Spektrum
KRITIKERSTIMMEN:
Düster und kraftvoll - der Russe Sergej Lukianenko ist der neue Star der phantastischen Literatur!
--Frankfurter Rundschau
Sie kennen Sergej Lukianenko nicht? Dann sollten Sie ihn kennenlernen! Er ist einer der populärsten russischen Autoren der Gegenwart. Und einer der besten!
--New York Times
BESCHREIBUNG
In nicht allzu ferner Zukunft werden auf der Erde von Außerirdischen installierte Tore entdeckt, die Teil eines gigantischen Teleportationsnetzes sind. Mittels dieser Tore kann man in wenigen Sekunden zu zahllosen, weit in der Galaxis verstreuten Planeten reisen. Als Bezahlung für ihre Benutzung möchten die außerirdischen Torwächter lediglich eine Geschichte hören - doch gefällt sie ihnen nicht, wird man womöglich für immer in fremde Welten verschlagen.
Der Moskauer Privatdetektiv Martin Dugin erhält den Auftrag, ein junges Mädchen zu suchen, das durch eines dieser Tore ausgerissen ist. Doch kaum hat er sie auf dem Planeten "Bibliothek" gefunden, fällt sie einem Attentat zum Opfer. Kurz vor ihrem Tod gibt sie ihm noch ein Zeichen, das ihn auf einen weiteren Planeten führt - und dort findet er ein Mädchen, das ihre Doppelgängerin zu sein scheint...
Hatte Irina etwas mit dem Geheimnis zu tun, das sich hinter dem rätselhaften Teleportationssystem befindet? Für Dugin beginnt eine gefährliche Reise, die über das Schicksal der gesamten Menschheit entscheidet...
>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.
Sergej Lukianenko, 1968 in Kasachstan geboren, studierte in Alma-Ata Medizin, war als Psychiater tätig und lebt nun als freier Schriftsteller in Moskau. Er ist der populärste russische Fantasy- und Science Fiction-Autor der Gegenwart, seine Romane und Erzählungen wurden mehrfach preisgekrönt. Gemeinsam mit Regisseur Timur Bekmambetov schrieb Lukianenko auch das Drehbuch für die Verfilmung von Wächter der Nacht, das bei audible.de als exklusive Hörbuchserie vorliegt.
Aus dem Russischen von Christiane Pöhlmann.
Copyright (c) der deutschsprachigen Ausgabe 2007 by Wilhelm Heyne Verlag, ein Unternehmen der Verlagsgruppe Random House GmbH, München
Copyright (c) und (P) der deutschsprachigen Audiofassung 2007 by Audible GmbH
Hörer, die dieses Hörbuch gekauft haben, hörten auch:
Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Sehr philosophisch!
von
totto71
aus
Recklinghausen, Deutschland
am
09.12.2007
Dieses Hörbuch habe ich mir nur herunter geladen, weil es von David Nathan vorgetragen wird. Kein Scherz. Dieser Sprecher überzeugt mich immer wieder, der könnte mir sogar meine Rechnungen vorlesen und ich würde sie dann vielleicht sogar gerne bezahlen.
Die Entscheidung dieses Hörbuch zu erwerben erwies sich als wahrer Glücksgriff. Eigentlich höre bzw. lese ich eher selten SF Romane (wenn überhaupt dann Philip K. Dick), die Beschreibung hörte sich aber recht viel versprechend an.
Trotz Überlänge wurde die Geschichte nie langweilig. Die Story erschien mir nach kurzer Zeit schon fast nebensächlich zu sein, vielmehr begeisterten mich die verschiedenen Protagonisten, die der Autor sehr liebevoll und detailliert beschreibt. Auf der Suche nach dem Geheimnis der 'Schließer' wurde ich als Zuhörer immer mehr in den Bann der sehr philosophisch anmutenden Dialoge gezogen.
Ich weiß leider nicht, ob die anderen Bücher des Sergej Lukianenko von ähnlichem Kaliber sind, oder ob es sich hier um sein Meisterstück handelt. Bald werde ich es erfahren. Seine anderen Geschichten werde ich mir wohl auch nach und nach anhören - auch wenn sie leider nicht von Herrn Nathan vorgelesen werden, der hier wieder mal eine hervorragende Arbeit abgeliefert hat.
Seine Interpretation hat mich auch diesmal sehr beeindruckt und unterstreicht die wunderbar geschriebene Geschichte.
110 von
114 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Einsam war es hier - und traurig...
von
mrworta
aus
Hamburg, Deutschland
am
06.01.2008
... nachdem ich alle Teile um die 'Anderen' gehört hatte.
Mit Spektrum beschert uns Sergej Lukianenko ein Buch das der Wächter Serie um nichts nachsteht.
Unterhaltsam, wie als auch mit dem richtigen Tiefgang, berichtet dieses Buch von einer möglichen Zukunft der Menschheit. Wobei es auch gleich Erklärungen für lange zurückliegende Ereignisse anbietet. Auch wenn diese in der einen oder anderen Weltreligion wohl als 'Ketzerei' angesehen würden.
Wer einen Spannenden Science Fiktion Roman sucht - und nicht nur auf wilde Schusswechsel und explodierende Raumschiffe steht - ist mit diesem Titel sehr gut beraten.
