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Sommer 1927 Hörbuch

Sommer 1927

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Inhaltsangabe

1927 - Ein Sommer, der ein ganzes Jahrhundert prägte.

Es ist die Geschichte eines Sommers, und doch ist es so viel mehr. Das Jahr 1927 ist für Amerika entscheidend auf dem Weg zur Weltmacht. Es sind die goldenen Zwanziger: Der Aktienmarkt boomt, das Fernsehen wird erfunden, die Filme sind nicht mehr stumm, und verrückte Pläne entstehen, wie der, vier Köpfe in den völlig unzugänglichen Mount Rushmore zu meißeln. Es ist die Zeit, in der ein junger Flieger namens Charles Lindbergh Ruhm und Ehre erlangt, aber auch die des Al Capone und des größten Schulmassakers aller Zeiten. Und in diesen Monaten werden durch fatale Entscheidungen die Weichen für die bevorstehende Weltwirtschaftskrise gestellt.

Bill Bryson erzählt von diesem Sommer und seinen Auswirkungen auf die gesamte Weltgeschichte so spannend als sei es eine unglaubliche Abenteuergeschichte, voller erstaunlicher geschichtlicher Momente aus der Zeit, als Amerika erwachsen wurde.

©2013 / 2014 Bill Bryson / Goldmann Verlag. Übersetzung von Thomas Bauer (P)2014 Der Hörverlag

Hörerrezensionen

Bewertung

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Gesamt
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Geschichte
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Sprecher
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    David Wien 21.10.2014
    David Wien 21.10.2014

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    Geschichte
    "Empfehlenswert wie imer"

    Bill Bryson schafft es immer wieder viele geschichtliche Fakten in eine schöne Geschichte zu verpacken. Dabei wird geachtet, dass es nicht nur eine Auflistung von Ereignissen ist, sondern eine ansprechende unterhaltsame Geschichte.

    Ich habe mich fast von der schlechten Rezension abschrecken lassen, die den Eindruck erweckt als würde es sich beim Buch nur um eine Aufzählung von Baseball Statistiken und Ergebnissen handeln. Dem ist aber nicht so! Es werden zwar auch die Biografie von Babe Ruth und die New York Yankees behandelt, aber dies ist nett erzählt und nimmt keinen großen Teil des Buchs ein.

    18 von 19 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Saarpirat Saarbrücken 31.10.2014
    Saarpirat Saarbrücken 31.10.2014

    Jahrgang 1963 und schon ewig süchtig nach Büchern. Seit einigen Jahren auch nach Hörbüchern.

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    Sprecher
    Geschichte
    "Was ein interessanter Sommer!"

    Fangen wir doch mal mit dem Sprecher an. Für mich ist Oliver Rohrbeck die Stimme Bill Brysons. Ich mag einfach nicht begreifen, wie man da einen anderen Sprecher wählen kann. Ist aber - zu meinem Entsetzen - schon wieder passiert. Leider, nein, nicht leider, zum Glück muss ich zugeben, dass mit Charles Rettinghaus eine wirklich sehr gute Alternative gewählt wurde. Er liest einfach grandios, das täte er wahrscheinlich auch mit dem Saarbrücker Telefonbuch, aber hier bringt er uns den Sommer 1927 auf wunderbare Art nahe. Macht Spaß! Auch ohne Rohrbeck gibt es die volle Punktzahl.

    Okay, zurück zum Buch. 1927, das Jahr, in dem meine Eltern geboren wurden. Die kommen aber dummerweise nicht mal darin vor. Dafür jede Menge Baseball, mit dem Superstar Babe Ruth (dabei wäre es toll gewesen, wenn die Baseballbegriffe für unbefangene Deutsche erklärt worden wären), Boxen, Sacco und Vanzetti , diverser Präsidenten, Flieger, Verbrecher, Schauspieler, Wirtschaftsmagnaten und wer auch immer sonst noch - und immer wieder Charles Lindbergh. Natürlich spielt das Buch nicht nur im Sommer 1927, nicht mal annähernd nur in 1927. Bryson holt wieder immer weit aus und bringt und dabei jede Menge Geschichten und Geschichte nahe. Macht Spaß. Und - wie es bei Bryson nun mal so ist - der Titel des Buches ist eigentlich nicht mehr als ein Anker, um den das Romanschiff in weiten Bögen herumschwoit. Selbst, wenn man meint, man würde sich in US-Amerikanischer Geschichte ein wenig auskennen, wird man schnell eines Besseren belehrt. Bryson bringt unheimlich viele unbekannten und unglaublich spannende und interessante Fakten und Kleinigkeiten auf den Tisch, die einem völlig neu sind. Dabei darf man getrost davon ausgehen, dass diese Fakten auch gut und nachhaltig recherchiert sind. So macht Geschichte Spaß! Jedem Schüler wäre ein Geschichtslehrer wie Bryson gewünscht. Ganz ehrlich, ich würde mir auch ein Buch über die Geschichte des Frühstückseis von ihm zulegen.

