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Das Ende der Geduld | [Kirsten Heisig]

Das Ende der Geduld

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Beschreibung

Die Gewalttäter werden jünger, brutaler, skrupelloser und die Gesellschaft mit diesem Problem hilfloser. Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig war nicht bereit, das hinzunehmen. So wollte sie nicht akzeptieren, dass bei Jugendlichen zwischen Straftat und Gerichtsverhandlung viele Monate vergehen und entwickelte das Neuköllner Modell. Hier findet nach einfachen Delikten von Jugendlichen innerhalb von drei Wochen die Gerichtsverhandlung statt. Die schnellen Strafen haben damit einen größeren Wirkungseffekt bei Tätern und Opfern.

In ihrem Buch "Das Ende der Geduld" erläutert Heisig das Modell und deren Durchsetzungsweg, beschreibt Lebensläufe jungendlicher Krimineller, schildert Straftaten und Verfahren, benennt die Situationen an Schulen, Jugendämtern und der Polizei. Heisig liefert Fakten und aber auch Lösungsvorschläge, wie z. B. die Vernetzung von Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendamt, Schulen, Behörden, Institutionen und Eltern funktionieren sollte. Dabei wirft sie auch einen vergleichenden Blick ins europäische Ausland.

©2010 Verlag Herder; (P)2010 Random House Audio

Kritikerstimmen

"Das Ende der Geduld" ist Anklage und Aufforderung: Macht endlich ernst mit der Suche nach Antworten auf die unbequemen Fragen. Wenn nicht jetzt, wann dann?
--Stern

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Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher
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    mammut36 Berlin, Deutschland 05.01.2011
    mammut36 Berlin, Deutschland 05.01.2011
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    "Dieses Buch ist ein Muss und Pflichtlektüre für Politiker"

    Dieses Werk nennt die Dinge beim Namen. Frau Heisig vermittelt glaubhaft Fakten, die sonst nur erahnt oder polemisch verpackt werden. Es werden teilweise zahlreiche Statistiken erläutert, bei denen auch mal die Pausentaste betätigt werden muss. Da ist eine Grafik im Buch sicherlich anschaulicher. Daneben gibt es viele Fallbeschreibungen, die deutlich die Diskrepanz zwischen Realität und öffentlich geführten Diskussionen zeigt.
    Es ist sehr schade, dass wir statt Frau Heisigs Differenzierungen ständig Herrn Sarrazins Pauschalisierungen in den Medien diskutieren. Dieses Gequatsche führt nicht zu Lösungen.
    Statt zu polarisieren nennt Frau Heisig Gewalttaten und deren Ursachen beim Namen und bietet anschließend Lösungskonzepte. Dabei untersucht sie auch einige Großstädte im Ausland.

    Frau Heisig wurde kurz vor Veröffentlichung des Buches nahe ihres Wohnortes erhängt aufgefunden. Sofort war für die Polizei klar, dass es Selbstmord war. Keine zwei Wochen später war kaum mehr etwas über den Fall in den Medien zu erfahren. Nachdem ich das Buch gehört habe kann ich an einen Selbstmord nicht glauben. Diese Frau hatte extrem viel vor und sicher viele Feinde. Was mich irretiert ist, dass die Justiz und die Medien so schnell das Interesse verloren haben. Bei den Jahresrückblicken 2010 wurde sie nirgendwo erwähnt...

    Die Sprecherin Dunja Hayalis ist sicher nicht so unterhaltsam wie z.B. Simon Jäger, doch das stört mich bei der ernsten Thematik nicht.

