Ein Traum von einem Schiff: Eine Art Roman
BESCHREIBUNG
"Sie spielen doch hier mit aufm Schiff, nä?" - "Ja." - "Und wer sind Sie? In äscht, mein' isch." - "Ähm, Herbst ist mein Name." - "Jenau. Isch kenn' Sie aus'm 'Derrick', nä?" Drei Wochen unterwegs mit der "schwimmenden Schwarzwaldklinik" - Traum oder Albtraum? Christoph Maria Herbst schreibt eine Art Roman über seine Reise mit dem legendären Fernseh-Schiff - da bleibt kein Bullauge trocken. "Das Traumschiff ist neben der 'Sendung mit der Maus' und dem Leopard-Panzer der größte deutsche Export-Schlager. Ein Dampfer von Weltruf. Und ich fahre mit. Det is'n Kracha!"
©2011 Argon Verlag (P)2011 Argon Verlag
Hörer, die dieses Hörbuch gekauft haben, hörten auch:
Die hilfreichsten Hörerrezensionen
vergnügliche "Traumschiff-Nachlese"
von
kerstin60
aus
Bautzen, Deutschland
am
14.04.2011
Ich habe die Folge des "Traumschiffs" nicht gesehen, kann mir demzufolge auch kein Urteil über die dortige Leistung von C.M. Herbst erlauben. Wenn das Buch aber eine Rechtfertigung für schlechte Darstellung sein soll, dann mehr davon !! Man kann sich beim hören wirklich sehr amüsiert die einzelnen Protagonisten, insbesondere Herrn Rademann, vorstellen. Der Autor liest sein Buch auch ganz offenbar mit großem Vergnügen nochmals vor. Und was ist so falsch daran, eine Rolle wegen des angenehmen Drumherums anzunehmen. Insbesondere gegen Ende (Bora Bora) war es ja offenbar auch gar nicht mehr so angenehm. Aber auch da konnte er der ganzen Sache noch eine komische bis skurile Seite abgewinnen. Für mich war es einfach lustig und unterhaltsam und das war ja wohl auch der Sinn dieses "Fastromans"
8 von
8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Schade
von
geologe
aus
Lippstadt, Deutschland
am
30.04.2011
Schätze Herrn Herbst sehr - als Leser
(riss er z.B. Tommy Jauds sehr mässigen Texte (Millionär/Resturlaub) raus oder brillierte bei Schneller als der Tod von Josh Bazell)
oder Schauspieler (z.B. als Stromberg/Kreutzer).......fabelhaft.
Nun versuchte er es mit einem eigenen Text und enttäuschte partiell doch sehr.
PLOT:
Der Autor erhielt eine Rolle bei der ZDF-Serie DAS TRAUMSCHIFF und berichtet darüber.
Bei der Beschreibung quasi alltäglicher Begebenheiten trifft er mein Komikzentrum und ich habe die ein oder andere Träne gelacht. Klasse.
Leider meint Herr Herbst seine Art Roman aufpeppen zu müssen durch kleine Katastrophen, Slapstickeinlagen und dergleichen....... Fehler.
Diese Passagen ermüden und sind schlichtweg "drüber" - das tut mir so leid, da dadurch die wirklich gelungenen Szenen abgewertet resp. verdorben werden.
Selbstverständlich ist es wieder grandios gelesen und mir ist nicht ansatzweise nachvollziehbar, wie man das Buch LESEN will - das nimmt garantiert 2 von 5 Bewertungssternen.
So wie der Autor Jauds Belanglosigkeiten Witz verleihen konnte, vermochte er auch die besseren Passagen zu veredeln.
6 von
6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Der Herbst veräppelt sich selbst.
von
feenblume
aus
Werdohl, Deutschland
am
13.04.2011
Ich habe Christoph Maria Herbst in "Das Traumschiff" gesehen und finde, dass dieses seine schauspielerisch schlechteste und spießigste Leistung überhaupt war. Klar... wenn natürlich soooo eine tolle Gratis-Urlaubs-Reise lockt, kann "Mann" ja dann schon mal schwach werden. Hinterher wird einfach als Entschuldigung - so eine grottenschlechte Rolle überhaupt angenommen zu haben - schnell ein Buch geschrieben, über das Traumschiff abgelästert und so getan, als wäre die ganze Reise nur ein Gag gewesen. Aber leider ist Christoph Maria Herbst hier selbst die Witzfigur.