    Tja, was soll ich sagen, ich kann nicht anders, als auch der Geschichte alle erreichbaren Sternchen zu geben. Baseball interessiert mich nicht wirklich und sogar die Regeln sind böhmische Dörfer für mich, aber selbst die scheinbar endlosen Baseballexkursionen und Ergebnisse, selbst dann, wenn es nicht um die sehr interessante Figur des Babe Ruth geht, haben mich nicht gelangweilt, sondern wirklich interessiert, fast sogar gefesselt. Bill Bryson hat, jedenfalls für mich, eine wunderbar geniale "Schreibe", die, gut gelesen, sogar noch beeindruckender ist, als in der geschriebenen Fassung. Und gut gelesen, sogar sehr gut, ist auch Sommer 1927.

    Abschießend bleibt nur nochmals einen Wunsch zu äußern: Bitte bringt endlich auch "Eine kurze Geschichte von fast allem" in einer ungekürzten Lesung heraus. Gerne auch von Charles Rettinghaus.

    8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Flyboy01 Hannover 16.11.2014
    Flyboy01 Hannover 16.11.2014
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    Geschichte
    "Denkmal der Recherche-Kunst"

    Neben dem Talent zum Schreiben ist die Kunst der Recherche ein grundlegender Maßstab für die Qualität eines Journalisten. So gesehen zählt Bill Bryson zu den allerbesten seiner Zunft, wie dieses (und andere seiner Bücher) eindrucksvoll beweisen.

    Denn "Sommer 1927" ist in ein Denkmal der Recherche-Kunst. Der gemeinte Sommer war in der Tat für die USA ein ganz besonderer: Charles Lindbergh überquerte den Atlantik, die Mississippi-Flut bescherte den USA die schrecklichste Hochwasser-Katastrophe ihrer Geschichte, der Baseball-Superstar Babe Ruth legte einen legendären Home-Run-Rekord hin, die US-Notenbank Federal Reserve machte einen horriblen Fehler, der zum Börsencrash führte…

    Es ist unfassbar, wie tief Bryson selbst die nebensächlichsten Sachverhalte ausleuchtet und dabei immer wieder auf erstaunliche Details und Zusammenhänge stößt. Woher weiß er, dass Charles Lindbergh, als er in St. Louis landete um seinen Investoren das legendäre Flugzeug vorzustellen, in einem Restaurant am Rande des holprigen Landeplatzes "ein Steak und vier Eier" aß?! Er muss Tonnen von historischen Zeitungsausgaben, Statistiken, Biografien und anderen zeitgenössischen Quellen gesichtet haben, um sich einen derart komplexen Über- und Einblick verschaffen zu können.

    Besonders begeisternd ist, wie es ihm gelingt, die Ereignisse über Biografien und Fakten miteinander in Beziehung zu versetzen. So weiß er, dass bei einer Konfetti-Parade zu Ehren Lindbergs sowohl Al Capone anwesend war als auch eine US-Justizbeamtin, die auf die Idee kam, Gangster wegen Steuervergehen vor Gericht zu stellen – was den Unterwelt-Helden wenig später in den Knast und in der Konsequenz ums Leben brachte.

    Nur eine Schwäche hat dieses Buch aus meiner Sicht – Amerikaner lieben Statistiken, also auch Bryson. Er feuert, besonders wenn es um die Fliegerei und Baseball geht, im Maschinengewehr-Tempo minutenlang mit Zahlen, deren Relevanz nicht immer ersichtlich ist.

    Egal – ein geniales Buch, großartig vorgelesen, unterhaltsam, erklärend, bildend. Ein absolutes Muss.

