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Briefwechsel Hörbuch

Briefwechsel

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Inhaltsangabe

Von reizenden Komplimenten für die "geliebte Bibliothek Suhrkamp" bis zu Schimpftiraden über die "hundsgemeinen Hinschlachtung" eines seiner Theaterstücke, von gnadenlosem Geschacher um Honorare und Vorschüsse bis zu tiefem Verständnis eines Verlegers für seinen komplizierten Autor: Der von 1961 bis 1988 reichende Briefwechsel zwischen Thomas Bernhard und Siegfried Unseld ist stets ein fesselndes Zwei-Personen-Stück. Und wer könnte dieses Beziehungsdrama besser verkörpern als die beiden Doyen des Burgtheaters, Gert Voss und Peter Simonischek?

(c) + (p) 2009 Der Hörverlag

Kritikerstimmen



So etwas Vergnügliches hatte man lange nicht im Ohr!
-- Frankfurter Neue Presse

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    SusanneVienna 17.11.2009
    SusanneVienna 17.11.2009
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    "überaus vergnüglich"

    Der Briefwechsel zwischen Thomas Bernhard und Siegfried Unseld ist geprägt von Misstrauen, Egozentrik und Weltverachtung bei Bernhard und von Engelsgeduld, Verständnis und fast väterlicher Toleranz bei Unseld.Nichtsdestotrotz oder gerade wegen dieser Haltung ist Bernhard ein Genie und das kann er nicht einmal in seinen Brieftexten verleugnen. Auch hier ist seine melodiöse Sprache ein Vergnügen - und vielleicht ein kleiner Trost für Unseld, der natürlich auch weiß, auf welcher Seite sein Brot gebuttert ist.Das alles großartig in Szene gesetzt von 2 hervorragenden Schaupielern. Empfehlung!

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    brodski Bad Salzuflen, Deutschland 06.04.2011
    brodski Bad Salzuflen, Deutschland 06.04.2011
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    "Ohne den Briefwechsel mit Unseld versteht man Bernhard nicht"

    Selbst unabhängig davon, dass Voss und Simonischek die idealen Besetzungen für diese Charaktere sind, ist dieses Hörbuch eine einzige Freude. Ohne den Briefwechsel zu kennen, kann man den Menschen Bernhard nicht verstehen. Aber das Buch, da es die gesamte Korrespondenz umfasst, enthält auch viele Passagen, auf die man gerne verzichten würde. Dieses Hörbuch gibt einen großartigen Einblick in das Verhältnis dieser beiden Literaturgrößen, indem es sich auf die wichtigen Momente ihrer "Zusammenarbeit" beschränkt. So eine Auswahl ist immer subjektiv und ihrer Natur nach ein Kompromiss. Aber hier ist das Resultat stimmig. Und durch die großartigen Schauspieler bekommt er Briefwechsel eine zusätzliche emotional Erlebbarkeit, die ich bei der Lektüre des Buches nicht hatte.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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