Gott bewahre Hörbuch von John Niven
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Gott bewahre | [John Niven]

Gott bewahre

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Beschreibung

"Da kommt Gott - tut so, als wärt ihr beschäftigt." Denn Gott ist stinksauer. Nachdem Er sich im Himmel eine einwöchige Auszeit für einen Angelurlaub gegönnt hat, kehrt Er nach etwa vierhundertfünfzig Jahren (ein Tag im Himmel entspricht 57 Erdenjahren) wieder zurück an Seinen Schreibtisch und muss mitansehen, wie die Erde in der Zwischenzeit den Bach runtergegangen ist. Umweltsünden, Kriege, moralischer Verfall, kirchliche Hassprediger, skrupellose Kommerzialisierung - die Menschen sind auf dem besten Weg, sich selbst zu zerstören. Und so bleibt Gott nichts anderes übrig, als Seinen Sohn Jesus Christus, dem es im Himmel blendend geht und der mit Jimi Hendrix Gitarre spielt und Joints raucht, wieder auf die Erde zu schicken, um Gutes zu tun und das einzig wahre Gebot SEID LIEB zu predigen.

Widerwillig landet Jesus in New York und versucht zunächst erfolglos als Sänger und Gitarrist in einer Rockband Gehör zu finden. Derweil schart er seine ersten Jünger um sich - Drogenabhängige, Gescheiterte, Obdachlose, denen er zu helfen versucht. Als seine Mission, die Massen zu erreichen, zu scheitern droht, greift er zum letzten Mittel: Er nimmt an einer Castingshow teil. Damit beginnt eine denkwürdige Odyssee quer durch Amerika.

©2011 Wilhelm Heyne Verlag, München (P)2011 Random House Audio

Kritikerstimmen

Das Buch steckt voller böser, sehr lustiger Ideen, es ist blasphemisch, schamlos, und es entlarvt mit seiner neuen Passionsgeschichte falsche Propheten, Doppelmoral und Kapitalismus.
-- taz

Hörerrezensionen

Bewertung

4.2 (1657 )
5 Sterne
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4 Sterne
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3 Sterne
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2 Sterne
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1 Stern
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Gesamt
4.2 (334 )
5 Sterne
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4 Sterne
 (94)
3 Sterne
 (40)
2 Sterne
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Geschichte
4.4 (337 )
5 Sterne
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4 Sterne
 (93)
3 Sterne
 (29)
2 Sterne
 (5)
1 Stern
 (6)
Sprecher
Sortiert nach:
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    Anja Schmidt Aachen, Deutschland 11.10.2011
    Anja Schmidt Aachen, Deutschland 11.10.2011
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    "Ein Buch, in dem viel Wahrheit steckt"

    Ich habe nach dem Anhören der Hörprobe lange mit mir gerungen, ob ich dieses Hörbuch wirklich hören möchte; einerseits, weil die Sprache in der Tat recht derb ist und keinesfalls zu meinem täglichen Sprachgebrauch gehört, andererseits, weil ich der Meinung bin, dass die Hörprobe denkbar schlecht gewählt ist und den Sprechkünsten Herrn Kösters keinesfalls gerecht wird. Die Hörprobe fand ich einschläfernd und hätte nie damit gerechnet, dass der Sprecher mich mehr als positiv überraschen würde.
    Zum Inhalt wurde schon vieles Geschrieben: Teils so lustig, dass ich laut lachen musste, teils traurig, immer zum Nachdenken anregend.
    Den ersten Teil finde ich persönlich inhaltlich stärker; die Story flacht dann doch etwas ab.
    Dennoch bereue ich den Kauf kein bisschen; ich habe jede Minute des wirklich phantastisch gelesenen Buchs genossen. Ein Dank also auch an Gerd Köster, der jede Person so differenziert gesprochen hat, dass ich stets auf Anhieb erkennen konnte, welcher Charakter denn nun gerade etwas sagt!
    Den Leuten, die die Sprache bemängeln, sei allerdings noch gesagt, dass sie die Kernaussage des Buchs absolut nicht verstanden haben. Meiner Meinung nach DARF dieses Buch gar keine andere Sprache haben (lediglich mehr Abwechslung... nach dem 47drölfzigsten "Pisser" erregt nämlich auch das kein Aufsehen mehr), ist die Grundaussage doch: "Es ist egal, woher du kommst, wie du aussiehst und wie du dich ausdrückst, ganz egal, wie dein Auftreten ist: Wichtig ist, dass du deinen Nächsten vernünftig behandelst!"
    Die, die hier so auf der Sprache des Buchs rumhacken, sind dann vermutlich genau die "Scheinheiligen", die der Autor kritisiert: Leute, die den äußeren Anschein immer wahren wollen, stets gestriegelt und wohl artikuliert sind, dabei aber selbst die meisten Leichen im Keller liegen haben. Jene (seien es Kredithaie, Spendenveruntreuer, lügende Politiker oder einfach nur die stets adrett gekleidete und frisierte Frau Nachbarin, jeden Sonntag brav in der Kirche und anschließend mit dem selbstgebackenen Kuchen bei der anschließenden Wohltätigkeitsveranstaltung, ansonsten gerne hinter der Gardine, um auch ja die "fehlende Moral" der Nachbarn zu betratschen) sind aufgrund ihrer äußeren Erscheinungen in der Gesellschaft eher akzeptiert als ein - um in der Sprache des Buchs zu schreiben - abgefuckter Punk auf der Straße, der sich um seinen Saufkumpanen und den Hund besser kümmert als manche Eltern um ihre Kinder, auch wenn er sich nicht gewählt ausdrückt und nicht den finanziellen Background der oben genannten Schicht hat...
    Tja, dieses Buch ist eben nichts für Scheinmoralisten!
    [Seit wann funktionieren keine Absätze mehr in den Rezensionen? Ohne leserliche Formatierung sind die Rezensionen wirklich eine Zumutung!]