    7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    ilonka Deutschland 22.10.2014
    ilonka Deutschland 22.10.2014
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    Geschichte
    "Viel Wissenswertes - aber teils ziemlich zäh"

    Ich liebe Bill Bryson und habe seine Hauptwerke schon mehrfach gehört. - Mit diesem
    Hörbuch geht das nicht so leicht. Vor allem wegen der schier endlosen Baseball-Passagen, denen vermutlich kaum ein Europäer irgendeine Bedeutung abgewinnen kann. Normalerweise sind Kürzungen in Büchern verstümmelnd. Hier hätte man diese ewigen Home-Runs und sonstige Spiel-Statistiken einfach streichen sollen.

    Unbegreiflich ist mir der "Klappentext" des Buches, also die Beschreibung der Ware.
    Darin heißt es: "wie Amerika erwachsen wurde". So richtig viel Erwachsenes konnte ich da im Inhalt des Buches nicht finden.

    Bryson erzählt Ereignisse aus den Anfängen der Fliegerei und die wahrlich unglaubliche Massen-Hysterie um Charles Lindbergh, der als erster den Atlantik überquerte. Dagegen war Beatle-Mania ein Fast-Nichts.

    Er erzählt von einer Mississippi-Flutkatastrophe mit unfassbaren Ausmaßen, die dem damaligen Präsidenten Coolidge völlig schnurz war. (Sowas Erwachsenes durften wir in
    New Orleans vor nicht allzu langer Zeit ja auch noch mal besichtigen).Er erzählt von Präsident Hoover - was das für einer war, möge man selber hören.

    Er erzählt von Henry Ford und den Umgang mit seiner Autofabrik, der nicht nur heutigen Ford-Beschäftigten bekannt vorkommen könnte.

    Er erzählt über Al Capone und die Box-Szene, die Prohibition, den Ku-Klux-Clan etc. Nicht sonderlich neu, weil x-mal verfilmt.

    Neu war für mich was ganz anderes: Bryson erzählt auch von krassem Hass gegen Katholiken und Juden. Und von den vielen Befürwortern der Eugenik. Menschen mit körperlichen und geistigen Mängeln belasten die Wirtschaft und den Fortschritt und seien demzufolge irgendwie weg zu machen. Diese Ansichten kamen nicht von irgendwelchen abseitigen Wirrköpfen, sondern u.a. von Wissenschaftlern an den bekannten Elite-Unis. 1927.

    Darüber hat nichts in unseren Schulbüchern gestanden. In unser Schul-Bewußtsein gelangte wohl meist nur die Botschaft von den befreienden Sauber-Engeln aus USA mit der feinen Demokratie.

    Wie immer bei Bryson erfahren wir Sachen, die wir vielleicht bisher so nicht wußten.
    Leider fehlt "1927" die muntere Frische seiner anderen Bücher. Dieses ist manchmal ziemlich zäh. Besonders die Baseball-Geschichten mit ihren Statistiken nerven.
    Da hilft nur die Schnelltaste.
    Wer tapfer durchhält, wird aber belohnt mit eindrucksvollen Zeitbildern und allerhand
    Aha-Erkenntnissen über amerikanisches Denken und Handeln.
    .













    9 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Matthias Berlin, Deutschland 02.01.2015
    Matthias Berlin, Deutschland 02.01.2015

    Bin im richtigen Leben Musikjournalist. Die heimliche Liebe ist Literatur.

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    Geschichte
    "Paganini des Abschweifens"

