Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Wer Mafiageschichten mag...
von
Stephan
aus
München, Deutschland
am
14.06.2012
...wird "Die Corleones" über alles lieben. Ein wundervolles Buch dass ich rundum genoßen habe. Ich würde gerne kontroverser schreiben, aber ich finde keine negativen Aspekte.
12 von
14 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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es ist nicht direkt schlecht, das Buch
von
Stefan
aus
HANNOVER, Deutschland
am
15.07.2012
zumindest, wenn man "Den Paten" nicht kennt. Das Buch möchte die Vorgeschichte zum Paten beschreiben, und macht das im Grossen und Ganzen auch ganz gut.
So tauchen die meisten Figuren auf, die später noch eine Rolle spielen werden, und für die schillerndste alle Protagonisten - Luca - nimmt sich Ed Falco gebührend Zeit.
Was also stört? Mich zumindest zweierlei: zum einen weicht der Autor immer wieder Mal von dem ab, was im Pate selbst von der Vorgeschichte verraten wird. Ich mag den Paten sehr gerne, und ich kenne ihn recht gut: entsprechend stört es mich gewaltig, wenn ohne Grund abgewichen wird. Wer den Paten nicht kennt, dem dürfte das ziemlich wurscht sein.
Zum anderen gibt es einen grossen stilistischen Unterschied: Mario Puzo hat es im Paten geschafft, mit wenigen, wohlplatzierten Worten eine dichte und ungemein spannende Geschichte zu erzählen: über Loyalität, Ehre und die Bereitschaft, für die Familie alles zu geben und anderen alles zu nehmen.
Ed Falco hat einen normalen Krimi geschrieben, mehr nicht. Das Buch scheint nie zu seinem Tempo, seiner Geschichte zu finden: mal ist es sehr ausführlich, um dann wieder seltsam straff zu werden. Es brilliert nicht, es fasziniert nicht, aber es ist recht solide.
Die Lesung ist routiniert und gut, die Tonqualität passt. Ein Buch für eine lange Autofahrt; zuhause würde ich es nicht zu Ende hören.
6 von
8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Der Pate wieder im (Kopf)-Kino
von
Giovanni
aus
Hillesheim, Deutschland
am
02.09.2012
Wer den Charme der ersten beiden Paten-Filme mochte wird "Die Corleones" lieben.
Im Gegensatz zu Fehleinschätzungen wie "Der Junge der Träume schenkte" ist dies ein Epos um Immigranten aus Sizilien und Irland wie es sich dafür auch gehört ohne kitschiges "Happy-End". Wer in diesem "Werk" Kitsch sucht wird ihn nur an Hand der Sprache finden, wie er aber auch zu der Zeit passt (Ausdrücke wie Puppe o.Ä).
Der Sprecher sei besonderst gelobt, nicht nur wegen seinen tollen Stimmmodulationen, sondern auch wegen der korrekter Aussprache und Betonung italienischer Begriffe.
2 von
2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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