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Die Hure Babylon | [Ulf Schiewe]

Die Hure Babylon

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Beschreibung

Sie sprachen vom himmlischen Frieden - und riefen zum Kreuzzug auf. Sie mahnten zu Mäßigung und Keuschheit - und führten ein Leben in Verworfenheit. Rom war die biblische Hure Babylon.

Südfrankreich im 12. Jahrhundert: Der junge Edelmann Arnaut ist verzweifelt, denn wieder hat seine heimliche Geliebte, die Vizegräfin Ermengarda von Narbonne, ihr Kind verloren - ein Fingerzeig des Himmels? Arnaut will Buße tun und sich dem Kreuzzug ins Heilige Land anschließen. Mit dem fränkischen Heer zieht er gen Osten und muss doch bald erkennen, dass es weniger um Erlösung als um Macht und Eitelkeit der Herrschenden geht, dass im Namen Gottes Verrat und unvorstellbare Greueltaten begangen werden. Gefährliche Abenteuer warten auf ihn, Kampf, Intrigen - und so manche Versuchung...

Zu diesem Titel erhalten Sie eine PDF-Datei, die nach dem Kauf automatisch Ihrer Bibliothek hinzugefügt wird.

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©2012 Droemersche Verlagsanstalt (P)2012 Audible GmbH

Hörerrezensionen

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Geschichte
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Sprecher
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    Br.Amo Deutschland 17.06.2013
    Br.Amo Deutschland 17.06.2013
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    "kurzweiliger Geschichtsunterricht"

    Das Buch ist ein sehr kurzweiliger, interessanter Geschichtsunterricht. Es war keine Minute langweilig - auch ein Lob an den Sprecher. Er hat es verstanden die Texte zu sprechen!
    Schade ist nur, dass Audible nie angibt ob es von dieser Geschichte (oder auch bei anderen Büchern) mehrere Bände gibt. Es wäre sehr hilfreich wenn es da Hinweise gäbe. Das muss man erst selbst mühsam suchen - dieses Buch hier ist der 3. Teil von 3 Büchern!!!! Wenn man das nicht weiß, dann fängt man leider -wie mir passiert ist- mit dem 3. Teil an und merkt beim Lesen, dass es da eine Vorgeschichte gibt.

    16 von 16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Ulf C. Deutschland 30.12.2012
    Ulf C. Deutschland 30.12.2012
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    "Unterhaltsame Bildungslektüre"

    Es beginnt wie im Disney-Mittelalter: Südfrankreich anno 1147. Ein adliges Liebespaar schwelgt in Sinnesfreuden. Sie eine Vizefürstin, er ein Edelmann. Junge Leiber die zueinander drängen, befindet der Autor. Liebesszenen, das sei gleich gesagt, sind also nicht seine Stärke. Aber keine vorschnellen Schlüsse!

    Draußen vor dem Schlafzimmer der jungen Leiber braut sich etwas zusammen. Zisterzienser-Abt Bernard von Clairvaux zieht durch die Lande und ruft zum zweiten Kreuzzug auf. Er ist ein begnadeter Propaganda-Redner, der geschickt mit den Höllen-Ängsten seiner Zuhörer spielt. Tausende fallen auf ihn herein.

    Die Vizefürstin durchschaut das Machtspiel und die Sinnlosigkeit des Kreuzzugs. Um so niederschmetternder ist die Nachricht, dass ihr Edelmann ebenfalls gen Jerusalem ziehen will. Ihn treibt die Suche nach Vergebung einer vermeintlichen Sünde: Seine Vizefürstin ist – wenn auch nur aus politischen Gründen – verheiratet. Zwar ist der Gatte völlig desinteressiert und weit weg, doch vor dem Gesetz begeht der Edelmann Ehebruch. Clairvaux verspricht ihm und anderen: Wer mit uns zieht ist aller seiner Sünden ledig.

    Der zweite Kreuzzug endet bekanntermaßen in einem blutigen Desaster für das Heer der Christenheit. Schuld sind Rivalitäten, Unfähigkeit und Selbstüberschätzung. Dazu der naive Glaube, Gott selbst mache die Kreuzritter tatsächlich unbesiegbar. Am Ende versinkt das Unternehmen im Chaos.