    58 von 60 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    holgerblank Sonthofen, Deutschland 04.09.2011
    holgerblank Sonthofen, Deutschland 04.09.2011
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    "Ob das dem Papst gefällt? ;-)"

    John Niven hat die Geschichte von Jesus in unsere Zeit transportiert, indem er sie clever interpretiert und frech neu erzählt. Ob ihm das gelungen ist, hängt von der Perspektive ab, aus der man diese besondere Geschichte betrachtet. Bigotte Heuchler werden sich ertappt fühlen und deshalb keinen Spaß an diesem Hörbuch haben. Man muss schon bereit sein die Kernbotschaft so zu verstehen, wie sie schon immer gemeint war. SEID LIEB. Tiefer gehende Botschaften darf man allerdings nicht erwarten. John Niven begnügt sich damit, seine Leser / Zuhörer mit einer kräftigen Prise Humor zu unterhalten. Ab und zu driftet er in die Welt der 60er ab und lässt seine Figuren fast zu Blumenkindern verkommen, um dann aber fast immer die Kurve in die Gegenwart zu bekommen. Das Hörbuch ist insgesamt kurzweilig und humorvoll gestaltet. Ich fühle mich bestens unterhalten und habe ab und zu kräftig lachen können. Dazu hat der Erzähler Gerd Köster intensiv beigetragen. Er haucht den Figuren durch seine Stimme Leben ein und gibt ihnen jeweils einen eigenen Charakter.

    52 von 54 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Mabea Neckarbischofsheim, Deutschland 10.10.2011
    Mabea Neckarbischofsheim, Deutschland 10.10.2011
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    "Man denkt Till Eulenspiegel trifft Jesus"

    Eine radikale Sprache, die uns real alltäglich sowie so in Medien begegnet, ein Amerika in all seiner Kaputtheit, lässt einem Angst und Bange werden - denn man erkennt recht schnell, wir in Deutschland sind verdammt nah dran. Eigentlich kann man unsere derzeitige Welt nur in dieser krassen Wortwahl reflektieren. Wer Gottes Bodenpersonal schon nicht mochte, bekommt hier genug Munition. Doch wenn man nicht christlich glaubt, nach diesem Buch mag man Gott richtig gerne. Großes Ohrenkino.

    11 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Beatminister Herford, Deutschland 19.01.2012
    Beatminister Herford, Deutschland 19.01.2012

    Beatminister

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    "Eine Offenbarung"

    Trotz der derben Sprache das beste was ich seit Jahren gelesen(gehört) habe!
    Dieses Buch können sich religiöse Eiferer, skrupellose Geldmacher, Hassprediger, Päbste und Reality TV Produzenten mal hinter den Spiegel stecken. Aber auch wir Normalos, nur darauf bedacht ein bequemes Leben zu haben und nicht anzuecken, können manche Lehre daraus ziehen.
    Und selbst dem, der eigentlich keine Beziehung zu Gottesglauben hat (so wie ich), macht die Beschreibung der verschiedenen Abteilungen der Hölle für die Obengenannten noch Mut - könnte ja sein das es doch stimmt...