    So hat man Harry Rowohlt mal genannt - aber dieses Etikett passt auch auf Bryson. Und Bryson baut seine virtuose Fähigkeit, vom hundertsten aus tausendste, von Hölzchen auch Stückchen zu kommen, immer mehr aus! War "Eine kurze geschichte von fast allem" noch ganz gut durchgeplant, hat man hier den Eindruck, dass sich einer mit Lust und Mut durch einen Urwald von Fakten schlägt. Vermutlich hat Bryson bei den Recherchen zum geplanten Lindbergh-Buch in den Pressearchiven so viel bizarres Zeug gefunden, dass er daraus einfach ein Buch machen musste. Und es ist ihm gelungen! ich hab mich keine Minute gelangweilt, und ganz nebenbei entsteht eine wunderbare Kulturgeschichte der 20er Jahre. Allerdings muß man ein bißchen vorsichtig sein mit der Fakten-Weitergabe. Manches ist doch so stark vereinfacht, dass es schon wieder falsch ist oder wird durch das Weglassen anderer wichtiger Fakten etwas verzerrt. Grade wenn es um deutsche Geschichte geht. Natürlich war die deutsche Torpedierung der Lousitannia im 1. Weltkrieg ein Verbrechen, doch dass das Schiff wirklich bis obenhin voll war mit Waffen von Amerika für England und es die Deutschen nicht aus morbidem Spaß angegriffen haben, wird mit keiner Zeile erwähnt. Auch erscheint es mir ein bißchen sehr verkürzt interpretiert, dass die französische Rheinlandbesetzung 1923 zum Erfolg Hitlers geführt hat - das ist zwar nicht ganz falsch, aber das war natürlich nur ein Aspekt unter vielen. Aber Bryson versteht es eben, überhaupt wieder ein großes Publikum für diese Zeit zu begeistern, und das muß man ihm hoch anrechnen.
    Charles Rettinghaus' Art, Zitate zu lesen, polarisiert anscheinend. Zum Polarisieren gehört, dass sich die Meinungen konträr gegenüberstehen. Ich gehöre zu denen, die das toll finden. Es ist durch die Brille des manisch begeisterten Bryson gesehen - es passt. Bryson hat in seiner exaltierten Art all das ausgegraben, auch viel durchgeknalltes Zeug, warum soll man es nicht mit dem Schwung des berauschten Autors vorlesen. Außerdem bewundere ich eins sehr an Rettinghaus: er liest im Eilzugtempo, wirklich prestissimo, und dennoch kann man ihm gut folgen! Den Hörer auf sein eignes, in diesem Fall extrem flottes Tempo einzustimmen und mitzunehmen, das ist eine tolle Leistung. Ein schönes Hörbuch, in jeder Hinsicht.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Tobias Lange Hamburg, Deutschland 25.09.2015
    Tobias Lange Hamburg, Deutschland 25.09.2015
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    Geschichte
    "Ich bin auf dem Wege zum Bill Bryson Fan"

    Es ist erstaunlich, wie der Mann Geschichte erzählt: Spannend und festgemacht an banalen Anlässen. Er kann einen Titel wie "Sommer 1927" mit Dingen füllen, die einem weder bewusst waren noch irgendwie zu erwarten. Seine Bücher sind eine Bereicherung und ich denke, dass ich mir noch weitere seiner Werke kaufe. Der Mann begeistert mich!

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Jochen Heimstetten,Deutschland 28.04.2015
    Jochen Heimstetten,Deutschland 28.04.2015 Bei Audible seit 2007

    Spiele gerne Brettspiele, Tennis und habe Freeletics entdeckt. Meine Familie geht über alles. Außerdem arbeite ich gerne.

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    Geschichte
    "Das beste Sachhörbuch das ich je gehört habe"

    Die meisten der Bill Bryson Hörbücher mochte ich. Also habe ich beschlossen wieder mal ein nettes Sachhörbuch zu hören.
    Die 1. Stunde, bei der es fast nur um die Fliegerei geht, fand ich nett, aber ein wenig zu einseitig. Dann aber wird es immer interessanter. Bryson verwendet den Flug Lindbergs als roten Faden an dem er die Story aufhängt. Und das gelingt phänomenal!

    Die vielen kleinen, hochinteressanten, witzigen, traurigen und spannden kleinen Geschichten die alle im Jahr 1927 spielen oder dieses Jahr als Anker haben, begeisterten mich.

    Zugegeben, wer gar nichts mit der Fliegerei anfangen kann oder auch null Interesse an Baseball hat, wird einige Passagen gar nicht mögen.

    Dieses Hörbuch höre ich bestimmt wieder einmal. Nur ganz selten habe ich derart oft bei Wikipedia nachgelesen um weitere Informationen über die vielen Storys zu erfahren, die hier geschildert werden.
    Beispiele: Mississippi Hochwasser, Präsident Hover, Navigation, Babe Ruth, Siegeszug des Hot Dogs in Baseball Stadien, Prohibition und die Rolle der Frau, die Al Capone zu Fall brachte, Fahnenmastsitzer Kelly, Präsident Coolidge und das Drama um sein totes Kind, die tragische Entscheidung die zum Börsencrash 1929 führte, wie die US Regierung ihre Bürger tötete durch Zusetzung von Gift in Alkohol, usw usw usw.

