Hörbuch 'Inferno' von  Dan Brown

Die Chemie des Todes

Hörbuch Inhalt

KRITIKERSTIMMEN:

Ein Schocker, der sich liest wie ein von Tarantino komponierter Pathologiethriller.
-- WDR

Ein ungemein spannender Roman für heiße Sommertage, wenn rundum Fliegen surren und ein leichter Modergeruch in der Luft liegt.
-- Deutschlandradio



BESCHREIBUNG


Nach dem Tod seiner Frau und der gemeinsamen Tochter kehrt David Hunter dem illustren Dasein als berühmtester Gerichtsmediziner Englands den Rücken und wird Assistent eines Landarztes. Eines Tages finden zwei Jungen beim Spielen in dem beschaulichen Örtchen in Devonshire die Leiche einer Frau. Hunter gerät als Fremder im Dorf und Freund der toten Außenseiterin unter Tatverdacht. Als sich herausstellt, daß er ein Forensik-Experte ist, drängt ihn die Polizei zur Mithilfe. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, da bereits eine zweite Frau verschwunden ist.

Mit der Figur des David Hunter hat Beckett erstmals einen Rechtsmediziner zum Helden eines Bestsellers gemacht. Das Thema Forensik weckt Abscheu und Neugier zugleich. Schauer garantiert!

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©2006 Audiobuch Verlag OHG (P)2006 Audiobuch Verlag OHG



Autor: Simon Beckett
Sprecher: Johannes Steck
Spieldauer: 10 Std. 58 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  4.5 (547)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Audiobuch Verlag OHG
Veröffentlicht: 2012

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Hörerrezensionen (20)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 Netter Thriller - mehr aber auch nicht

von Jens aus Berlin, Deutschland am 21.07.2012

Ein durchaus spannender Thriller mit nur kleineren Längen und einer für meinen Geschmack arg zufällig daherkommenden Auflösung - wohl auch dem Umstand geschuldet, dass die als Erzähler auftretende Hauptfigur Gerichtsmediziner ist und nicht in leitender Funktion an den Ermittlungen beteiligt, also schon mal in diese "hineinstolpern" muss.
Die Wendung zum Schluss finde ich auch nicht sooo überraschend: es gibt doch einige mehr oder weniger versteckte Hinweise, und die vom Autor ausgelegte Hauptfährte - damit wird an dieser Stelle nichts verraten, was nicht jede/r Hörer/in selbst bemerken wird - ist einfach zu deutlich und tief, als dass sie letztlich ans Ziel führen könnte.

Anders als z.B. bei vielen der skandinavischen (Sjöwall/Wahlöö, Nesser, Larsson ...), aber auch anderen Krimis fehlt mir etwas Tiefgang, ein Mehrwert über die Kernhandlung hinaus ... Auch sprachlich überzeugt mich das Buch nicht wirklich. Gerade die Liebesgeschichte, die die Hauptfigur weiter in die Handlung verwickelt, finde ich recht fad erzählt.

Schließlich zum Sprecher Johannes Steck:
Ein engagierter Lesestil ist schön und gut, aber dieses Hörbuch wird mir zu sehr zum Ein-Mann-Hörspiel. Mehrere Dialoge werden fast schon geschrieen. Weniger wäre mehr gewesen, obwohl er die einzelnen Personen stimmlich sehr schön unterscheidet und damit für den Hörer wiedererkennbar macht.

10 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Herr der Fliegen läd zur rasanten Achterbahnfahrt

von zuppelmaus aus Dresden, Deutschland am 22.07.2012

Die Handlung kommt leider nur sehr laaaaaangsam in Fahrt, weshalb man in den ersten Stunden teilweise das dringende Bedürfnis hat auszusteigen und seinem Waggon einen kleinen Schubs zu geben. Wer jedoch lieb und brav sitzen bleibt, den am Wegesrand lauernden Fliegen, Würmern und ähnlichem Ungetier keine Beachtung schenkt, der wird mit einer schnellen Fahrt, vielen Wendungen und steilen Kurven belohnt... Damit sich die angespannten Nerven wieder etwas erholen können, kommt es auf den letzten Metern zur Entschleunigung bis der Waggon schließlich stehenbleibt und man ihn mit den Worten "noch mal" verlässt!