    Der Sprecher mit der irgendwie bekannten Stimme macht seinen Job hervorragend; er gibt den verschienen Charakteren persönlichkeit, ohne dabei zu dick aufzutragen.

    Unterhaltsam, schön schräg und trotzdem bewegend - allemal einen 10er wert!

    9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    timekiller Ulm, Deutschland 15.09.2011
    timekiller Ulm, Deutschland 15.09.2011
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    "Whow, was für en Buch"

    Da rechnet jemand böse mit dieser kranken Welt ab. Von Umweltverschmutzung über Moral, Religion bis zur Castingshow, hier bekommt jeder sein Fett weg.
    Fantastisch gelesen von Gerd Köster. Man merkt das er beim lesen genau so viel Spass hatte wie ich beim hören. Auch wenn die inflationäre Verwendung von obszönen Schimpfwörtern manchmal etwas nervt, dieses Buch rockt !
    Allein die Passage wo Jesus eine Castingshow aufmischt, ist schon den Kaufpreis wert.
    Am Ende bleibt nur die eine Botschaft, seid lieb !!!

    9 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Norbert Rastede, Deutschland 17.09.2012
    Norbert Rastede, Deutschland 17.09.2012
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    "Einfach nur gut"

    Diese Hörbuch ist das Beste, was ich je gehört habe. Die Geschichte ist nachvollziehbar und für jeden zu empfehlen, der irgendwie mit Gott hadert.
    Ich jedenfalls sage ohne Einschränkung ja zu diesem Gott.
    Und mit Gerd Köster wurde eine Stimme gefunden, die besser nicht sein konnte. Es stimmt einfach alles an diesem Hörbuch. GENIAL!!!

    8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    gerald1975 Linz, Oesterreich 21.09.2011
    gerald1975 Linz, Oesterreich 21.09.2011
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    "Sehr deftig aber durchaus unterhaltsam - plus eine gehörige Portion Philosophie"

    Dass Gott flucht wie ein alter Hausmeister (mögen mir jene Hausmeister, die das nicht tun verzeihen), die Sprache teilweise einfach extrem derb ist und die Protagonisten eigentlich dauernd kiffen ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Wenn man das aber mal verdaut hat, offenbart sich einem ein wirklich unterhaltsames Buch, dass nicht nur mit einem sehr kritischen Blick auf die Glaubenswelt glänzt, sondern auch die frohe Botschaft "Seid lieb" zu vermitteln weiß. Das ganze ist sicher nichts für gläubige Menschen, die ihre Konfession lieben - allen anderen, die an und für sich über den religiösen Tellerrand blicken möchten, kann ich es empfehlen - so lange sie die Sprache vertragen, die wirklich ausgesuchtester Gossenslang ist.

    Neben den Religionen bekommen auch die Casting-Shows ihr Fett ab - aber auch das recht unterhaltsam und, wie ich als Casting-Show-Nicht-Anseher denke, durchaus realistisch.

    7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    liberation2 Schönecken, Deutschland 12.09.2011
    liberation2 Schönecken, Deutschland 12.09.2011
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    "Meisterwerk der Unterhaltung"

    Ich bin 19 jahre alt und ich finde dieses Buch sowas von klasse.. wenn gott so ist wie in diesem buch ,.. dan ist er genial ... ich für meinen teil kann es jedem jugendlichen ans herz legen es ist wirklich herrlich anzuhören .. das macht es zu kurz weil es so gut ist ... der sprecher trifft die characktere super ,,, es ist waaaaahnsinn

    7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Britta Frankfurt am Main 13.07.2012
    Britta Frankfurt am Main 13.07.2012

    Britta

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    "Einfach genial !"

    War mein zweites Hörbuch und es ist das Beste was ich je gehört habe. Bin beim Joggen gar nicht aus dem Lachen gekommen. Sehr realitätsnah ausgedacht und so könnte man sich den Himmel und Gott und all das sehr gut vorstellen. Der Sprecher hat ne super Stimme und liest es super, so dass man gar nicht merkt das man vorgelesen bekommt. Macht definitiv süchtig......

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Susanne Oberviechtach, Deutschland 01.05.2012
    Susanne Oberviechtach, Deutschland 01.05.2012
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    "Was wäre wenn?"

