Quest
KRITIKERSTIMMEN:
Eschbachs Bücher haben einen entscheidenden Nachteil: Irgendwann sind sie zu Ende
-- n-tv
Eschbach bietet mit "Quest" eine Space Opera mit gigantischen Raumschiffen und abwechslungsreichen phantastischen Welten. Fremde Wesen, die so gar keinen menschlichen Vorstellungen entsprechen sowie architektonische Meisterleistungen zeugen von seinem übersprudelnden Ideenreichtum.
-- Phantastik-Couch.de
BESCHREIBUNG
Das Reich Gheera steht vor dem Untergang. Die Verteidigungskräfte haben keine Chance gegen die übermächtigen Legionen des sagenhaften Sternenkaisers, dessen Machtgier keine Grenzen kennt. Der endgültige Fall ist nur noch eine Frage der Zeit. In dieser Situation begibt sich der Kommandant Eftalan Quest, ein ehrgeiziger Mann, der sein Schiff mit harter Hand führt, auf eine schier aussichtslose Expedition: Er will den sagenhaften Planeten des Ursprungs finden - die Welt, von der angeblich alles Leben im Universum stammt. Doch es gibt noch andere Legenden um diese Welt...
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Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Suche nach dem Ursprung
von
Annette
aus
Hamburg, Deutschland
am
05.05.2012
Andreas Eschbach gehört seit einiger Zeit zu meinen Lieblingsautoren. Allerdings habe ich mich bis jetzt nicht an die "richtigen" Science Fiction Romane von ihm herangetraut, denn mir gefallen besonders die Romanthemen, die nur einen kleinen Schritt in die Zukunft weisen, wie "Ein König für Deutschland", "Ausgebrannt" oder "Herr aller Dinge". Eine Space Opera birgt, meiner Meinung nach, stets die Gefahr eines Anstrichs à la "Star Trek".
Das ist bei "Quest" ansatzweise tatsächlich geschehen, denn einige Textstellen und Situationen erinnern deutlich an die Aussprüche der Enterprise-Mannschaft der 1. Generation, was mir einige, vom Autor sicher unbeabsichtigte Schmunzler entlockte. Aber das ist rasch vergessen, wenn man die Komplexität der Handlung betrachtet. Die bei allen Eschbach-Büchern übliche, gründliche Recherche macht die Beschreibungen zukünftiger Technik und Raumfahrt glaubwürdig. An Bord des riesigen Raumschiffes wird eine eigene Welt entworfen, die unserer heutigen nur scheinbar fremd ist. Es gibt "niedere", "freie" und "edle" Menschen, was nichts anderes heißt, als dass sich die Menschheit in dieser zukünftigen Welt sozial eher rückwärtsgewandt entwickelt hat. Es mag wohl zeitweilig Demokratie-Bestrebungen gegeben haben, die aber rasch wieder durch allmächtige Alleinherrscher zunichte gemacht wurden. Dabei muss man bedenken, dass es nicht nur um die Herrschaft über einen einzelnen Planeten geht, sondern um tausende von Planeten auf denen Menschen leben, in weit voneinander entfernten Galaxien, in einer etliche hunderttausend Jahre entfernten Zukunft.
Etwas ungewöhnlich fand ich, dass es keinen eigentlichen Protagonisten gibt, sondern eine Handvoll Figuren, die, jeweils einem eigenen Ziel zustrebend, die Handlung vorantreiben. Allen voran der Kommandant des Schiffes, Eftalan Quest, der sich, wie sein Name schon aussagt, auf einer Suche befindet. Ein Sympathieträger ist er nicht gerade und benutzt alle anderen, um sein Ziel zu verfolgen, ob sie es wollen oder nicht. Mehrere unerwartete Wendungen der Handlung bringen Spannung in das Geschehen - bis ganz zum Schluss.
Sascha Rotermund liest das Hörbuch grandios - ein wahrer Ohrenschmaus!
Aber eine Kritik zur Technik muss ich leider doch anbringen: Zwischen den einzelnen Kapiteln und Szenenwechseln wird keinerlei Pause eingefügt, was bei jedem Szenenwechsel erst einmal zu Verwirrung führt, da die Absätze so zusammengeschnitten sind, als wären sie ein zusammenhängender Text. Eine kurze Atempause jeweils wäre schön gewesen. Ansonsten bin ich allgemein begeistert von den ungekürzten Produktionen von Audible. Da ich sehbehindert bin, freue ich mich ganz besonders darüber. Es wäre toll, wenn auch "Die Haarteppichknüpfer" von Andreas Eschbach bald in voller Länge zu hören sein würden.
