Die Abenteuer des Joel Spazierer
BESCHREIBUNG
"Ich besaß nie den Ehrgeiz, ein guter Mensch zu werden; auch wenn ich eine Zeitlang glaubte, Moral gehöre zu unserer Grundausstattung." Geboren ist der unter dem (falschen) Namen Joel Spazierer schreibende Erzähler im Budapest der Nachkriegszeit, auf die schiefe Bahn ist er in Wien geraten, seine kriminelle Karriere hat er in vielen europäischen Ländern betrieben - und in der DDR hat er es sogar zum Professor für Philosophie gebracht. In Wien trifft er, nun über sechzig, seinen Freund Sebastian Lukasser wieder, der ihn ermuntert, seine unglaubliche Lebensreise aufzuzeichnen.
Eines steht fest, Joel Spazierer ist ein hochintelligenter und sympathischer Mensch und ein großartiger Erzähler! Wie er seine Höllenfahrt schildert, wie er die dunkelsten Abgründe seiner Existenz ausleuchtet, das ist von atemberaubender Könnerschaft. Ungekürzt und meisterhaft von Michael Köhlmeier selbst gelesen.
©2013 Carl Hanser Verlag München (P)2012 Der Hörverlag
Hörer, die dieses Hörbuch gekauft haben, hörten auch:
Die hilfreichsten Hörerrezensionen
ef-521
von
FRANZ;
aus
Münster, Deutschland
am
12.03.2013
Schade! Begeistert von "Abendland" hatte ich leider nicht darauf geachtet, dass hier der Autor liest. Es wird so schlecht vorgetragen, dass ich nach einer Stunde aufgeben musste.
5 von
8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Schade
von
Vilmos
aus
München, Deutschland
am
24.02.2013
Habe mir gestern das Buch geladen und angefangen zu hören. Klingt interessant, aber Herr Köhlmeier hätte es einen Profi lesen lassen sollen ... bin gespannt ob ich bis zum Ende durchhalte.
5 von
9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Großartige Erzählung, wunderbarer Erzähler
von
Stephan
aus
Berlin, Deutschland
am
06.04.2013
Ich habe seit langem nichts besseres gehört. Und es wurde mir auch nicht annähernd besser erzählt. Als würden sich er die Worte in bestimmten Passagen erst suchen, in dramatischen Momenten des Buches aber bestimmt er auch das Tempo und zieht es an. Es gibt neben Michael Köhlmeier kaum bessere Erzähler. Und wenn der Erzähler nicht eben nur ein Sprecher, sondern auch noch der Autor ist - welch eine Verbindung!
Und die Geschichte, da sind die 31 Sunden zu kurz, es könnte lange weiter gehen.
3 von
3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Ein wunderbares Buch - hörenswert, und lesenswert
von
E.W.
aus
Österreich
am
19.05.2013
Der Protagonist ist kein Held. Er mordet und lügt sich durch das Leben, dass auf tragische Weise mit einer Familie verbunden ist. Diese Verbindung zieht sich durch sein Leben und lässt es skurrile Wendungen nehmen. Bewunderswert finde ich an Joel Spazierer, dass er
- an nichts denken kann,
- ein unerschütterliches Gottvertrauen hat und
- immer im Jetzt lebt.
Mit diesen mönchischen Eigenschaften katapuliert er sich ohne viel Aufhebens in grosse Höhen und erträgt gleichsam die Tiefen des Schicksals.
Gesprochen wurde es vom Autor selbst, der über eine sehr angenehme Stimme verfügt und am besten weiss, welche Stelle zu betonen ist.
Köhlmeier ist kein Autor für ein schnelles Vergnügen. Man muss sich schon Zeit nehmen den ausufernden Erklärungen und Nebengeschichten zu folgen, die dann irgendwo sinngebend zusammenfliessen.
Alles in allem ein Vergnügen.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Interessant aber sehr ausufernd
von
plaisirdecouter
aus
Deutschland
am
03.04.2013
Interessantes Buch, z.T. zu ausführlich und damit ausufernd erzählt. Irgendwann weiß der Zuhörer eigentlich nicht mehr, ob er noch die "Wahrheit" erzählt bekommt, oder auch schon den Lügengeschichten des Erzählers aufgesessen ist.
0 von
2 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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abgebrochen
von
46helene
aus
Rötha, Deutschland
am
24.03.2013
Begeistert von "Abendland" habe ich mir dieses Hörbuch sofort heruntergeladen, zumal ich auch Teile der von Michael Köhlmeier frei vorgetragenen Göttersagen gehört hatte und diese mir gut gefielen (sonst bin ich vorsichtig mit Autorenlesungen). Bei einer Geschichte, die einen über 30 Stunden tragen soll, muß diese nicht nur gut, sondern auch fesselnd vorgetragen sein, und das ist hier nicht der Fall. Ich konnte mich durch die wenig differenzierende Stimme und vor allem die vielen "Denkpausen" nicht konzentrieren und habe kurz vor dem Ende des ersten teils abgebrochen. Vielleicht sollte man dieses Buch besser lesen.
1 von
4 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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