Fantastik AG: Ein Epos aus den fernen Ländern
BESCHREIBUNG
Ein Professor. Ein Student. Eine Tür zu einer fremden Welt. Und ein Haufen größenwahnsinniger Kobolde. Das kann doch nicht gut gehen. Für Professor Welk bedeutet das Studienfach der Phantastik alles - hat er doch eine treue Anhängerschaft von Studenten, denen eine glänzende Zukunft bevorsteht... Nun gut, er hat einen Studenten. Und der wird nach seinem Abschluss im Bahnhofsimbiss arbeiten. Immerhin. Doch jetzt soll der Studiengang geschlossen werden. Und so müssen Welk und sein Student Theodor den Übertritt in die Fernen Länder wagen, die magische Welt, über die sie alles zu wissen glauben - und die doch verrückter ist als alles, was ihre Forschungen besagten. Denn hier herrscht die "Fantastik AG", ein Bund dunkler Kobolde, die nichts weniger als den Weltuntergang anstreben. Professor Welk und Theodor stehen ihnen im Weg - und vor ihrer schwersten Prüfung...
©2012 Piper Verlag GmbH (P)2012 Der Hörverlag
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Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Möge Dein Auge stets unversehrt bleiben!
von
Ein Kunde
aus
Deutschland
am
06.06.2012
Seit dem Anhören dieses HB kenne ich nun auch den Zyklopengruß. Die ersten zwanzig Minuten sind allerdings träge. Bleiben Sie trotzdem am Ball und halten Sie durch. Denn hier gibt es jede Menge Ungewöhnliches. Da wäre der Student Theodor im 27. Semester, der Dozent mit geringfügiger Verhuschtheit, der unbesiegbare, aber etwas instabile Held Eralkes, reuige Alkoholkonsumenten, Zyklopen, Kobolde, der Gefreite Knochenbrecher, der 60cm Riese Homur und, und, und.
Die hübsch verschnörkelten Dialoge und der pointierte Humor, der Ausbund an Einfällen und Originalität machen die Story zu einer kleinen Sensation. Zwischendrin findet sich viel Witz und Ironie. Wenn Student und Dozent auf Ferne-Länder-Merchandising stoßen, auf Aktionswochen und „Wähl den Superwichtel“ hingewiesen werden, bleiben einige Schmunzler nicht aus.
Martin Wolf braucht etwas Zeit. Als sich Student und Dozent auf Expedition begeben, läuft er auf Betriebstemperatur. Ihm wird aber auch so einiges abverlangt. Singen ist da noch die kleinste Hürde. Schließlich gibt er auch eine Kostprobe der rustikalen zyklopischen Sprache. Diese bedarf schon einer Übung vorab, aus dem Stand bringt das sicher keiner so rüber. Der unbesiegbare Held Eralkes und der Oberfeldwebel Rückratstaucher sind meine Favoriten. Daran hat Wolf aufgrund seiner Interpretation großen Anteil. Nebengeräusche sind nicht zu hören, die Betonung ist stimmig und der Vortrag wird lebendig, wenn Wolf beherzt Befehle des Oberfeldwebels ins Mikro brüllt.
Die "Kürze" ist beklagenswert. Womöglich hat der Autor aber Recht, man soll schließlich aufhören, wenn’s am schönsten ist.
Tolle Geschichte, tolle Idee - das Hörbuch ist eine kleine Sensation.
Mögen Deine Ohren stets unversehrt bleiben! (Audibler-Gruß)
11 von
11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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genial für fantasy-fans
von
alexarena
aus
Wien, Oesterreich
am
11.06.2012
Alle die Terry Prachett lieben, werden auch hier auf ihre Kosten kommen. Besonders amüsant, weil Fantasy als Studienlehrgang inszeniert wird und alle bekannten Fantasygestalten durch den akademischen Kakao gezogen werden. Sehr gut gelesen!
8 von
8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Schräge Parodie
von
Matthias
aus
Berlin, Deutschland
am
09.08.2012
Ich gehöre auch zu denen, die bisweilen Audible anraunzen, sie würden mit ihren Exklusiv-büchern zu sehr am Mainstream kleben - und ich fass mir jetzt auch an die eigene Nase, wenn ich sage - es gibt die schrillen Sachen jenseits der Hauptstraße, man muß nur genau hinsehen!
