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Warum es die Welt nicht gibt Hörbuch

Warum es die Welt nicht gibt

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Inhaltsangabe

Eine kluge Betrachtung der Welt, in der es neben Hegel, Schelling und Wittgenstein auch um die Existenz von Einhörnern auf der Rückseite des Mondes sowie um die Simpsons und Lars von Trier geht.

Markus Gabriel, Deutschlands jüngster Philosophieprofessor, widmet sich den schwindelerregend großen Fragen der Menschheit. Dass es die Welt nicht gibt, ist eine alte Weisheit, die aber noch immer niemand richtig verstanden hat. Denn meistens wird daraus geschlossen, dass es dann eben gar nichts gibt. Mit Freude an geistreichen Gedankenspielen, Sprachwitz und Mut zur Provokation legt Gabriel dar, dass es zwar nichts gibt, was es nicht gibt - die Welt aber unvollständig ist. Wobei eine gute Prise Humor durchaus dabei hilft, sich mit den Abgründen des menschlichen Seins auseinanderzusetzen.

Markus Gabriel, geb. 1980, studierte in Bonn, Heidelberg, Lissabon und New York. Seit 2009 hat er den Lehrstuhl für Erkenntnistheorie und Philosophie der Neuzeit an der Universität Bonn inne und ist dort Direktor des Internationalen Zentrums für Philosophie.

©2013 Komplett-Media GmbH (P)2013 Komplett-Media GmbH

Hörerrezensionen

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Sprecher
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    Sebastian Seifert Dresden 05.05.2015
    Sebastian Seifert Dresden 05.05.2015
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    Geschichte
    "Steile Thesen und schräge Argumentationen"
    Was genau hätte man an Warum es die Welt nicht gibt noch verbessern können?

    Der Autor verkündet zu Anfang des Buches, dass er mit selbigen eine neue philosophische Denkrichtung, den neuen Realismus, begründen und argumentieren möchte. Das allein mag nun schon etwas pathetisch anmuten, wäre aber, wenn es zu wirklich neuen Erkenntnissen führen würde, immerhin leicht verzeihlich. Was aber hauptsächlich geschieht ist, dass erst einmal versucht wird, alle möglichen Strömungen, wie z.B. den Konstruktivismus, den Materialismus und einige andere mit scheinbar(!) logischen Argumentationsketten zu wiederlegen. Hierbei stößt sauer auf, dass die Konklusionen teilweise aus der Luft gegriffen werden und keineswegs überzeugen können. Da der Autor seine dahergeredeten und meist nur auf Begrifflichkeiten gestützten Konklusionen im Anschluss selbst wiederum als Prämissen annimmt um seine eigenen Ansichten herzuleiten, lässt dies das bröckelige Fundament des ganzen Denkgebäudes alsbald wie ein wackeliges Kartenhaus in sich zusammenfallen.

    Beispiel: Selbst wenn es keine (materiellen) Dinge gäbe, so gäbe es trotzdem nicht nichts, denn dann existiert zumindest noch die Tatsache, dass es eben keine Dinge gibt.

    Das mag zwar im ersten Moment klug klingen, ist aber nichts weiter als ein begriffliches Paradox. Dies ist dem Geist des Buches aber ohnehin egal, da Phantasien und Einbildungen zum Teil der real existierenden Welt gerechnet werden, da sie ja im Bereich unseres Verstandes irgendwo existieren. Zudem gibt es nicht nur Dinge, sondern unter anderem z.B. auch noch Tatsachen. Tatsachen sind meiner Meinung nach nur wahre Beschreibungen von bzw. über Dinge oder andere Tatsachen. Die Tatsache, dass ich gerade müde bin beschreibt meinen körperlichen Zustand, steht doch aber nicht im Zeitraum als etwas Existentes, es sei denn man definiert ohnehin alles neu, was in diesem Buch auch rege geschieht. Wer dies alles ganz anders sieht als ich, kann bei diesem Machwerk wohl bedenkenlos zugreifen.

    Was geschildert wird ist nicht unverständlich, ganz im Gegenteil wird in dem Buch beinahe schon nervenaufreibend großer Wert auf Verständlichkeit gelegt, jedoch ändert dies nichts an der Gehaltlosigkeit einiger, obgleich natürlich nicht aller Aussagen.

    Einen Umsturz oder Neuanfang in der Philosophie zu wagen ist immerhin ein mutiges Unterfangen, leider schienen mir hier die Ambitionen doch ein wenig zu hoch gewesen zu sein.


    Hat Sie Warum es die Welt nicht gibt nun im Hinblick auf andere Bücher dieses Genres beeinflusst

    Nein.


    Was genau mochten Sie an der Sprecherleistung? Was hat Ihnen nicht gefallen?

    Positiv:
    - Sprecher war deutlich verständlich
    - Stimmfarbe angenehm
    - Aufnahmequalität war einwandfrei

    Negativ:
    - insgesamt etwas zu langsam vorgelesen
    - im Ausdruck schwingt manchmal ein wenig Arroganz/Besserwisserei mit


    Welche Emotionen hat dieses Hörbuch bei Ihnen ausgelöst? Ärger, Betroffenheit, Enttäuschung?

    Ungläubiges Kopfschütteln.


    1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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