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ilonka

Deutschland

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32

  • Killmousky

    • ungekürzt (05 Std. 59 Min.)
    • Von Sibylle Lewitscharoff
    • Gesprochen von Christian Brückner
    Gesamt
    (2)
    Sprecher
    (2)
    Geschichte
    (2)

    Ein Mann, ein Kater, ein Mord... Was jetzt? Frauen? Zigaretten? Whiskey? Den lieben langen Tag? Richard Ellwanger ist es ein Rätsel, wie er von nun...

    ilonka sagt: "Seeehr enttäuschend!!!"
    "Seeehr enttäuschend!!!"
    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte

    Ein neues Buch der wundervollen und mit den edelsten Literaturpreisen bedachten Autorin Sibylle Lewitscharoff. Dazu noch gelesen von Christian Brückner, das kann nur gut sein - dachte ich und bestellte es sofort. Voller Vorfreude begann ich das Hören.

    Die Freude ließ schnell nach. Ich wurde zunehmend ratlos .Nichts von Lewitscharoffs sprühendem Geist zu spüren. Statt Raffinesse ein lauer, kunstloser Krimi. Bis zum Schluß hoffte ich, es würde sich doch noch ein Sinn zeigen. Nix. Hohle Nuss gekauft. Wär ja egal, wenn es nicht die große Autorin wäre. Was sie sich wohl bei diesem Werk gedacht haben mag?

    Das sprachlich Witzigste am ganzen Buch ist noch der Titel "Killmousky" für eine Katze. Die wird denn auch schön auf dem Titel abgebildet. Das erweckt die Vorstellung, der zugelaufene Kater spiele eine große Rolle in der Geschichte.Tut er aber nicht. Ist bloß eine Deko-Figur, die am Ende nur mit Mühe in ein paar Schlußsätzen wieder in die Story zurückgequält wird: der Detektiv will vom seinem Lohn prima Katzenfutter kaufen.

    Alles sehr irritierend. Ein Buch kommt nicht ohne Verlag in Druck. Hatten die Suhrkamp-Lektoren nicht den Mut, einer Star-Autorin zu sagen, dass dieses nicht grade ihr bestes ist?. Hat sich die Geldabteilung zwecks Verkaufe optisch und im Titel-Namen an erfolgreiche Katzenstories angehängt?

    Sowas ist dem Leser gegenüber nicht redlich.und auch nicht gegenüber der Autorin.

    (Eben stelle ich fest, dass ich es auch noch andere Ratlose gibt: Im Internet nachzulesen: Buchrezension von Judith von Sternberg: Aber hier liegen die Dinge anders.14.4.2014.)

    Damit es nun nicht ganz so mies endet: Ganz großes Lob für Christian Brückner. Ohne sein wundervolles Vorlesen hätte ich dieses Ichweißnichtwasesist überhaupt gar nicht fertig gehört..
    Bleibt die Hoffnung, dass Frau Lewitscharoff mal von der Muse wieder richtig doll geküßt wird...

    2 von 4 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Jahrmarkt der Eitelkeit: Ein Roman ohne Helden

    • ungekürzt (40 Std. 43 Min.)
    • Von William M. Thackeray
    • Gesprochen von Hans Jochim Schmidt
    Gesamt
    (43)
    Sprecher
    (25)
    Geschichte
    (24)

    Thackeray veröffentlichte diesen Gesellschaftsroman 1847/1848 in der Satirezeitschrift Punch. Der Autor durchleuchtet sarkastisch...

    ilonka sagt: "Großes Vergnügen durch ganz großen Vorleser!!!"
    "Großes Vergnügen durch ganz großen Vorleser!!!"
    Gesamt

