Limit
BESCHREIBUNG
2025. In einem erbitterten Wettlauf fördern Amerikaner und Chinesen auf dem Mond Helium-3, ein Element, mit dem die Energieversorgung der Erde gesichert scheint. Zur gleichen Zeit soll Detektiv Owen Jericho in Shanghai die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Die bildschöne Chinesin ist im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und muss um ihr Leben bangen. Was nach Routine klingt, ist der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd rund um den Globus - bis zum Mond, wo eine Gruppe Weltraumtouristen einer tödlichen Bedrohung ausgesetzt ist.
Heikko Deutschmann verleiht den Zukunftsvisionen von Frank Schätzing eine Brisanz, als könnten die technischen Errungenschaften mit allen Faszinationen und Schrecken schon morgen Wirklichkeit sein.
Der Autor:
Frank Schätzing, geboren 1957 in Köln, Studium der Kommunikation, Creative-Director in internationalen Agentur-Networks, Mitbegründer der Kölner Werbeagentur Intevi, Musiker und Musikproduzent, debütierte 1995 mit dem historischen Roman "Tod und Teufel", der schnell vom Geheimtipp zum Bestseller wurde. Nach einer Reihe von Krimis und Kurzgeschichten folgte 2000 - von der Presse hochgelobt - der Politthriller "Lautlos". "Der Schwarm", Schätzings fünfter Roman, erreichte wenige Tage nach Erscheinen Spitzenplatzierungen in den Bestsellerlisten, wurde u.a. nach England, USA, Spanien, Italien, Brasilien und Russland verkauft. Die Filmrechte gingen an Uma Thurman und die deutschen Produzenten Ica und Michael Souvignier. Frank Schätzing, 2002 mit dem "KölnLiteraturpreis" ausgezeichnet, lebt und arbeitet in Köln.
(c)+(p) 2009 Der Hörverlag
Hörer, die dieses Hörbuch gekauft haben, hörten auch:
Die hilfreichsten Hörerrezensionen
sehr gute Unterhaltung
von
Stephan
aus
Augsburg, Deutschland
am
04.01.2010
Über "Limit" lässt sich trefflich lästern: zu lang, zu wirr, zu detailverliebt, hintenraus zu platt - und natürlich lange nicht so gut wie "Der Schwarm". Stimmt alles.
Aber vielleicht sollte man hier auch mal internationale Maßstäbe anlegen und nicht nur deutsche ;-) Im Vergleich zu den gängigen Erfolgs-Thrillern aus USA und GB ist "Limit" mit seinen wirklich faszinierenden SciFi-Elementen ein besonderes Buch, die filmkompatible Action kommt allerdings auch nicht zu kurz.
Gekürzte Hörbücher sind mir normalerweise ein Graus - hier allerdings kamen auch einige echte Längen unter die Räder (habe auch große Teile des Buchs gelesen).
Heikko Deutschmann liest prima, hat allerdings einen leichten Hang zum "Overacting" - aber das passt ja eigentlich sehr gut zu Frank Schätzing.
Fazit: sehr gute Unterhaltung, und schön, dass sie aus Deutschland kommt.
155 von
178 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
Zum Abstimmen hier anmelden.
Schwer enttäuscht und tief geschlafen
von
Christian
aus
Karlsruhe, Deutschland
am
14.01.2010
Ich hatte mich echt gefreut auf Limit. Aber nach 4 Stunden Geblubber und Kampf mit dem Schlaf, habe ich dieses Hörbuch enttäuscht vom iPod geschmissen. Schade ums Geld, auch wenn es nur € 9,95 waren.
64 von
132 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
Zum Abstimmen hier anmelden.
Dahinplätschernde Unterhaltung
von
haduwolff
aus
Nideggen, Deutschland
am
14.01.2010
Nette, dahinplätschernde Unterhaltung.
Sicher nicht das beste von Schätzing, aber immer noch unterhaltend und mit netten Einlagen.
Mit den Hörbüchern der Silberbände PR vergleichbar, einfache, solide Space-Opera zur Unterhaltung.
