Paganinis Fluch
BESCHREIBUNG
Carl Palmcrona wird tot in seiner Stockholmer Wohnung aufgefunden. Das Zimmer, in dem er an einem Strick hängt, ist unmöbliert - es gibt darin nichts, worauf er hätte steigen können, um Selbstmord zu begehen. Am selben Tag wird auf einer Jacht vor Stockholm eine tote Frau entdeckt. Ihre Lungen sind mit Meerwasser gefüllt, ihr Körper und ihre Kleider jedoch sind vollkommen trocken. Diese beiden mysteriösen Todesfälle geben der Polizei Rätsel auf. Joona Linna beginnt zu ermitteln - und steht schließlich vor seiner gefährlichsten Prüfung überhaupt.
©2011 Bastei Lübbe (P)2011 Lübbe Audio
Hörer, die dieses Hörbuch gekauft haben, hörten auch:
Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Leider enttäuscht
von
Katja
aus
Ellwangen, Deutschland
am
19.10.2011
Auf dieses Hörbuch habe ich mich echt gefreut und es noch in der Nacht runtergeladen. Nachdem ich schon von Lars Kepler "Der Hypnotiseur" gehört hatte und davon begeistert war, dachte ich dass "Paganinis Fluch" genauso gut wird. Leidt nicht.
Es ist sehr langatmig, am Anfang sehr verwirrend. Bis man alle Charaktere kennt dauert es und das Buch ist nicht zum nebenbei hören geeignet.
Natürlich habe ich es bis zum Schluß gehört, aber es war stellenweise echt eine Quälerei. Simon Jäger ist wie immer brillant als Vorleser. Konnte das Buch aber auch nicht wirklich retten. Schade.
21 von
27 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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nervig und deprimierend - trotz Simon Jäger
von
Anna Haucke
aus
Reiferscheid, Deutschland
am
18.12.2011
Das Buch ist gut geschrieben, keine Frage. Der Sprecher, Simon Jäger, wie immer große Klasse. Aber schon das erste Buch von Kepler, der Hypnotiseur, hätte mich warnen sollen. Leider habe ich mich durch die guten Rezensionen (und durch Simon Jäger) verleiten lassen: Dies hier ist noch schrecklicher.
Dabei liebe ich Spannung (die durchaus erzeugt wird) und schrecke auch vor äußerst grausamen Szenen nicht zurück (was hier gar nicht so sehr der Fall war). Ich weiß, Protagonisten müssen so einiges erleiden, damit Spannung erzeugt werden kann. Auch düster kann ein Plot für mich gerne sein.
Doch in aller Düsternis muss es irgendwo ein wenn auch noch so schwaches Licht der Hoffnung, der Liebe oder wenigstens von Humor geben. Wie jede Süßspeise eine Prise Salz braucht, um die Sache 'abzurunden', so braucht jeder salzig bittere Happen etwas süßes, um es verdaulich zu machen. Ich habe bestimmt schon tausende Thriller und Krimis gelesen, aber dermaßen humorlos und deprimierend ist mir noch keines daher gekommen.
Ganz Schweden scheint nur aus Psychopathen zu bestehen. Auch in den winzigsten Nebenrollen nicht der kleinste Hauch von Mitgefühl, Zuneigung oder gar Liebe und Humor, der einen durch die Handlung tragen könnte. Ein einziger Strom, eher unangenehm unmenschlicher statt angenehm gruslig-grausamer Ereignisse.
Dies alles nervte mich irgendwann so sehr, dass mir selbst die Spannung nur noch lästig war. Ich habe mit Mühe und Not bis zum Ende durchgehalten und wollte dann nur schnell alles wieder vergessen, um mich nicht zu sehr herunterziehen und deprimieren zu lassen. Ich brauche nicht unbedingt dieses weltverbessernde Gerechtigkeitsgefasel am Schluss. Auch ein offenes Ende kann durchaus seine Reize haben. Aber hier wird nichts wirklich zum Besseren gewendet, alles scheint so sinnlos. Kepler verweigert einem auch das kleinste befriedigende Gefühl am Schluss.
Keplers Welt ist ein sinnlos deprimierender Ort - Lesen Zeitverschwendung.
17 von
20 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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toller, sehr detaillierter, kritischer Krimi
von
Heike
aus
Hatten, Deutschland
am
28.10.2011
Ich kann mich meinem Vorgänger nicht anschließen. Okay Keppler ist gewöhnungsbedürfig. Ich habe jetzt beide Bücher nacheinander gehört und finde ihn, je länger ich ihn höre fantastisch. Die Erzählweise erinnert ein wenig an Fernsehdrehbücher für Blinde. Eigentlich sind es Vorlagen für Verfilmungen. Er beschreibt detailliert. Großartig bildhaft entstehen die Bilder vor dem inneren Auge. Nach ca. 1/3 wird es so spannend, dass es schwierig wird schlafen zu gehen. Toll gezeichnete Personen, besonders Jona, der menschlich, tiefgründige Außenseiter ist sehr sympathisch. Toll finde ich auch die Ausflüge in die Krisengebiete, wo schrecklich realistisch geschildert wird was "wir" tun. Geld verdienen am Genozid.
Alles in allem 5 Sterne. Mutig, aufrüttelnde, spannende Unterhaltung, wobei ich hier meine eigenen Worte von Unterhaltung zu sprechen schon fast als dekadent empfinde.
17 von
18 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Spannend
von
Annaveruschka
aus
Deutschland
am
04.02.2013
Das Buch war vielleicht nicht genial, aber nur weil manche Begebenheiten etwas an den Haaren herbei gezogen waren...das wäre gar nicht nötig gewesen.
Weniger wäre mehr gewesen!
Es war trotzdem s e h r spannend, hervorragend gelesen und interpretiert, und die verschiedenen Persönlichkeiten dicht, vielschichtig und detailliert erzählt.
Mir hat es wirklich sehr gut gefallen, und ich werde mir auch die Flammenkinder anhören.Meiner Ansicht nach empfehlenswert!
1 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Super spannend
von
Bettina
aus
Ritterhude, Deutschland
am
15.01.2013
Kann dieses Hörbuch nur empfehlen! Sehr spannend und immer wieder neue Wendungen! Man will immer weiterhören.
0 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Laaangweilig
von
coffeequeen82
aus
Adliswil, Schweiz
am
05.09.2012
wird total duch die nebenhanlungen in die länge getrieben
Die story ist an und für sich gut und auch gut erzählt aber viel zu lang und dadurch wird es echt langweilig
0 von
4 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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