Anders als erwartet
von
N.
aus
Deutschland
am
24.02.2013
Story:
Sadie (33) fährt in das Kaff in Texas, in dem sie aufgewachsen ist und lästern zu den Lieblingsbeschäftigungen der Dörflerinnen zählt. Da ihr Vater „ins Krankenhaus muss“, bleibt sie länger als ursprünglich geplant.
Obwohl ich nicht zuviel verraten will, hier ein paar Punkte, die man vor dem Kauf kennen sollte:
In dem Kaff sollte man mit 33 schon längst verheiratet sein und Kinder haben. Zur Verfügung steht, wer im Dorf oder der nahen Umgebung lebt.
Sadies Vater ist ein mürrischer Griesgram, der nicht in der Lage ist ihr auch nur das kleinste bisschen Dankbarkeit oder Höflichkeit entgegenzubringen.
Bis zum 2. Teil besucht Sadie entweder ihren Vater im Krankenhaus oder sitzt in einem Dorf fest, in dem sie keine Freunde, sondern nur oberflächliche Bekannte hat.
Stellenweise wird zwar erwähnt, dass sie (prinzipiell) Freunde hat, allerdings meldet sich niemand bei ihr und das im Mobilfunkzeitalter.
Zwischendrin wird dann das Dorfleben beschrieben und die gemeinsamen Szenen von Sadie und Vince.
Vince ist ein ehemaliger Soldat, der mit Alpträumen zu kämpfen hat. Zugegeben, dass ist jetzt ziemlich reduziert. Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass man als Hörer einiges mehr über ihn weiß als Sadie, da er ihr kaum etwas erzählt.
Klar sind beide hübsch und super sexy und die heißen Szenen sind auch nicht schlecht, aber der Rest drum herum ist, einfach nicht das was ich mir vorgestellt habe. Die Geschichte ist seltenste witzig, die eingeschränkte Sichtweise der Dörfler und das ganze Leben im Dorf ist (erschreckender Weise) wahrscheinlich ziemlich realistisch dargestellt, doch ich hatte eine kleine nette, fröhliche, vielleicht auch witzige Liebesgeschichte, mit Kabbeleien zwischen den Hauptcharakteren und liebenswerten Nebenfiguren (!), mit positiven und mehr als oberflächlichen Beziehungen, erwartet.
Die Beschreibung bezieht sich größtenteils auf den 1. Teil. Im 2. Teil wird es ein bisschen besser und es passiert ein bisschen mehr.
Emily Behr:
Vielleicht würde mich das Ganze gar nicht so stören, wenn die Sprecherin besser wäre.
Generell habe ich kein Problem damit, wenn Männer bzw. Frauen vom anderen Geschlecht gesprochen werden, aber bei Frau Behr klingen Männer nur selten und auch nur ansatzweise nach Männern. Total absurd wird es, wenn vorher noch gesagt wird, dass ein Mann etwas mit seiner dunklen/tiefen Stimme sagt.
Alte Frauen klingen teilweise wie 20 jährige und eine dunkle weibliche Raucherstimme könnte wahrscheinlich nur ich selbst noch schlechter sprechen.
Besonders im 1. Teil klingt die Stimme der Sprecherin, selbst in banalen Szenen, immer heiter und fröhlich, was mich an ein immerzu grinsendes Honigkuchenpferd erinnert und mir spätesten nach 4 Stunden auf die Nerven ging. Später wird auch das ein bisschen besser.
Da ich hoffe, dass Audible weitere Rachel Gibson Romane ins Programm nimmt und mir 2 andere Bücher der Autorin ziemlich gut gefallen haben, finde ich es ziemlich schade, dass ich das Hörbuch nicht besser bewerten kann.
6 von
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Nicht zu empfehlen
von
L.Wohnhas
aus
Geseke, Deutschland
am
29.03.2013
Wie ein Kinderbuch vorgelesen, unmöglich! Wenn ich es als Buch gelesen hätte, hätte mir die Story wahrscheinlich besser gefallen...
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