Erstaunlicherweise fand anscheinend dieser Kracher in der Tradition von Walter Moers und Terry Pratchett wenig Beachtung. Vielleicht, weil er etwas mißverständlich unter "Drachen, Schwerter & Magie" eingeordnet wurde und nicht unter "Fun-tasy"
Jan Oldenburg schickt einen senilen Professor und einen ebenso dicken wie faulen Studenten als Helden in ein hochgefährliches Abenteuer. Zu ihnen gesellt sich bald noch ein "echter" Held - eine Art Don Quichotte, der auf Rettungsaktionentrainiert ist - aber leider dauernd selbst gerettet werden muß.
Oldenburgs Seitenhiebe gelten nicht so sehr der Fantasy-Hysterie unserer Tage, sondern sehr realen Problemen - der sinnentleerte deutsche Uni-Betrieb wird ebenso durch den Kakao gezogen wie die Demagogik der Marktwirtschaft und der Stumpfsinn der Filmbranche.
Märchenwelt und Ulk sind so vergnüglich in der Waage, daß ich mich wirklich täglich auf meine Portion Nonsens gefreut habe!
Martin Wolf macht seine Sache gut. Er hat Gespür für trockenen Humor. Viele Stimmen sind schön angelegt, wenn man auch Professor vom Studenten nur schwer unterscheiden kann. Insgesamt ist die Auswahl des sprechers aber für mich typisch für die oft zu kurz gedachte Besetzungspolitik in den Hörbuchstudios - hätte man sich getraut, hier einen relativ unbekannten Roman mit einem Star wie Stefan Kaminski oder Oliver Rohrbeck zu besetzten - was wäre das für ein monströs geiles Hörbuch geworden! eins der schönsten des Jahres! So ist es zwar vergnüglich, aber es fehlt ein Quentchen schauspielerischer Charme zur Genialität.
7 von
8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
überraschend gut
von
Anke
aus
Darmstadt, Deutschland
am
30.04.2013
Ich muß gestehen, dass ich mich die ersten 30 Minuten gequält habe, ich kam nicht richtig rein in das Hörbuch. Ständig dachte ich "hier will jemand Pratchett spielen". Aber irgendwann, ob sich der Leser warmgelesen hatte oder ich mich reingehört, ich konnte irgenwann nciht mehr aufhören. Herrliche Spachwendungen, schöner Wortwitz. Der Vorleser Wolf variiert seine Stimme nur wenig, aber das tut dem Genuß überhaupt keinen Abbruch, ich habe ihm sehr gern zugehört.
0 von
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Muss nicht sein....
von
Sandra
aus
Oberhausen, Deutschland
am
22.03.2013
Es hörte sich ganz gut an....schien interessant und auch mal etwas anderes....allerdings war der Anfang schon sehr langatmig und es zog sich und zog sich....und plötzlich wurde von einem Ort oder einer Figur zum/zur nächsten gesprungen.
Nach nicht ganz der Hälfe habe ich nicht mehr weiter hören können.
Der Erzähler war in Ordnung......aber die Geschichte wurde dadurch leider nicht besser :(
0 von
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Fantastisch übertrieben
von
Kai
aus
Langenhagen, Deutschland
am
14.03.2013
Solche Geschichten mag ich. Ich kam gut in die Story und die ersten Lächler und Lacher erschienen bald. Die Fantasie des Verfassers ist ganz nett, obwohl die Handlung des öfteren sehr vorhersehbar abläuft. Einge Fantastereien und besonders Namen erinnerten mich an Walter Moers.
Normal bin ich ein sehr konzentrierter Hörer, bei diesem Buch geschahen jedoch teilweise Ablenkungen durch meine nebenherigen Tätigkeiten. Ich brauchte nicht "zurückspulen", weil der Handlungsstrang seicht dahin plätschert. Da fallen 2 ungehörte Minuten nicht weiter auf, auch wenn mal eine Pointe unbelacht bleibt.
Der Sprecher und sein Team hätten noch etwas mehr aus der Geschichte heraus holen können, aber es war ok für mich.
0 von
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