Die Pfeiler des Glaubens
KRITIKERSTIMMEN:
Der Autor lässt eine faszinierende Epoche auferstehen, mit einer meisterlichen Wahrhaftigkeit und großer Leidenschaft.
--El Mundo
BESCHREIBUNG
In seinem neuen Weltbestseller über Glaube und Versöhnung erzählt Ildefonso Falcones die ergreifende Geschichte vom Aufstand der spanischen Muslime 1568 bis zu ihrer endgültigen Vertreibung von der Iberischen Halbinsel und entführt uns in ein faszinierendes Andalusien am Wendepunkt der europäischen Geschichte.
Al-Andalus 1568. Von den verschneiten Gipfeln der Alpujarras hallt der wütende Schrei des Aufbegehrens. Die spanischen Muslime, jene Nachfahren der einst so mächtigen Mauren, erheben sich nach Jahren der Unterdrückung gegen ihre christlichen Peiniger. Unter ihnen ist auch der junge Hernando - in dessen Adern christliches Blut fließt: Das Blut jenes Priesters, der seine Mutter vergewaltigte.
Der Aufstand wird zum blutigen Glaubenskrieg, und als die aus Tunis und Algier versprochene Hilfe ausbleibt, erleben die Muslime eine verheerende Niederlage. Ihre Vertreibung aus Spanien beginnt. Hernando entgeht dem Exodus, indem er sich als Christ ausgibt und für das Domkapitel in Córdoba arbeitet - scheinbar gegen die Muslime. Doch im Verborgenen führt er den Kampf um das Überleben seines Volkes und seiner Kultur fort.
Er sieht die Gemeinsamkeiten der beiden bis aufs Blut verfeindeten Religionen, will sie miteinander aussöhnen und ein friedliches Zusammenleben ermöglichen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss er viele Risiken auf sich nehmen, große Opfer bringen und an seinen Überzeugungen festhalten - auch wenn alle anderen den Glauben an ihn und an das Überleben des Islam in Europa schon längst verloren haben.
©2010 Wilhelm Goldmann Verlag; (P)2010 Random House Audio
Hörer, die dieses Hörbuch gekauft haben, hörten auch:
Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Der Leser enttäuscht auf ganzer Linie
von
M .Beck
aus
Stolberg, Deutschland
am
30.09.2010
Ildefonso Falcones kann ich hier nicht beurteilen, glaube aber nicht, daß er ein schlechtes Buch abgeliefert hat. Ich habe seinen Roman "Die Kathedrale des Meeres" selber gelesen und war davon begeistert. "Die Pfeiler des Glaubens" kann ich jedoch nicht beurteilen wegen der grottenschlechten Leistung von Wolfgang Müller. Er hat kein Gespür für den Autor, liest den Text runter wie ein Notar seine Schriftstücke. Wie der Hörer Rothaus schon bemerkte: erst getragen dann gerattert. Müller überliest alles, was einen Satz strukturiert; Komma, Semikolon, Doppelpunkt werden völlig ignoriert. Aus einem "General, Kaufmann" wird ein "Generalkaufmann". Sowas macht er häufiger. Und Müller liest Satz für Satz. Das er am Ende nicht jedesmal: "Punkt" sagt ist alles. Als hätte er keine Ahnung, was er da liest und wolle seine Arbeit nur so schnell wie möglich abliefern. .Wie ist so etwas möglich? Da hat bei Random House jegliche Kontrolle versagt.
Ildefonso Falcones ist sicher kein einfacher Autor. Er springt oft in den Zeiten hin und her, beendet einen Abschnitt z.B. im Januar und macht dann im Dezember des Folgejahres weiter. Ehe der Leser dann total verwirrt ist, liefert er die fehlenden Monate nach. Ein Stilmittel, das den Roman eigentlich interessant macht und dem Leser Aufmerksamkeit abverlangt. Aber gerade dann brauche ich einen Leser, der sich in den Text reinarbeitet, der diese und ähnliche Stilmittel erfassen und hörbar machen kann. Bei Wolgang Müller hoffte ich darauf vergebens. Wie die im Roman so häufig vorkommenden Maultiere trottet er stoisch dahin, bleibt stehen wo es ihm passt um dann im ungeeignetsten Augenblich loszurennen. Er hat seinen eigenen Rhytmus, den er dem Autor und den Zuhörern aufdrängt und das ist nicht der Rhytmus, den das Buch braucht.
Ich werde mir das Buch kaufen und selber lesen. Darüberhinaus hoffe ich, daß Random House den Fehler erkennt, und den Roman neu einlesen lässt.
Bleibt mir nur noch eins: "Müller! Setzten! Sechs!"
62 von
71 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Es lohnt sich!
von
Sinja
aus
Deutschland
am
03.10.2010
Ein Drittel (10 Stunden) habe ich inzwischen gehört und bin begeistert. Der Roman hat alles, was man sich von einem historischen Roman wünscht. Die Geschichte ist rundum fesselnd. Das Buch steht seinem Vorgänger in nichts nach.
Und nun zum Sprecher: Die beiden vorangegangen negativen Kritiken kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde es sehr gut vorgelesen und habe nichts - aber auch wirklich gar nichts - an dem Sprecher auszusetzen. Da aber offensichtlich nicht alle dies so empfinden, möchte ich einen Tipp geben: Die Hörprobe hören. Wem die Hörprobe gefällt, dem gefallen auch die weiteren 30 Stunden des Hörbuches. Hörprobe und Rest des Hörbuches unterscheiden sich nicht.
41 von
44 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Sonderbarer Rhythmus
von
Stephan
aus
Augsburg, Deutschland
am
28.09.2010
Zum Buch selbst kann ich nach drei Stunden noch nicht viel sagen (außer, dass es sich interessant anlässt).
Was mich allerdings beim Hören extrem stört und irritiert, sind die sehr sonderbaren Tempowechsel des Sprechers: mal spricht er einen halben Satz völlig getragen, dann beschleunigt er für vier, fünf Wörter durch, verschluckt Enden und nuschelt. Dann geht es wieder normal weiter. Ist das einfach der Stil von Herrn Müller (was ich nicht hoffe) oder ein technisches Problem? Jedenfalls halte ich das so keine 30 Stunden aus...
39 von
50 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Spanien der frühen Neuzeit. Spannend bis zum Ende.
von
ashraf
aus
Hamburg, Deutschland
am
28.03.2013
Toller Roman, der den Leser in Spanien der frühen Neuzeit versetzt. Spannend bis zum Ende.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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grausam!
von
Rainer
aus
Offenbach, Deutschland
am
19.02.2013
Die Darstellungen der Folterungen und Tötungen von Menschen erschien mir derart grausam, dass ich das Buch nicht fertig gehört habe. Die brutale Abhandlungen der Menschenabschlachtungen war mir zu stark.
Ich kann daher dieses Buch nicht weiter empfehlen!
0 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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schönes Buch - dummer Sprecher
von
johannes
aus
berlin, Deutschland
am
07.12.2012
Das Buch hat mir gefallen und mir die Spaziergängen durch Granada und den Alpujaras bedeutungsvoll versüßt! Für jeden der nach Andalusien zieht sehr zu empfehlen.
Aber was um Himmelsnamen macht Wolfgang Müller da?
Die spanische Aussprache ist absoluter Willkür unterlegen, und man muss sich die Orte und Namen erst einmal aufschreiben um darauf kommen zu können wovon die Rede ist.
ich meine damit keine kleinen Patzer! Aber Miguel wie Migüel auszusprechen, und dass bei einem Hauptcharakter ist unglaublich unprofessionell !!!
2 von
2 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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