Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Der Meister des Krimis
von
marionr
aus
Essen, Deutschland
am
23.08.2007
Wer Hennig Mankell kennt, weiß dass er an der Spitze der Nahrungskette der Krimiautoren steht. In die 'Weiße Löwin', spielt Mankell wie immer mit reellen sozialen Problemen, verstrickt diese mit real lebenden Personen und schafft so ein wahres Meisterwerk. Nichts geschieht ohne Grund und dies macht Mankell deutlich. Wer Unterhaltung auf höchstem Niveau haben möchte sollte nicht auf die Henning Mankell Reihe verzichten.
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Hörspiel, naja
von
Sascha Rudloff
aus
Kiedrich, Deutschland
am
20.09.2007
Henning Mankells 'Kurt Wallander' Bücher sind einfach gut, um diesen Download genießen zu können muss man allerdings ein Hörbuch Freund sein. Ich habe die ersten 2 Kurt Wallander Bücher als normal Hörbücher genossen und war mir nicht bewusst dass ich ein Hörspiel bei Audible geladen hatte. Schon nach 5 Minuten war ich sehr Enttäuscht und musste mich überwinden dass ich weiter zuhöre. Da kann man nur sagen, zum Glück ist das Hörspiel gekürzt und dauert nur 2,5 Stunden.
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Afrika mon amour
von
nerglof
aus
Aachen, Deutschland
am
05.09.2007
Natürlich ist es schwierig, einen Thriller zu schreiben, und darin zu planen, eine Person des Weltgeschehens zu ermorden. Forsyth hat es im Schakal vorgemacht. Problematisch ist vor allem, daß man von Anfang an weiß, daß das Attentat scheitern muß. Mandela lebte weiter, De Gaulle starb auch nicht bei seiner Parade. Das muß einem Autor bewußt sein. Mankell geht es weniger um die Tat an sich. Natürlich ist die Aufklärung die Triebfeder, damit man diesen Roman zu Ende hört, und in gewohnter Weise schafft es Mankell auch den Suspense zu steigern, doch zum Hörvergnügen wird er erst, wenn man sich für die Darstellung der Spannungen innerhalb der gerade in die Freiheit entlassenen schwarzafrikanischen Gesellschaft Südafrikas interessiert, dem Haß, der tiefe Gräben aufgerissen hat, bis nach Schweden folgt und sich dort auf den Showdown zwischen Wallander und dem ehemaligen KGB-Offizier Konovalenko einläßt. Ein spannender Roman, trotz manch aktueller Unpäßlichkeiten. Nach dem Schakal sagte man sich, wer weiß schon, wie viele Attentate auf De Gaulle vereitelt wurden, von denen wir nie etwas erfahren haben. Mankell bedient sich desselben Kunstgriffs.
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