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Anna, die Schule und der liebe Gott Hörbuch

Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern

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Beschreibung von Audible

Bildungsrevolution gesucht: Stell dir vor, es ist Schule und keiner will hin!

Richard David Precht zieht in "Anna, die Schule und der liebe Gott" ein deprimierendes Fazit des deutschen Bildungswesens: Zu viel wird auswendig gelernt und gleich wieder vergessen, zu wenig für soziale Kompetenzen und die eigenen Interessen der Kinder getan. Deswegen fordert er keine weitere Bildungsreform, sondern eine Bildungsrevolution! Das Konzept "Schule" soll komplett überarbeitet werden, und auch die Rolle, die Lehrer und Schüler darin spielen. Nur wenn Lernen Spaß macht und sinnvoll erscheint, lassen sich Schüler motivieren. In seinem Sachhörbuch erklärt Precht, welche Änderungen dem Schulbetrieb gut täten und wie ein Lernklima erreicht werden kann, das Schüler ausreichend auf ihre Zukunft vorbereitet.

Der Autor des Bestsellers "Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?" hat mit diesem Sachhörbuch erneut einen absoluten Hit gelandet. Der Clou: Der Autor liest sein Werk selbst! Philosophisch, nachdenklich und unterhaltsam - so kennen und lieben wir Richard David Precht.

Inhaltsangabe

Unsere Kinder, die heute eingeschult werden, gehen im Jahr 2070 in Rente. Doch wir überfrachten sie mit Wissensstoff, den sie für ihr Leben kaum brauchen werden. Statt ihnen dabei zu helfen, Neugier, Kreativität, Originalität, Orientierung und Teamgeist für eine immer komplexere Welt zu erwerben, dressieren wir sie zu langweiligen Anpassern.

Demgegenüber stehen die Erkenntnisse der modernen Entwicklungspsychologie, der Lerntheorie und der Hirnforschung, die an unseren Schulen bis heute kaum berücksichtigt werden. Denn nur was mit Neugier gelernt wird, wird unseren Kindern wichtig und bedeutsam. Und nur was ihnen bedeutsam ist, weckt ihre Kreativität und spornt die Leistungsbereitschaft an.

Der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht fordert: Unsere Schulen müssen völlig anders werden als bisher. Wir brauchen andere Lehrer, andere Methoden und ein anderes Zusammenleben in der Schule. Mit einem Wort: Wir brauchen keine weitere Bildungsreform, wir brauchen eine Bildungsrevolution!

©2013 Wilhelm Goldmann Verlag in der Verlagsgruppe Random House GmbH (P)2013 Der Hörverlag

Kritikerstimmen


Man muss Precht nicht zustimmen, aber er zwingt zum Nachdenken. Ein erster Schritt zu einer besseren Schule.
-- Glaube und Leben / Der Sonntag

Hörerrezensionen

Bewertung

4.5 (255 )
5 Sterne
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4 Sterne
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Gesamt
4.5 (199 )
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Geschichte
4.6 (200 )
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Sprecher
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    dr_sokrates München, Deutschland 14.09.2013
    dr_sokrates München, Deutschland 14.09.2013

    prof_sokrates

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    "Ein wichtiges Buch."

    Precht beschreibt das deutsche Bildungssystem und zeigt Defizite auf. Dabei trifft er den Nagel auf den Kopf. Ein exzellentes Buch, das in Zukunft eine bedeutsame Rolle in der Bildungspolitik spielen kann.
    Ob dies der Fall sein wird, hängt sehr davon ab, ob Politik und auch Eltern sich dem Thema öffnen. Man mag überzeugt sein, daß das deutsche Bildungssystem eines der besten der Welt ist, dies ist aber schon seit längerem nicht mehr der Fall.

    Wenn man sieht, was sich im Ausland in puncto Bildung entwickelt, erfüllt der Zustand des deutschen Bildungssystems mit Sorge.

    Das Problem ist, daß man in Deutschland auf einem hohen Ross sitzt, überkommenen Bildungsidealen anhängt und nicht bereit ist von anderen zu lernen.

    Was Precht dankbarerweise deutlich macht, ist der Unterschied zwischen Bildung im Sinne von Menschenbildung und Wissen, welches in Schulen eingepaukt, für die charakterliche Entwicklung der Schüler aber kaum relevant ist.

