Hörbuch 'Abendruh' von  Tess Gerritsen

Labyrinth der Spiegel

Hörbuch Inhalt

BESCHREIBUNG


Jeden Tag schalten Milliarden Menschen ihren Computer ein, um zu arbeiten und sich zu unterhalten. Doch ihr Leben ändert sich schlagartig, als ein geheimnisvolles Programm namens Deep die Kontrolle über das Internet übernimmt. Die Folge: Jeder, der dieses Programm öffnet, wird in eine virtuelle Welt gezogen, die bald nur noch "Die Tiefe" genannt wird. Keiner kann aus der Tiefe entkommen - keiner außer Leonid. Als skrupellose Konzerne auf Leonids Fähigkeiten aufmerksam werden, beginnt für ihn das Abenteuer seines Lebens...

"Labyrinth der Spiegel" (2011) ist der erste Roman aus Sergei Lukianenkos Zyklus "Labyrinth der Spiegelungen".



©2010 Heyne Verlag (P)2011 Random House Audio



Autor: Sergej Lukianenko
Sprecher: Rainer Fritzsche
Spieldauer: 13 Std. 26 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  4.2 (388)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Random House Audio, Deutschland
Veröffentlicht: 2011

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Hörerrezensionen (19)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 Gut, alt, und wie immer groß !

von menue aus Trier, Deutschland am 26.07.2011

Wem altertümliche Gerätschaften wie Mäuse ohne Laser und BAUD-Verbindungen über Telefon nicht allzu doll abschrecken, findet in diesem Buch eine schöne Interpretation und Zukunftvision des uns bekannten world-wide-webs. Leider träumte man kurz vor dem Millenium von allzu schneller Entwicklung. Jedoch sind viele Einschätzungen wundervoll auf die "Jetztzeit" zu übertragen, und damals abgefahrene Vorhersagen rücken heutzutage in greifbare Nähe.
Wer sich mit der Philosophie des Internetz auseinandersetzt, sollte dieses Buch lesen. Wer auf "HackerAction" steht, sollte dieses Buch lesen. Wem jedoch die Divergenz zwischen der Zukunft des uns bekannten Webs und einer Modulationsverbindung über Telefon zu krass ist, dem kann ich dieses Buch nur bedingt empfehlen.

14 von 18 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Tiefe, Tiefe, dies Hörbuch sei mein

von 314159pi aus Nürnberg, Deutschland am 09.08.2011

Sergej Lukianenko ist längst kein Geheimtipp mehr unter den russischen Autoren. Lang vorbei sind zwar die Zeiten, in denen er durch die Veröffentlichung von Kurz- und Fortsetzungsgeschichten bekannt wurde.

Seine Geschichten spielen meist im SciFi- und Fantasy-Genre, (mit deutlichem Schwerpunkt auf SciFi) und spielen in der fast-jetzt-Zeit.

In "Labyrinth der Spiegel" hat ein aus virtueller Realität bestehendes Netz das Internet abgelöst. Nur wenigen Menschen, den sog. "Divern" zu denen auch der Protagonist Leonid zählt, ist es möglich, jederzeit aus "der Tiefe", wie sich die VR nennt, aufzutauchen, alle anderen sind quasi darin gefangen, bis sie zu einem Terminal gelangen oder von ihrem Timer zurückgeholt werden.

Nun gibt es aber immer wieder Newbies, die glauben, es wäre eine gute Idee, den Timer durch einen Hack auszuschalten - mit der Folge, dass sie dann meist nach etwa 2 Tagen ununterbrochener Onlinezeit sowohl das Bewusstsein für Realität und Simulation verlieren, als auch nach und nach so abstumpfen, dass sie auch sonst kaum mehr etwas zustande bringen.

Ist das auch bei dem "Looser" der Fall, der nun schon seit 2 Tagen regungslos in der VR-Version von "Doom" in einem Level festsitzt? Warum aber gelingt es dann den Divern nicht, den vermeintlichen Newbie wie üblich durch das Level zu einem der Ausgänge zu schleusen? Warum interessiert sich "der Mann ohne Gesicht" für den Jungen, warum hat sogar ein Pharma-Konzern Interesse an ihm?

Abenteuerliche Zeiten warten auf Leonid, seine Freunde wie dem Werwolf oder auch der Hausmutter eines virtuellen Bordells.

6 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Gute Geschichte

von Helmut aus Marktheidenfeld, Deutschland am 06.08.2011

Fand die Geschichte recht gut und originell - etwas seltsames Ende.
Computer und Fantasy schön vermischt.
Gut gelesen und eigentlich recht leiche Kost die keine 100% Aufmerkamkeit benötigt.

