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Begegnung mit einem Mörder Hörbuch

Begegnung mit einem Mörder: Die vielen Gesichter des Adolf Eichmann

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Inhaltsangabe

1960 wird der unter falschem Namen in Buenos Aires lebende Adolf Eichmann vom israelischen Geheimdienst gefasst und nach Jerusalem überstellt. In den prozessvorbereitenden Verhören stellt sich Eichmann als gehorsamer Staatsdiener dar, der lediglich Befehle befolgte. Doch die Gespräche, die Eichmann unmittelbar vor seiner Verhaftung mit dem ehemaligen SS-Offizier Sassen führte, zeigen sein wahres Gesicht. Das herausragende Feature verbindet die bisher unveröffentlichten Mitschnitte des Polizeiverhörs erstmals mit O-Tönen aus dem Sassen-Gespräch. Ein Tondokument von großer Wucht und Eindringlichkeit.

©2011 Deutschlandradio Kultur (P)2011 Der Audio Verlag

Hörerrezensionen

Bewertung

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Sprecher
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    Stefan Gelsenkirchen, Deutschland 17.07.2014
    Stefan Gelsenkirchen, Deutschland 17.07.2014
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    "Viel zu kurz für so ein Thema!!!"

    Der Fall Eichmann ist ein sehr bedeutendes historisches Ereignis, welches wohl leider vielen gar nicht bekannt sein wird. Adolf Eichmann war DER Organisator des Holocausts, setzte sich nach Kriegsende über Umwegen nach Südamerika ab und konnte dort unbehelligt leben, bis der israelische Geheimdienst ihn dort aufspürte, in einer „Nacht- und Nebelaktion“ kidnappte und in Israel vor Gericht stellte. Dort wurde Eichmann in allen Punkten der Anklage schuldig gesprochen und zum Tode durch den Strang verurteilt. Nach meinen Kenntnisstand war es das erste und einzige Todesurteil durch die israelische Gerichtsbarkeit, welches ausgesprochen und auch durchgeführt wurde.
    Der Fall Eichmann gibt eine Menge Lese- und/ oder Hörstoff her. Das fängt mit seiner eigentlichen Tätigkeit während des Dritten Reichs an, geht über das Untertauchen und das Aufspüren durch den Mossad, über den Prozess, bis zum durchgeführten Todesurteil. Gerade das Untertauchen und die Flucht Eichmanns vor den Alliierten, sowie der Prozess bieten eine Menge Potential. So hatten viele andere ehemalige Nazi-Größen unbehelligt in der jungen BRD ein neues Betätigungsfeld in der Politik, im Polizeiapparat und beim Militär gefunden. Viele hatten Eichmann bei der Flucht geholfen. Auch wusste der BND schon einige Jahre vor der Festnahme Eichmanns dessen genauen Aufenthaltsort, ohne diese Information an die Alliierten und den Israelis weiter zu geben. Viele dieser Persönlichkeiten hatten eine Menge Angst vor diesen Prozess. Welche Namen würde Eichmann noch preisgeben? So musste sich z.B. Adenauers Staatssekretär und damit dessen rechte Hand als ehemalige Nazi-Größe große Sorgen machen. Adenauer wollte all diese Leute aus diesem Prozess raushalten. So soll es zu einem Deal mit der israelischen Regierung gekommen sein, bei dem als Gegenleistung geheime Waffenlieferungen nach Israel (u.a. ausgemusterte Panzer der Bundeswehr) zustande gekommen sind.
    Auch wurde durch den Prozess der Holocaust (in Israel selbst auch Shoah genannt) von den Israels mit anderen Augen gesehen. So diente der Prozess und die Aussagen einiger Zeugen dazu, dass dieses schwarze Kapitel der jüdischen Geschichte erst richtig aufgearbeitet werden konnte. Viele Israels, die den Holocaust nicht persönlich erlebt hatten, waren vor dem Prozess der Meinung gewesen, dass die damaligen Opfer bei Darstellung der Gräueltaten maßlos übertrieben hätten, um von ihrer eigenen Schuld durch Passivität abzulenken.
    Auf all dies wird bei diesem Hörbuch leider nur leicht am Rande oder gar nicht eingegangen. Es geht eher um Auszüge aus dem Verhör vor dem eigentlichen Prozess, sowie einigen Passagen aus dem Prozess. Dabei werden u.a. immer wieder Originalmitschnitte dieser Verhöre, Aussagen diverser Zeugen bei dem Prozess, sowie Interviews mit ehemaligen Angehörigen des „Büro 6“ (zuständig für das Verhör Eichmanns) eingespielt. Die Klangqualität ist dabei leider nicht immer die beste. Gerade in der heutigen Zeit der digitalen Technik hätte ich mir gewünscht, dass man diese Originalmitschnitte ein wenig gefiltert und dabei störende Nebengeräusche ausgeblendet hätte. Jedenfalls hatte ich hin und wieder Probleme, diverse Aussagen richtig zu verstehen.
    Aus dem von mir oben genannten Gründen, hätte ich mir hier einfach „mehr“, „viel mehr“ gewünscht. Dies alles in knapp 2 1/2 Stunden Laufzeit unterzubringen, ist diesem Thema nicht würdig. So kann ich hier auch leider nicht viele Sterne vergeben. Das Thema ist Top, aber leider nur angekratzt. Während beim „Nicht-Kenner“ eher viele Fragen und Zusammenhänge offen bleiben, wird es dem „geschichtlich Interessierten“ zu oberflächig sein. ohne neue oder genauere Informationen zu liefern…
    Mein Tipp: statt des Hörbuchs sollte man sich zu diesem Thema eher nach passenden Fernsehdokumentationen umschauen. Diese sind zum Teil viel informativer und ausführlicher…

    2 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
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    Christian W. 15.08.2016
    Christian W. 15.08.2016
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    "Spannend!"

    Gut gemachtes Hör Feature über den Prozess gegen Eichmann. Leider sind einige der originalen Tonbänder nicht so gut zu verstehen, trotz Kopfhörer. Trotzdem sehr fesselnd!

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  •  
    B.W. Frankfurt 14.05.2015
    B.W. Frankfurt 14.05.2015
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    "Personen und Geschichte sprechen für sich"

    Das Grauen im Original! Hier spricht nicht im Original die "Banalität des Bösen", sondern ein Mensch, verlogen, fanatisch, böse - ein Verbrecher, ein Mörder sondergleichen, ein Staatsdiener, Beamter.
    Vor Allem die Parallelität von Tonband-Aufzeichnungen aus Argentinien und den Verhören in Jerusalem sind hervorragend und entlarvend.
    Sehr gutes Hörbuch und nur zu empfehlen.

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  •  
    Melanie Mülheim an der Ruhr, Deutschland 25.12.2014
    Melanie Mülheim an der Ruhr, Deutschland 25.12.2014 Bei Audible seit 2016
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    "Enttäuschend"

    Im Endeffekt ist das Hörbuch und die Geschichte sehr enttäuschend. Schlechte Aufarbeitung, gepaart mit schlechten Sprechern und der schlechten Verwertung bekannter Informmationen. Absolut nicht zu empfehlen!!!

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