
    Mal mit
    „hilfreich“
    bewertet
    18
    Bewertungen
    Rezensionen
    1
    1
    Mir folgen
    Ich folge
    0
    0
    Gesamt
    "Mal etwas zum Sprecher"

    Zum Inhalt dieses Hörbuchs ist schon genug geschrieben worden: Der erste Teil der Saga (Sturz der Titanen) war um Längen besser; die Erfassung des Zeitgeists und die belletristisch aufgearbeiteten historischen Hintergründe sind erheblich authentischer gelungen.

    Das macht "Winter der Welt" aber nicht schlecht. Zwar etwas einseitig und offenbar (so macht es den Eindruck) mit weniger "Herzblut" geschrieben, ist es ebenfalls ein gut lesbares (bzw. hörbares) Werk geworden, das sich auf jeden Fall lohnt.

    Ein Wort allerdings zum Sprecher Philipp Schepmann: Stets bleibt er als Sprecher im Hintergrund, drängt sich nicht nach vorn und über das Werk hinweg. Unprätentiös und ohne Allüren trägt er den Text vor. Mit sehr wandlungsfähiger Stimme gibt er selbst Dialoge erkennbar wieder. Seine Modulation ist gut; nie spricht er einschläfernd langsam oder hektisch und schnell. Allein ihm zuzuhören, ist bereits ein Genuß.

    18 von 20 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Wolfram Ottenbach, Deutschland 10.10.2012
    Wolfram Ottenbach, Deutschland 10.10.2012
    Mal mit
    „hilfreich“
    bewertet
    394
    Bewertungen
    Rezensionen
    166
    109
    Mir folgen
    Ich folge
    6
    0
    Gesamt
    "Ideologien am Pranger"

    KF hat eine Fortsetzung geschrieben, dessen oberstes Gebot von Teil 1 fortgeführt wird. Nicht einzelne Nationen an den Pranger zu stellen, sondern Ideologien. Ich frage mich daher, was andere Hörer gehört haben, die sich hier zu Wort melden. Einer meinte, es gebe nur die bösen deutschen Täter. Irgendwie hat er dabei die Lebensgeschichte der von Ullrichs nicht gehört, die trotz dem Unterdrückungsumfeld gegen das NS Regime und für die Menschlichkeit eintreten. Ein anderer Hörer redet davon, daß es der Geschichtsunterricht für Lieschen Müller ist. KF greift Themen auf, die mir nicht bekannt waren wie der Befehl an die Soldaten der Roten Armee jeden Tag einen Deutschen in Berlin zu töten oder zumindest eine Frau zu ... .
    Insofern bekenne ich mich gerne als Lieschen Müller.

    Aber nun zu dem, was ich gehört habe. KF hat es hervorragend verstanden, jede Ideologie darzustellen und keine kommt gut dabei weg. Selbst der amerikanische Kapitalismus bekommt sein Fett ab, indem er den Snobismus des alten Geldadels anprangert und den Bau der Atombombe und deren grausame Verwendung.

    Bei diesem Aspekt der Geschichte hat KF wirklich wieder Großes geleistet.

    Warum also nur 4 Sterne. In erster Linie weil das Buch zu kurz ist. Im ersten Teil hat er mit viel Liebe und Mühe eine Beziehung zwischen dem Hörer und den Protagonisten geschaffen. Im zweiten Teil - bei der nächsten Generation - ist ihm das nicht so gutgelungen (zumindestens bei mir). Er springt schnell von einer Person zur Nächsten. Man hat kaum Zeit sich darauf einzulassen, dann ist der Part vorbei und es geht weiter. Mit 10 Stunden mehr oder 100 Seiten wäre es vermutlich besser geglückt eine Beziehungsebene zwischen den einzelnen Personen und dem Hörer zu schaffen. Wundervoll finde ich das Umgehen mit den Folgend des Krieges. Karla von Ullrich hat ein Baby von einem der 5 Rotarmisten, die sie v. haben. Ihr Mann kehrt heim aus der Kriegsgefangenschaft. Seine Frau erzählt ihm alles und meint:
    "Die Hölle ist vorbei und wir haben überlebt. Wir brauchen die gegenseitige Liebe. Laß uns gemeinsam eine Zukunft bauen."
    Pathetisch - ja. Möglich - ja, denn schließlich ist aus den Trümmern ein neuer Staat, eine neue Gesellschaft geboren. Dieses Buch ist ein Mahnmal, aber auch ein Buch der Hoffnung. Danke für dieses mutige, vorurteilsfreie Buch.

