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Homer und ich Hörbuch

Homer und ich: Wie mir ein blindes Kätzchen die Freude am Leben zurückgab

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Inhaltsangabe

Das Letzte, was Gwen Cooper wollte, war noch eine Katze. Zwei hatte sie schon, obendrein einen schlecht bezahlten Job und ein frisch gebrochenes Herz. Doch bei dem drei Wochen alten, blinden Kätzchen, das niemand wollte, war es Liebe auf den ersten Blick. Homer wuchs zu einem Teufelskerl mit einem großen Herzen heran. Seine Treue, seine Liebe und seine Freude inspirierten Gwen jeden Tag und veränderten ihr Leben. Als sie den Mann traf, den sie später heiraten würde, wusste sie, dass sie Homer eine wichtige Einsicht verdankte: Liebe sehen wir nicht mit den Augen.

©2010 Münchner Verlagsgruppe GmbH (P)2015 Münchner Verlagsgruppe GmbH

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Hörerrezensionen

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Sprecher
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    Ute Heppenheim, Deutschland 07.02.2016
    Ute Heppenheim, Deutschland 07.02.2016

    Ein Leben ohne Hörbücher ist möglich, aber sinnlos.

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    Geschichte
    "Sehr empfehlenswert für alle Fellnasen-Liebhaber"

    Gestern habe ich das Hörbuch entdeckt und direkt auf den Player geladen. Soeben habe ich es fertig gehört. Hach, das war schön. Also zumindest für jemanden, der Katzen liebt. Und ja, ich bin eine bekennende Katzenliebhaberin, lebe ich doch schon fast immer mit Katzen zusammen.

    Gwen Cooper erzählt hier ihre Lebensgeschichte. Sie hatte bereits zwei Katzen und wollte eigentlich keine dritte Katzen haben. Doch der kleiner Homer war blind, niemand wollte ihn haben, ihm drohte die Einschläferung. Das konnte Gwen nun auf gar keinen Fall zulassen! Also hatte sie fortan drei Katzen. Gwen war natürlich unsicher, was auf sie zukommen würde. Eine blinde Katze. Beide Augen mussten ihr entfernt werden, die Augenlider wurden zusammengenäht. Wie soll sich das Kätzchen orientieren? Doch Homer entpuppte sich als wahres Energiebündel und ein Meister in der Orientierung. Auch sprudelte er schier über vor Lebensfreude und purer Energie.

    Gwen lebte mit ihren drei Katzen zunächst in ihrer Heimat Miami und zog dann mit den drei Katzen nach New York um. Und das ausgerechnet kurz vor dem 11. September. Auch wohnte sie ganz in der Nähe des World Trade Centers. Sie schildert in diesem Hörbuch sehr emotional das Erlebte und vor allem, ihre Angst um ihre Katzen, die nicht weit entfernt in ihrer Wohnung eingeschlossen waren. Sie durfte zunächst nicht zurück in ihre Wohnung, da viele Häuser in der Nähe nach und nach einstürzten! Ihre Angst war grenzenlos! Und was war, falls das Haus noch steht, aber die Fenster zersprungen waren? Sie lebte immerhin im 31. Stock mit einer blinden Katze!

    Ich muss gestehen, ich habe mir viele Gedanken um 911 gemacht. Doch an die Verzweiflung der Menschen, die ihre Haustiere zuhause zurückgelassen hatten und nun nicht zu ihnen konnten, daran hatte ich nicht gedacht. Für mich war das tief berührend, diese Sicht erzählt zu bekommen.

    Gwen Cooper hat eine sehr “vermenschlichte” Art, von ihren Katzen zu sprechen. Sie sind ihre Kinder, sie ihre Mama. Aber ja. Ich kann das natürlich sehr gut nachvollziehen. Denn welcher Katzenhalter hat das nicht schon selbst gemacht? Sei ehrlich – lach. Ich denke, das ist vollkommen normal.

    Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass sie immer wieder Szenen aus der Odyssee von Homer zitierte und anschließend eine passende Episode aus ihrem Leben dazu erzählte. Fand ich eine witzige und sehr passende Idee.

    Ich habe allerdings auch einen Kritikpunkt anzumerken. Das Cover. Das Cover zeigt eine superknuffige kleine schwarze Katze mit den babytypischen großen blauen Augen. Doch: Homer hatte keine Augen mehr! Der Protagonist der Geschichte ist blind und seine Augen sind zugenäht! Aber naja, das Bild macht zumindest jeden Katzenfreund aufmerksam. Und ich glaube, dieses Hörbuch wird jedem Katzenfreund gefallen. Deshalb gibt es für das etwas irreführende Cover keinen Punktabzug.

    BARF-Anhänger werden zwar mit der Fütterung hadern, doch trotzdem ist es einfach eine schöne Geschichte um die Fellnasen und wie sie – selbst wenn sie eine Behinderung haben – das Leben der Menschen durchaus positiv beeinflussen können.

    Die Sprecherin Maja Byhahn kannte ich noch nicht, jedoch hat sie die Geschichte sehr schön erzählt. Ich müsste mich sehr täuschen, wenn sie nicht selbst eine verrückte Katzenliebhaberin ist, so liebevoll wie sie die Episoden erzählt hat.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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