51 von
75 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
Zum Abstimmen hier anmelden.
Neueste Hörerrezensionen
1300 Seiten vollgeschrieben
von
Cris
aus
Strausberg, Deutschland
am
28.05.2013
Zuweilen fällt es schwer dabei zubleiben . Da bekommt einer sein Geld für Worte .
Viele Worte , Doppelnamen z.B, die dutzende Personen beschreiben die keinen Interessieren .Zum Schluss muss man schon lachen, über die ganzen Bomben .
600 Seiten hätten auch gereicht .Der werte Schreiber hätte auf der Erde bleiben sollen .
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
Zum Abstimmen hier anmelden.
Gute Unterhaltung
von
Lars
aus
Mainz, Deutschland
am
31.03.2013
Limit ist voller guter Ideen, Erfindungen und Visionen. Schätzing hat, wie immer, ordentlich recherchiert und viel in die Geschichte hineingepackt.
Mir persönlich ist das Buch zu lang. Viele Details überfrachten die Geschichte, außerdem wird zu viel Action auch mal langweilig. Immerhin war "Limit" aber so spannend, das ich es bis zum Ende durchgehört habe. Und das Ende war dann noch mal eine echte Überraschung.
Aber nach fast 30 Stunden Schätzing, brauche ich jetzt wieder mal ein bisschen erfrischende Literatur...
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
Zum Abstimmen hier anmelden.
Von Grausam bis in Ordnung.
von
Renate
aus
Bremen, Deutschland
am
14.03.2013
Teilweise ließt sich dieses Buch wie eine Zusammenfassung von Artikeln aus Wissenschaftsteil der Zeitungen, wenn dem Leser (oder halt Hörer) teilweise von den Personen im Buch oder dem Erzähler jede kleine technische Errungenschaft unnötig groß und breit erklärt wird.
Andere SciFi Autoren hätten geschrieben: "Das Rasierklingendicke Band aus Nanoröhren verband die Boden- mit der Orbitalstation."
Schätzing baut dann erst noch eine Exkursion über die hohe Belastbarkeit von Nanoröhren, deren geringes Gewicht und weitere Vorzüge gegenüber Stahl ein.
Dies alles ist wirklich grausam geschrieben und für jemanden der nicht mehr in den 80ern oder unter einem Stein Lebt nur schwer zu ertragen und lässt den Schluss zu dass der Autor wohl keinerlei Phantasie besitzt,
und dies mit Erklärungen von technischen Konzepten aus der Gegenwart auszugleichen versucht.
Die Handlung selbst ist total uninspiriert und durchsichtig dass es auch hier wiederum eine Qual ist. Diese wird so dermaßen in die Länge gezogen, dass es schwer fällt zu sagen was ich an diesem Buch am schlimmsten finde. Denn auch die Beschreibungen der mannigfachen Seelendefekte der Protagonisten wurden bis zum erbrechen übererzählt. Und von diesen Protagonisten gibt es zumindest auf dem Mond auch zuviele, so dass man bald den Überblick verliert. Schade dass der Handlungsstrang auf der Erde der Interessantere ist.
Zwar scheitert Schätzing hier auch eine Geschichte so cool wie ein William Gibson oder Neal Stephenson zu erzählen, nervt hier aber den Leser weniger mit Hintergrundbeschreibungen und zu vielen ähnlichen Charakteren. Insgesamt ist dieser Teil des Buches, der sich um den Detektiv Owen Jericho dreht noch am Besten. Nie wirklich originell oder gut, aber wenigstens in Ordnung, nur dass auch hier die Hälfte der Handlung gereicht hätte.
Kurzum: Zu viel Handlung, zu viele Charaktere und deren seelisches Befinden,
zu viel Oberlehrerhafte Technikvermittlung statt Phantasie und spannende Story.
Ich empfehle lieber Bücher wie Snow Crash zu lesen, das ist um ein vielfaches besser!
1 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
Zum Abstimmen hier anmelden.
Alle Hörerrezensionen ansehen