In der Beschreibung wird gefragt: Traum oder Albtraum? Sorry... Christoph.... aber das Höbuch ist echt der Albtraum.
6 von
17 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Unterhaltsam...
von
nuqua
aus
Leverkusen, Deutschland
am
25.05.2013
Ein witziges BHörbuch, was jedoch Gefahr läuft in den Nervbereich abzudriften. Es muss einfach nicht jeder Satz ein Spruch sein, dann wird es anstrengend. Wieder gut gelesen von Herrn Herbst, macht es Spaß zuzuhören, auch wenn man meines Erachtens das Buch in Dosen hören sollte.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Diese Geschichte muss man HÖREN
von
Jule66
aus
Deutschland
am
17.07.2012
Ein großer Schriftsteller ist er nicht, nichts für ungut. Die Geschichte liest sich wirklich als entstanden gegen Langeweile. Manches ist dermaßen überdreht, dass es - gelesen - so manches Mal eher die Augenbrauen hochziehen lässt.
Aber das WIE ist hier das Entscheidende.
Wie Christoph Maria Herbst seinen Traum von einem Schiff an den Hörer bringt, lässt Lachsalven entstehen.
Sehr unterhaltsam, urkomisch durch Erzählweise und Betonung.
Wenn schon Traum von einem Schiff, dann DIESER.
Diese Geschichte muss man einfach HÖREN.
Viel Spaß dabei!
0 von
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Talentfrei und witzlos
von
Karla Schwamborn
aus
Overath, Deutschland
am
01.01.2012
Ich habe nicht glauben wollen, dass ein von mir so hochgeschätzer Schauspieler seine Rolle als sich selbst überschätzender Möchtegern-Manager Stromberg in sein Leben schwappen lässt: Er hält sich offenbar für einen begnadeten Autor und für komisch. Beides sind leider Fehleinschätzungen. Wenn sie ihm in der Rolle des Stromberg unterlaufen, ist die Fremdscham dafür ein Vergnügen, begeht sie C.M. Herbst als "Autor" sind sie irgendwas zwischen peinlich und dilettantisch. Nur eines sind sie nie: lustig. Obwohl es eigentlich keines besonderen Talents bedarf, um die Besetzung einer Traumschiff-Folge auf Drehreise zumindest unterhaltsam zu einer Grinsvorlage zu verwursten. Man braucht nur Humor, wenigstens ein bisschen. Aber genau daran fehlt es Herbst. Er strampelt sich ab wie ein Frosch in der Butter, um eine möglichst riesige ironische Distanz zu seinen meist berühmteren Kolleginnen und Kollegen zu erschaffen, aber bleibt dabei doch immer der Ernie Heisterkamp mit Billighandy im Gürtelholster, der Selbstgerechtigkeit mit Souveränität verwechselt.
Leider hört er sich auch so an, weshalb das Zuhören schnell einem Erdulden nahekommt. Herbst chargiert sich staatstragend durch den witzlosen Text, als handele es sich um die Neufassung der 10 Gebote. Schlimmer wird es nur bei den Parts, die er für lustig hält. Hier zieht er alle Register des übertrainierten Sprechers und feixt, greint, kiekst sich durch sein Werk wie ein Vorschulkind beim Vortrag seiner Häschen-Witze-Sammlung. Entweder war der Regisseur betäubt oder gar nicht da: Ein "Wow" auf jeder zweiten Seite passt bestenfalls in Martin Rütters "Hund - Deutsch"- Fibel.
Schauspieler sind immer nur so gut, wie der Text, den ihnen Profis schreiben. Herbst hätte seine Autoren dran lassen sollen, dann hätten wir über dieses Buch wahrscheinlich Tränen gelacht. So taugt es als Übungsheft für Volontäre: "Wie richte ich eine Glosse zugrunde."
2 von
2 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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