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Also sprach Zarathustra Hörbuch

Also sprach Zarathustra

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Inhaltsangabe

Friedrich Nietzsche, 1844-1900, gilt als einer der bedeutendsten Philosophen des ausgehenden 19. Jahrhunderts. "Also sprach Zarathustra", das philosophische Werk über die Suche nach dem Übermenschen, ist zweifellos Nietzsches persönlichstes Werk.

Peter Wapnewski liest in überzeugender Kenntnis dieses großartigen Textes die ersten drei und damit die bedeutendsten Teile von "Zarathustra".

Auf der hr2-Hörbuch Bestenliste!

(c)+(p) 2000 Sender Freies Berlin/Hörverlag

Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    justusw Alling-Biburg, Deutschland 28.10.2007
    justusw Alling-Biburg, Deutschland 28.10.2007
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    "Rettung des Christentums"

    Ich habe nun keine Sekundärliteratur zu Nietzsche gelesen. Ich gebe hier nur meinen ersten Eindruck wieder: Nach diesem wollte Nietzsche das, was er am Christentum gut fand, von allem abergläubischen Balast befreien und damit für die Menschheit retten. Die vor über tausend Jahren entstandenen Weltreligionen haben das Problem, dass in ihren Offenbarungsschriften auch viele Aussagen stehen, die durch die fortschreitende wissenschaftliche Erkenntnis überholt sind. Inzwischen hat sich das zu einer Menge angewachsen, dass die Gefahr besteht, man könnte die ganze Schrift verwerfen, weil nach heutiger Erkenntnis so viel falsches drin steht. Eine echte neue Offenbarung ist Nietzsche leider nicht gelungen. Noch bedauerlicher ist es, dass sich einzelne Zitate und Denkmuster wunderbar missbrauchen lassen (wie wir das auch von der Bibel kennen). Geistesgeschichtlich also hochinteressant und dafür gut gelesen, manchmal ein bisschen schnell, aber man kann ja unterbrechen und wiederholen.

    9 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Dr. Steinhöring, Deutschland 20.10.2012
    Dr. Steinhöring, Deutschland 20.10.2012
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    "Schlüsseltext"

    Ein Schlüsseltext der deutschen Literatur bzw. der Philosophie.

    Wapnewskis vorleserische Interpretation des Werkes ist gut. Dennoch würde ich mir wünschen, daß sich auch mal jüngere Stimmen an derartigen Texten versuchen würden.

    5 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Thomas v. Bülow 22.10.2007
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    "Nietzsche ist skurril"

    Nietzsche ist der gottgläubigste Atheist, den ich kenne. Er agiert wie ein agent provocateur der eigenen Vorurteile, ein advocatus diaboli. Nietzsche hat die Bibel ordentlich studiert und hat eine Transformation in den heutigen Zeitgeist vorgenommen. Die hin und wieder gestellte Frage, wie Jesus uns heute vorkäme stellt Nietzsche zwar nicht, aber der schwülstige Stil Zarathustras kommt dem sehr nahe. Eins ist klar: die Zeit zum lesen dieses Klassikers nimmt man sich nicht so leicht. Aber zuhören macht Spaß und regt zum Denken an und wenn man mal dabei die eine oder andere Minute an einem vorbeigerauscht ist, macht es auch nicht soviel aus, da holographie-artig einige Grundeinstellungen wieder auftauchen.Beim Hören ist mir allerdings auch der Gedanke gekommen, daß Hitler irgendwann Nietzsche gelesen hat und in den falschen Hals bekommen hat. Vermutlich hat er Zarathustra sogar als eine Art Vorbild angesehen. Zumindest kam mir einiges der verquasten nationalsozialistischen Idee bekannt vor. Eigentlich hätte mir ja schon früher klar sein müssen, daß nicht Hitler, Göbbels und Göring die intellektuellen Väter des arischen Übermenschen sind und auch der Judenhass als kreative Quelle nicht ausreichte. Doch Nietzsche allein daran die Schuld zu geben ist nicht fair, es muß schon gepaart werden mit dem Gefühl der Minderwertigkeit und des Konsummangels. Insofern sind wir heute vielleicht doch ein wenig davor geschützt.

    8 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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