Kelwitts Stern
BESCHREIBUNG
Auf dem Planeten Jombuur, in den Tiefen der Milchstraße, ist es üblich, jedem Neugeborenen einen Stern zu schenken. Später dann besucht der junge Jomburaaner seinen Stern, um dort wie von einem Orakel zu erfahren, was das Leben für ihn bereithält. Eines Tages wird auch die Erde verschenkt - an den unbekümmerten Kelwitt, der auf seinem Planeten, der Erde, nicht nur gegen Geheimdienste und neugierige Wissenschaftler zu kämpfen hat, sondern auch gegen ganz neuartige Gefühle wie zum Beispiel die Liebe zu einer Menschenfrau...
Ausgezeichnet mit dem Kurd-Laßwitz-Preis als bester deutschsprachiger Roman.
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Die hilfreichsten Hörerrezensionen
E.T. im Ländle
von
Annette
aus
Hamburg, Deutschland
am
05.08.2012
Putzig, lustig, unterhaltsam und beschwingt kommt die Geschichte über den tropfnassen und flippergesichtigen Außerirdischen daher. Einerseits scheint die Geschichte für Jugendliche konzipiert zu sein, andererseits gefiel mir besonders die überaus treffende Darstellung der verschiedenen Schreckensszenarien zur Jahrtausendwende, an die sich Jugendliche im Jahr 2012 wohl kaum erinnern können. Diese Ungewissheit, ob es nicht doch mindestens einen weltweiten Computercrash geben könnte, hatte ja damals, kurz vor Silvester, tatsächlich sogar hartgesottene Realisten erfasst. Auch die vielen Anspielungen auf liebgewonnene Fernsehserien und markige Werbesprüche, die damals jeder kannte und die man sein Leben lang nicht vergisst, sind wohl nur für die (etwas) ältere Generation richtig witzig. Die Ähnlichkeit der Handlung mit dem Spielfilm "E.T." ist so offensichtlich, dass sie nur gewollt sein kann.
Im Vergleich zur Gegenwart wird durch die Darstellung im Text schmerzhalft deutlich, wie schnell sich die Technik entwickelt und wie wenig man darüber nachdenkt. Vor zwölf Jahren hatte noch kaum jemand ein Handy (Jugendliche schon gar nicht!) und man benutzte es so wenig wie möglich.
Auf diese Weise entfalten sich Witz und Sinn der Geschichte erst richtig im Vergleich mit der Gegenwart. Auch die völlig überzogene, karikaturhafte Darstellung des Geheimdienstes bekommt im Spiegel der aktuellen Ereignisse eine fiese Spitze. Das konnte Andreas Eschbach natürlich nicht voraussehen, aber klasse ist es trotzdem.
Sascha Rotermund liest, wie gewohnt, gut. Jedoch hat mir hier ein wenig die Herausbildung der verschiedenen Charaktere gefehlt. Im Text wird andauernd darauf hingewiesen, dass Schwäbisch gesprochen wird, aber leider wird das kaum in den Vortrag aufgenommen. Schade!
Fazit: "Kelwitts Stern" ist auf den ersten Blick lustig, aber relativ einfach gestrickt und hat comic- oder karikaturhafte Züge. Um herauszufinden, ob überhaupt und wenn ja, was uns der Autor damit sagen will, muss man doch einen zweiten Blick riskieren und ein wenig darüber nachdenken, ob die Message wirklich so simpel ist, wie sie zu sein scheint. Aber das ist ja jedem selbst überlassen.
6 von
6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Kinder - Jugendgenre
von
Heike
aus
Bad Überkingen, Deutschland
am
17.08.2012
So, nu isser weg, der Kelwitt. Ich musste echt nochmal nachschauen, ob ich mich in der Kategorie vergriffen habe, und versehentlich ein durchaus nettes Kinderbuch gekauft habe, aber nein, ich hab mich nicht vertan.
Schon bald wurde ich an eine intergalaktische Ausführung vom Sams erinnert, bzw. von Alf, wie hier schon jemand anders geschrieben hat.