    Ein absolut lohnenswerter Kauf.

    4 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Harald Meyenburg Wesselburen 13.01.2014
    Harald Meyenburg Wesselburen 13.01.2014

    H.M.

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    "Das muss gesagt werden! Aber wer wird es hören???"

    Es ist, wie wenn ich jahrelang auf dieses Buch gewartet hätte... Unser Bildungssystem bedarf einer "Revolution": dies zu beweisen, gelingt dem Autor, der selber liest, in für mich beeindruckender Weise. Ich möchte über dieses Buch sprechen: mit Freunden, in der Familie, in der Wohnumgebung... - aber die ersten Reaktionen sind ernüchternd: Warum sollen wir denn etwas ändern? Ist doch alles in Ordnung... - Und die Bereitschaft, ein so umfangreiches Buch zu lesen, um sich vom Gegenteil überzeugen zu lassen, fehlt komplett. Trotzdem werde ich nicht müde, es weiterzuempfehlen - auch und gerade hier bei audible: ich hätte ja zum LESEN auch nicht die Zeit gefunden...

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Florian Erlangen, Deutschland 06.10.2013
    Florian Erlangen, Deutschland 06.10.2013
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    "Die gesellschaftliche Diskussion aktivieren"

    Precht erfindet nicht das Rad neu. Die erste Hälfte des Buches besteht darin, die Geschichte der Pädagogik (was ist Bildung, Erziehung, Sozialisation etc. und wie hat sich das im Lauf der Zeit gewandelt?) angenehm zubereitet serviert zu bekommen. Das lernt jeder in einem Grundlagenstudium der Pädagogik, Soziologie oder teilweise auch der Psychologie oder Philosophie. Von dem her erfindet Precht das Rad nicht neu.

    Interssant sind dann allerdings die Verbesserungsvorschläge im zweiten Teil des Buches. Ich will diese nicht aus wissenschaftlicher Sicht bewerten (auch wenn ich als Pädagoge dazu geneigt wäre), sondern vor allem eines hervorheben:

    Precht rückt die - in pädagogischen Fachkreisen seit den frühen 60ern intensiv geführte - Diskussion, was Schule ist und was sie sein sollte, in das gesellschaftliche Interesse.
    Die träge Bildungspolitik reagiert erst, wenn ein breiter öffentlicher Druck auf sie ausgeübt wird. Deswegen muss die Gesellschaft ein aufgeklärtes Bewusstsein für die Schwächen des Bildungssystem entwickeln und sich beschweren lernen.

    Allein dafür verdient Precht 5 Sterne. Da das Hörbuch von Precht selbst gesprochen ist - und Precht rhetorisch sehr begabt ist - auch für den Sprecher 5 Sterne.

    Zur tiefergehenden Auseinandersetzung mit Prechts bildungspolitischen Thesen empfehle ich, das Buch zu kaufen. Wer allerdings - so wie ich - zur Entspannung am Abend gerne etwas geistreiches, aber nicht zu kompliziertes (Precht schreibt bzw. redet sehr klar und gegliedert) hören will, kann bedenkenlos zugreifen.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Mandy Eppstein, Deutschland 24.06.2013
    Mandy Eppstein, Deutschland 24.06.2013
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    "Es fehlen die Lösungsvorschläge in diesem Buch"

    Es fehlen die Lösungsvorschläge in diesem Buch, es wird nur über den IST-Zustand gesprochen aber schwer änderbar bis unmöglich zu ändern. Wer Lösungen oder Tipps sucht ist mit diesem Buch nicht bedient worden. Flüssig gelesen und auch spannend jedoch ohne Ende das bleibt offen. Leider! Hätte mir mehr Inhalt zum Thema "Was kann man im Einzelnen tun" gewünscht.

    3 von 5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Florian 29.10.2016
    Florian 29.10.2016
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    "Ein Buch, das einen nachdenklich macht"

    Ein Muss für alle angehenden Lehrerinnen und Lehrer! Vor allem der zweite Teil mit den praktischen Vorschlägen hat mich sehr nachdenklich gestimmt.

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  •  
    Lars Winterfeld 03.10.2016
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    "Fundiert. Anregend. Einfach super!"

