Hörbuch 'Inferno' von  Dan Brown

Die Kinder Húrins

Hörbuch Inhalt

BESCHREIBUNG


In den Ältesten Tagen Mittelerdes, lange vor dem Herrn der Ringe, wird Húrin von dunklen Mächten gefangen genommen. Seine Kinder, allen voran sein tapferer Sohn Túrin, nehmen den Kampf gegen das Böse auf, um den Vater zu befreien. Ein Ereignis für alle Fans: Gert Heidenreich, die Stimme Tolkiens, liest "Die Kinder Húrins" Wort für Wort. Er erzählt von Orks und Drachen, von Krieg und dunklen Machenschaften, aber auch von Freundschaft und Treue, Mut und Tapferkeit. Erst mit der Stimme Gert Heidenreichs wird die Welt J.R.R. Tolkiens lebendig.

(c)+(p) 2010 Der Hörverlag



Autor: J.R.R. Tolkien
Sprecher: Gert Heidenreich
Spieldauer: 08 Std. 04 Min. (ungekürzt)
Bewertung:  3.9 (204)
Audioinhalt: Hörbuch
Anbieter: Der Hörverlag
Veröffentlicht: 2010

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Hörerrezensionen (20)

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Die hilfreichsten Hörerrezensionen


 Tragisch, dramatisch und doch wunderschön...

von bob1983 aus Stralsund, Deutschland am 01.06.2010

das Buch selber ist eines meiner liebsten im Regal. Die Geschichte wird wunderbar von Gert Heidenreich erzählt und seine elbische Aussprache ist wirklich sehr gut. Es macht sehr viel Freude ihm zuzuhören und in Gedanken sich in die Welt der Elben, Zwerge und Halblinge zu stehlen. Ein sehr gutes Buch und ich schließe mich einem Vorredner an, das Buch kann sehr gut für sich allein stehen. Man muss also kein großer "Der Herr der Ringe"-Kenner sein, um mit diesem Werk etwas anfangen zu können.

11 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Ausführliche Nacherzählung

von Volker aus Braunschweig, Deutschland am 02.05.2011

Nachdem die Geschichte von Turin Turambar bereits im Silmarillion von Achim Höppner (er ruhe in Frieden) in einem knapp 2-stündigen Kapitel erzählt wurde, wird die Geschichte hier für sich eigenständig und ausführlich neu dargeboten. Vom Informationsgehalt bringt sie gegenüber der meisterlichen Lesung des Silmarillion nichts wirklich Neues. Aber es war von je her Tolkiens Absicht, die drei großen Tragödien des Silmarillion (die Geschichte um Beren und Luthien, die Story um Turin und die Geschichte um den Fall von Gondolin) als eigenständige Romane anzubieten. Zumindest für "Die Kinder Hurins" ist Tolkiens Sohn Christopher dem Wunsch seines Vaters nachgekommen und hat die Story aufgearbeitet und aus seines Vaters Nachlass vervollständigt...und das hat er gut gemacht, denn man fühlt sich sofort in einem Tolkienroman zuhause, wie man es vom Herrn der Ringe oder vom Silmarillion gewohnt war. Die Worte sind (auch in der Übersetzung) hervorragend gewählt. Gert Heidenreich, der der Erbe Achim Höppners auf dem deutschen Tolkien-Vorlesethron ist, wird seiner Stellung gerecht. Achim Höppner bleibt zwar als Tolkien-Interpret unvergessen aber zum Glück hat man in Gert Heidenreich tatsächlich einen gleichwertigen Nachfolger gefunden, einen Nachfolger dem man gerne stundenlang zuhört.
Diese wunderbar ausgestattete und hervorragend vorgetragene ungekürzte Lesung verdient also mit Fug und Recht 5 Sterne...bekommt sie aber nicht. Warum? Der Roman in Buchform enthält eine Karte von Beleriand, die es möglich macht, den Reisen Turins zu folgen. Warum wurde diese Karte nicht als PDF-Anhang diesem Download beigefügt?
Sucht man sich jedoch über Google eine Beleriand-Karte heraus während man Herrn Heidenreich lauscht, so ist man rundum einigermaßen gut bedient.
Kaufempfehlung!

10 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Wie eine Geschichte aus der antiken, griechischen Tragödie...

von straybullet1970 aus Frankfurt, Deutschland am 06.05.2010

Wer schicksalhafte Verstrickungen oder tragische Helden mag, die in so ausweglosen Situationen geraten, dass es durch jedwedes Handeln nur schlimmer werden kann ist hier genau richtig. Die "Die Kinder Húrins" erinnern mich stark an alte griechische Sagen. Man muss kein "Herr der Ringe" oder "Hobbit" Fan sein um mit dieser Geschichte warm zu werden, sie steht für sich und das ist gut so!

6 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 

Neueste Hörerrezensionen


 Naja...

von koflor aus Deutschland am 18.07.2012

So gerne ich die Herr der Ringe Triologie und den Hobbit mag - dieses Buch kommt bei weitem nicht an die Stimmung heran. Es spielt sich zwar alles in Tolkins Welt ab, jedoch ist die Handlung zu verwirrend, als dass man dort hinein tauchen könnte.
Ich hatte immer wieder Probleme, überhaupt zu merken, wer wer ist.
Alles in Allem etwas enttäuschend.

1 von 4 Hörern fanden diese Meinung hilfreich. Zum Abstimmen hier anmelden.

 Eine Tragödie altgriechischen Ausmaßes...

von Astrid aus 626 Carcavelos, Portugal am 16.03.2012

Obwohl Tolkien-Fan hab' ich mir lange überlegt, ob ich an Die Kinder Húrins herangehen sollte...
Ich habe es nicht bereut, aber es ist schwere Kost, wenn man eigentlich auch die fröhliche leichte Welt der Hobbits liebt (da ist übrigens Heidenreichs Lesung des Kleinen Hobbits absolut zu empfehlen) und Heidenreichs abwechslungsreiche Stimme in Der Herr der Ringe genossen hat.

Hier hat er eine tragende, eine aus-ferner Zeiten-Sagen-erzählende Stimme, ja eine fast trauernde Stimme, dem schicksalsreichen Weg Hürins und der ausweglosen Dramatik seines Lebens, geliehen. Und es ist gut so, denn wie sonst konnte man dieser Tragödie, die sich langsam vor uns entfaltet, "Leben" geben, wenn überhaupt...

Letzten Endes müssen wir auch (wieder) vor Tolkiens Kunst den Hut ziehen: so entfaltet er langsam aber unbeirrbar, Húrins Charakter, verwebt ihn mit dem Schatten seines Schicksals und dem Fluch Morgoths, und fassungslos sind wir Zeugen einer sich verwirklichenden furchtbaren Vorbestimmung. Wie Ödipus kann auch Húrin sich ihr nicht entziehen.

Fazit: nicht für jeden Fan geeignet, aber dennoch empfehlenswert. Wobei ich zugeben muss, dass ich nun den Kleinen Hobbit, auch von Heidenreich gelesen, um so mehr geniesse!!

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 Anfangsschwierigkeiten

von Harald aus Blumau-Neurißhof, Österreich am 01.03.2012

Ich kann Jan verstehen. Zu Beginn war ich drauf und dran das Buch abzudrehen.
In einem Satz waren 3 bis 4 elbische Wörter und man konnte kaum mehr folgen.
Wer wie wann was mit wem.........
Aber dann fing das Buch an spannend zu werden, nach dem Vorwort. Die Geschichte zog mich in den Bann und am Ende war ich eher vom plötzlichen Ende enttäuscht.

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