    Allein der Name des Autors ist schon schön: William Makepeace Thackeray. Sein feines Werk "Vanity Fair" erschien 1848. Alte Sache? Keineswegs. Zwar spielt das Ganze im Viktorianischen Zeitalter und man bekommt sogar ein nützliches Historiengemälde für den Bildungsbürger. Man lernt was Neues über Waterloo und britisches Kolonialgewese in Indien. Über albernen Adel und Emporkommenwollen in die Upper Class. Für Frauen, die Kutschenkitsch mit romantischen oder intriganten Verhältnissen lieben: alles da. Und spannend obendrein. Man muss unbedingt wissen, wie es ausgeht, obwohl man es eigentlich ahnen kann. Ich hatte beim Hören das Gefühl, moderne Herz-Schmerz-Schmalz-Schreiber/innen hätten dieses Werk als geistigen Steinbruch benutzen können. Ich unterstelle hier keine Plagiate.
    Ein guter Klassiker hat eben alle Zutaten guten Erzählens. Das Besondere an diesem "Trivialroman" : es ist keiner. Der Autor hat sein Werk in der altehrwürdigen Satirezeitschrift Punch (1841-1992) veröffentlicht. Die Charaktere mit sehr spitzer Feder in Worte gezeichnet. Beim Hören - auch wenn einem der Text manchmal betulich lang vorkommt - bleibt immer dieses heimliche Glucksen im Bauch, bis manchmal sogar Lachen durchbricht. Bei allem Schrecken über die Doofheit männlicher und weiblicher Naivchen und die armselige Gerissenheit ihrer Gegenstücke bleibt immer ein Grundton, der liebevoll die Mundwinkel hebt.

    Und das ist bei diesem Hörbuch wohl auch das Verdienst des Vorlesers Hans Jochim Schmidt. Der Mann ist wundervoll im Vorlesen. Weil er den Text, den er da vorträgt, durch und durch verstanden hat. Und so gerät ihm in 40 Stunden kein einziger Ton daneben. Nichts sinnentstellend Störendes. Im Gegenteil:er fügt dem Buch noch eine Dimension hinzu: Die Stimme. So kongenial können das leider nur ganz wenige. Nach zwei Jahren audible-Zeit bin ich wohl einigermaßen hör-erfahren.
    Inzwischen wähle ich nicht mehr nur nach Themen und Titeln aus, sondern auch nach Sprechern. Wer den Text nicht richtig rüberbringt, kann jedes Meisterwerk kaputtlesen. Hans Jochim Schmidt hat das schöne Talent, scheinbar langweilige klassische Texte zu neuem Leben zu erwecken. Ich empfehle also mit Begeisterung
    - im besten Sinne des Wortes - hören Sie Hans Jochim Schmidt.

    14 von 14 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Nachkommenschaften

    • ungekürzt (02 Std. 42 Min.)
    • Von Adalbert Stifter
    • Gesprochen von Hans Jochim Schmidt
    Gesamt
    (1)
    Sprecher
    (0)
    Geschichte
    (0)

    Die Nachkommenschaften stehen in Stifters Werk allein, sie sind seine einzige wirklich gelungene komische Erzählung...

    ilonka sagt: "Hübsch. Toll gelesen von Hans Jochim Schmidt"
    "Hübsch. Toll gelesen von Hans Jochim Schmidt"
    Gesamt

    Wie immer bei Stifter erlebt man Landschaft, elegant beschrieben.
    Spannung bringt eine Familiengeschichte um einen Maler zwischen Kunst
    und Bürgertum. Ein Hörbuch für einen geruhsamen beschaulichen Feierabend.

    Wundervoll vorgelesen von Hans Jochim Schmidt.
    Den möchte ich an dieser Stelle mal ausdrücklich erwähnen. Er hat jede Menge Klassiker eingelesen. Goethe, Schiller, Keller, Raabe, Storm, Novalis, Homer, Schopenhauer, Nietzsche usw usw. Bei audible fast 150 Titel. Immer angenehm zu hören. Das Beste: Durch seine Art zu sprechen werden die alten Texte einfach
    verständlicher. Äußerst empfehlenswert!

    0 von 0 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch

    • gekürzt (05 Std. 13 Min.)
    • Von Marina Lewycka
    • Gesprochen von Iris Berben
    Gesamt
    (48)
    Sprecher
    (18)
    Geschichte
    (17)

    Als Nadias verwitweter Vater ihr mitteilt, dass er wieder heiraten will, löst er eine gewaltige Familienkrise aus...

    ilonka sagt: "Doppeltes Vergnügen"
    "Doppeltes Vergnügen"
    Gesamt

    Das Buch allein schon ist überaus witzig und zugleich spannend. Obendrein sogar
    noch historisch und gesellschaftlich lehrreich. Aber was Iris Berben mit ihrer Stimme daraus macht, das verdient zehn Sterne. Das ist ganz hohe Vortragskunst. Oscar für
    treffliche Textbelebung!