    19 von 23 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    amano Hamburg, Deutschland 30.09.2012
    amano Hamburg, Deutschland 30.09.2012
    Mal mit
    „hilfreich“
    bewertet
    22
    Bewertungen
    Rezensionen
    7
    5
    Mir folgen
    Ich folge
    0
    0
    Gesamt
    "Spannend, Geschichtsaufklärung ausreichend"

    Also zunächst einmal hat Follet einen handwerklich geschickten, zweifellos spannenden Roman vor dem Hintergrund des zweiten Weltkrieges geschrieben. Die Handlungsfäden sind geschickt geknüpft, der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, die Übersetzung gelungen. Dafür großen Dank, langweilig wird's nicht, sofern man nicht zuviel Background über das dritte Reich, den weltweiten Ausbruch von Faschismus, des Bolschewismus erwartet.

    Leider wurde der Roman mit zuviel Anspruch angekündigt. Einige Rezensenten sahen sich zum ersten Mal mit diesem Hintergrund Informationen konfrontiert. Leider ist aber alles grob vereinfacht, wirtschaftliche, in der Psychologie der Menschen begründete Verhaltensweisen in bestimmten Ländern, Verflechtung von Schuldenkrise, Verwendung von faschistischen Machtmechanismen. das meiste bleibt irgendwie stecken oder fällt ganz unter den Tisch.

    Auf der anderen Seite ist die Darstellung der Hintergründe weder ungenügend noch mangelhaft, also eher 4 ausreichend.

    Das heißt keineswegs, dass der Roman nicht hörenswert ist, so werden die Geschichten der Familien aus dem ersten Teil geschickt fortgesetzt, manchmal etwas plakativ, aber nun ja,... . Die Stimmung im Deutschland des 1000jährigen Reichs, läßt die vielen kleinen Widerstände gegen den nahezu perfekten Machtapparat vermissen. So schaffte es z.B. die SPD ihre Parteizeitung trotz Verbots in miniaturisierter Form zu verbreiten. die dann in den unmöglichsten Verstecken z.B. unter den Bodendielen aufbewahrt wurden. Oder der Pflichtbaum für Hitler, der das regelmässige Begiessen bei der Morgentoilette nicht überlebte. Stattdessen Nazis böse etc. Schade - Schwarz-weiß malerei ist doch sonst nicht Follets Stärke.

    Im Gegensatz zum ersten Teil sind die Handlungsabschnitte diesmal länger und abeschlossener. Dies erhöht den Spass beim Hören, da Handlungen nicht an den spannendsten Stellen unterbrochen werden und man mit vielen Fragezeichen in der Luft rumhängt.

    Der Leser ist wie im ersten Teil gut, hat sich offenbar bei den Frauenstimmen etwas zurückgenommen, d.h. er spricht sie längst nicht so quietschend wie im ersten Teil.
    Allerdings mißlingt ihm der Gröfaz völlig, hier sollte er bei CMH in die Lehre gehen.

    Alles in allem hörenswert mit Einschränkungen. den Aufklärungsteil sollte jemand, der sich dafür interessiert nur als Einstieg ansehen, ansonsten kann er einfach nur als Hintergrund eines guten Romanes angesehen werden

    18 von 22 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Thomas Deutschland 25.11.2012
    Thomas Deutschland 25.11.2012
    Mal mit
    „hilfreich“
    bewertet
    8
    Bewertungen
    Rezensionen
    3
    2
    Mir folgen
    Ich folge
    0
    0
    Gesamt
    "Schade"

    Ich habe mich ehrlich auf die Fortsetzung von "Sturz der Titanen" gefreut. Umso größer war die Enttäuschung! Wer hat Ken Follett bloß bei den historischen Zusammenhängen beraten?! Eine derartig klischeehafte und grobschlächtige Betrachtung hat die jüngste Geschichte Europas nicht verdient! Auch die nachvollziehbare Entwicklung der handelnden Personen (ein großes Plus der anderen Follett-Bücher) wurde gröblich vernachlässigt. Besonders stiefmütterlich werden die Russen behandelt: geistig zurückgeblieben, brutal, korrupt, unfähig ihre Triebe unter Kontrolle zu halten, bösartig, hinterhältig und natürlich „fuchsgesichtig“. Schlimmer geht’s nimmer.
    Dass es einen dritten Band geben wird, macht mir ein bisschen Angst! Wäre Follett doch bei Themen aus dem Mittelalter geblieben!!

