635 Tage im Eis: Die Shackleton-Expedition Hörbuch von Alfred Lansing
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635 Tage im Eis: Die Shackleton-Expedition | [Alfred Lansing]

635 Tage im Eis: Die Shackleton-Expedition

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Beschreibung

Am Anfang steht der Plan von der erstmaligen Durchquerung des weißen Kontinents. Doch das gewaltige Naturwunder Antarktis wird im Jahr 1915 für die Crew der "Endurance" zur Hölle aus Eis. Beharrlich verfolgt Expeditionsleiter Sir Ernest Shackleton bald nur noch ein Ziel: 28 Männer lebend wieder in die Zivilisation zurückzubringen. Die faszinierende Geschichte einer Irrfahrt ans Ende der Welt.

"Gebt mir Scott als wissenschaftlichen Expeditionsleiter, gebt mir Amundsen für eine störungsfreie und effiziente Polar-Expedition, aber wenn sich das Schicksal gegen euch verschwören zu haben scheint, dann fallt auf die Knie und betet um Shackleton."

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2011 Audible GmbH (P)2011 Audible GmbH

Kritikerstimmen

Eine Höllen- und Heldenfahrt - ein dramatisches Abenteuer im Packeis
-- Die Zeit

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Hörerrezensionen

Bewertung

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Geschichte
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Sprecher
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    evolmer Extertal, Deutschland 02.07.2011
    evolmer Extertal, Deutschland 02.07.2011
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    "Wunderbarer Hörgenuß"

    Dieses Hörbuch ist eines der besten, das ich je gehört habe. Nicht nur daß das Thema faszinierend ist, auch die Art des Vortrages von Wolfgang Cundrus hat genau den Nerv der Story getroffen. Die schlichte Erzählweise verleiht der Geschichte nicht nur Authentizität sondern auch eine hohe Eindringlichkei. Und die vemittelt Herr Cundrus durch seine ruhige und präzise Interpretation einfach meisterhaft. Ein wahrer Genuß.

    13 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Andrea Lauenau, Deutschland 16.07.2011
    Andrea Lauenau, Deutschland 16.07.2011
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    "Der Kampf um die „Pole" Position wurde zum Kampf ums Überleben"

    Meine Güte, bin ich verweichlicht. Dieser Gedanke ging mir beim Hören des HB ständig durch den Kopf. Und ich werde in nächster Zeit ganz bestimmt nicht über einen eventuellen Temperatursturz motzen und wenn dann abends die Kühle kommt, werde ich mal auf eine wärmende Decke verzichten. Aus heutiger Sicht bleibt einem tatsächlich beim Hören dieses HB schon mal der Mund offen stehen. Kaum zu glauben, dass man sich ohne Spezialkleidung und ohne jede Menge technischer Raffinessen da durchkämpfen konnte.

    Shackletons Expedition hat mich mitgerissen. Nachdem die „Endurance" vom Eis zerquetscht wird, ist die Crew gezwungen sich auf eine Eisscholle zu retten. Shackletons ehrgeiziges Ziel, als Erster den weißen Kontinent über den Pol zu durchqueren, ist damit gescheitert. Jetzt heißt es nur noch überleben. Und es wird ein wahrhaftiger Kampf. Hoffend und bangend driftet die Mannschaft auf ihrer Eisscholle dahin. Eis, Eis, ringsum nur Eis. Und als es bricht .....

    Was diese Männer aushielten und ertrugen, ist beachtlich: Monatelange Finsternis, unendlicher Hunger, Wetter von der allerschlimmsten Sorte und ständige Temperaturen über Gefrierschrankniveau und immer dieses Eis. Mit stoischem Willen schufen sie aus den einfachsten Mitteln Dinge, die ihnen den „Alltag" erträglicher machten. Da könnte sich ein MacGyver noch eine ordentliche Scheibe von abschneiden.

    Wolfgang Condrus' Stimme ist wie gemacht für diesen Text. Eine gute Wahl. Er liest zurückhaltend und lässt die Ereignisse auf den Hörer wirken. Doch wenn es dramatisch wird, kann auch er sich nicht bremsen und man merkt seiner Stimme an, dass er gerade mitfiebert. Sehr sympathisch.