    5 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    felsenbergj Berlin, Deutschland 22.02.2011
    felsenbergj Berlin, Deutschland 22.02.2011
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    "Die Wahrheit ist anstrengend"

    Der Klang der Erzählerin erschreckt am Anfang. Mit fortlaufendem Hörbuch übernimmt der Inhalt den Schrecken und läßt die Stimme unwichtig werden. Jeder sollte diese Aufzählung und Fakten der Berliner Jugendkriminalität einmal gehört haben um urteilen zu können.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    martina schymitzek 08.12.2010
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    "nie wieder hayali"

    Das Buch beschreibt sehr eindringlich, was an der Rechtsprechung im - speziell - Jugendstrafrecht nicht in Ordnung ist. Einige Fallbeispiele zeigen, dass es sich nicht úm Klischees handelt, wenn es um jugendliche Gewaltstraftäter, ihre Famileiengeschichten und die schulischen Laufbahnen geht. Die Zahlen scheinen sehr akribisch recherchiert. Das mag für viele Leser an sich schon einen einschläfernden Effekt haben. Ich glaube aber, dass es dem Thema gut tut, wenn man das, was man schreibt möglichst auch belegen kann. Aber: Die Stimme der Sprecherin (Dunja Hayali), bekannt als Moderatorin im Morgenmagazin der ARD/ZDF, ist fürs Hörbuch denkbar ungeeignet. Die leiernde Vortragsweise der sowieso schon trockenen Fakten machte es manchmal unmöglich, dem Text zu folgen. Manche Abschnitte musste ich 4 mal hören, weil ich immer wieder abgeschaltet habe, wenn es mir überhaupt gelang, länger als eine Viertelstunde nicht einzuschlafen. Das hat die Autorin des Buches nicht verdient. Deshalb die Sterne alleine für die Autorenleistung. Ich habe da 2 Sterne komplett abgezogen für die mangelhafte Umsetzung durch Frau Hayali, die ich im Übrigen bei ihren Moderationen meistens als sehr angenehm empfinde. Es ist leider keine Stimme für ein Hörbuch.

    4 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Daniel Langerwehe, Deutschland 31.03.2014
    Daniel Langerwehe, Deutschland 31.03.2014
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    Sprecher
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    "Es war Mord"

    Ich finde man sollte auch auf die merkwürdigen Todesumstände von Frau Heisig an sprechen.Sie wurde schon länger bedroht,weil sie die Wahrheit sagte.Zum Schutz hatte sie sich einen Hund gekauft,mit dessen Leine sie dann erhängt wurde...
    Man fand ihren Hund erschlagen im Wald,und sie selbst an dessen Leine aufgehängt.Bzw man fand sie unter einen Holz und Blätterstapel.Offiziel war es Selbstmord....
    Sie hat also erst ihren Hund erschlagen,sich dann an dessen Leine erhängt.ANSCHLIEßEND hat sie sich dann abgehängt und versteckt.... Soweit ist es schon das selbst ihre Stadtbekannten Mörder geschützt werden um die schöne Vision von "Multikultopia" nicht zu gefährden..Jeder in Berlin weiss dass das kein Selbstmord war und das die Täter in arabischen Großfamilien zu suchen sind.
    Dieses Buch hat Frau Heisig ihr Leben gekostet.

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  •  
    grosi Essen, Deutschland 12.12.2012
    grosi Essen, Deutschland 12.12.2012

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    "Trocken und aufschlussreich"

    Die Autorin - eine erfahrene und vor allem engagierte Richterin - beging m.W. Selbstmord, weil sie an der Strafverfolgungsbürokratie und der Gleichgültigkeit bzw. der Inkompetenz der Politik verzweifelte.

    Sie hatte in ihrem Beruf wohl den Sinngebung für ihr Leben gesehen und hielt die Erfolglosigkeit ihres Engagements angesichts der Widerstände aus ihrer Umgebung nicht aus. Sie sah noch die Menschen in den Delinquenten und musste betrübt erleben, dass anderweitig die Jugendlichen vorwiegend nur als Akten und Karteikarten gesehen sowie sinnlosen Maßnahmen unterworfen wurden.

    Ihre Bemühungen um Verbesserungen blieben ohne Erfolg, wie auch der Bürgermeister von Neukölln, Heinz Buschkowski, in seinem Buch "Neukölln ist überall" beklagt, dass die Politik am wirklich Notwendigen völlig vorbei entscheidet oder einfach nichts unternimmt.

