So sollten Krimis sein
von
Michaela
aus
Lind-Plittersdorf, Deutschland
am
21.11.2012
Achtung, da es sich hier um den dritten Teil der Reihe mit Kommissarin Ina Weintz handelt, sind Spoiler möglich.
Gemünd ist in heller Aufregung. Nicht weil die Stadtangestellte Regina Brinke, Selbstmord begangen haben soll, sondern eher, weil gegen einen geplanten Wiederaufbau eines historischen Hotels mitten im Nationalpark, protestiert wird.
Kommissarin Ina Weintz hat alle Hände voll zu tun. Nicht nur in ihrem Privatleben geht es hoch her, auch beruflich treibt sie einiges fast zur Verzweiflung.
Mir hat dieses Hörbuch richtig gut gefallen, denn die Sprecherin Ursula Berlinghof versteht es, gekonnt bestimmte, wichtige Situationen, so zu betonen, dass man sie sich beim Zuhören bildlich vorstellen und nachvollziehen kann. Dies liegt nicht zuletzt auch an der wunderbaren regionalen Beschreibung von Elke Pistor. Zudem versteht sie es, einen Kriminalroman, interessant und stichfest aufzubauen, sodass er keineswegs langweilig wird, selbst wenn die Spannung mal einige Zeit ausbleibt.
Ihre Charaktere sind allesamt sehr gut ausgearbeitet. Ina Weintz war mir recht sympathisch, obwohl sie oft etwas launisch und unsicher vorkam. Auch ihre Kollegin bekam von mir sehr viel Beachtung, wobei dies erst mal negativ ausfiel, da auch sie mit all ihren Charaktereigenschaften gut dargestellt wurde.
Der Aufbau des Krimis gefiel mir sehr gut, zunächst einmal wird der Hörer mit dem Selbstmord von Regina Brinke konfrontiert. Im Hintergrund spielen 3 kleine Mädchen eine wichtige Rolle, deren Handlungsstrang später mit der eigentlichen Handlung zusammengeführt wird.
Natürlich mischen hier politische Themen und auch das Privatleben der Ermittlerin mit doch genau das war es, was mich für diesen Krimi so begeistern ließ.
Es muss gar nicht immer viel Blut vergossen werden, um den Krimifan einfach mal mitfiebern zu lassen.
Natürlich war einiges vorhersehbar und dennoch gab es viele Situationen, in denen ich mit raten konnte und mir meiner Sache sicher war, um letztendlich doch zu merken, dass Elke Pistor mich auf den Holzweg führt.
Auch die Länge des Hörbuches, welches nicht gekürzt war, war sehr angenehm.
Die 7 Stunden und 58 Minuten vergingen wie im Flug und ich hätte noch Stunden weiter hören können.
Fazit:
Ein toller Hörbuchkrimi, der nicht nur Fans der Eifel, sondern generell Krimifans begeistern kann.
Auch wenn es sich hier um den dritten Teil der Reihe handelt, war es für mich kein Problem, schnell in die Handlung reinzufinden. Es gibt auch kurze Rückblenden in das Leben von Ina Weintz, die den Einstieg mitten in die Reihe erleichtern.
Gesamtwertung: 5/5 Sterne
Michaela Gutowsky
3 von
4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Gute Geschichte
von
mtw99
aus
Wahlendorf, Schweiz
am
06.11.2012
leider weis ich nichts mit dem Titel des Buches anzufangen, ansonsten ist das Buch von Anfang bis Ende spannend und absolut zum anhören
1 von
4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Spannend!
von
schuhtick
aus
Wiesbaden, Deutschland
am
16.12.2012
Ich kann mich den beiden vorangegangenen Rezensionen nur anschließen. Es ist auch mein erstes Buch der Autorin Elke Pistor und der Kommisarin Ina Weintz und fand es spannend bis zum Schluss - auch wenn ich etwas irritiert war über die Rückblicke zu Erich ...
Die Sprecherin hat eine warme angenehme Stimme und war mir bis zum Schluss sehr symphatisch.
Nun werde ich mir hier gleich ein nächstes downladen.
0 von
2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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