Der Knochenbrecher
BESCHREIBUNG
Wenn es Nacht wird in Los Angeles, gibt es einen Mann, der keinen Schlaf findet. Von Albträumen heimgesucht, ist er auf der Suche nach seinem nächsten Opfer. Nur einer kann ihn aufhalten: Robert Hunter - Polizist, Profiler, Held des LAPD. Er weiß, wo er suchen muss. Die Jagd hat längst begonnen. Schlaf schön, L.A.!
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©2012 Ullstein Verlag GmbH, Berlin (P)2012 Argon Verlag GmbH, Berlin
Hörer, die dieses Hörbuch gekauft haben, hörten auch:
Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Farblose Akteure, mittelmässige Geschichte.
von
the reader
aus
Schweiz
am
25.08.2012
Es passiert mir nur ganz selten, dass ich gar keinen Draht zu den Figuren einer Geschichte finde. Aber in "Der Knochenbrecher" sind die Akteure derart farblos, emotionslos und uninteressant, dass ich mich eher durch das Hörbuch durch gequält habe, als wirklich gespannt zu lauschen.
Als ich nun die Beschreibung des Hörbuches noch einmal las, staunte ich. Man könnte meinen, die Beschreibung gehöre zu einem anderen Buch. Von Albträumen heimgesucht? Eigentlich nicht. Robert Hunter ein Held? Nicht wirklich. Er weiss wo er ihn suchen muss? Nö. Nur einer kann ihn aufhalten? Dass war doch gar nicht er. Die kurze Beschreibung auf Amazon "Ein Serienkiller schleicht durch die Strassen von Los Angeles und tötet Frauen auf grausame Weise. Robert Hunter und sein Kollege Garcia erkennen bald einige Gemeinsamkeiten zwischen den Mordopfern. Der Killer folgt einem Muster." passt da schon eher.
Auch der Titel "Der Knochenbrecher" ist mehr als fraglich - der macht zwar vieles, aber Knochen bricht er nicht. Der englische Titel "The night stalker" trifft's da schon eher.
Die Sprache ist farblos und einfach. Klingt für mich sehr nach Thriller-Baukasten für Anfänger. Dafür sind die Mordmethoden grausam und blutig. Wem das was bringt. Ich finde den Trend eher bedenklich, dass wer eigentlich kein schriftstellerisches Talent vorweisen kann, dann um so mehr in die grosse, blutige Metzelkiste der B-Movis greifen muss.
Zudem hat mich die schlechte Recherche echt genervt. Hunter geht davon aus, dass das Opfer hinterrücks überfallen und dann blitzschnell mit einer intravenösen Injektion ruhig gestellt wurde. Den, der bei einem sich mit allen Kräften wehrenden Opfer in Todesangst, die Vene trifft (selbst wenn er sich die dicke Halsvene aussuchen sollte), müsste man mir mal zeigen.
Beim Schluss hatte ich das Gefühl, dass der Autor da noch den einen oder anderen Fehler korrigieren wollte. Auch die laienpsychologischen Schlussfolgerungen, das Warum und Weshalb wirken extrem konstruiert und hinterlassen einen fahlen Geschmack.
Alles in allem, fand ich das Hörbuch sehr enttäuschend und kann auch die durchwegs guten Rezensionen nicht nachvollziehen. Ich werd mir sicher nicht noch mal was von Chris Carter holen.
8 von
8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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knallhart unglaublich
von
irmgard
aus
meppen, Deutschland
am
15.08.2012
so mag ichs wenn ich einen Thriller hören will....... nur für starke Nerven
ich konnte nicht aufhören. Sehr zu empfehlen für alle die Nervenkitzel brauchen,
von solchen schrecklichen Morden hab ich noch nie gehört
8 von
14 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Buch super! Aber der Sprecher..... :-/
von
Jana
aus
Deutschland
am
17.08.2012
Nachdem ich den "Kruzifix-Killer" und den "Vollstrecker" auf altmodische Art und Weise gelesen habe, war ich total happy den 3. Teil der Robert Hunter Reihe hier bei Audible zu finden - und habe diesen natürlich sofort gezogen und direkt mit dem Hören angefangen.
Noch während des ersten Kapitels hätte ich mir die Haare raufen können, dass ich mir nicht das Buch gekauft und selber gelesen habe....
Wie kann man(n) nur auf die furchtbare Idee kommen, als Mann eine Frau "nachsprechen" zu wollen??!!! Dieses hohe Gekrächze und die weinerliche, schluchzende Interpretation z.B. der Gerichtsmedizinerin war allenfalls grotesk! Auch die immer gleich bleibende Intonation von Robert Hunter.... wirklich nicht schön... Und zu guter letzt: es reicht doch wenn der "Erzähler" angibt, dass eine bestimmte Figur "einen starken mexikanischen Akzent hat" - WIESO muss man diesen dann auch noch nachmachen?? Andere Sprecher (siehe David Nathan) schaffen es doch auch den verschiedenen Charakteren, ob männlich oder weiblich, Ihre ganz eigene Note zu verleihen - OHNE auf Biegen und Brechen die Stimme zu verändern.... Wirklich GRAUSAM! So sehr geärgert hab ich mich über verkorkstes Lesen wirklich noch nie! Manchmal musste ich auch zurückspulen, weil ich mich so arg vor mich hin geärgert habe, dass ich ganze Passagen verpasst habe....
