spannend ist das nicht...
von
Nicole
aus
Holler, Deutschland
am
15.01.2013
höchstens auf eine unangenehme Art dramatisch, eher kitschig.
Die Hauptperson muss so viele Schicksalsschläge ertragen, der geheimnisvolle Held ohne Vergangenheit und dann der Kommissar, der ihr auch noch zur Seite steht, als der Held in U-Haft muss.
Die Verbrechen spielen sich eher nebenher ab, ohne wirklich Spannung zu erzeugen.
Die Charaktere sind fast ohne Ausnahme platt, Humor fehlt völlig.
Wer auf Liebesromane steht, ist hier bestens bedient, allen anderen kann ich nur abraten.
9 von
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Gelungenes Debüt - Alex Berg 1.0
von
Buechereule2
aus
Deutschland
am
17.05.2013
„Unsterblich wie der Tod“ ist der erste Kriminalroman aus der Feder von Stefanie Baumm, bekannter unter ihrem Pseudonym Alex Berg. Und gleich vorweg: Dieses Buch ist kein politischer Thriller, wie die neueren Bücher, sondern eher ein Regionalkrimi, der in und um Kiel spielt.
Thematisch daher ganz anders als die bekannte Valerie Weymann Reihe, ist schon hier der Stil von Alex Berg bereits deutlich erkennbar und tritt mit jedem Band dieser Reihe umso deutlicher zutage. Die präzise Sprache, die treffenden Beschreibungen, die einfühlsame Darstellung des Innenlebens der Figuren und auch wie ein an sich ausgelutschtes Thema mit neuen Gesichtspunkten präsentiert wird. (Wobei ich hier nicht zuviel vorwegnehmen möchte.)
In diesem ersten Band der (bisher) dreiteiligen Reihe werden die Hauptfiguren und der Schauplatz eingeführt. Ein Serienmörder ist unterwegs, der 13-jährige Mädchen entführt tötet. Recht ungewöhnlicher Weise der Täter ist früh bekannt, was der Spannung jedoch keinen Abbruch tut, denn man fiebert mit den facettenreichen Hauptfiguren. Hier ist ganz klar der Weg das Ziel. Wieso handelte der Täter so, wie wird er (hoffentlich) überführt und was geht in den Ermittlern und anderen Figuren vor?
Stefanie Baumm lässt sich anfangs genug Zeit, um die Hauptfigur Julia Miller vorzustellen, die in einem kleinen Dorf lebt und vom Täter durch Telefonterror an den Rand des Wahnsinns getrieben wird, die Kommissare Armin Stahl und Birger Harms und auch die Anderen.
Wie auch in ihren späteren Büchern werden die Figuren nicht geschont, hier wird nichts weichgespült, sondern Leser bzw. Zuhörer müssen miterleben, wie zerrissen sowohl Hauptkommissar Erich Buchwald als auch Julia Miller und Morten Vanderberg sind – in Anbetracht der grausamen Morde und auch im Privatleben. Besonders gut gefallen hat mir, dass Alex Berg schon hier keine ausufernden Gewaltszenen schreibt, sondern das Grauen nur andeutet und den Rest der Phantasie der Leser bzw. Zuhörer überlässt.
Einziges Manko ist für mich persönlich, dass Kiel und Umgebung für meinen Geschmack ein wenig zu blass bleiben.
Über Detlef Bierstadt muss ich nicht viel sagen, er ist ein genialer Sprecher und verleiht wieder einmal den Haupt- und auch Nebenfiguren zusätzliche Tiefe, verstärkt die Stimmung in den passenden Momenten.
Fazit:
Das erste Buch von Alex Berg, bei dem schon ihr Talent deutlich sichtbar ist, Figuren lebendig zu zeichnen, die man am Ende ungern verlässt und moralische Konflikte so zu schildern, dass ich mich immer wieder frage, wie würde ich selbst in dieser Situation handeln. Genial gelesen von Detlef Bierstadt, dessen Stimme gut zu den Kommissaren und zur Atmosphäre passt. Für mich ist "Unsterblich wie der Tod" so eine Art Alex Berg 1.0 - anders und nicht weniger gut. Die beiden Folgebände haben mir noch ein wenig besser gefallen, ein schönes Wiedersehen mit den dann bereits bekannten Figuren.
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Langatmig
von
Laird Kurt
aus
Deutschland
am
27.03.2013
Ganz am Anfang...ich habe durchgehalten. Eigentlich mag ich die "lokalen"Krimis, wenn dann ein bisschen davon rüberkommt. Der Krimi hätte überall spielen können und richtiger Krimi war es nicht. Reicht wenn man die erste Stunde vom Band1 hört und die letzte Stunde vom Band2. Da resist auch der Sprecher nichts mehr raus.
0 von
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