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Die Hure Babylon Hörbuch

Die Hure Babylon

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Inhaltsangabe

Sie sprachen vom himmlischen Frieden - und riefen zum Kreuzzug auf. Sie mahnten zu Mäßigung und Keuschheit - und führten ein Leben in Verworfenheit. Rom war die biblische Hure Babylon.

Südfrankreich im 12. Jahrhundert: Der junge Edelmann Arnaut ist verzweifelt, denn wieder hat seine heimliche Geliebte, die Vizegräfin Ermengarda von Narbonne, ihr Kind verloren - ein Fingerzeig des Himmels? Arnaut will Buße tun und sich dem Kreuzzug ins Heilige Land anschließen. Mit dem fränkischen Heer zieht er gen Osten und muss doch bald erkennen, dass es weniger um Erlösung als um Macht und Eitelkeit der Herrschenden geht, dass im Namen Gottes Verrat und unvorstellbare Greueltaten begangen werden. Gefährliche Abenteuer warten auf ihn, Kampf, Intrigen - und so manche Versuchung...

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©2012 Droemersche Verlagsanstalt (P)2012 Audible GmbH

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    Br.Amo Deutschland 17.06.2013
    Br.Amo Deutschland 17.06.2013
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    "kurzweiliger Geschichtsunterricht"

    Das Buch ist ein sehr kurzweiliger, interessanter Geschichtsunterricht. Es war keine Minute langweilig - auch ein Lob an den Sprecher. Er hat es verstanden die Texte zu sprechen!
    Schade ist nur, dass Audible nie angibt ob es von dieser Geschichte (oder auch bei anderen Büchern) mehrere Bände gibt. Es wäre sehr hilfreich wenn es da Hinweise gäbe. Das muss man erst selbst mühsam suchen - dieses Buch hier ist der 3. Teil von 3 Büchern!!!! Wenn man das nicht weiß, dann fängt man leider -wie mir passiert ist- mit dem 3. Teil an und merkt beim Lesen, dass es da eine Vorgeschichte gibt.

    28 von 28 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Frank Ratajczak Calw 19.02.2013
    Frank Ratajczak Calw 19.02.2013

    lesefan

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    "Grandios"

    Meine Ansprüche an einen Roman sind eigentlich sehr einfach, fast simpel.
    Er sollte mich fesseln oder wenigstens unterhalten.
    Beide Kriterien wurden über alle Maßen erfüllt.

    .....und der Sprecher: "Hut ab"

    6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Sabine Stuttgart, Deutschland 27.11.2012
    Sabine Stuttgart, Deutschland 27.11.2012
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    "Gute Geschichte, sehr gut gelesen"

    Das ist seit langem eine der besten Geschichten, die ich über die Kreuzzüge gelesen habe. Klar, es erzählt vom 2. Kreuzzug der nicht von Erfolg gekrönt war. Die Charaktere werden sehr gut beschrieben, und nicht alle sind nur schlecht oder nur gut. Der Geschichtliche Hintergrund ist stimmig, und auch wenn es nicht zur Happy-End-Generation gehört, ich finde es gut, dass nicht alle Helden glorreich und trotz der Strapazen total unversehrt nach Hause kommen, sondern dass es hier auch - wie es eben tatsächlich war - sog. Veteranen gibt und nicht nur Helden. Auch wird der Templer-Orden mal nicht nur übergut dargestellt, sondern auch kritisch beleuchtet. Ich habe mit Arnaut mitgefiebert und mit Ermengada gebangt, ich war vollkommen gebannt!

    Ich finde Reinhard Kuhnert einen sehr guten Leser. Man kommt gut mit, ist gefesselt - was natürlich auch an der Geschichte liegt.

    Ich konnte kaum mehr aufhören, weiterzuhören!!

    Daher 5 Sterne - weil es einfach toll war zum zuhören.