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Die sozialen Gründe des Untergangs der antiken Kultur

    • ungekürzt (01 Std. 12 Min.)
    • Von Max Weber
    • Gesprochen von Jan Krauß
    Gesamt
    (9)
    Sprecher
    (1)
    Geschichte
    (1)

    Das Römische Reich wurde nicht von außen her zerstört, etwa infolge zahlenmäßiger Überlegenheit seiner Gegner oder der Unfähigkeit seiner politischen Leiter...

    birbert sagt: "Sehr enttäuschend"
    "Jammer!!! Text kaputtgelesen..."
    Gesamt

    Ein Negativ-Lehrstück für Sprecher: Wie man einen klugen Text komplett zugrunde lesen kann, bis er jeden Sinnes entleert ist. Ich hab nach der Hälfte aufgegeben.
    Völlig entnervt. Der Sprecher begreift offenbar überhaupt nicht im mindesten, was er da vorträgt. Die gekünstelt theatralische Stimmlage paßt eh nicht - schlimmer ist, dass dauernd falsche Betonungen gesetzt werden. Wissenschaftliche Texte machen mir normalerweise keine Probleme, aber hier konnte ich die Aussage von Max Weber wirklich nicht mehr wiederfinden.

    0 von 0 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Nerd Attack!: Eine Geschichte der digitalen Welt vom C64 bis zu Twitter und Facebook

    • ungekürzt (10 Std. 42 Min.)
    • Von Christian Stöcker
    • Gesprochen von Uve Teschner
    Gesamt
    (494)
    Sprecher
    (106)
    Geschichte
    (107)

    Die Revolution begann in Kinderzimmern: Mit dem C64, dem ersten millionenfach verbreiteten Heimcomputer...

    doktorfaustus sagt: ""The coolest thing in store, a commodore 64 !""
    "aufschlußreich auch für die ältere Generation"
    Gesamt

    Ich hatte beim Hören ziemlich viele Aha-Erlebnisse. Datenverarbeitung hat mich schon als 68er Studentin fasziniert. Hab noch Lochkarten geschrieben für saalgroße Uni- Rechenzentren mit dicken blauen IBM-Computern, die größer waren als eichene Familienschrankwände. Big Blue eben. - Aber dann hatte ich eine Weile Jobs ohne DV und auch keine Familie mit Commodore-Kindern. Und so verpasste ich wohl eine ganze Menge der Entwicklung zu "digital Natives". Als DV dann fast ruckartig zu den beruflichen Notwendigkeiten gehörte, lernten wir alle den täglichen Kampf mit Windows.
    In Nerd Attack werden die Denkstrukturen begreiflich. Und es ist wahrlich erschreckend. Wohl nicht umsonst hieß das erste Kleingerät für die meist männlichen Kids "Commodore". Die Spiele waren auf Krieg und Sieg gerichtet.
    Und Kinder, die früher "Lausbuben" waren, hatten ein neues Feld für Kreativität:
    die technischen Autoritäten austricksen.
    Das ist in "Nerd Attack" wunderbar nachzuhören.
    Mir hat das aber auch klargemacht, warum leider soviel an den neuen Softwares und Hardwares so unglaublich umständlich wurden. Bloß nicht deutlich werden. Große Kompetenz zeigen in unbegreiflichen Vokabeln. Versteckspielchen.
    Ein ganz simpler Videorecorder mit 86 klein bedruckten Seiten Bedienungsanleitung
    kann nicht wirklich bedient werden, wenn man die Sprache nicht versteht. Eigentlich soll der Apparat mir dienen und ich nicht ihm...
    Inzwischen ist man ja nun auf die "intuitive" Bedienung gekommen, schon besser.
    Weiblicher sozusagen. Aber die zugrunde liegenden Denkstrukturen sind immer noch die gleichen.

    "Nerd Attack" zeigt ein Stück Geistesgeschichte. Prima geschrieben und prima gelesen.

