Hörbuch 'Der Lilith Code (Lilith 1)'

Der Kardinal im Kreml

Hörbuch Inhalt

KRITIKERSTIMMEN:

Ein Autor, der nicht in Science-Fiction abdriftet, sondern realistische Ausgangssituationen spannend zum Roman verdichtet.
-- Der Spiegel



BESCHREIBUNG


Erschreckt stellen die Amerikaner bei der Auswertung ihrer Satellitenbilder fest, daß die Sowjets eine hochmoderne Laserwaffe errichtet haben, die Objekte im All beschießen kann. Clancys Dauerheld Jack Ryan von der CIA wird mit Nachforschungen betraut und erkennt, daß die Russen schon sehr weit fortgeschritten sind mit ihrem Programm - viel weiter als die Amerikaner selbst. Zudem ist die sowjetische Waffe nicht nur gegen Satelliten gerichtet, was schon schlimm genug wäre, sie kann auch anfliegende Atomraketen zerstören. Und damit wird der Laser zu einer echten Bedrohung für die USA, denn er könnte das empfindliche Gleichgewicht des Schreckens außer Kraft setzen und den Sowjets den entscheidenden Vorteil liefern. Schnelles Handeln ist also gefordert. Glücklicherweise hat die CIA den hochrangigen Top-Spion "Kardinal" in Moskau sitzen. Dieser wird darauf angesetzt, näheres über die Laseranlage zu erfahren. Vom ganzen KGB verfolgt bedeutet dies für den Kardinal allerdings höchste Gefahr.

"Der Kardinal im Kreml" ("The Cardinal of the Kremlin", 1988) ist inhaltlich der fünfte Roman aus der Reihe um Jack Ryan und/oder John Clark.

Hören Sie weitere Titel aus dieser Reihe: Jack Ryan




©2012 Heyne (P)2012 Random House Audio



Autor: Tom Clancy
Sprecher: Frank Arnold
Spieldauer: 17 Std. 37 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  4.2 (347)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Random House Audio, Deutschland
Veröffentlicht: 2012

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Hörerrezensionen (11)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 Warum Clancy manchmal nervt und wie man ihn ertägt

von Tobias aus Lütjenburg, Deutschland am 07.03.2012

Endlich! Endlich einmal nicht zuuuu viele Plattitüden und Klischees. Nach "Red Rabbit", einem Clancy-Roman der ebenfalls weitgehend in Russland spielt - hatte ich Schlimmstes befürchtet.

Dieses Mal jedoch verzichtet Clancy (glücklicherweise) auf politische Wertungen in jedem dritten Satz. Er beschreibt vielmehr als "Beobachter". Eine Rolle, die ihm besser steht als die kommentierende, wertende und abfällige Erzählerposition, die er gerne einnimmt.

Wie üblich bei Clancy hat man - um in der Flut seiner detaillierten, technischen Informationen nicht unterzugehen - bei Clancy nur eine Chance: Wenn's zu kompliziert wird und er quantenphysikalische Phänomene beschreibt, einfach auf Durchzug schalten und nicht den Anspruch erheben, alles zu verstehen.

Wem das gelingt, findet hier, nach einem etwas zähen Einstieg, einen durchaus spannenden Spionage-Thriller. Die Stimmung der Zeit kommt glänzend rüber, die Tristesse Moskaus in den 80'er Jahren ist beinahe greifbar.

Frank Arnold, ein glänzender Sprecher (bis auf die wenigen Momente, wo er Personen eine sehr quäkende, lästig nervende Stimme verleiht), ist einer der Gründe, warum es soviel Spaß gemacht hat, dieses Hörbuch zu genießen.

Fazit: Nichts Weltbewegendes, aber gute Unterhaltung auf langen Autofahrten. Und einer der besseren Clancys. Wer aber hofft, dass Jack Ryan hier wieder eine Hauptrolle spielt, wird enttäuscht. Ryan bleibt Randfigur und erstaunlich blass. 3,6 von 5 Sternen, aufgerundet auf 4.

10 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 ein Muß für Tom Clancy Fans

von Paul aus Wien, Österreich am 03.03.2012

Wenn auch auch die Charaktere wie immer bei Tom Clancy etwas einfach geschnitzt sind und dere Hang zur Schwarz Weiß Zeichnung öfters durchbricht so ist es immer wieder faszinieriend den Aufbau der Story aus mehreren Handlungsträngen zu folgen, die mit den technischen Details unterfüttert sind.
Wer solche Geschichten wie ich mag dem werden sie gefallen und er wird sich schon auf das nächste Tom Clancy Hörbuch freuen. Ich habe alle Bücher bereits gelesen aber durch die Lesung von Frank Arnold kommen doch mehr Details zum Tragen und man erlebt die Story noch fasznierender als durchs Lesen.
Nichts für Romantiker.

8 von 9 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 zähe Kost

von Conny aus Böhme, Deutschland am 20.02.2012

Es ist unbestritten ein interessantes Thema, doch kan ich mich an den Sprecher nicht gewöhnen. Die Fantasie zur Geschichte wollte sich mir einfach nicht einstellen. Man ist geneigt die Höhepunkte des Buches, wenn es den welche gibt, zu verschlafen.

8 von 16 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 

Neueste Hörerrezensionen


 Nicht zu empfehlen

von Judit aus Heiden, Schweiz am 30.11.2012

Leider konnte ich das Buch nicht fertig hören, es war so langweilig,ich konnte mich nicht darauf konzentrieren.

0 von 2 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 spannend

von Birgitt aus Würzburg, Deutschland am 22.09.2012

an die Srtimme des Vorlesers mußte ich mich zwar erst gewöhnen, dennoch hat er die Gabe mich zu fesseln und so habe ich oft stundenlang gelauscht.

0 von 2 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Spannend und unterhaltsam

von Andreas aus Tegernsee, Deutschland am 08.06.2012

Ich habe schon einiges von Clancy gehört und gelesen. Der vorliegende Titel ist spannend und glaubwürdig erzählt.

In der Zeit von Glasnost und Perestroika gibt es in der Führung der UdSSR einflußreiche Persönlichkeiten, die genau das nicht wollen. Darum stehen die Abrüstungsverhandlungen dieser Zeit auf Seiten der UdSSR dem Problem gegenüber, daß zu umfangreiche Zugeständnisse an die NATO zum Sturz der Regierung führen könnten.

Vor diesem Hintergrund arbeitet ein Agent in exponierter Position, nämlich ein "Held der Sowjetunion" und Referent des Verteidigungsministers, der CIA zu. Erschwerend kommt hinzu, daß die Sowjets ein Gegenstück zu SDI in Vorbereitung haben, das schon deutlich weiter fortgeschritten ist, doch leider sehr nahe an der afghanischen Grenze liegt ...

Ob die Person des Verteidigungsministers Jasow mit der historischen Person etwa zu tun hat, ist nicht ganz klar.

Wieder mal eine interessante Geschichte vor einem neuen Hintergrund im ewigen Kampf der Systeme. Wer die Prämisse von Clancy ohne kritisches Hinterfragen akzeptieren kann, nämlich daß die Amerikaner immer und überall die Guten sind, wird gut unterhalten.

Doch wer die Zeit damals erlebt hat, weiß, daß es nicht so einfach war. Doch immerhin wurden damals noch keine Kriege wegen Öl geführt und das ganze Volk belogen.

2 von 3 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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