    11 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Flyboy01 Hannover 30.12.2012
    Flyboy01 Hannover 30.12.2012

    Hamburg

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    "Unterhaltsame Bildungslektüre"

    Es beginnt wie im Disney-Mittelalter: Südfrankreich anno 1147. Ein adliges Liebespaar schwelgt in Sinnesfreuden. Sie eine Vizefürstin, er ein Edelmann. Junge Leiber die zueinander drängen, befindet der Autor. Liebesszenen, das sei gleich gesagt, sind also nicht seine Stärke. Aber keine vorschnellen Schlüsse!

    Draußen vor dem Schlafzimmer der jungen Leiber braut sich etwas zusammen. Zisterzienser-Abt Bernard von Clairvaux zieht durch die Lande und ruft zum zweiten Kreuzzug auf. Er ist ein begnadeter Propaganda-Redner, der geschickt mit den Höllen-Ängsten seiner Zuhörer spielt. Tausende fallen auf ihn herein.

    Die Vizefürstin durchschaut das Machtspiel und die Sinnlosigkeit des Kreuzzugs. Um so niederschmetternder ist die Nachricht, dass ihr Edelmann ebenfalls gen Jerusalem ziehen will. Ihn treibt die Suche nach Vergebung einer vermeintlichen Sünde: Seine Vizefürstin ist – wenn auch nur aus politischen Gründen – verheiratet. Zwar ist der Gatte völlig desinteressiert und weit weg, doch vor dem Gesetz begeht der Edelmann Ehebruch. Clairvaux verspricht ihm und anderen: Wer mit uns zieht ist aller seiner Sünden ledig.

    Der zweite Kreuzzug endet bekanntermaßen in einem blutigen Desaster für das Heer der Christenheit. Schuld sind Rivalitäten, Unfähigkeit und Selbstüberschätzung. Dazu der naive Glaube, Gott selbst mache die Kreuzritter tatsächlich unbesiegbar. Am Ende versinkt das Unternehmen im Chaos.

    Schiewe hat sehr exakt recherchiert und erzählt seine Geschichte stringent entlang der tatsächlichen Ereignisse. Dabei verwebt er das Schicksal seiner Hauptfiguren phantasievoll mit den realen Geschehnissen. Diese Historientreue ist eine große Stärke des Buches. Wer möchte lernt wirklich etwas.

    Seine Schwäche ist die passagenweise übertrieben auf Mittelalter getrimmte Sprache. Besonders zu Beginn weckt sie den Verdacht, es drohe eine mäßige Mittelalter-Schmonzette. Doch dieser Eindruck trügt. Erst am Ende des Buches wird klar, was Schiewe beabsichtigt: Er braucht den idyllischen Einstieg um den Kontrast zu den immer unheilvoller werdenden Zuständen im Heiligen Land deutlich herausarbeiten zu können. Spätestens ab dem zweiten Drittel ist keine Spur mehr von Schmonzette, auch wenn auch hier der Mittelalter-Sprech immer wieder störend durchschlägt.

    Der Zorn der verlassenen Vizefürstin verraucht. Der Edelmann erkennt immer deutlicher, in welches Desaster er geraten ist, auf welche Lügen der Kirche er und die anderen hereingefallen sind. Sie will ihn zurück und er möchte nach Hause. Jedoch...

    Unser Deutschlehrer hätte gesagt: Unterhaltsame Bildungslektüre.

    23 von 26 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Megc 09.11.2012
    Megc 09.11.2012
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    "interessant......."

    Das Story ansich hat mit gut gefallen. Nie langweilig oder zäh. Was den Sprecher anbelangt, bin ich eher zwiegespalten. Eigendlich hat er ganz gut gelesen. Die stimmliche Interpretation der einzelnen Characktere fand ich teilweise echt schlecht und auch verwirrend. Da hört sich schon mal der eine Charakter wie der andere an, oder der selbe Charakter wird plötzlich ganz anders gesprochen, so dass ich teilweise echt Schwierigkeiten hatte festzustellen, welcher der Charaktere denn jetzt gerade etwas sagt. Glücklicherweise fallen oft Sätze wie " Sowieso sagte:....." . Schade, denn sonst wären es 5 Sterne für ein hörenswertes Hörbuch geworden.

