Kein Thriller, eher ein Kitschroman
von
Stephan
aus
München, Deutschland
am
02.09.2012
Das Buch hat mehr von einem Kitschroman als einem spannenden Thriller. Es ärgert mich besonders, weil die Beschreibung etwas ganz anderes verspricht. Das Hauptmotiv der Geschichte ist die Verliebtheit eines Kryptoanalytikers, der fachlich briliant, sozial aber völlig unfähig ist und sich von einer jungen Spionin verführen lässt. Er ist dannach noch nicht mal böse auf, sondern blind vor Liebe und schützt sie sogar noch. Man weiß das bereits nach den ersten 30 Minuten, trotzdem wird man über 10 weitere Stunden durch die Geschichte gequält. Die Sache mit der Enigma, den Codes etc. ist nur die Rahmenhandlung.
Sehr enttäuschend für mich. Bitte beschreibt so was doch einfach mal richtig! Das es sich hier um eine Art Liebesgeschichte, aus der Perspektive eines sozial zurückgebliebenen handelt lässt sich nicht aus der Beschreibung herauslesen.
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