Reise zum Mittelpunkt der Erde
KRITIKERSTIMMEN:
Eine abenteuerliche Expedition in die Vorgeschichte der Menschheit!
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BESCHREIBUNG
"Steige den Krater des Yokul am Sneffel hinab und gelange von dort zum Erdmittelpunkt." So lautet die Aufforderung des rätselhaften Runendokuments, welches dem Hamburger Geologieprofessor Lindenbrock in die Hände fällt. Mit der Aussicht seinen Traum von einer sensationellen Entdeckung zu erfüllen und somit zu unsterblichen Ruhm zu gelangen, steigt er mit seinem Neffen Axel und einem isländischen Führer in die Unterwelt hinab. Doch dort lauern unerwartete Überraschungen mit denen selbst der gelehrteste Geologe nicht rechnen kann...
>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung ist ausschließlich im Download erhältlich.
Der Sprecher:
Der Schauspieler Timmo Niesner, geboren 1971 in Berlin, ist durch zahlreiche Fernsehserien bekannt. Seinen Durchbruch erlangte er mit einer Hauptrolle in der Serie "Ich heirate eine Familie". Timmo Niesner ist die feste Synchronstimme von Elijah Wood, Tom Welling, Peter Sarsgaard und Topher Grace.
Der Autor:
Der französische Schriftsteller Jules Verne, 1828 bis 1905, zählt durch seine zahlreichen Werke noch heute zu den beliebtesten Autoren der Literaturgeschichte. Er studierte Jura in Paris, fand jedoch größeres Interesse am Theater. In Gemeinschaftsarbeit mit Alexandre Dumas schrieb er Opern, Libretti und Dramen. 1863 begann er mit der Veröffentlichung seiner Abenteuer- und Zukunftsromane.
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Hörer, die dieses Hörbuch gekauft haben, hörten auch:
Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Altmodisch und zugleich sehr modern
von
Rainer
aus
Stuttgart, Deutschland
am
23.11.2008
Wer einen modernen Abenteuerroman wie Indiana Jones, Riptide oder Jurassic-Park erwartet, kommt bei diesem Roman nicht auf seine Kosten. Zwar gilt er als einer der Vorläufer heutiger Abenteuerromane, aber die recht antiquiert wirkende Sprache und der - für heutige Verhältnisse - nicht sehr aktionsgeladene Erzählfluss lassen erkennen, dass der Roman vor bereits etwa 150 Jahren geschrieben wurde. Dennoch ist das Buch faszinierend. Es ist nämlich auch ein Reisebericht, und wer schon einmal auf Island oder in Dänemark war, findet es vermutlich recht interessant, wie Jules Verne diese Länder vor anderthalb Jahrhunderten erlebt und beschrieben hat. Ich war zudem immer wieder über die stellenweise Modernität des Romans überrascht. Es gab 1860 schon elektrische "Taschenlampen", und der Ich-Erzähler äußerst die Befürchtung, dass in relativ kurzer Zeit die Kohlevorräte der Erde aufgebraucht sein könnten, wenn die Industrie weiterhin so viel Kohle verbraucht. Eines hat die Geschichte mit modernen Abenteuerromanen gemein: die Story ist stellenweise, wenn nicht sogar größtenteils, an den Haaren herbeigezogen. So überstehen die drei Protagonisten einem Vulkanausbruch, bei dem sie auf einem Floß treibend von der Lava "ausgespien" werden, mit nur ein paar wenigen Kratzern. Aber seltsamerweise mindern all die Ungereimtheiten das Hörvergnügen nur wenig. Ach ja, der Sprecher Timmo Niesner spricht den jungen Ich-Erzähler Axel hervorragend und trug so ebenfalls zum für mich uneingeschränkten Hörvergnügen bei.
3 von
3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Alt und schön
von
Matthias
aus
Berlin, Deutschland
am
21.09.2011
Ja- die alte Hartleben-Ausgabe! wir wissen heute nicht mehr, wer diese alten aus dem 19.Jahrhundert besorgten Übersetzungen gemacht hat, aber sie sind legendär und wurden von vielen Verlagen neu aufgelegt. Es ist ein großes Verdienst von Audible - weil Mut dazu gehört! - diese für die Deutschen so entscheidenden Original-Verne-Texte aus der Zeit des autors benutzt zu haben, also die, die auch unsere Urgroßeltern "gefressen" haben. sicher ist es nicht immer leicht, diese sprache gut zu lesen - das merkt man auch dem sonst sehr guten Timmo Niesner an. Manchmal gibt er mir hier zu wenigbei den Figuren, und bei Bschreibungen klingen viele Sätze nach einer ähnlichen Melodie, vielleicht weil eben die Konzentration ganz beim alten Text ist.