    Meine Lieblingsanekdote:
    Bei einer Dinnerpartie sagt eine redselige Industriellenfrau zu Präsident Cooligde: Mr. President, meine Freundin hat mit mir heute Abend gewettet, dass ich ihnen keine 3 Worte entlocken kann. Coolidge: Sie verlieren.

    Einfach unglaublich gut!

    Charles Rettinghaus liest mit einer wunderbar trockenen Art.
    Ich liebe dieses Hörbuch.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    chewiebraune Deutschland 09.12.2014
    chewiebraune Deutschland 09.12.2014
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    Geschichte
    "Bill Bryson wie gewohnt, leider falscher Sprecher"

    "Sommer 1927" ist wieder ein Bill Bryson-Buch in gewohnter Qualität. Bryson erzählt (teilweise allerdings etwas ausufernd) vom Sommer 1927 und manchmal fragt man sich, wie er eigentlich von Charles Lindbergh auf einmal beim Baseball gelandet ist. Dennoch ist es sehr unterhaltsam und informativ.
    Leider (und das schon zum zweiten Mal, nach dem für mich persönlichen Flop mit dem von Rufus Beck gelesenen Buch) ist wieder nicht Oliver Rohrbeck zum Zuge gekommen. Charles Rettinghaus liest gut, aber man wird das Gefühl nicht los, dass nahezu jeder Satz sensationell zu sein scheint. Etwas mehr Distanz wäre für meinen Geschmack nicht schlecht gewesen.
    Liebes Audible-Team: den nächsten Bryson lasst bitte wieder von Oliver Rohrbeck lesen!!

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Klaus Lichtenfels, Deutschland 07.11.2014
    Klaus Lichtenfels, Deutschland 07.11.2014

    Ich höre, was ich immer schon lesen wollte, aber die Zeit dazu nie fand.....

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    "Ein bunter Bilderbogen der 20er Jahre"

    Bill Bryson sorgt immer für viele Stunden Unterhaltung. Die Idee, anhand eines Jahres Geschichte und Geschichtchen zu erzählen ist interessant. Es gibt keinen roten Faden, abgesehen von Charles Lindbergh, aber das ist auch nicht notwendig. Bryson springt von hier nach da, man erfährt von Henry Ford, von Präsidenten und Ministern, von Automobilindustrien und der Filmwirtschaft, von Verbrechen und vom Baseball.
    Letzteres ist für mich weniger interessant, aber auch nicht so dominierend, wie andere Rezensionen vermuten lassen.
    Der Sprecher Rettinghaus spricht blasiert, betont aufreizend und für meine Ohren immer nahe am Rande des Unschönen. Da gibt es bessere Möglichkeiten des Ausdrucks, aber das Ganze stört nicht allzusehr.
    Ein nettes Hörbuch für Zwischendurch ohne durchschlagende Erkenntnisse.
    Ich mag Bryson und höre die Sachen recht gerne.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    KURT 82-86 03.11.2014
    KURT 82-86 03.11.2014
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    Sprecher
    Geschichte
    "Erhellende Geschichtsstunde"

    Diese Zeilen spiegeln natürlich nur meine persönliche Meinung, nicht mehr und nicht weniger.

    Das Buch ist für Geschichtsinteressierte sehr zu empfehlen! Oft wird die Geschichte jenseits der Schlagzeilen beleuchtet. Für mich war es ein erhellender Hörgenuss.
    Auch bei 20 Stunden kommt keine Langeweile auf. Und wenn manch lustige Aufzählung von Statistiken zu lange scheint, kann man ja einfach kurz nach vorn springen. Die Geschichte selbst ist dafür stark genug.

    Leider hat der Sprecher die Angewohnheit Figurenzitate, also wörtliche Rede, extrem hoch und gekünstelt zu sprechen. Man hat dabei den Eindruck, ein englischer Lord mit Monokel ruft von irgend einer Kiste in irgend einem Park dieser Welt, wobei er leider noch nicht im Stimmbruch war. Auch sonst, findet die Stimme des Sprechers oft erst am Satzende zu normaler Höhe und Ruhe. Da kann man selbst auch mal Luft holen, wenngleich nur kurz.
    Trotzdem ist das Buch sehr, sehr unterhaltsam, was ja doppelt für den Text spricht!

    Ich sage: Hörempfehlung!

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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