Das Leben ist keine Waldorfschule
BESCHREIBUNG
1989, ich war acht Jahre alt, passierte so einiges: Berlin verlor seine Mauer, ich meine Vorhaut.
Von traumatischen Kindheitserlebnissen, polnischen Hochzeiten und Heiratsanträgen im Großraumabteil berichtet Mischa-Sarim Vérollet, einer der besten Geschichtenerzähler Deutschlands. Eine Chronik des Scheiterns im und am Alltag, erzählt mit kühler Leidenschaft und großartigem Humor.
©2010 Carlsen Verlag GmbH, Hamburg; (P)2010 Hörbuch Hamburg HHV GmbH
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Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Ein Meisterwerk
von
Sabrina
aus
Hamm, Deutschland
am
28.10.2010
Eigentlich wollte ich nur etwas kurzes für zwischendurch hören. Es sollte kurzlebig und unterhaltsam sein.
Doch dieses Hörbuch ist alles andere als kurzlebig. Es ist Entertainment pur!
Bei "Das Leben ist keine Waldorfschule" handelt es sich um eine Live-Lesung aus Bielefeld. In dieser Stadt spielen auch die meisten Geschichten, die auf diesem Hörbuch zusammengefasst sind.
Schon allein das Vorwort von Mischa-Sarim Vérollet lässt einiges erahnen, denn er grüßt dabei ganz herzlich die User von Rapidshare.
Der Autor beschreibt viele Situationen aus seinem Leben mit einer großen Portion Humor und berichtet über peinliche und schockierende Momente während der Pubertät und seinen Träumen aus der Kindheit.
So hat er u.a. in seiner Kindheit Gott gespielt, indem er sich mit Playmobil eine eigene Stadt geschaffen hat. Aber auch die Anfänge in der Grundschule waren nicht ohne, denn als Immigrant hatte er es von Anfang an nicht leicht. Selbst im Erwachsenenalter wurde er für seinen Geburtsort schief angeguckt und viele wundern sich, dass er akzentfrei Deutsch spricht.
Vor allem die polnische Hochzeit hat es mir hierbei angetan. Selten wurde so schonungslos über Hochzeitsbräuche und Rituale berichtet, wie hier.
Das Buch wird flüssig und humorvoll vorgelesen, zwar an manchen Stellen doch etwas zu schnell, jedoch immer unterhaltsam.
Sehr gelungen und passend sind hierbei auch die Zwischenkommentare des Autors, die jede Geschichte bereichtern.
Die Covergestaltung ist hierbei wunderbar den einzelnen Situationen angepasst.
"Das Leben ist keine Waldorfschule" ist ein kurzer, aber sehr humorvoller Hörspaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte.
6 von
6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Ich hab mich schlapp gelacht
von
thrillerkiller
aus
Oberperfuss, Oesterreich
am
13.10.2010
Auf dieses Hörbuch bin ich nur durch Zufall gestoßen, weil ich etwas kurzweiliges und lustiges gesucht hatte.
Zum Glück, denn Mischa-Sarim Vérollet erzählt seine Geschichte unglaublich komisch. Da verzeiht man ihm sogar, dass er ab und zu etwas schnell spricht und nuschelt.
Das Hörbuch besteht aus verschiedenen kleinen Geschichten beispielsweise über Polnische Hochzeiten oder wie man mit Slayer zum Mann wird.
Ich habe mich mehr als einmal vor lachen weggeschmissen und tränen gelacht!
Ich kann dieses Hörbuch jedem uneingeschränkt empfehlen!
5 von
5 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Tolle Gags vom Sprecher verhunzt
von
riggie33
aus
Frechen, Deutschland
am
30.11.2010
Würde der Sprecher sich nicht dauernd selbst beim reden überholen, wäre es sicher toll. So kann man es sich aber leider nicht antun. Das grenzt an Körperverletzung. Schade für die guten Gags. Löschen und wech.
2 von
3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Naja
von
maukwood
aus
München, Deutschland
am
05.05.2013
Gut das es in der Rubrik 1/2 Preis war. Ganz nett aber nicht wirklich lustig.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Genial alberner Quatsch
von
toddywarez
aus
Hamburg
am
20.08.2012
Leider gibt es dieses Buch nur als Livelesung, was einen Punktabzug zur Folge hat. Mich nerven diese unnötig platzierten lachen, die mich böse an diese wirklich dämlichen Ami-Sitcoms erinnern. Ich brauche keinen Anheizer, der mir ein "Bitte laut lachen"-Schild vor die Nase hält, damit ich weiß, wann etwas für mich lustig zu sein hat. Ich habe mich auf den Sprecher zu konzentrieren versucht und kann absolut nicht verstehen, dass manche der Auffassung sind, der Autor hätte besser nicht selbst gelesen. Es gibt nichts besseres, als dass der Autor seine Texte selbst liest, auch wenn er kein ausgebildeter Sprecher ist. Vielleicht macht auch gerade das den Reiz aus, denn er trägt seine eigene Geschichte, seine Gedanken vor und weiß, was er ausdrücken will. Ein fremder Sprecher kann dies nur erahnen und demzufolge nur versuchen, das Geschriebene zu schauspielern. Die kleinen Geschichten des Mischa sind zuweilen sowas von komisch beschrieben, dass ich in der Bahn zum Büro laut loslachen musste, was natürlich nur selten von meinen Mitfahrern freudig begrüßt wurde. Die polnische Hochzeit war dabei der schlimmste Fall. Ich musste die mehrmals unterbrechen, weil ich vor Lachen nichts mehr verstehen konnte. Jammerschade, dass das Hörbuch nur so kurz ist, wobei die Länge der einzelnen Geschichten wunderbar für's Zwischendurchhören geeignet ist.
0 von
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Hahahaha, wirklich gut, leider viel zu kurz!
von
sonjabl
aus
Freising, Deutschland
am
28.04.2011
Nachdem wir einen Live-Auftritt gesehen hatten, haben wir gleich mal das Hörbuch hier gehört und weiter gelacht! Wirklich nette und unterhaltsame Geschichten, z. B. über die die Kindheit des Autors als Bürger mit Migrationshintergrund.
Das einzige, was an dem Hörbuch auszusetzen ist, ist dass es viel zu kurz und viel zu schnell durchgehört ist.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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