Tod und Teufel
BESCHREIBUNG
Köln, Anno Domini 1260.
Wäre Jacop der Fuchs, charmanter Herumtreiber, bloß nicht in die erzbischöflichen Apfelbäume gestiegen! So wird er beim verbotenen Pflücken Zeuge, wie ein höllenschwarzer Schatten den Dombaumeister in die Tiefe stößt. Und muss selber um sein Leben laufen, denn der Mörder hat auch ihn gesehen. Wem immer Jacop sich anvertraut, ist kurz darauf tot. Als der Gehetzte begreift, welch ungeheure politische Intrige in Köln gesponnen wird, ist es zur Flucht bereits zu spät. Doch der Fuchs trägt seinen Beinamen nicht von ungefähr...
Wie bei seinem Erfolgshörspiel Der Schwarm, hat Frank Schätzing auch hier die Bearbeitung verfasst und übernahm gemeinsam mit Loy Wesselburg Regie und Komposition.Anke Engelke, Mario Adorf, Gerd Köster, Peter Matic, Sven Hasper u.v.a. verleihen dem mittelalterlichen Köln ein deftiges Kolorit.
(c) + (p) 2007 Der Hörverlag, übersetzt von Burkhart Kroeber
Hörer, die dieses Hörbuch gekauft haben, hörten auch:
Die hilfreichsten Hörerrezensionen
Hervorragend gelesen
von
Jochen
aus
Unterföhring, Deutschland
am
27.07.2007
Keine Frage, die Geschichte um Jakop dem Fuchs, der sich im historischen Köln durch sein Bettlerleben schlägt ist spannend.
Was dieses Hörbuch jedoch heraushebt aus der Masse ist die Lesung und die Sprachgestaltung von Frank Schätzing.
Oft muss man schmunzeln ob der witzigen Formulierungen, teilweise kann man herzhaft lachen.
Insgesamt ein Hörbuch, das man mit guten Gewissen seinen besten Freunden empfehlen kann. Sie werden es einem danken.
37 von
39 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Wieder mal ein Schätzing
von
Franz
aus
München, Deutschland
am
29.08.2007
Bei diesem Hörbuch gings mir wie mit dem Schwarm. Anfangs noch fasziniert, im Laufe des Buches dann doch enttäuscht.
Teilweise wirklich grandiose Sprecher (zB Peter Matic, Mario Adorf), auch eine überraschend gute Anke Engelke, treffen auf wirklch nicht geeignete (Cordula Strattmann) oder gar schreckliche (Wandermönche). Dazu eine Musikuntermahlung die zwar mittelalterliche Stimmung verbreiten will, aber doch sehr geschmackssache ist, und ausserdem durch ihre Länge das Buch künstlich in die Länge treibt und ausserdem für nervige Pausen sorgt. Im großen und ganzen wurde viel verschenkt, weniger wäre meiner Meinung nach mehr bei Frank Schätzing, auch ganz generell. Deshalb nur bedingt zu empfehlen
23 von
39 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Spannend
von
tamari
aus
Hainburg, Deutschland
am
21.07.2007
Ein sehr schön gelesenes Hörspiel, spannend und packend geschrieben. Die Personen sind sehr schön von einander zu unterscheiden, so macht es Spaß!
18 von
21 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
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Neueste Hörerrezensionen
Schätzing kann auch Hörspiel
von
Ed
aus
Deutschland
am
11.06.2013
Hörspiele polarisieren immer. Neben verschiedenen Stimmen kommen auch musikalische Elemente zum Einsatz und die muss man mögen oder eben nicht. Und wenn die Musik einen dann noch in die mittelalterliche Welt entführen soll, wird die Anzahl derer, die dies mögen sicherlich noch kleiner. Auch mir war das manchmal lästig, aber die Geschichte spielt nun einmal im Mittelalter. Zudem in einem interessanten geschichtlichen Umfeld, in dessen Mittelpunkt die Stadt Köln steht. Die wirklich prominenten und hochklassigen Stimmen gleichen das Thema Musik mehr als aus. In Verbindung mit der spannenden, niemals zu Übertreibungen neigenden Geschichte, entsteht ein Hörspiel, das ich sehr genossen und zügig durchgehört habe.
0 von
0 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Was soll diese "musikalische" Kakophonie??
von
Maria
aus
Türnitz, Österreich
am
13.05.2013
"Der Begriff Kakophonie bezeichnet in der Musik und Literatur Laute und Geräusche, die besonders hart, unangenehm oder unästhetisch klingen.."
Was ist dem Regisseur da bloß eingefallen?? Hätte ich eine Musik-CD gewollt, hätte ich mir kein Hörbuch gekauft! Ich musste nach 1 Stunde w.o. geben. Diese wirklich pausenlose Musikberieselung - viel zu lautes ungekonntes E-Gitarren Geplärre & billiger Instant Computer Mischmasch! - machten ein angenehmes & konzentriertes Verfolgen der wahrscheinlich nicht mal so schlechten Story einfach unmöglich!! Schade, nie werd ich erfahren ob wenigstens die Handlung hält was sie versprach! Hatte hier schon tolle Hörspiele (z.B. Das Kind von S. Fitzek!!), aber diesmal leider ein völliger Fehlgriff!
0 von
2 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Tolles Buch, verkorkste Inszenierung
von
Till
aus
Düsseldorf, Deutschland
am
02.04.2013
Ein wunderbarer historischer Roman, der die mittelalterliche Stadt Köln, in einer großartigen Geschichte portraitiert.
Die Inszenierung des Hörspiels ist eigentlich nicht schlecht, nur haben die Produzenten bewiesen, dass sie kein Gefühl für Musik und Frauenstimmen haben. Die Musik, oft unpassend und sich viel zu sehr in den Vordergrund drängend, schmälert das Hörvergnügen so sehr, wie die katastrophal besetzte Stratmann, die sich lieber vom Sprechergewerbe fernhalten sollte, und Anna Zink, die zwar gut spricht, aber die Stimme der alten Overstolz nicht glaubhaft rüberbringen kann.
1 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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