Aber ihm ist trotzdem angegenehm zuzuhören.
Eine Kuriosität ist noch anzumerken - bei den Transkriptionen des Textes aus der alten deutschen Schrift mogeln sich nicht selten Verwechslungen von s und f ein, weil die alten deutschen Buchstsabe sich da sehr ähneln. Grade bei lautähnlichen Wörtern rutscht da mitunter Blödsinn durch. Lustig, daß das hier keiner gemerkt hat. So sagt Axel zuweilen: "Ich hatte keine Luft dazu" statt "ich hatte keine Lust" , und einmal - fast eine morgensternsche Konstruktion: "Es war eine reine Luft, diese Luft zu atmen", statt "es war eine reine Lust, diese Luft zu atmen." Aber das amüsiert eher als daß es stört. Alles in allem ein schönes, gelungenes Projekt.
2 von
2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Der treue Hans
von
Jochen
aus
Unterföhring, Deutschland
am
11.12.2008
Es ist schon faszinierend eine so bekannte und alte Geschichte vorgelesen zu bekommen. Die allermeisten Hörer kennen die Geschichte dieser Expedition aus diversen Verfilmungen. Sprachlich kommt die Story reizvoll daher. Die Formulierungen sind altbacken und keinesfalls mehr zeitgemäß. Beispiel: Mein Oheim befragte unaufhörlich und aufs Sorgfältigste den Kompass.
Es dauert lange, bis die drei Gefährten endlich den Einstieg in den Krater und damit die eigentliche Reise zum Mittelpunkt der Erde antreten.
Jules Verne schafft es durchaus spannende Momente zu konstruieren. So z. B. als Axel sich von der Gruppe entfernt und er sich mit seinem Onkel Liebenbrock durch eine Art Granitwandleitung unterhält.
Der eigentliche Held der Reise ist natürlich der isländische Führer Hans. Dieser treue, ruhige und bescheidene Geselle rettet den anderen beiden nicht nur einmal das Leben.
Mir hat das Hörbuch gut gefallen. Nervenzerreisende Spannung wird nicht erzeugt und richtig fesseln kann die Story auch nicht. Der gute Sprecher Timo Niesner und der Altersbonus" sorgen dennoch für vier Sterne.
2 von
2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Langweilig
von
maringoblue57
aus
Viernheim, Deutschland
am
05.03.2011
Schade, die Geschichte wirkt doch ziemlich verstaubt und langweilig. Wahrscheinlich auch wieder - wie bei 20.000 Meilen unter dem Meer - weil man halt die Filmversion im Kopf hat. Es fehlt irgendwie die Spannung.
0 von
2 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Die Reine durch die Vulkane
von
Saarpirat
aus
Deutschland
am
08.10.2010
Die zweite meiner Lieblingsgeschichten von Jules Verne.
Eine total fantastische Reise unter der Erde. Ein verschrobener Professor und ein netter Jüngling als Erzähler. Einfach gekonnt und in der zum Glück gewählten altmodischen Fassung mit einer der Geschichte zuträglichen Stimme vorgetragen.
Bei dieser Geschichte stören die (sonst für mich sehr abträglichen wissenschaftlichen Exkursionen Vernes) nicht. Wobei die ja auch nicht wirklich mit der Realität vereinbar sind. Vielleicht ja deshalb.
1 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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vor meiner Zeit
von
chrisbchrisb
aus
Bern, Schweiz
am
14.05.2010
Ich habe vor allem in Filmen immer wieder von Jules Verne und seinen Büchern gelesen. Als eine Aktion von Audible kam, habe ich mich dann dazu entschieden dieses Hörbuch zu kaufen.
Für die damalige Zeit sicherlich ein Meilenstein in der Erzählungskunst. Jedoch für meine Ohren irgendwie zu alt. Das klingt jetzt vielleicht komisch, trifft es aber irgendwie sehr gut. Gegen das Ende wird die Geschichte dann auch noch sehr langatmig.
0 von
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