Hörbuch 'Inferno' von  Dan Brown

Die geheimnisvolle Insel

Hörbuch Inhalt

BESCHREIBUNG


Während des amerikanischen Bürgerkrieges gelingt Cyrus Smith zusammen mit einigen seiner Mithäftlinge die Flucht aus einem Gefangenenlager in einem Ballon. Nach einem langen Irrflug stranden sie auf einer scheinbar verlassenen Pazifikinsel. Cyrus und seine Gefährten richten sich auf dem Eiland ein. Doch sie sind nicht alleine. Ein Unbekannter rettet ihnen mehrfach das Leben. Wer ist dieser Fremde, und was führt er im Schilde? Wird Cyrus und seinen Freunden jemals die Flucht von der Insel gelingen? Der große Klassiker von Jules Verne, gesprochen von Reinhard Kuhnert.

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Autor: Jules Verne
Sprecher: Reinhard Kuhnert
Spieldauer: 22 Std. 16 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  4.2 (259)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Audible GmbH
Veröffentlicht: 2009

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Hörerrezensionen (21)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 mit zu großen Hoffnungen rangegangen

von Bernd aus Hamburg, Deutschland am 24.05.2010

In meiner Jugend hatte ich gerne Jules Verne gelesen. Damals gab es auch einen Vierteiler "Die geheimnisvolle Insel" mit Omar Sharif als Kapitän Nemo im Fernsehen, den ich gerade zu verschlungen hatte. Ich war als sehr gespannt auf dieses Hörbuch.
Was mir als erstes auffiel, war die sehr altmodische Übersetzung, bei der schon mal ein "e" am Wörter herangehängt wurde, wo heute keins mehr hingehört. Da hab ich mich aber dran gewöhnen können.
Als sehr komisch empfand ich es jedoch, dass vier Männer, die fast vier Jahre auf einer Insel zusammen leben, sich bis zum Ende gesiezt haben.
Als wenig glaubwürdig empfand ich auch, wie dieses Universalgenie Cyrus Smith aus zwei Linsen ihrer Taschenuhren und zwei Stücken Metall aus dem Hundehalsband eine komplette Hochofenndustrie einschließlich einer Werft mit hydraulischem Sägewerk und einen hydraulischen Aufzug aufbaute. Ich bin zwar auch Ingenieur, der Mann ist mir aber echt über.
Es ist sehr langatmig beschrieben, wie die Kollonisten, so nennen sie sich im Laufe des Buches, die Insel untersuchen, welche Bodenschätze und Pflanzen sie fanden und was aus diesen hergestellt wurde. Dies ist nicht etwas für jedermann!
Spannung kam selten auf. Es ist jedoch bestimmt auch nicht das Ziel dieses Buches seine Hörer durch Spannung zu fesseln.
Der Sprecher macht seine Sache sehr gut, es macht Spaß ihm zuzuören.
Ich habe mich durch die Mittelteile etwas durchgequält. Hinterher sehe ich es nicht als mein bestes, so jedoch als ein besonderes, auf seine Art hörenswertes Höruch an.

13 von 19 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Spannend bis zum Schluss

von Hans-Jörg aus Zehdenick, Deutschland am 22.04.2010

Schon immer war es großartig Jules Verne zu lesen und nun auch zu hören. Er versteht es wie kein anderer, fremde Welten und Abenteuer vor dem geistigen Auge erstehen zu lassen. Hörbuch und Sprecher sind eine perfekte Umsetzung des geschriebenen Wortes und deshalb absolut zu empfehlen.

10 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Unbedingt anhören.

von akanthus aus Wien, Oesterreich am 03.06.2010

Die geheimnisvolle Insel, vorgetragen von Reinhart Kunert, der einmal mehr beweist, dass Schauspieler -in diesem Fall-Sprecher ein Beruf ist. Er trägt so vor, dass man die einzelnen Personen unschwer voneinander unterscheiden kann. Der Stoff dieses Romanes tut das Seine damit die Spannung nicht abreisst. Ich habe es genossen.

9 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 

Neueste Hörerrezensionen


 Ein echter Jules Verne eben.

von Leser72 aus Deutschland am 09.05.2013

Die Geschichte ist als Abenteuer spannend erzählt und damit tolle Unterhaltung. Auch der Sprecher macht seine Sache sehr gut.
Richtig ist aber auch, der Roman hat eine antiquierte Sprache (oder jedenfalls die Übersetzung) - dies fand ich aber gut, da es ja auch schon ein in die Jahre gekommenes Buch ist.
Die Geschichte wird zudem auch recht ausführlich erzählt, hatte also durchaus auch Längen. Auch der Umstand, dass sich die Kollonisten tatsächlich nie streiten oder irgendeinen Konflikt in all den Jahren austragen müssen, ist schon wenig glaubhaft.
Ebenfalls fand ich das sehr konstruierte Ende dann recht schnell erzählt, jedenfalls im Vergleich zu den vorangegangenen Beschreibungen. Daher insgesamt zumindest ein Stern Abzug.
Im Ergebnis kommt der Leser/Hörer, der Jules Verne mag, aber voll auf seine Kosten.

