Japan Inc.
BESCHREIBUNG
Atomenergie, bakteriologische Kampfmittel, die japanische Mafia der Yakuza, eine Geiselnahme im Shanghai World Financial Center - wir schreiben das Jahr 1 nach der Katastrophe von Fukushima im März 2011. Die alte Rivalität zwischen Japan, China und Korea findet durch die Tatsache, dass sich Nippon nach Fukushima noch schneller im Sinkflug befindet, neue Nahrung und befeuert den Nationalismus auf allen Seiten.
Während eines Empfangs im spektakulären Wolkenkratzer des Shanghai World Financial Center bringen chinesische Studenten 300 Geiseln in ihre Gewalt, um auf die noch immer ungesühnten japanischen Kriegsverbrechen in Nanking 1937 und im Zweiten Weltkrieg aufmerksam zu machen. Insbesondere wollen sie auf die Menschenversuche der ominösen "Einheit 731" hinweisen, deren Forschungsergebnisse bis heute Verwendung finden. Welche Rolle spielen hierbei die Waguni, ein verschwörerisches Netzwerk aus Wirtschaftsführern, Teilen des Militärs und nicht zuletzt der mächtigen Yakuza in Japan? Die Welt steht am Rand einer militärischen Eskalation. Nur der Anwalt Jeremy Gouldens, der eigentlich seine verschleppte Liebe, Cathy Wong, aus den Klauen der Mafia befreien will, kann sie aufhalten.
Karl Pilny ist mit "Japan Inc." ein Politthriller der Extraklasse gelungen.
©2011 Osburg Verlag (P)2011 Random House Audio
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Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Gelungener Thriller über den Ostasiatischen Raum
von
Stefan
aus
Solingen, Deutschland
am
08.03.2012
Karl Pilny hat hier einen gelungenen Thriller mit fundiertem Hintergrund zu einem Teil der japanischen Vergangenheit vorgelegt. Er spielt in der allernächsten Zukunft und behandelt ausführlich japanische Kriegsverbrechen, die als Hintergrund zu einem Terrorplot dienen. Mich hat die Story über die komplette Zeit gefesselt, einzig einige wirklich nervigen Charaktere (z.B die aktuelle Freundin des Protagonisten) sorgten für Stirnrunzeln.
Die Lesung durch Frank Arnold geht auch in Ordnung, für meinen Geschmack sind allerdings insbesondere die weiblichen Rollen etwas überzeichnet intoniert. Geschmackssache.
Unterm Strich aber eine wirkliche Empfehlung.
10 von
11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Top Thriller, schlechter Sprecher
von
Thomas
aus
Heiligenstadt, Deutschland
am
23.03.2012
Zweifelsfrei ein toller Thriller, den man gelesen (nicht gehört) haben muss. Leider verhagelte der Sprecher mir gehörig den Spaß an diesem Hörbuch. Vor allem die sprachliche Umsetzung von Cathy kommt dermaßen unsympatisch, agressiv und zickig rüber, dass mir der Spass an dem Hörbuch gehörig verhagelt wurde. Die übelsten Schurken wirken da sympatischer. Das hat mich so genervt, dass ich nach Teil eins abgebrochen und mir das Buch zugelegt habe, was eindeutig die bessere Wahl ist.
Schade drum, den eigentlich bin ich eine großer Fan von Hörbüchern.
6 von
9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Im Prinzip gut, aber ...
von
Christiane
aus
Eckernförde, Deutschland
am
27.03.2012
..8 Stunden zu lang.
Natürlich ist man an japanisch-chinesischer Geschichte interessiert, außerdem scheut man auch Berichte über Massaker von Nanking, aber wenn der Spannungsbogen leidet, ist es einfach "too much"".
Ein gutes Buch , toll gelesen , aber für meinen Geschmack an einigen Stellen überfrachtet mit Informationen, deren Wiederholung zum Ende hin ermüdet.
4 von
4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Naja
von
Sven03
aus
Deutschland
am
28.04.2013
mäßiger Thriller, der Autor will unbedingt die historische Recherche einbinden, jedoch habe ich das Gefühl, dass der Thriller zu kurz kommt. Die Idee ist interessant,
dafür gibt es 2 Sterne. Aussprache der Japanischen Wörter könnte besser sein.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Hervoragend realistisch, exzellent recherchiert
von
bvm2012
aus
Deutschland
am
03.01.2013
Selten habe ich einen Roman gelesen (gehört), bei dem der geopolitischen Zusammenhänge so hervorragend recherchiert war. Japan Inc. bringt einem die Hintergründe der japanisch-chinesischen Spannungen näher.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Interessante Historie, mäßiger Thrill
von
Helmut
aus
Köln, Deutschland
am
17.10.2012
Der Schluss des Buches ist bezeichnend - der Autor weißt auf seine eingehende historische Recherche hin und lässt so die dem Thriller zu Grunde liegenden Ereignisse noch realer. Die entwickelten Charaktere, der Spannungsbogen und die Auflösung der Geschichte war eher langweilig, vorhersehbar und wenig spannend. Der Sprecher konnte da auch nix mehr rausreißen.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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