Eine (ganz) bittere Enttäuschung - Entbehrlich!
von
Bernd
aus
Berlin, Deutschland
am
10.08.2012
Und wieder bestätigt sich das Gesetz der Serie ( (Band 1 lesens-/hörenswert - und das war's dann ---> Einfälle und/oder Qualität ade.) Frau MacAlister hat es immerhin geschafft, die Reihe bis Band 3 (Küsst Du noch oder beisst Du schon?) interessant zu halten; Band 4 unterirdisch, Band 5 (Vampire sind zum Küssen da) gab letztmalig Grund zur Hoffnung, bevor der freie Fall sich drastisch beschleunigte.
Tja, und nun der Tiefpunkt, bereits unter Meereshöhe (wo die Reihe auch bestattet werden sollte).
Was anfänglich (in der Reihe) funktionierte - zwei gewöhungsbedürftige junge Frauen vom Typ 'Ich möchte um Himmels Willen NIE erwachsen werden' sind (natürlich :-) enge Freundinnen, die sich hochmotiviert von einer Idiotie in die nächste treiben - wirkt wie bereits in den letzten Bänden überzeichnet. Diesmal wird der Haupt-Leidenden (Fran) eine Bi-Freundin zugesellt, in deren Leben allerdings nie etwas männliches auftaucht (Nun, ich werde das gefühl nicht los, daß da irgend etwas falsch gelaufen ist, aber vielleicht bin ja zu naiv), wie auch immer - es ist armselig.
Nachdem ich angeödet zwei Abschnitte übersprungen hatte, wurde das Ganze - Sie werden es kaum glauben - noch schlimmer. Während der 'Arbeit' an Band 8 muß Frau MacAlister wohl eine Überdosis 'Shades of Grey' zu sich genommen haben, und 'die innere Göttin' hat sie versklavt. Womit sich ein weiteres Naturgesetz bewahrheitet - Der größte Schwachsinn schlägt immer die höchsten Wellen. Hier handelt es sich zwar nicht um 'die innere Göttin', sondern nur um 'die innere Fran', was das Ganze jedoch nicht weniger idiotisch, und unerträglich erscheinen läßt. Vermutlich werden wir in den nächsten ein, zwei Jahren weitere Neuerscheigungen zu ertragen haben, die ebenfalls nicht ohne 'Ewige Kleinmädchen'-Innereien auskommen können.
Ich habe wirklich tapfer versucht durchzuhalten, aber als mich 'die innere Fran' zum gefühlt 50. Mal gepeinigt aufstöhnen ließ, habe ich um Erbarmen winselnd aufgegeben, und das 'Werk' der virtuellen Müllverbrennungsanlage übergeben.
Fazit:
Diese Reihe wird von Band zu Band durchsichtiger, die Handlung vorhersehbarer - von Spannung keine Spur. Obwohl ich nach etwa zwei Stunden abbrach, ist der Ausgang der Geschichte allzu offensichtlich.
Ich gedenke der zu bemitleidenden Sprecherin Vera Teltz, die sich wie stets engagiert bemühte, die Lesungen angenehm zu gestalten, jedoch...die Qualität zu verbessern war ihr naturgemäß nicht möglich; ihrer Leistung ist der eine Stern geschuldet.
Den zweiten Stern habe ich den Wikingergeistern gewidmet; ihr Treiben war das einzig Erfreuliche, und Humorige an diesem 'Werk'.
Anmerkung - außerhalb dieser Wertung - zur sich rapide Verschlechterung der Qalität der Übersetzungen fremdsprachiger Werke ins Deutsche; hier nur ein Zitat: 'Als ich ... drehte mein Magen Saltos.' - Na, das ist doch mal eine interessante Variation der deutschen Sprache ;-) und es sollte von großem Interesse für den nächstgelegen Olympiastützpunkt der Turner sein.
13 von
15 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Super!!!
von
Thomas
aus
Kerken, Deutschland
am
09.08.2012
ich kenne alle Bücher von dieser Reihe, zum lesen schon klasse, aber seit ich die Hörbücher von Vera Teltz vorgelesen bekomme kann ich kaum an mich halten. Man was habe ich wieder gelacht, meine Männer halten mich schon für übergeschnappt! Ich kann nur sagen ein muß für alle. Nicht nur super geschrieben auch total Klasse rübergebracht von Vera Teltz. Jeder der auf Linsay Sands und G. A. Aiken steht wird von diesem Hörbuch begeistert sein!!! Ich bin es auf jeden Fall und freue mich heute schon auf ein neues....
2 von
10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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