    9 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    J. S. 15.06.2015
    J. S. 15.06.2015
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    Sprecher
    Geschichte
    "Gehaltvoll"
    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    Ich kann mich den meisten anderen positiven Rezessionen anschließen, spannende Geschichte und wie immer vom diesem Sprecher sehr gut rüber gebracht! <br/>Ich hatte nach den ersten beiden Teil, dieser Fortsezung entgegen gefiebert...bin auch nicht enttäuscht worden. Aber mit der detailreichen Beschreibung der blutigen und brutalen Szenen muss man umgehen können, zeitweise ging mir das dann schon an die Nerven...Aber gut, in der Realität wird es sicher nicht besser gewesen sein damals, eher schlimmer...<br/>Also absolut zu empfehlen, aber nicht unbedingt etwas für sehr zartbesaitete.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Shanondoah Sweet Home Alabama 03.03.2016
    Shanondoah Sweet Home Alabama 03.03.2016 Bei Audible seit 2014

    shanondoah

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    "...Schiewe: der deutsche Falcones.... Hörenswert!"

    Vorne weg: der 3. Teil ist fast so gut wie der erste und wesentlich besser als Teil 2.
    Man ist mittendrin im 2. Kreuzzug und die Ereignisse reißen einen mit: man spürt die Angst und den Schmutz und die Grausamkeit sowie die alles überschattende Sinnlosigkeit des ( Glaubens-) Krieges. Aber man fühlt auch Treue und Freundschaft und Hoffnung. Es ist großes Kino, was Schiewe da bietet und neben der Fiktion erlebt man auch Geschichte.
    Einen Punkt musste ich abziehen weil mir das letzte Viertel fast reißerisch blutig vorkam und auch der Tod zuschlug, wo ich mir mehr "happy end" erhofft hatte.
    Auch hatte ich dass Gefühl, dass am Ende die Zeit nicht mehr gereicht hatte, um den Roman würdig und in der voran gehenden Erzählweise zu Ende zu führen.
    Schade! Es hätte sicher Stoff für weitere 10 Stunden Spannung gegeben.
    Am Ende erscheint alles im Zeitraffer und man ist mit dem letzten Satz noch nicht "satt".
    Der Wechsel in die "ich"-Form, wenn über Ermengada erzählt wird, ist unnötig und für mich mehr Stilbruch als Stilmittel.
    Trotzdem: unbedingt anhören! Ich hoffe auf ein Sequel.
    Kuhnert liest sehr engagiert. Man kann ihm stundenlang zuhören!

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Sophia Friedrich 83254 Wolfsberg 22.04.2013
    Sophia Friedrich 83254 Wolfsberg 22.04.2013

    engelkontakte

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    "Eine große Reise in die Vergangenheit"

    Nachdem ich bereits den Bastard von Tolosa über die Massen herausragend fand, gönnte ich mir anschließend das neueste Werk von U. Schiewe. An sein Erstlingswerk kommt dieses Buch nicht ganz heran, doch erneut fesselte mich diese Geschichte vor allem auch durch und mit R. Kuhnert als Vorleser. Ich empfehle auch dieses Buch sehr gerne weiter, wer sich für Südfrankreich und die Geschichte der Kreuzzüge und vor allem wer sich kritisch mit diesem Thema befasst.

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Philipp 15.08.2017
    Philipp 15.08.2017
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    Geschichte
    "Historisch korrekt und gut erzählt"

    Gut vorgelesen, sehr informativ, gibt guten Einblick wie es damals war. Eindrückliche Schilderungen. Lange Story!!!

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  •  
    Angelika Andrae 01.06.2017
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    Geschichte
    "Kein Glanz und Gloria"

    Es wurde eben auch die Kehrseite det Medaille geschildert. Von Elend und Krankheit, von Verblendung und Zweifeln. Auch die Erkenntnis, dass der Orient damals viel weiter war, als der Okzident. Zwischenzeitlich die Überlegung, dass beide Gruppen einen ähnlichen Glauben haben. Insgesamt eine glaubwürdige Geschichte





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