    10 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Nas 26.09.2011
    Nas 26.09.2011
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    "Etwas für Liebhaber"

    Selbst der hier "schleppend" genannte Anfang ist für Liebhaber instruktiv und kurzweilig.
    Wer aber ein "lebendiges Hörbuch" sucht, wird enttäuscht. Der Erzählcharakter ist ausgeprägt, verteilte Rollen oder furiose Dialoge gibt es nicht. - Trotzdem ist es für Interessierte ein großartiges Hörbuch.

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Mabma Erlangen, Deutschland 08.05.2012
    Mabma Erlangen, Deutschland 08.05.2012
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    "Keine Geschichte für Frierkatzen"

    Es ist ein Wunder, dass so viele Aufzeichnungen, die zu dieser spannenden Geschichte beitrugen, die eisige und nasse Hölle überstanden. Hut ab vor all diesen Männern. Das Hörbuch ist n a c h einer Reise in die Antarktis auf jeden Fall zu empfehlen.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Judit Heiden, Schweiz 24.04.2012
    Judit Heiden, Schweiz 24.04.2012
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    "Mut und Ausdauer"

    Viele Situationen in diesem Buch sind so unglaublich, man kann kaum glauben, dass es hier nicht um eine erfundene Story geht.
    Ein Muss für jeden der Menschen führt.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    udistel Deutschland 25.02.2013
    udistel Deutschland 25.02.2013
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    "Sehr faszinierend!"

    Es ist sehr erstaunlich, was Menschen alles aushalten können, wenn es ums blanke Überleben geht. 1914 brachen 28 Männer und Kapitän Shackleton zu einer tollkühnen Expedition mit dem Schiff “Endurance” in die Antarktis auf. Doch in der Wedell-See werden sie von Packeis eingeschlossen. Ein Fortkommen ist unmöglich.

    Drei Wochen bevor das Schiff von den Kräften des Packeises zerdrückt wird und untergeht, verlassen die Männer das Schiff und holen nach und nach alles Brauchbare aus dem Schiff aufs Eis, auf dem sie fortan leben müssen. Sie leben auf dem Packeis, quasi auf einer Eisscholle treiben sie dahin, immer umgeben von Kälte, Nässe, Stürmen. Keine Möglichkeit sich aufzuwärmen.

    Als das Eis dann dünner wird und eine nach der anderen Scholle auseinanderbricht, steigen sie um auf selbstgebastelte Boote, mit denen sie versuchen an Land zu kommen. Mehr will ich hier von der Geschichte nicht erzählen.

    Ich war völlig gebannt von den unmenschlichen Lebensbedingungen, denen die Männer ausgesetzt waren. Ich meine, das muss man sich mal vorstellen: 635 Tage im Eis! Zu Essen gab es nur Fleisch, wenn sie etwas fangen konnten, lange Zeit ging das natürlich auch nicht, da die Tiere die Antarktis verlassen hatten. Hunger, Kälte, Dunkelheit. Schlimmer geht es doch eigentlich nicht mehr!

    Das Hörbuch ist weniger eine Geschichte, es ist mehr eine Art Bericht, basierend auf den Tagebucheinträgen der Männer. Manch einer mag das etwas nüchtern finden – ich fand das für diese Geschichte genau passend. So verlor man nie den Gedanken: das ist eine wahre Geschichte. Das haben diese Leute tatsächlich durchgemacht. Unglaublich bewundernswert.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    zappellaus Eppstein, Deutschland 16.06.2012
    zappellaus Eppstein, Deutschland 16.06.2012
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    "Spannend bis zum Schluss"

    Die Geschichte um dieses einmalige Ereignis ist einfach extrem spannend. Wie diese Männer eine so lange Zeit in dieser Umgebung überlebt haben können, kann ich auch nach der Lektüre nicht fassen.

    Unglaublich, heldenhaft und hörenswert.

    3 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    tedod69 Münster, Deutschland 19.08.2011
    tedod69 Münster, Deutschland 19.08.2011
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    "...und bei Google Earth ganau nachvollziehbar..."

