Hörbuch 'Inferno' von  Dan Brown

Rot macht tot

Hörbuch Inhalt

BESCHREIBUNG


Was zu Beginn fast wie eine deutsche Familiensage der fünfziger Jahre anmutet, weitet sich in der Folge zu einem Thriller beider deutscher Staaten, um Mord und Terrorismus aus. Im Zentrum steht dabei der Kampf zwischen einem Major der DDR Staatssicherheit und einem Kriminalkommissar der Lüneburger Kripo, aus dem nur einer als Sieger hervorgehen kann. Genauestens recherchierte, den meisten Deutschen unbekannte Details aus der Zeit der DDR, sowie detailierte Beschreibungen der "echten" Polizeiarbeit, gespickt mit vielen Infos aus der Zeit zwischen 1954 und 1989 machen aus diesem Thriller ein geschichtliches Zeit-Dokument über die Beziehung zwischen Ost- und Westdeutschland.

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TRAILER

Rot macht tot


©2009 Schardt (P)2012 thono audio verlag



Autor: Ulrich W. Gaertner
Sprecher: Christian Reimer
Spieldauer: 15 Std. 30 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  2.8 (12)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: thono-audio-verlag
Veröffentlicht: 2012

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Hörerrezensionen (3)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 Unerträglich schwülstiger Kalter-Krieg-Roman

von Michael aus Berlin, Deutschland am 13.06.2012

Bisher habe ich nie ein Hörbuch vor dem Ende abgebrochen,aber hier wurde es unerträglich. Die "liebe" West-Mutti vergiesst "stille Tränen", im Westen ist alles schön, die Menschen aufrecht,verständnisvoll und freundlich. DDR-Bürger agieren entweder als gedrückte graue Gestalten, verführte Bolschewisten-Mütter oder dämonehafte über der Szenerie drohende Funktionärs-Finsterlinge. Der Text wird ebenso schwülstig vorgetragen. Mit weitem Abstand mein bisher schlechtestes Hörbuch.

3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 erhobener Westzeigefinger??

von thedus aus Recklinghausen, Deutschland am 01.06.2012

Vorweg: Wer Follet liebt, wird bei Gaertner nicht enttäuscht werden. Außerdem ist der Sprecher wirklich ausgezeichnet.
Aber: Im Jahre 2012 mag ich keine Schwarzweiß-Figuren mehr vorgestellt bekommen. Gaertner bleibt auf dem Weg zu einem wirklich guten Politthriller der Wendezeit auf dem halben Wege stehen: Der Westkommissar heißt (zufällig??) Kluge, und der Ossi-Schulfreund, dem der Junge Bernhard einst das Leben rettete, wird trotz dieses leuchtenden Beispiels zur Überlegenheit des Westsystems kein Republikflüchtiger, sondern Stasi-Major.
Immerhin: Der Autor hat sich die Mühe gemacht, alle Orte der Handlung präzise zu recherchieren; nur wenige Fehler in Begrifflichkeiten bzw. wenige Aussprachefehler des Sprechers bei Ortsnamen in ehemaligen Zonenrandgebiet zeugen von Sorgfalt.
Als in eben diesem Gebiet gebürtiger Wessi möchte ich sagen: Für einen Erstling respektabel; dass Literatur das eigenständige Denken befördern soll, lernt der Autor (hoffentlich) noch.

1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Schade...

von Frank Herpich aus Saarbrücken, Deutschland am 22.09.2012

... die vielen Ungenauigkeiten und einige "dicke Patzer" zerstören die Glaubwürdigkeit des Autors. Bei einer so brisanten Thematik und dem selbst gestellten Anspruch an die Glaubwürdigkeit schmerzen diese Fehler und ärgern mich ungemein.
Die sicher gut gemeinte Untestützung des Sprechers durch Geräusche ist ebenfalls nicht frei von Fehlern und erscheint daher lieblos und unprofessionell.
Fazit: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht - Schade!

PS: Einen Pflichtstern muss ich leider geben um die Rezension zu veröffentlichen

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