4 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 

Neueste Hörerrezensionen


 ziemlich veraltetes "action buch"

von poisonyvi1 aus Berlin, Deutschland am 01.09.2012

ich habe mich für das buch entschieden, da ich trix und ein paar andere bücher des autors sehr genossen hatte. labyrinth der spiegel bleibt aber qualitativ sehr weit hinter anderen titel des autors zurück.

interessant war für mich, dass ich noch nie zuvor, obwohl ich wirklich viele bücher lese und höre, eines wie dieses zu ohren bekam. eine art action film in buch form. es wird geballert, gefeuert, abgeknallt, etc. immer in dem noblen versuch einen schützenswerten "schwächlich" zu retten.
leider funktioniert die übertragung aus der welt der videospiele und actionfilme in die buchform für mich nicht. literarisch halte ich das werk für eine mittlere katastrophe. es fehlen die special effects aus actionspielen und film, die dort die meist ja doch recht seichte geschichte aufpeppen und sehenswert machen. im kopf allein entstehen solche bilder bei der lektüre dieses hörbuches für ich mich nicht auch wenn der autor die einfache 3- bis 5-wort-satz-sprache des actionfilm genre überzeugend kopiert. als buch, so meine meinung, funktioniert das nunmal nicht. die sätze wirken leer und langweilig. jeder 2. scheint mit "ich" zu beginnen und die wenigen literarischen bilder, die im text auftauchen, wirken völlig fehl am platze und dadurch unglaubwürdig.

ein ganz anderer kritikstrang ergibt sich aus der präsentierten zukunftsvision selbst. wie andere rezensenten bereits geschrieben haben: das gesamte buch ist völlig altmodisch: so jagen die spieler noch immer dem schnellsten modem nach...modem und schnell...aus heutiger sicht ein paradox.

mein tipp daher: finger weg von diesem buch, lieber auf die anderen werke dieses bemerkenswerten autors zurückgreifen.

2 von 3 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Mal was Anderes.

von Dirk aus Paderborn, Deutschland am 11.06.2012

Ein ganz anderer Schreibstil: Keine überragende Technik, die den Weg in die Virtualität ebnet, sondern ein ominöses Programm... Der Technikstand wirkt sogar total veraltet, was aber der Spannung des Buches kein Abbruch tut.

Dieses Buch ist anders als Alles, was ich bis jetzt gelesen habe, aber auf jeden Fall sehr interessant...

1 von 3 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Hin- und Hergerissen

von Paul aus Berlin, Deutschland am 30.03.2012

Anfangs dachte ich, ich würde das Buch nicht durchhalten. Woran es lag? Nun - wohl an Rainer Fritzsche. Er liest derartig flott, als wolle er das Buch auf einer CD unterbringen, überdies sind einige seiner Personen etwas... am Ziel vorbei gelesen. Es wirkt teilweise etwas bemüht und aufgesetzt. Zugegeben, ich kam grad von 30 Stunden David Nathan im Anschlag zum Labyrinth der Spiegel, so daß es eigentlich nur abfallen konnte - aber nach ein paar Stunden habe ich mich an Fritzsche gewöhnt, wiewohl es sicher bessere Leser gibt.

Das Buch an sich: Nun schwanke ich ehrlich gesagt zwischen drei und vier Sternen. Ich habe mich doch zu vier Sternen entschlossen. Lukianenko, wohl bemerkt ein sehr früher Lukianenko, noch lange hat das Buch nicht die Klasse von Spektrum oder der Wächter Reihe, berührt einige meiner Leidenschaften. Computer und Computerspiele im Netz. Und das Netz (in verfremdeter Form) als solcher. Auch rührend die etwas "eingeholten" technischen Aspekte. Aber er verquickt soviel Computerspielhistorie mit einer Vision des Internets zu einem letztendlich doch spannenden Roman, daß ich es bis zu Ende gehört habe. Was Lukianenko noch ein wenig sympathischer für mich einnimmt. Er muß wirklich intime Kenntnis von Spielen haben...
Also für (Online)spielfans der ersten Stunde - zugreifen. Ihr bekommt einen (wenn auch etwas schwach) gelesenen Roman, der Computerspiel, Fantasie und bereits durchklingende Lukianenko'sche Weisheit verquickt.

Seine kleine Parodie auf Fantasyonlinerollenspiele, die im Roman zu finden ist, ist einfach zu köstlich, als das man das Buch, gesetzt dem Fall, man kann sich für sowas begeistern, links liegen lassen sollte.

Wie ein mir unbekannter Amazonkritiker schrieb: Lieber ein früher Lukianenko, als ein später Paolini. Wie wahr!

2 von 2 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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