Insgesamt handelt es sich bei der "Chemie des Todes" um ein recht spannendes Hörbuch, welches man teilweise nicht mehr zur Seite legen möchte. Dadurch, dass man den Ausgang der Geschichte bereits erahnen kann, verpufft die vermeintliche Spannung am Ende des Hörbuchs trotz Stecks gehetzten Stils zu einer kleinen Rauchwolke. Trotzdem muss man sich keinesfalls durch die letzte halbe Stunde des Hörbuchs quälen, sondern kann ihr in aller Ruhe lauschen...

Resümee: Beckett ist ein überdurchschnittlich guter Thriller gelungen, dessen Handlung zwar nicht der Realität entsprungen, aber dennoch nachvollziehbar ist. Wenn man sich einmal auf Johannes Steck als Sprecher eingelassen hat, dann kann man ihm gut und gerne fast elf Stunden lauschen. Auch wenn er einem Simon Jäger und Co. nicht das Wasser reichen kann, vermag er es den einzelnen Figuren eine (wiedererkennbare) Stimme zu geben.

8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Alternative zum Sonntags-Tatort

von Manfred aus Pforzheim, Deutschland am 29.07.2012

Zunächst vermittelt die Erzählung den Eindruck eines typischen "Serienkiller-Szenarios". Es gibt viele Verdächtige, aber mit der Zeit auch eine interessante Wendung in der Story, aus meiner Sicht nicht wirklich vorhersehbar. Der Roman bietet demnach solide Unterhaltung. Einen Stern ziehe ich jedoch ab; besonders im zweiten Teil der Geschichte wird übermäßig viel vom Zufall gesteuert. Da die Frage nach Täter und Motiv aber lange offen bleibt, ist der Roman trotzdem empfehlenswert. Der Sprecher macht seine Sache meist gut, wird aber bei manchen Passagen übertrieben laut und betonend, als traue er den Worten des Autors nicht zu, ihre Wirkung in normalem Tonfall entfalten zu können.

6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 

Neueste Hörerrezensionen


 Richtig gut

von Werner aus Trossingen, Deutschland am 04.05.2013

So sollte ein Buch sein, kein Vergleich zu 'Tiere' dort bin ich fast eingeschlafen, freue mich schon drauf wenn die beiden anderen Teile dieser Serie ungekürzt erscheinen.

0 von 0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 zu viele ausgetretene Pfade

von Andreas aus Köln, Deutschland am 26.04.2013

Die Zeit inder mich Thriller und Krimis reihenweise begeistern konnten, ist schon ein paar Jahre vorbei. Zuoft erkennt man Muster, zu selten ist ein Plot wirklich trickreich.

Auch dieser Thriller macht da keine Ausnahme. Angeschlagener Forensiker kommt in kleines Dorf, es geschehen Morde an Frauen und wird persöhnlich in die Ermittlungen verwickelt....wirklich neu ist diese Story nicht.
Die Erzählperspektive aus der Ich-Form tut dem Roman gut, da es dem Autor gelingt glaubhaft in der angenommenen Rolle zu bleiben. Auch die Beischreibung des Dorflebens gelingt ganz gut, auch wenn man ähnlicher schon oft gelesen hat.
Von Sozialkontrolle über Misstrauen bis hin zu machthungrigen Pastoren ist nichts neues zu entdecken.
Leider wird die ansonsten angenehm hörbare Lesung dem Genre nicht gerecht. Für einen Whodunnit in der Ich-Perspektive ist die Lesung zu prononciert. Gerade durch die Lesung ist es zu einfach recht früh weite Teile der Handlung zu entschlüsseln.
Allerdings wartet am Ende zumindestens noch eine Überraschung mit der Ich nicht gerechnet habe.
Mal wieder wird Thrillertypisch gegen Ende eine große Konfrontation inszeniert. Ich bin kein Freund solcher Enden und finde daher die Auflösung auch zu klassisch.

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der Roman grundsolide Thrillerkost bietet und besser ist als viele amerikanische Konkurenten, er jedoch letztlich erfahrernen Krimilesern kaum neues bietet. Den Hype, den dieser Roman ausgelöst hat, kann ich also nicht verstehen.

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 Eines der besten Bücher die ich je gelesen habe!!!

von Juliane aus Geldern, Deutschland am 13.02.2013

Unglaublich spannender Roman, der den Leser bis zur letzten Zeile rätzeln lässt, wissenschaftliche Zusammenhänge interessant und faszinierend vermittelt und einen vor Spannung beinahe platzen lässt. Besser gehts nicht!

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