Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Agenten-Thriller made in Europe
von
eternalsoldier
aus
Wiesbaden, Deutschland
am
26.07.2012
Ein superspannendes Hörbuch! Erst dachte ich, mich würde es stören das Elena Wilms beim lesen etwas lispelt. Das hab ich dann nach 15 Min gar nicht mehr wargenommen. Eine Erpressung im großen Maßstab. Agentin Solveigh (und ihre Kollegen auch) ist wunderbar... mit ihren Fähigkeiten und Macken ein athentisches Vorbild als Heldin. Das "perfekte" Verbrechen ist recht gut dokumentiert. Nur der Schluß war mir etwas zu vorhersehbar. Von der Spannung kann ich es mit Oktoberfest vergleichen aber die Akteure haben mir noch besser gefallen...komm wieder Solveigh :)
6 von
7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Könnte ein Drehbuch zu einem Actionfilm sein
von
Stephan
aus
München, Deutschland
am
26.09.2012
Die Geschichte ist nicht uninteressant, wie es präsentiert wird ist nicht mein Fall.
Bei Büchern ist meiner Meinung nach schon länger derselbe Trend zu erkennen wie er irgendwann mal in der Filmbranche eingesetzt hat. Das Resultat in der Filmbranche war, dass Filme von der Geschichte her möglichst flach sein mussten und einen männlichen und weiblichen Hauptdarsteller brauchen zwischen denen mindestens sexuelle Spannung zu beobachten ist, wenn möglich mehr. Hinzu kommt das "No-Brain"-Prinzip. Es muss nicht logisch sein, es muss nur viel Action haben. Der Held muss nicht authentisch sein, sondern in erster Linie möglichst charismatisch.
Mir gefällt das überhaupt. Leider sind viele Bücher aus meinem favorisiertem Genre mittlerweile genauso. Operation Blackmail ist ein solches Buch.
Die Hauptperson halte ich für langweilig, denn zu offensichtlich konstruiert: Man nehme eine schöne Frau. Dann füge man eine optische Auffälligkeit hinzu (in ihrem Fall die Augen). Man füge eine kaputte Kindheit ein. Zu guter letzt noch irgendein krasses Detail, dass sie unverwechselbar und kantig macht: (in ihrem Fall: ein überscharfer Gerüchssinn, ausgelöst durch irgendeine Krankheit).
Die beschriebene Organisation halte ich für absolut unglaubwürdig. Wie bei Büchern dieser Art typisch wird sie als allwissender, ultrageheimer Pool aus absolut unfehlbaren Überexperten, mit unbegrenzen finanziellen Mitteln (neue Agenten bekommen als erstes eine schwarze Amex Kreditkarte) und abgefahrenen Sonderanfertigungen als Ausrüstung beschrieben. In der Praxis werden allerdings unmengen an diletantischen Fehlern gemacht. So ist der Schutz gegen Hacker bspw. völlig unzureichend. Oder sie drucken sich tatsächlich Visitenkarten mit dem Logo der Organisation und betreiben E-Mail-Adressen mit dem Name.eu als Domain (ich muss erinnern: Die Organisation ist so geheim, dass ihr Hauptgebäude James Bond-artig als Computerfirma getarnt wird).
Die Verbrecher halte ich für diletantisch. Die prinzipielle Idee ist gut, aber man bekommt zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass ein krimineller Meisterplan vorhanden ist.
Fazit: Ein Roman, der nicht auf Intelligenz sondern abgedroschenen Mainstream setzt. Nicht zu empfehlen, zumindest nicht für jemanden der Flachheit so denkt wie ich.
4 von
6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Ganz einfach: Dilettantisch
von
cseehafer
aus
Dreieich, Deutschland
am
07.10.2012
Das war das erste Mal, daß ich ein Hörbuch hören WOLLTE aber nicht KONNTE. Nach 2 Stunden musste ich dem Drama ein Ende setzen. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, aber dieses Buch möchte in der Liga von Hightech-Romanen mitmischen, schafft es aber nicht einmal annähernd, glaubwürdig zu klingen.
Und sorry: Die lispelnde Stimme von Elena Wilms (oder die seltsame Aufnahme) macht mich nervös. Das Buch ist nicht spannend. So viel man auch versucht, zu betonen...
3 von
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