    6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Birgitt Habich Hessen 25.09.2012
    Birgitt Habich Hessen 25.09.2012
    Mal mit
    „hilfreich“
    bewertet
    69
    Bewertungen
    Rezensionen
    117
    4
    Mir folgen
    Ich folge
    0
    0
    Gesamt
    "Es wird noch schlimmer"

    Nachdem ich so lange auf die Fortsetzung von Sturz der Titanen gewartet habe, bin ich nun leider schon mit dem zweiten Teil der Trilogie durch :-( Jetzt höre ich es ein zweites mal um ja kein Detail zu verpassen.
    Ich war schon sehr gespannt wie es den Charakteren des ersten Teils weiter ergangen ist. Doch ich will ja nicht den Inhalt vorwegnehmen, es ist wieder sehr spannend und ich bewundere Ken Follett für seine Recherchen sehr. So habe ich die Zusammenhänge nie erklärt bekommen. Nach dem 1. Weltkrieg nun die Dramatik des zweiten zu "hören" hat mich fasziniert. Ich bin dankbar diese Zeit nicht erlebt zu haben und bewundere unsere Großeltern, die damals irgendwie weitergemacht haben.

    59 von 78 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Buechereule2 Deutschland 30.09.2012
    Buechereule2 Deutschland 30.09.2012

    Wir sind die Gemeinschaft von www.buechereule.de

    Mal mit
    „hilfreich“
    bewertet
    319
    Bewertungen
    Rezensionen
    27
    26
    Mir folgen
    Ich folge
    13
    1
    Gesamt
    "Gelungene Fortsetzung"

    Fast zwei Jahre lang war die Wartezeit auf die Fortsetzung zu "Sturz der Titanen" und es hat sich gelohnt.

    Die Handlung schließt 1933 fast nahtlos an die Ereignisse der Vorgängers an und wie schon im ersten Teil seiner so genannten "Jahrhundert-Saga" webt Follett auch in "Winter der Welt" ein dichtes Netz, verflicht die Schicksale der Figuren aus dem ersten Band und deren Nachkommen miteinander und mit historischen Ereignissen. War die Atmosphäre schon im ersten Teil meist nicht gerade heiter, wird es hier noch düsterer, egal ob in Großbritannien, Deutschland, den USA oder Russland. Die Figuren werden nicht geschont, einige Male musste ich schwer schlucken.

    Die walisische Familie Williams taucht genauso wieder auf wie die adligen Fitzherberts, die aus dem russischen Arbeitermilieu stammenden Peschkows, die deutsch-österreichische Adelsfamilie von Ulrich und die amerikanische Familie Dewar.

    Wieder werden durch die Augen der sehr unterschiedlichen Hauptfiguren die Lebensumstände jener Zeit in der Ober- und Unterschicht vermittelt, wobei das Rad der Fortuna für so manche Änderung gesorgt hat. Es tauchen etliche bekannte Figuren aus "Sturz der Titanen" auf und wieder fieberte ich mit ihnen, auch wenn bei Einigen das Schicksal mit heutigem Wissen vorgezeichnet schien. Durch die lange Zeitspanne, die der Roman umfasst, wird auch gezeigt, wie einige der Figuren ihre Ansichten im Lauf der Handlung verändern, welche Auswirkungen politische und persönliche Entscheidungen auf das Leben der Bevölkerung in den jeweiligen Ländern hatte.

    Durch die Augen der so unterschiedlichen Hauptfiguren werden einige Zusammenhänge deutlicher als in der Schule im Geschichtsunterricht. Die zahllosen Gespräche und Diskussionen des Romans lassen die Handlung sowohl lebendiger als auch eindringlicher werden, Gefühle und persönliche Veränderungen deutlicher und außerdem wirkt die Erzählung weniger belehrend als es leicht hätte der Fall sein können.

    Die Schauplätze wechseln und mit ihnen die Sicht auf die historischen Ereignisse, Nachfahren wechseln Kontinente und ermöglichen den Zuhörern bzw. Lesern so wiederum andere Einblicke. Interessant waren auch die Vergleiche der Kriegsführung im ersten und zweiten Weltkrieg, die Erklärungen der technischen Fortschritte und die Wahrnehmung dieser Veränderungen durch die Figuren. Die Situation in der UdSSR kam mir persönlich diesmal etwas zu kurz und auch die Gründe für den Aufstieg der NSDAP.