    Schiewe hat sehr exakt recherchiert und erzählt seine Geschichte stringent entlang der tatsächlichen Ereignisse. Dabei verwebt er das Schicksal seiner Hauptfiguren phantasievoll mit den realen Geschehnissen. Diese Historientreue ist eine große Stärke des Buches. Wer möchte lernt wirklich etwas.

    Seine Schwäche ist die passagenweise übertrieben auf Mittelalter getrimmte Sprache. Besonders zu Beginn weckt sie den Verdacht, es drohe eine mäßige Mittelalter-Schmonzette. Doch dieser Eindruck trügt. Erst am Ende des Buches wird klar, was Schiewe beabsichtigt: Er braucht den idyllischen Einstieg um den Kontrast zu den immer unheilvoller werdenden Zuständen im Heiligen Land deutlich herausarbeiten zu können. Spätestens ab dem zweiten Drittel ist keine Spur mehr von Schmonzette, auch wenn auch hier der Mittelalter-Sprech immer wieder störend durchschlägt.

    Der Zorn der verlassenen Vizefürstin verraucht. Der Edelmann erkennt immer deutlicher, in welches Desaster er geraten ist, auf welche Lügen der Kirche er und die anderen hereingefallen sind. Sie will ihn zurück und er möchte nach Hause. Jedoch...

    Unser Deutschlehrer hätte gesagt: Unterhaltsame Bildungslektüre.

    13 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Sabine Stuttgart, Deutschland 27.11.2012
    Sabine Stuttgart, Deutschland 27.11.2012
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    "Gute Geschichte, sehr gut gelesen"

    Das ist seit langem eine der besten Geschichten, die ich über die Kreuzzüge gelesen habe. Klar, es erzählt vom 2. Kreuzzug der nicht von Erfolg gekrönt war. Die Charaktere werden sehr gut beschrieben, und nicht alle sind nur schlecht oder nur gut. Der Geschichtliche Hintergrund ist stimmig, und auch wenn es nicht zur Happy-End-Generation gehört, ich finde es gut, dass nicht alle Helden glorreich und trotz der Strapazen total unversehrt nach Hause kommen, sondern dass es hier auch - wie es eben tatsächlich war - sog. Veteranen gibt und nicht nur Helden. Auch wird der Templer-Orden mal nicht nur übergut dargestellt, sondern auch kritisch beleuchtet. Ich habe mit Arnaut mitgefiebert und mit Ermengada gebangt, ich war vollkommen gebannt!

    Ich finde Reinhard Kuhnert einen sehr guten Leser. Man kommt gut mit, ist gefesselt - was natürlich auch an der Geschichte liegt.

    Ich konnte kaum mehr aufhören, weiterzuhören!!

    Daher 5 Sterne - weil es einfach toll war zum zuhören.

    8 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Christiane Dallgow, Deutschland 09.11.2012
    Christiane Dallgow, Deutschland 09.11.2012
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    "interessant......."

    Das Story ansich hat mit gut gefallen. Nie langweilig oder zäh. Was den Sprecher anbelangt, bin ich eher zwiegespalten. Eigendlich hat er ganz gut gelesen. Die stimmliche Interpretation der einzelnen Characktere fand ich teilweise echt schlecht und auch verwirrend. Da hört sich schon mal der eine Charakter wie der andere an, oder der selbe Charakter wird plötzlich ganz anders gesprochen, so dass ich teilweise echt Schwierigkeiten hatte festzustellen, welcher der Charaktere denn jetzt gerade etwas sagt. Glücklicherweise fallen oft Sätze wie " Sowieso sagte:....." . Schade, denn sonst wären es 5 Sterne für ein hörenswertes Hörbuch geworden.

    8 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Pfossi Thüringen 09.12.2013
    Pfossi Thüringen 09.12.2013
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    Sprecher
    Geschichte
    "Sehr gelungene Vorsetzung"