    Richard David Precht vertritt mit viel Elan und Hintergrundwissen mutige, teils revolutionäre Thesen zum deutschen Schulsystem. Ich weiß noch nicht, ob ich ihm in allen Punkten zustimmen würde, aber das muss man ja auch nicht. Wie die anderen Bücher von ihm auch eine klare Höhrempfehlung!

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  •  
    Falk 31.05.2016
    Falk 31.05.2016
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    "sucht seinesgleichen"

    Tolle Vorschläge, super Orientierung, schöne Vergleiche. Lasst den Herr Precht schnell durch bis ganz nach vorne...

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  •  
    Tanja 18.03.2016
    Tanja 18.03.2016
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    "Muss man gehört bzw. gelesen haben!"

    Hoffentlich kommt die Bildungsrevolution! Ein Thema das wirklich ALLE was angeht.

    Toll geschrieben, und auch super gesprochen. Ich mag die Stimme.

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  •  
    Niloc 01.03.2016
    Niloc 01.03.2016
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    "Wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze einfach"

    Eine Bereicherung für Alle, die jemandem etwas beibringen wollen und ein muss für alle Eltern, sowie Lehrer.
    Sehr gut verständlich geschrieben und gesprochen.
    Wer Richard D. Precht mag, wird sicher Gefallen an dem Buch finden.

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  •  
    J. Schönberg 22.01.2016
    J. Schönberg 22.01.2016 Bei Audible seit 2016
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    "Stark ideologisch geprägt"

    In seiner Einleitung sagt Precht er wolle in seinem Werk Fakten liefern und keine Ideologie bedienen. Doch dann macht er genau das: Er bezieht zu sämtlichen aktuellen Diskussionen im Bildungsbereich Stellung und erklärt warum jeder der anders denkt als er zwangsweise falsch liegen muss. Er bedient sich dabei alter Techniken, die sich bereits in der Bild-Zeitung bewährt haben. Diese möchte ich hier anhand von Beispielen aufzeigen:

    1. Diffamierung der Gegenseite: Dass es in Deutschland immer noch keine Gesamtschule gibt liegt an "Neurosen" unserer Gesellschaft und das Bildungsbürgertum will das differenzierte Schulsystem nicht etwa beibehalten weil sie die besten Förderungsmöglichkeiten für ihre Kinder wollen sondern lediglich um zu verhindern, dass die Kinder der "Unterschicht" einmal mit ihren Sprösslingen um gute Jobs konkurrieren werden.

    2. Lügen mit Zahlen: Precht weist darauf hin, dass eigentlich mehr Geld für Bildung zur verfügung stehen sollte. Daraus, dass der deutsche Staatshaushalt in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist leitet er ab, dass Deutschland jetzt reicher sei. Er sagt dabei aber nicht, dass es in der Natur der Inflation liegt, dass eigentlich alle Staatshaushalte immer wachsen. Eine nicht-inflationsbereinigte Statistik hat daher keinerlei Aussagekraft. Mit dem aktuellem Budgetüberschuss Deutschlands hätte man schon eine viel bessere Argumentation anführen können.

    3. Missinterpretation von Studien um seinen eigenen Standpunkt zu untermauern: Precht zitiert eine Studie in der Kindern eine Belohnung gegeben wurde, wenn sie Lernspiele spielten. Bekamen sie in einer zweiten Phase keine Belohnung mehr spielten sie danach weniger gern, als eine Kontrollgruppe, die nie eine Belohnung bekam. Daraus schließt Precht, dass Noten in die intrinsische Motivation zerstören und Schüler motivierter wären, wenn es keine Noten gäbe. Jetzt ist es generell gewagt Noten mit Belohnungen gleichzusetzen aber viel wichtiger ist, dass Precht mit keinem Wort erwähnt, dass die Kinder in der Belohnungsgruppe motivierter als in der Kontrollgruppe waren solange es die Belohnung gab. Setze ich Noten mit Belohnung gleich müsste ich daraus schließen, dass es für die Motivation das Beste sei über die gesamte Schullaufbahn Noten zu vergeben, damit die Motivation nie abreißt. Also genau was unser System macht. Precht schließt aber aufs Gegenteil, da er dem Leser wichtige Informationen aus der Studie vorenthält.

    Abschließend möchte ich sagen, dass ich durchaus in vielen Belangen mit dem Autor einer Meinung bin aber ich finde es einfach skandalös WIE hier ein Univ. Prof. argumentiert.

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