    Vielleicht ist noch dieser Hinweis erlaubt auf ein ganz außergewöhnliches Werk:
    Egon Friedell: Kulturgeschichte der Neuzeit. "Nerd Attack" ist dazu eine schöne Ergänzung. Diesen Friedell gibt es auch als Hörbuch, leider noch nicht bei audible, aber das kann sich ja ändern...

    .

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Atlas eines ängstlichen Mannes

    • ungekürzt (13 Std. 54 Min.)
    • Von Christoph Ransmayr
    • Gesprochen von Christoph Ransmayr
    Gesamt
    (76)
    Sprecher
    (24)
    Geschichte
    (23)

    Der Atlas eines ängstlichen Mannes ist eine einzigartige, in siebzig Episoden durch Kontinente, Zeiten und Seelenlandschaften führende Erzählung...

    Kristina sagt: "ach, wie schade..."
    "kann man gut mehrmals hören"
    Gesamt

    Ich kann mich der Begeisterung nur uneingeschränkt anschließen. Was für ein
    erkenntnisreicher Genuß. Man kommt ordentlich rum in der Welt des Vielgereisten.
    Scheint zunächst nach schönem Abenteuergefühl für den Daheimgebliebenen. Aber in diesen Erwartungsrahmen bringt der Autor oft die feinen Beobachtungen kleinster Details aus dem Alltag der Menschen hinein - und die Ferne erweist sich als gar nicht so fern. Ransmayr richtet diesen scharfen Blick auch auf seine Heimat. Unvergesslich wird mir die Geschichte bleiben, in der ein Vater seiner kleinen Tochter die sehnlich gewünschten Schuhe zur Kommunion kauft. Diese Miniatur ersetzt ganze dickleibige Hirnwerke über Soziologie und Erziehung.
    Es ist ein Hörbuch mit Herz - das vermittelt auch die Stimme des Autors.
    Nie wird sie aufdringlich. Ich wollte einfach nur zuhören. Mich mitnehmen lassen.
    Sinnlich. Gute Sprache und Spreche kann durchs Ohr auf der Zunge bizzeln.
    Werde ich noch öfter hören. Um auch das noch mitzukriegen, was mir bisher entgangen ist. Vielen Dank, Herr Ransmayr, für diese wundervolle Arbeit.

    5 von 6 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Der Mann, der niemals schlief: Ein Tom-Sawyer-Roman

    • ungekürzt (15 Std. 25 Min.)
    • Von Simon X. Rost
    • Gesprochen von Till Hagen
    Gesamt
    (150)
    Sprecher
    (45)
    Geschichte
    (45)

    Jahre ist es her, dass Tom zusammen mit seinem Freund Huck St. Petersburg unsicher machte. Jahre, dass er die Stadt verließ, um als Detektiv zu arbeiten...

    marlis sagt: "Weckt tolle Erinnerungen"
    "da hätte vielleicht auch Mark Twain gerne zugehört"
    Gesamt

    Sich als Autor so an eine Fortschreibung des Klassikers zu wagen, ist schon allerhand. Ich war sehr skeptisch, aber dann ganz schnell gefangen von der Geschichte. Wahrhaftig aufregend bis zum letzten Moment. Man glaubt ja nicht, was es im beschaulichen St.Petersburg alles gibt... Einerseits fühlt man sich im Buch irgendwie zu Hause. Man kennt das Personal und die Schauplätze seit der Lektüre in Jugendjahren. Aber dann wird doch einiges befremdlich. Beruhigend: Tom Sawyer bleibt auch als Detektiv der absolut unkaputtbare Held. Gut. Denn es geht nicht grade sanft zu. Naja, ein leichter Hang zur Groteske würde Master Twain wohl nicht stören. Erzählerisch gelungen.
    Ein Sprachmeisterwerk ist es nicht unbedingt. Aber ein SPRECHMEISTERWERK. Dafür noch mal fünf Sterne extra. Till Hagen hat sich nach meinem Gefühl 15 Stunden lang kein einziges Mal im Ton vergriffen und in der Betonung. Klasse. (Leider gibt es nicht wenige Hörbücher, wo man denkt, der Sprecher hat keine Ahnung, von was er da redet oder keinen Bezug zum Text.) Hier ist einer der seltenen Fälle, wo sozusagen das Buch selber spricht. Vorbildlich.
    .

    8 von 8 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.

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