    Die Hure Babylon ist der Dritte Teil der "Montalban"- Reihe und genauso zu empfehlen, wie die ersten beiden Teile. Der Inhalt des Buches ist sowohl spannend, als auch lehrreich. Super Einbindung der ersten Bücher, jedoch bestimmt auch nachvollziehbar, wenn man diese noch nicht kennt. Der Sprecher, hat eine hervorragende Erzählstimme. Die Lautstärke der Stimme ist sehr gut und dies auch, wenn der Sprecher die Stimme verstellt.
    Eine Buchreihe die man nur wärmstens empfehlen kann.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    bea oberwil, Schweiz 01.06.2013
    bea oberwil, Schweiz 01.06.2013
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    "2. teil des bastard von tolosa: zweite kreuzzüge"

    super tolles buch über die zweiten kreuzzüge sowie deren sinn und Unsinn.
    die Hochmütigkeit des adels und den Würdenträger der Kirche und deren Doppelmoral. das elend der Fusssoldaten deren Frauen und Kinder.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Sophia Friedrich 83254 Wolfsberg 22.04.2013
    Sophia Friedrich 83254 Wolfsberg 22.04.2013

    engelkontakte

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    "Eine große Reise in die Vergangenheit"

    Nachdem ich bereits den Bastard von Tolosa über die Massen herausragend fand, gönnte ich mir anschließend das neueste Werk von U. Schiewe. An sein Erstlingswerk kommt dieses Buch nicht ganz heran, doch erneut fesselte mich diese Geschichte vor allem auch durch und mit R. Kuhnert als Vorleser. Ich empfehle auch dieses Buch sehr gerne weiter, wer sich für Südfrankreich und die Geschichte der Kreuzzüge und vor allem wer sich kritisch mit diesem Thema befasst.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Eadulf Deutschland 02.03.2013
    Eadulf Deutschland 02.03.2013
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    "Tragischer Inhalt - gut geschrieben"

    Ulf Schiewe ist in seinem dritten Buch wieder bei den Kreuzzügen angelangt. Diese sind aus heutiger Sicht ohne historisches Hintergrundwissen ja nur schwer zu verstehen und in ihrer Tragik doch auch faszinierend. Der Autor malt ein intensives Bild der Gräuel der Kreuzzüge, fokussiert sich auf die machtpolitischen Gründe für sie und lässt seine Protagonisten davon zermahlt werden. Genau wie die große Politik ist auch die kleine, die Interaktion zwischen den Protagonisten des Romans, von persönlichen Interessen und Intrigen geprägt, selbst die Liebe wirkt nur wie ein Mittel zum Zweck. All das fasziniert, schlägt in seinen Bann und - so komisches es bei all dieser Tragik klingt - unterhält. Ich hätte mir allerdings ein nicht ganz so dramatisches Ende gewünscht. Der "Bastard von Tolossa" hatte zumindest ab der zweiten Hälfte und "Die Comtessa" insgesamt noch eine gewisse Leichtigkeit. Die fehlt hier völlig.

    Reinhard Kuhnert kenne ich von "Das Lied von Eis und Feuer". Und es gefällt mir, wie er diese Buch interpretiert. "Die Hure Babylon" setzt er letztendlich genau so um, was an sich schon gut ist, denn ich mag, wie er ließt, aber am Anfang war es schon sehr irritierend, denn ich sah immer die Personen aus "Das Lied von Eis und Feuer" vor meinem geistigen Auge.

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  •  
    Frank Calw, Deutschland 19.02.2013
    Frank Calw, Deutschland 19.02.2013

    Hörbücher sind für mich keine Lehrbücher. Sie müssen mich einfach nur fesseln und unterhalten.

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    "Grandios"

    Meine Ansprüche an einen Roman sind eigentlich sehr einfach, fast simpel.
    Er sollte mich fesseln oder wenigstens unterhalten.
    Beide Kriterien wurden über alle Maßen erfüllt.

    .....und der Sprecher: "Hut ab"

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  •  
    Corinna Michelstadt, Deutschland 06.09.2014
    Corinna Michelstadt, Deutschland 06.09.2014
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    Sprecher
    Geschichte
    "Mehr davon bitte - ich bin begeistert"

    Ich habe alle 3 Teile der Geschichte hintereinander gehört. Ich habe mitgefiebert, gekämpft und geweint. Habe selten so eine mitreissende historische Geschichte gehört. Haben mich Bücher von Iny Lorentz oder Sabine Ebert irgendwann gelangweilt bin ich hier rundum begeistert. Kein Firlefanz drumherum, nie langatmig. Ja, so muss es in dieser Zeit und Situation gewesen sein. Der Sprecher hat das Ganze mit seiner schönen Stimme und dem Wechsel in der Stimme bei den verschiedenen Personen perfekt abgerundet. Ich habe mir sofort weitere Hörbücher von Ulf Schiewe heruntergeladen in der Hoffnung dass sie genauso gut sind.

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