    Kirsten Heisig und Heinz Buschkowski sind "Störenfriede" in der von "political correctness" durchdrungenen Gesellschaft voller Gier, Egoismus und Gleichgültigkeit.
    Buschkowski kämpft noch, Heisig hat resigniert und ihr Buch als erschreckendes Vermächtnis hinterlassen.
    "Nestbeschmutzer" stören nur.
    Die den Kurs bestimmen sind jetzt damit beschäftigt, ein weiteres Desaster schönzureden: Den neuen Berliner Flughafen.
    Berlins Bürgermeister Wowereit wird aber wohl am Leben bleiben...
    Die Geduld der Wähler ist schließlich endlos.

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  •  
    tilohoerer Dresden, Deutschland 14.11.2012
    tilohoerer Dresden, Deutschland 14.11.2012
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    "Fazit. wir brauchen viel mehr Frau Heisig's"

    um es kurz zu machen.
    Das Buch ist sehr anstrengend zu hören. Das liegt einmal an der relativ monotonen Vortragsweise der Sprecherin und zum Anderen an den vieeeeeelen Zahlen, Fakten und Statistiken.

    Was mir weh tut ist, dass solche Menschen wie Frau Heisig nicht lange genug leben um spürbar etwas zu verändern.

    Ich habe Frau Heisig oft im Fernsehen verfolgt. Dies war der Grund des Hörbuchkaufs.

    Möge das Werk von Frau Heisig bzgl. der Jugendkriminalität nicht umsonst gewesen sein. Die Hoffnung stirbt zuletzt. So hätte das Buch auch heißen können.

    Absolute Hörempfehlung für alle, denen das Thema Jugendkriminalität und deren Zusammenhänge mit Immigration und Bildungsferne am Herzen liegt.

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  •  
    Tobias Lange Hamburg, Deutschland 28.01.2012
    Tobias Lange Hamburg, Deutschland 28.01.2012
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    "Sehr viel intelligente Information"

    Man merkt sofort, dass es sich um ein Hörbuch von einer Juristen handelt. Damit wird die Audiotüre ein wenig trocken, da die Sprache nicht die eines Erzählers, sondern eben di einer Richterin ist. Nichts desto trotz sind 5 Sterne angebracht, denn die Informationen und die dargestellten Probleme wie auch Lösungsansätze und vergleiche der Situation in BErlin mit anderen Städten in der BRD und in Europa sind erstklassig. Was Frau Heisig dort kundtut ist richtig und man kann aus Ihrer Erfahrung sehr viel lernen. Ich habe das Hörbuch schon zwei Mal gehört und werde es vermutlich noch mehrmals hören.

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  •  
    Peter Issum, Deutschland 23.04.2011
    Peter Issum, Deutschland 23.04.2011
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    "Brutale Realität"

    Der Bericht zeigte, dass die Realität mitunter brutaler sein kann als ein Krimi. Eigentlich erschütternd aber wahr.

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  •  
    doman99 Alling, Deutschland 04.04.2011
    doman99 Alling, Deutschland 04.04.2011
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    "Ein wichtiges Buch"

    Dieses Buch einer Expertin auf ihrem Gebiet - und eine wohlmeinende obendrein - passt perfekt zur Sarrazin - Debatte. Kirstin Heisig plauderte aus ihrer reichhaltigen Erfahrung im "Multi-kulti-Paradies" Berlin und zeigt schonungslos den Irrsinn einer Justiz auf, die aus Angst, Inkompetenz oder falsch verstandener Gastfreundschaft handlungsunfähig geworden ist und eine Parallelgesellschaft akzeptiert, für die andere Gesetze zu gelten scheint, als für Restdeutschland.
    Der Text wird nüchtern von der Morgenmagazinmoderatorin Dunya Hayali gelesen, machnmal ein wenig sehr emotionslos, aber sehr angemessen.

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