    Philipp Schepmann liest auch diesmal mit stets passender Intonation, wirkt bei den tragischen Szenen betroffen und verleiht den Figuren eigene Stimmen, ohne jemals übertrieben oder aufgesetzt zu wirken. Chapeau für den gelungen Vortrag.

    Fazit
    In den gut 900 Seiten bzw. über 35 Stunden verbirgt sich eine Fülle interessanter Informationen, historischer Details und unglaublich umfassender Recherche. Gegen Ende ging es mir ein wenig zu schnell.So bleibt die Vorfreude auf das Wiedersehen im dritten Band namens "The Cold Peace" (Der kalte Frieden)

    13 von 17 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    wiesodasdenn Babenhausen, Deutschland 22.10.2012
    wiesodasdenn Babenhausen, Deutschland 22.10.2012
    Mal mit
    „hilfreich“
    bewertet
    32
    Bewertungen
    Rezensionen
    36
    16
    Mir folgen
    Ich folge
    0
    0
    Gesamt
    "Enttäuschend"

    Der Roman trieft vor Pathos, Heldentum und platten Beschreibungen - leider. Ein Kriegsroman für "Schmusebacken".
    Bereits beim Sturz der Titanen habe ich mich oft gefragt wie viele Ghostwriter hier am Werk waren. Was hier zusammenkam entspricht mehr einem Roman der Liebesgeschichten zu Zeiten des Krieges beschreiben will und das leider so schlecht, dass ich manchmal fast aufgegeben hätte das Buch zu Ende zu hören.
    Ein Ken Follett las sich mal anders...

    6 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    hogenset Edewecht, Deutschland 03.10.2012
    hogenset Edewecht, Deutschland 03.10.2012
    Mal mit
    „hilfreich“
    bewertet
    1190
    Bewertungen
    Rezensionen
    278
    93
    Mir folgen
    Ich folge
    1
    0
    Gesamt
    "Betulich statt bewegend"

    Mit "Die Nadel" hatte Ken Follett - wie lange ist es her? - einen ausgesprochen starken Roman vorgelegt, der die Vorlage für einen ausgezeichneten Spielfilm lieferte. Seither blieb ich ihm treu, obwohl die Bücher immer dicker und immer langweiliger wurden. Mit dem "Winter der Welt" nun ist für mich der Punkt erreicht, wo ich sagen möchte, danke, es reicht. Oder besser: danke, es reicht schon eine ganze Weile nicht mehr.

    Die Figurenzeichnung war nie die Stärke Folletts, dafür konnte er sehr spannend märchenhaft simple Handlungen erspinnen und erzählen. Hier wie auch schon bei den stürzenden Titanen treten nun allerdings viele, viele, verwirrend viele handelnde Personen auf, gut und böse gerecht verteilt auf verschiedene Nationen, Geschlechter und Generationen. Die wirkliche Geschichte des 20. Jahrhunderts lässt sich nicht so geradlinig erzählen wie der Bau einer großen Kirche. Und so puzzelt Follett freundlich und betulich vor sich hin, er plätschert hier ein wenig und dort ein bißchen, aber ein Fluß kommt nicht zustande. Das mochte ich mir nach ein paar Stunden einfach nicht mehr anhören.

    Philipp Schepmann wird mir als Sprecher der Narnia-Romane immer unvergesslich bleiben. Aber was bei den Kinderbüchern die große Stärke seines Vortrags war, der sehr verbindliche, dabei im guten Sinne naiv engagierte Sprechduktus und die hohe Emotionalität der wörtlichen Rede, entwickelt sich hier zum klaren Manko des Hörbuchs. Schepmann liest Folletts Roman wie eines der Narnia-Märchen vor und entlarvt so den "Winter der Zeit" als schlichtes, oberflächliches, gut gemeintes Werk. In irgendeiner Kritik zum Buch wurde Folletts Erzählweise als "onkelig" beschrieben. Das bringt es auf den Punkt:
    Onkel Ken hat ein dickes Buch über den schlimmen 2. Weltkrieg geschrieben und Onkel Philipp liest es vor.

    17 von 24 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  • Anzeigen: 1-10 von 169 Ergebnissen ZURÜCK1217WEITER

    Leider liegen hier noch keine Rezensionen vor.

Missbrauch melden

Entspricht diese Rezension nicht unseren Richtlinien für Rezensionen oder ist in anderer Weise unzumutbar und sollte deshalb von unserer Website entfernt werden? Dann klicken Sie bitte auf "Bei Audible melden".

Abbrechen

Vielen Dank!

Wir werden die Rezension prüfen und das Nötige veranlassen.