    Wer hat sich nicht schon einmal überlegt, wie es wohl ausgehen würde, wenn Jesus uns noch einmal besuchen käme? Würden wir auf seine Botschaft hören? Würden wir ihn erkennen? Würden wir ihm folgen? Würden wir...

    John Niven hat aus diesem Gedankenspielchen eine lustige, respektlose, nachdenklich machende und unterhaltsame Geschichte gemacht. Und wie sollte es auch anders sein, Jesus kommt bei seinem zweiten Besuch auf der Erde nach New York und versucht die Menschen auf das einzige Gebot, das sein Dad seinen Schützlingen damals gegeben hatte, aufmerksam zu machen und sie auf den rechten Weg zurückzuführen: "Seid lieb"

    Gott ist immer noch sauer auf Moses, der in seinem Geltungswahn dieser schlichten Botschaft damals noch neun weitere Gebote hinzugedichtet hat. Außerdem ist Jesus' Papa erstaunt und ziemlich angepisst darüber, was für wahnsinnige Blüten das Verhalten der Menschen in den letzten tausend Jahren getrieben hat. Drogen sind verboten. Im Christentum gibt es unzählige Splittergruppen, von denen eine jede ein Buch mit Geschichten anders auslegt und sich darüber bekriegt. Statt einander zu helfen, unterdrücken, betrügen und vernichten die Menschen einander. Haben diese armseligen Kreaturen noch eine Chance verdient oder sollte er seine Arbeit einstampfen und von vorne beginnen? Nach einem Besuch bei Satan in der Hölle, der sich über einen "Konjunktureinbruch" in Sachen "menschliche Schlechtigkeit" derzeit keine Sorgen zu machen braucht, entscheidet sich Gott trotzdem für die zweite Chance und sein Sohn soll es wieder einmal richten.

    Doch Jesus hat es nicht leicht. Sein Lebensinhalt ist die Rockmusik und er versucht mit seinen Kumpels Morgan und Chris in New York ein Bein auf den Boden zu bekommen. Doch keiner will seine Botschaft hören. Und so lebt Jesus im Kleinen ein gerechtes Leben vor. Er kümmert sich um die Ausgestoßenen der Gesellschaft, um ein altes Pennerpaar, um die Exdrogensüchtige Becky mit ihren beiden Jungs, um den durchgeknallten Vietnamveteranen Bob, um den aidskranken Schwulen Pete und viele andere. Niven zeigt den alltäglichen und nicht nur amerikanischen Wahnsinn auf, der sich zum Beispiel darin äußert, dass ein Lebensmittelmarkt täglich viele Kilogramm Nahrungsmittel in den Müllcontainer entsorgt, während daneben von der Gesellschaft weggeworfene Menschen um ihr Überleben kämpfen.

    Die auch in Deutschland mittlerweile allgegenwärtigen Castingshows vergleicht Niven mit Arena-Gladiatorenkämpfen in denen oftmals gestörte Leute grausamen Juroren und einem abgestumpften Publikum "zum Fraß" vorgeworfen werden. Doch genau so eine Castingshow beschert Jesus die Plattform auf die er gewartet hat, um den Menschen seine "Seid lieb"-Botschaft zu überbringen. Mit Exzessen, Übertreibungen, Stimmungsmache, Fäkalsprache und Polemisierungen wird in diesem Buch nicht gespart, trotzdem machen Nivens Worte den Leser nicht aggressiv. Sie stimmen vielmehr nachdenklich, bewegen einen dazu, gewohnte Dinge und eingefahrene Denkmuster zu hinterfragen.

    Natürlich kann soviel Gutartigkeit nicht ungestraft bleiben. Wer aus der schützenden Anonymität der Menge ausbricht, macht sich angreifbar und wird angefeindet. So auch Jesus, der mittlerweile mit seinen "Anhängern" in Texas in einer Art Kommune lebt, in der alle ihren Platz haben, egal wie anders sie sind, solange sie einander nur respektieren. Vielleicht hätte er sich nicht gerade Texas aussuchen sollte, aber er wäre nicht der Sohn seines Vaters, wenn sein Ende nicht gewisse Auswirkungen hätte. Und so schließt das Buch mit einem himmlischen Lachflash, als Gott bemerkt, was eine "bekehrte" Frau da um ihren Hals trägt. Nicht ein Kreuz, sondern ein Symbol der

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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