    Tolles Hörbuch und - wie ich nach dem ersten Hören herausgefunden habe - kann man sich die Route, die Tagebucheinträge und viele Fotos der Expedition bei Google Earth genau ansehen. Als ich dies herausgefunden habe, habe ich das Hörbuch direkt noch einmal gehört und parallel die Route am "Globus" verfolgt.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    falaisa Ostfildern, Deutschland 05.07.2011
    falaisa Ostfildern, Deutschland 05.07.2011
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    "trockene Berichterstattung"

    Das Thema Expedition ins Eis hat mich seit "Terror" von Dan Simmons gepackt. Darum habe ich sofort das Hörbuch "635 Tage im Eis" gekauft.

    Gut finde ich, wie sich der Autor immer wieder auf die Tagebücher der Expeditionsteilnehmer beruft und dadurch den Bezug zur Realität beibehält.
    Gut finde ich auch die Lesung. Herr Condrus liest ausgezeichnet.
    Gut finde ich auch, dass man sich in die Lage der Expeditionsteilnehmer versetzen kann.

    Was mir fehlt: Lebendigkeit, Gefühle. Bei mir ist hier einfach nicht der Funke übergesprungen. Es wird alles bis ins Detail genau erzählt - besser gesagt aufgezählt. Es ist mehr die Hintereinanderfügung von Ereignissen, als eine Geschichte. Das "Leben" fehlt mir.

    Fazit: Das Buch ist mehr Bericht als Roman. Wer sich für nur für den Ablauf der Expedition interessiert, sollte es sich anhören. Wer mehr erwartet, wird wahrscheinlich entäuscht.

    9 von 15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    fioballa Deutschland 22.12.2013
    fioballa Deutschland 22.12.2013
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    Sprecher
    Geschichte
    "Absolut empfehlenswert"

    Ein fantastisches Hörbuch in jeder Hinsicht, allerdings natürlich auch sehr speziell.
    Die Geschichte dieser katastrophalen Antarktisexpedition hatte ich vor einigen Jahren in Form eines hervorragenden Dokumentarfilms verfolgt, und so habe ich dieses Hörbuch gezielt ausgesucht.

    Anfangs dachte ich allerdings, dass der Erzählstil schwierig werden könnte, da es sich um einen reinen Bericht handelt, der nicht durch Dialoge aufgelockert wird. Diese Sorge erwies sich als vollkommen unbegründet: man gewöhnt sich sehr schnell an diese Form, nicht zuletzt auch durch den sehr guten Sprecher, der weder unbeteiligt noch emotional liest, sondern genau den richtigen Ton trifft. 5 Sterne für Wolfgang Condrus.

    Dieser Bericht nimmt einen mit in eine Welt, die einem ebenso fremd wie faszinierend vorkommen mag, und in die man sich schon aufgrund des heutigen technischen Standards kaum noch hinein versetzen kann. Aber genau da hilft einem dieses Buch auf die Sprünge: anschaulich, detailliert und ohne Pathos wird hier authentisch auf Grundlage von Tagebucheinträgen der Crew und Sir Shackletons eine grandiose Geschichte von Idealismus, Hoffnung, Pech, Versagen, unvorstellbaren Strapazen und fast übermenschlichen Anstrengungen erzählt, die einen bis zum Schluss im Bann hält.

    Selbst meine beiden Kinder im Teenager-Alter haben sich keine Minute dieses Hörbuchs entgehen lassen, und so haben wir gemeinsam eine regelrechte Zeitreise in die Vergangenheit und die Antarktis gemacht.
    Alfred Lansing hat hervorragend recherchiert, sein Material sehr gut ausgewählt und diese Geschichte in eine Form gebracht, die zugleich zurückhaltend und bewegend ist.

    Wenn ich überhaupt noch etwas daran aussetzen könnte, dann eigentlich nur, dass ich persönlich es schön gefunden hätte wenn man am Ende noch etwas mehr über das Schicksal der Crew-Mitglieder nach der Expedition erfahren hätte, mit denen ich so viele Stunden mitgelitten habe.....

    5 Sterne auf der ganzen Linie.

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