David Nathan verleite dem ganzen durch geschickte Intonation, das richtige Vorlesetempo und gut gesetzte Kunstpausen eine wunderbare Dynamik.
Dieses Werk hat meine Einsamkeit und Trauer vertrieben und ich hoffe dass Sergej seinen Weg - mit ähnlich guten Büchern - fortsetzt.
65 von
65 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Mittel zum Zweck
von
eremir01
aus
Wienerbruck, Oesterreich
am
05.01.2008
Der Autor hat mit diesem Werk eine "philosophische Bombe" in Form einer Geschichte geschaffen.Die Handlung ist in einer alternativen Jetzt-Zeit angesiedelt, in der die Erde durch Portale von der außerirdischen Rasse, den "Schließern", an ein galaktisches Netz angeschlossen wurde. Für die Benutzung dieser Tore verlangen die Außerirdischen jedoch Geschichten als Bezahlung, was zu vielen philosophischen Ergüssen führt.Die Rassen auf den verschiedensten Planeten zeichnen sich meist durch ganz konkrete Eigenschaften aus, die im Endeffekt auch zu den finalen philosophischen Überlegungen führen.Dieses Hörbuch ist ein philosophisches Werk in dem alle Aspekte darauf ausgelegt sind die philosophische Aussage zu unterstützen:Die außerirdischen Rassen mit ihren klischeehaften Ansichten, die gute Extreme darstellen an denen man sich orientieren kann.Die Schließer, die Geschichten als Wegzoll fordern, mit denen die vorangegangenen Überlegungen neu aufgerollt oder neue hinzugefügt werden. Die junge Wissenschaftlerin, die mit ihren Untersuchungen den geistigen roten Faden durch die fortschreitende Handlung bildet mit den immer wiederkehrenden Speisebeschreibungen als Gegensatz (die alten klassischen Werte als Anker in einer turbulenten Welt).Als jemand der philosophische Werke durchaus zu schätzen weiß, jedoch auf der Suche nach etwas Abenteuer, Spannung und tiefgreifende Atmosphäre war, fühlte ich mich hier doch etwas in die Irre geführt. Darum hier die längere Klarstellung, worum es sich bei diesem Hörbuch handelt.
36 von
38 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Gulliver auf Reisen in Sophies Welt
von
Thomas
aus
Hanstedt, Deutschland
am
21.03.2013
Es war wieder einmal wunderbar David Nathan, den ich bereits mit "1Q84" habe genießen können, zuzuhören.
Dennoch ist "Spektrum" sicherlich angenehmer zu lesen als zu hören, da der Stoff doch relativ komplex ist und ich beim Hören schnell den Faden verliere, während ich beim Lesen eher mal eine Seite zurückblättern kann.
Das Buch ist Science Fiction mal nicht im ingenieurs- oder militärwissenschaftlichen, sondern im philosophischen/theologischen Sinne. Es macht genau das, was ich von einem guten Wissenschaftsroman erwarte: Auf ungewöhnliche Weise meine Gegenwart beleuchten.
Mir hat v.a. auch die ausdifferenzierte Sprache, die der/die Übersetzer/in gefunden hat, gut gefallen.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Zwiespältig
von
Ralf
aus
Speyer, Deutschland
am
17.02.2013
Story: Gut und sehr spannend bis zum 6, Planeten (3/4 des Buches) - aber am Schluss viel zu verkopft und zu komplizierte SciFi Hobbyphilosophie. War gegen Ende kaum noch anzuhören.
Weiterer Kommentar: Herr Lukianenko hat offenbar ein eher lockeres Verständnis hinsichtlich adäquater Altersunterschiede von Sexualpartnern. Ich meine, es wäre auch älter gegangen, ohne der Geschichte Abbruch zu tun - wir sind hier ja nicht bei Nabokov..
Sprecher: David Nathan halt - wie immer gut, aber wenn man davor mehrere Bücher von ihm hintereinander gehört hat, wird es auch etwas zu glatt.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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eigentlich ...
von
erphschwester
aus
Erbach, Deutschland
am
29.01.2013
... ist es noch zu früh für eine rezension. dennoch wähle ich bewusst diesen zeitpunkt, ehe ich gänzlich in der handlung, die hier ja sattsam beschrieben wurde, versinke und mir das feingefühl für die sprache abhanden kommt.
zuerst: ich habe nichts gegen altmodische sprache. hier jedoch erlebte ich gleich zu anfang ein solches feuerwerk von sprachverknotungen, füllwörtern und stilwirrungen, dass sich mir das sprachgefühl kräuselte. da gab es "obgleich", "obzwar", "insofern" die menge gleich in der ersten halben stunde, da verirrte sich in den hauptsatz neben "wenngleich" ein "kriegen", das doch stilistisch besser ein "bekommen" geworden wäre.
kurzum: da springt schreiber (oder übersetzerin?) zwischen den verschiedenen sprachstilen wild herum und hält es wohl für literarisch, statt einer tendenz den vorzug zu geben.
mag sein, dass das eine nebensächliche kritik ist. aber schließlich geht es bei literatur ja auch um sprache und nicht nur um die story. für manch einen ist das auch heute noch von bedeutung.
für alles übrige mag man die vielfältigen anderen rezensionen lesen.
eine gesamtbewertung hätte ich zu diesem zeitpunkt noch nicht geben wollen, wäre das hier nicht notwendig.
0 von
3 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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