0 von 0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Klassiker - Na ja? - O ja!

von Gertraud aus Heilbronn, Deutschland am 03.11.2012

Großartig: Die Vielfalt an naturwissenschaftlichen Kenntnissen und Wissen über deren Anwendung ist in eine phantasievolle und auch ziemlich spannende Geschichte eingebaut.
Auch menschlich ist das Häuflein der "5 Aufrechten" plus ein reuiger und sich zum Guten wandelnder Sünder sehr sympathisch.
Die Zweifel von Bernd aus Hamburg, was die Realisierbarkeit all der Großleistungen dieser Männer angeht, scheinen mir allerdings durchaus angebracht. Es gibt wohl auch keine Insel von so bescheidener Größe, auf der sich alle beschriebenen natürlichen Ressourcen (Bodenschätze, Pflanzen, Tiere) in genau dieser richtigen Zusammenstellung und in so reicher Fülle vorfinden. Verne musste die Insel schon folgerichtig untergehen lassen, damit niemand auf die Idee kam, an den angegebenen Koordinaten nach dem famosen Eiland Ausschau zu halten.

Diese Geschichte darf nicht einfach mit der Elle des strikten Realismus gemessen werden. Auch was die psychologische Charakterzeichnung angeht.So kann ich mir z.B. nur schwer vorstellen, dass fünf Personen über mehrere Jahre ohne nennenswerte Reibereien mit einander auskommen. Ich kenne sehr viele sehr liebenswerte Menschen, aber ob es fünf davon ganz ohne Konflikte mehrere Jahre zusammen auf einer Insel aushalten würden? Man mag einwenden, dass der Hauptkonfliktstoff zwischen Männern, der Kampf ums Weib, bei den fünf, dann sechs, Insulanern wegfällt. Trotzdem. Auch wo Männer unter sich sind, gibt es Macht- und Rangordnungsspiele. So absolut sebstlos wie die Helden dieser Geschichte sind Menschen nun einmal nicht.

Dem idealisierenden Bild vom Zusammenleben entspricht ein völlig ungebrochener Fortschrittsoptimismus und der Glaube an die grundsätzliche Lösbarkeit fast aller Daseinsprobleme mittels Naturwissenschaft und Technik.
Wenn ich als Mensch des 21. Jahrhunderts die Dinge auch etwas weniger optimistisch sehe als Verne, so konnte ich mich beim Hören doch der Faszination dieser Geschichte nicht entziehen.

Gewiss: Die Sprache ist für heutige HörerInnen ungewohnt. Das liegt nicht nur am Wortschatz und dem Dativ-e. (Die Übersetzung dürfte vom Ende des 19. Jahrhunderts stammen). Stellenweise ist der Stil und auch WAS die Personen sagen für uns Heutige etwas schwer genießbar. -
Wenn zum Beispiel ein freigelassener ehemaliger Sklave seinen jetzigen "Herrn" immer noch schätzt und ihm die Treue hält, ist das durchaus nachvollziehbar, wenn der ein wirklich "feiner Kerl" ist wie Cyrus. Aber WIE das ausgedrückt wird, fand ich stellenweise ziemlich penetrant.

Trotz diesen Einwänden, die sich ja genau genommen mehr auf unsere heutige Distanz zum damaligen Zeitgeist beziehen als auf die an sich wunderschöne Geschichte, finde ich Jules Vernes Erzählung fesselnd, lesens- und in der sehr lebendig gesprochenen Darbietung von Reinhard Kuhnert ausgesprochen hörenswert.
Wo ich mit dem Erzählten nicht "einig" war, hat sie mich zumindest zum Nachdenken angeregt.
Vier Punkte für den Hörgenuss!

3 von 3 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Reise in die Vergangenheit

von Andreas aus Köln-Lindenthal, Deutschland am 01.04.2012

Was will man groß zur Frage schreiben, ob dieser Klassiker ein Stück Weltliteratur für Jugendliche ist? Allein der Umstand, dass es dieses Buch in seiner Sprache, Geschichte und mit den handelnden Personen bis in die Neuzeit digitaler Hörbücher geschafft hat, spricht für sich.
Es ist die Erzählung einer wunderbaren Reise. Einer Reise mit einem Zweck aber ohne ein Ziel. Eine Reise, durch die der (vermutlich seinerzeit angesprochene) jugendliche Leser seit 120 Jahren ein gutes Allgemeinwissen über die Flora, Fauna, Geografie und vor allem über die Geschichte der Entdeckungen dieses Teils der Welt am 37ten Parallelkreise erfahren konnte. Dies deckte sich insoweit mit meinen Erinnerungen an die Zeit, in der ich das Buch in gebundener Form gelesen habe.

Heute, mit 48 Jahren, habe ich es in der Vorschlagsliste gesehen, heruntergeladen und bin für 22 Stunden noch einmal eingetaucht in diese schöne Erzählung voller Wärme, Wissendurst, Abenteuerlust, Spannung und Herzlichkeit. Es war - zugegeben - ein mitunter leicht nostalgisch angehauchtes Gefühl, aber ein schönes. Und als ich danach bei einigen längeren Wartezeiten auch noch "Die geheimnisvolle Insel" und "in 80 Tagen um die Welt" hörte, wurde mir deutlich, wie sich die Vermittlung von Wissen damals und heute verändert hat. Vielleicht macht es Sinn, die Kategorie dieser Literatur des hoch gelehrten Herrn Verne auch unter "Didaktik der Allgemeinbildung" einzusortieren.
Ich für meinen Teil liebte diese Erzählungen und habe erneut festgestellt, dass ich sie noch immer liebe. Kann man aus seiner eigenen Zuneigung eine Empfehlung ableiten? Wohl eher nicht. Abgesehen von derjenigen, einen Selbstversuch zu wagen...

4 von 4 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

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