Grabesgrün
BESCHREIBUNG
Wer bringt ein kleines Mädchen um und bahrt es auf dem Opferaltar einer Ausgrabungsstätte auf? Jede Spur, die die beiden jungen Dubliner Ermittler Rob und Cassie verfolgen, führt sie nur tiefer in ein Dickicht, in dem sich alle Gewissheiten in ihr Gegenteil verkehren. Und keiner darf erfahren, dass Rob vor vielen Jahren selbst etwas Furchtbares erlebt hat im Wald bei ebenjener Ausgrabungsstätte...
(c)+(p) 2007 Argon Verlag
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Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Aus der Kindheit gefallen
von
nerglof
aus
Aachen, Deutschland
am
07.11.2008
Dass ein Thriller nicht alle Erwartung erfüllt, kommt häufig vor. Mal hält der Plot nicht über die vielen Seiten, mal erscheint einem die Geschichte zu konstruiert, auf Effekt aufgebaut. Tanja French entgeht diesen Fallstricken in Grabesgrün beinah. Man möchte unbedingt herausfinden, was damals im Wald geschah. Fast erscheint es so, dass dieses Geheimnis mehr fasziniert, als der aktuelle Mordfall. French kann schreiben, sie besitzt ein feines Gespür für Charakterzeichnung und versammelte eine interessante Schar illustrer Personen um sich. Und doch stellen sich Längen ein. Das liegt teilweise am ausgedehnten Perspektivwechsel des Ich-Erzählers, der sich in zu vielen Details und Nebensträngen zu verlieren scheint - beinah so, wie bei einer Pointe, die zu sehr ausgeschmückt wird und an Kraft verliert. Der Plot auf zwei Ebenen ist immer noch gut gebaut, doch man spürt, dass weniger Abschweifen ihn kräftiger schillern ließe. Im Mittelpunkt stehen all die Lügen, die sich mit den Jahren um die geheimnisvollen Vorfälle im Wald ranken. Sie zu entschlüsseln und gleichzeitig den Mord an einem Mädchen aufzuklären, bleiben Rob und Cassie nicht viel Zeit. Die Spiegelung eines vergangenen Geheimnisses an einer Beinah-Wiederholung macht den Reiz von Grabesgrün auf. Dass nicht alle Geheimnisse ans Tageslicht gezerrt werden, macht den Charme dieses Debüts aus.
13 von
13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Hat mir gut gefallen
von
katelina
aus
Reinbek, Deutschland
am
19.10.2008
Guter Krimi, gut vorgelesen und eine Auflösung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Eigentlich auch fünf Sterne wert. Der eine Punkt wird abgezogen, weil das Kindheitserlebnis nicht aufgelöst wird. Darüber war ich dann doch ganz schön enttäuscht. Trotzdem hörenswert.
4 von
8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Nicht so toll
von
Laird Kurt
aus
Deutschland
am
17.11.2008
Ich hatte mir mehr davon versprochen. Allein wegen der Ankündigungen und Kurzbeschreibung. Eine Durchschnittsgeschichte, die mich nicht vom Hocker gehauen hat.
3 von
10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Hörenswert
von
eory
aus
Vologda, Russische Föderation
am
18.07.2011
Ein erfolgreiches Debut und sehr hörenswert. Zwei Geschichten in einer. Ein anspruchsvoller Krimi, der mich wirklich fesselte. Die beiden Kriminalfälle sind gut miteinander verknüpft und es gibt immer wieder thematische Parallelen zwischen ihnen. Die Handlung ist spannend. Es gibt einige mögliche Täter und viele Überraschungen in der Story. Die Autorin legt auch großen Wert auf die Charaktere. Sogar die Nebenfiguren sind ihr gut gelungen: man kann sich sie alle lebhaft vorstellen. Die Autorin erlag nicht der Versuchung dem Leser am Ende einen Serienmörder zu präsentieren, die Beschreibung des Opfers ist auch nicht so blutrünstig, wie es für die modernen Krimis im Durchschnitt typisch ist. Für das alles die vier Sterne. Etwas enttäuschend ist, dass eine der beiden Geschichten im Sand verläuft - der eine Stern wird abgezogen.
0 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Sehr spannend!
von
Evi Zenger
aus
Bad Abbach, Deutschland
am
11.04.2011
Eines der besten Hörbücher: spannende Geschichte, gut erzählt und überraschendes Ende. Habe ich bereits zum zweiten Mal durch und kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen!!!
0 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Story OK, Sprecher angenehm, aber teilweise zu langatmig
von
puschel2925
aus
Martensrade, Deutschland
am
20.01.2011
Ich habe mir mehr darunter vorgestellt. Der Sprecher ist angenehm, nur macht er mir zu viele Pausen (Pausen sind in Ordnung, aber sie dürfen nicht zu lang sein). Das Kindheitserlebnis wird leider nicht aufgedeckt. Es würde meiner Meinung nach, dem Buch am Ende nochmals Spannung geben. Früh ist erkennbar, wer der Mörder ist, danach wird die Geschichte aber durch einen eventuellem Partner, kurzzeitig spannend. Die Geschichte klingt realistisch, aber ist zu langatmig (vielleicht bin ich auch enttäuscht, weil ich die Autorin nicht kenne, und dieses mein erstes Hörbuch von Ihr ist). Nun gut, jeder soll sich eine eigene Meinung bilden, und wenn man neue Schriftsteller liest bzw. hört, darf man seine eigenen Erwartungen nicht zu hoch schrauben, oder mit anderen vergleichen (das habe ich getan, und bin daher enttäuscht von diesem Buch. Die weiteren Bücher von Tana French werde ich weder lesen noch hören. Da bleibe ich lieber bei meinen "bekannten" Autoren.
2 von
4 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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