Höhepunkte hab ich in diesem Buch versehentlich gesucht, und ein wenig schwäbischen Dialekt habe ich auch sehr vermisst, denn der wurde ja immer wieder erwähnt ( unsre Mudd'r und "S'brina" ist das höchste der Gefühle, was einem an schwäbischer Mundart begegnet). Fazit: nett und leicht zu hören, gut vorgelesen, aber von Eschbach hab ich mir deutlich mehr erwartet.
2 von
4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Alf im Ohr
von
Jutta Dobersek
aus
recklinghausen, Deutschland
am
30.07.2012
...nach 60 Minuten dachte ich schon an ALF...das Hörbuch wr gut...jedoch mehr für Kinder als für Erwachsene geeignet...die gewonnene Lebensphilosophie zum Ende...naja...nicht übel...aber zu unrealistisch...auf Duftstoffe und deren Einfluß auf Menschen... eine
weltbeeinflussende Wirkung zu bringen...wer an so etwas nur denkt...der sollte weiter Alf schauen...
Jutta Dodersek
2 von
16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Eschbach, Kelwitts Stern
von
Dr. Berg, Dagmar
aus
Köln, Nordrhein-Westfalden
am
14.03.2013
Ein winderschönes Buch, das Spaß macht zum Lesen. Erinnert an den legendären ET!
Gibt viel zum Nachdenken über uns Menschen hier auf Erden.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Eine Wohlfühl-Vorlesegeschichte
von
Elke Kunzendorf
aus
Wildau, Deutschland
am
09.01.2013
Bisher hatte ich keinen Spaß am Genre Hörbuch gefunden. Meistens bin ich eingeschlafen und musste immer wieder von vorn anfangen.
Mit Kelwitts Stern habe ich zum ersten Mal die positiven Seiten des Hörbuchs entdeckt. Ich habe mit dieses Hörbuch auf mein Smartphone geladen, um auf meiner täglichen Fahrt aus dem Büro nach Hause die Zeit vertreiben zu lassen - weil nach einem Tag vor dem Computer die Augen zu müde sind zum Selbstlesen.
Alles beginnt auf einem fernen Planeten, von dem aus sich ein Wesen namens Kelwitt auf eine Orakelfahrt begibt, um seinen Stern zu besichtigen, den er zur Geburt geschenkt bekam. Aber sein Raumtransporter stürzt ab - auf die Erde, in ein Dorf in Schwaben. Es ist die Woche vor Weihnachten des Jahres 1999 - und die Bewohner der Erde bereiten sich auf Weihnachten und den Milleniums-Crash vor. Der Zufall will es, dass am Tage des Absturzes Herr Mattek - Besitzer einer Feuerwerksfirma - mit seiner Tochter Sabrina in der Nähe der Absturzstelle auf dem Weg nach Hause nach Stuttgart ist. Kelwitt steht auf der Straße - und Sabrina überredet ihren Vater, dieses Wesen mitzunehmen. ..Damit beginnt die Bekanntschaft der Erdbewohner mit einem Wesen von einem anderen Stern.
Die Geschichte ist witzig, aber auch ernsthaft, spannend und manches Mal auch traurig. Die Art des Vorlesens von Sascha Rothermund weckte bei mir immer wieder Erinnerungen an meine Kinderzeit uals es Radiosendungen für Kinder gab, in denen Geschichten vorgelesen wurden.
1 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Fortsetzung erwünscht
von
R. Löwenstein
aus
Wolfhagen
am
15.12.2012
Die 11,5 Stunden haben sich voll gelohnt. Eine sagenhafte, phantatische Geschichte, die von Anfang bis zum Ende überzeugt hat. Die verschiedenen Handlungsstränge, die im Laufe der Geschichte miteinander verknüft wurden bzw. später aufgenommen wurden, fesselten mich so an das Hörbuch, bis ich es kommplett gehört hatte.
Es wäre schön, wenn's eine Fortsetzung von dem Buch geben würde - "Kelwitt, der Sternfahrer - Rückkehr zur Erde". Besonders erwähnenswert ist aber auch der Sprecher, der jeder der in der Geschichte vorkommenden Personen eine eigene Stimme gegeben hat, die es ermöglichte, dass man sich die Personen so vorstellen konnte, als würde man sie persönlich kennen.
Die Geschichte ist für mich schlüssig und logisch zugleich - und deswegen volle Punktzahl.
1 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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