Insgesamt hat mir "Quest" hervorragend gefallen, nicht zuletzt durch seine sozialkritische und philosophische Komponente.
Mit einem Wort: Fas-zi-nierend!
18 von
21 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Naja
von
Thomas
aus
Ebreichsdorf, Österreich
am
07.05.2012
Andreas Eschbach denkt für gewöhnlich immer in großen Maßstäben, so auch in diesem Roman. Eine interessante Geschichte ist es durchaus, allerdings weniger spannend als vielmehr philosophisch. Man kann diese Geschichte gut mit dem Spruch "der Weg ist das Ziel" zusammenfassen. Nicht gerade eines seiner besten Wege, aber dennoch ganz ok, daher vergebe ich hierfür 3 Sterne. Sascha Rothmund macht als Vorleser einen ausgesprochen guten Job, was diesem Roman eine gewisse Kurzweil verleiht, ansonsten hätte ich sogar noch einen Punkt weniger vergeben.
12 von
16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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schrecklich..
von
Tarek
aus
Karlsfeld, Deutschland
am
05.06.2012
Seit 20 Jahren lese ich bevorzugt SF und Fantasy, aber hier kann ich den positiven Kommentaren nicht zustimmen. Durchgehend langweilig ohne überraschende Elemente macht sich die Megatron mit ihrem legendären Kommandanten Quest auf die Suche nach der Ursprungswelt. Mehr verrate ich nicht um den kleinen Rest der Spannung zu erhalten-leider kommt auch nicht viel mehr.
Der Sprecher ist gut und haucht dem langatmigen Stück etwas Leben ein, ansonsten bietet jeder Perry Rhodan Roman mehr Kurzweiligkeit, Innovation und Abwechslung.
Sorry, aber für mich ein klares NO.
8 von
16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
spannend bis zum schluss
von
Sebastian QB
aus
Deutschland
am
28.02.2013
ein science fiction buch, welches mE dadurch hervorsticht, dass es sich zeitlich nicht einordnen lässt, interessante ideen miteinander verwebt und lebendige charaktere zeichet. das ende kommt etwas abrupt, aber bis dahin wurde man sehr gut unterhalten. nicht so das ganz typische Eschbach-buch, aber trotzdem hörenswert (auch der sprecher ist gut).
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Hätte mehr erwartet
von
Stefan
aus
Kirchheim unter Teck, Deutschland
am
11.12.2012
Das Hörbuch war zwar ganz unterhaltsam, teils atmosphärisch die wenigen Details des Universums machen Lust auf mehr (daher 3 Sterne), allerdings hat man so gut wie nichts über die Welt erfahren. Es wird viel mit Superlativen gearbeitet, was irgendwann sehr abgedroschen wirkt. Das Ende ist nicht wirklich befriedigend. Es ist eins dieser Enden, bei denen jeder für sich sehr viel interpretieren kann. Dumm nur bei dieser Geschichte im Vergleich zu "gut gemachten" Beispielen, dass man gar keine Ahnung hat worauf der Autor überhaupt hinauswollte! Ich bin jemand der sich gern Gedanken macht und Sachen weiterspinnt, aber hier konnte ich das leider nicht. Etwas weniger mystisch hätte es gern sein können!
0 von
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Quest - Ein typischer Andreas Eschbach-Fantasy...
von
Kummerbund
aus
Deutschland
am
31.10.2012
Der in seinen Themen, Fantasien und Worten so vielfältige Andreas Eschbach hat - einmal mehr hervorragend gesprochen von Sascha Rothmund - dem Fantasy-Roman alle Ehre gemacht. Von typischen Genre-Elementen über verschlungene Wendungen und Einsichten eingerahmt wird eine stets unterhaltsame Geschichte über die "moderne Suche nach dem Gral" bzw. nach dem Ursprung(splaneten) allen Lebens und letztlich nach dessen Schöpfer gesponnen. Dieser Erzählung fehlt die Langatmigkeit einiger anderer seiner Beststeller wie z. B. von "Der Herr aller Dinge", ohne die philosophischen Gedankenspiele ganz weg zu lassen Die Spannung, wissen zu wollen, was alles nächstes kommt, bleibt daher bis zum interessanten Ende erhalten.
1 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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