Puuuhh - jetzt ist es raus :-/ Das Buch selber, wie schon gesagt, ist in bester Chris Carter Manier - prima. Stellenweise zwar etwas vorhersehbar aber trotzdem rein mordtechnisch wieder sehr einfallsreich. Auch mag ich den R.Hunter Charakter sehr gern. 4 Sterne - da die Bewertung ja dem Buch und nicht dem Sprecher gewidmet sein soll (ansonsten wärs höchstens 1 Stern).
7 von
14 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Für Carter-Fans ein Muss!
von
hoermalwieder
aus
Deutschland
am
19.02.2013
Ein neues Hörbuch von Chris Carter ist inzwischen ein Pflichtdownload. Die ersten Romane “Der Kruzifix Killer” und “Der Vollstrecker” haben mir sehr gut gefallen, sie werden allerdings von “Der Knochenbrecher” noch getoppt.
Der neue Roman um den Detective Robert Hunter beginnt wie viele Thriller. Eine junge Frau wird tot aufgefunden. Ihr Mund und Ihre Vagina wurden zugenäht. Bis auf diese Verstümmelungen weisen die Opfer keine weiteren Verletzungen auf. Bei der Obduktion macht der Gerichtsmediziner eine schreckliche Entdeckung. Und schon hier möchte ich heute mit der Inhaltsbeschreibung belassen, denn das Buch startet gleich mit einer großen Überraschung, die ich nicht weiter beschreiben möchte. Ich fand den Anfang dieses Buches jedenfalls hervorragend.
Aber nicht nur der Anfang des Buches ist hervorragend. Die gesamte Geschichte ist sehr klug konstruiert und rund. Jederzeit nachvollziehbar und ohne große Zufälle kann man dem Ermittlerduo Hunter & Garcia folgen, diesen schwierigen Fall aufzulösen. Insbesondere die Figur des Detective Robert Hunter gehört für mich schon jetzt zu den besten Kommissar/Detective-Figuren auf dem Markt. Hochintelligent, psychologisch ausgebildet und topfit – ein Ermittler wie er im Buch steht. Dabei wirkt die Figur aber zu keiner Zeit unrealistisch und hat auch keine übersinnlichen Fähigkeiten. Einfach nur gut.
Mein Fazit: Fünf von fünf Sterne! Für jeden Thriller Freund sind die Bücher von Chris Carter einfach ein Muss! Ich kann auch “Der Knochenbrecher” jedem Fan dieses Genres nur ans Herz legen. Natürlich geht es in diesem Buch auch grausam zu, aber ich fand es nicht übertrieben.
Und noch etwas ganz anderes: Bei Gelegenheit kann der Verlag mir ja mal erklären, was der Titel “Der Knochenbrecher” mit diesem Hörbuch zu tun hat. Da wurde offensichtlich die Zufallsmaschine angeworfen. Von “The Night Stalker” zu “Der Knochenbrecher”, ohne das in diesem Buch auch nur ein einziger Knochen gebrochen wird, einfach peinlich.
1 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Grausig spannend, hervorragend interpretiert
von
Tastenmonster
aus
Deutschland
am
13.02.2013
Einfach unglaublich, welche grausigen Methoden sich jemand (und sei es "nur" ein Krimi-Autor) ausdenken kann, um Menschen umzubringen! Aber am Ende sind die Todesarten sogar ziemlich schlüssig ...
Eine spannende Geschichte, wenn auch manchmal ein wenig zu sehr amerikanisch. Letztendlich aber sehr abwechslungsreich und immer dem roten Faden folgend.
Uve Teschner als Sprecher fand ich hervorragend. Er verleiht wirklich jeder einzelnen Person ihren eigenen Charakter, und gibt dadurch die - manchmal sehr beklemmende - Stimmung der Situation und selbst die Atmosphäre im Raum sehr dicht wieder. Das Kino im Kopf hat dadurch bei mir jedenfalls sehr gut funktioniert!
1 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Verdammt eklig zwischendrin!
von
Constanze
aus
Wien, Österreich
am
02.02.2013
Also ich bin wirklich nicht zimperlich, aber das Buch war mir dann doch schon ein wenig zu eklig!
Chris Carter hat einen sehr guten Thiller geschrieben, aber etwas weniger Blut-/Gedärmedetails hätten es meiner Meinung nach auch getan.
Ein Punkt der mich zu Anfang fast wahnsinnig gemacht hat, war der, dass man am Kapitelende immer in der Luft hängengelassen wurde. Es ist mir natürlich klar, dass das Spannung erzeugen soll, aber bei mir hat es jedes Mal nur einen entnervten Aufschrei erzeugt!
Zwischendrin war ich sehr versucht aufzugeben, da mich diese bestialische Gewalt gegen Frauen einfach absolut abgestoßen hat, andererseits wollte ich dann auch wissen, wie die Geschichte zu ende geführt wird.
Am Ende ergibt alles, wie sich das für einen Spannungsbogen gehört, auch Sinn, aber für zarte Gemüter ist das absolut kein Buch!
1 von
2 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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