Zu vorhersehbar nach altbewährtem Muster
von
Sieglinde
aus
Bernkastel, Deutschland
am
05.04.2013
Langweilig und vorausschaubar geschrieben nach bewährtem Muster: Held verliebt sich unbeabsichtigt, in eine Person aus anderer Gesellschaftszugehörigkeit. Liebe wird züchtig erwidert, steigert sich zu Leidenschaft. Man versucht gegen alle Resentiments zusammenzukommen, etc. Ähnlich wie bei Rosamunde Pilcher, nur daß diesmal die Unterschiede eher rassistisch aktuell sind. Sonst alles in bewährtem Strickmuster. Für diese Leserschaft, über 60 ist der Roman auch dem Gusto nach geschrieben. Solche passend für eine bestimmte Generation bzw. Bevölkerungsteil geschriebenen Bücher gibt es zuhauf. Erstmal wird die Gruppe, für die man schreiben soll ausgemacht, deren Geschmack, Lebenumstände, Ängste, Nöte, Träume, Wünsche. Dann die Story drumherumgeschrieben. So entstehen heutzutage die meisten Bücher und meistens auch schon so wie Drehbücher, die nicht mehr dem Hirn oder Ideen des urspünglichen Autors entspringen, sondern erst mal alles Drumherum nach marktwirtschaftlichen Absatzmöglichkeiten aufgestellt wird, auch daß die Story möglichst verfilmbar ist. Das wäre nicht mal so schlimm, wenn die Geschcihte etwas lebendiger wäre.
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