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Bernd

Berlin, Deutschland

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371

  • The Cutting

    • ungekürzt (12 Std. 48 Min.)
    • Von James Hayman
    • Gesprochen von Erich Räuker
    Gesamt
    (359)
    Sprecher
    (39)
    Geschichte
    (40)

    Die Leiche eines 16-jährigen Mädchens wird gefunden, das Herz mit chirurgischer Präzision entfernt. Eine weitere Frau wird entführt: Jemand stiehlt die Herzen schöner junger Frauen...

    Andrea - Buechereule.de sagt: "The Cutting - Spannender Debütroman mit dem Thema "Organhandel""
    "Da sollte es besser keine weiteren Ergüsse geben!"
    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte

    Nun denn - eine längere Kritik ist hier kaum vonnöten. Dazu reicht die Substanz des Werks einfach nicht.

    Das Positive. Erich Räuker liest recht solide, und engagiert, GUT! Ich frage mich nur, ob sich seine Zehennägel ebenso oft aufgerollt haben wie meine ?!

    Es gibt von Allem zuviel - zuviel (bemühte und künstliche) Komplikationen, die Mr. Super-Detektiv von seinen genialen Ermittlungsideen ablenken sollen, um etwas Spannung zu erzeugen;
    zu viele tiefschürfende :-) Sebstreflektionen des 'Superstars', in denen er sich recht regelmäßig verliert - worauf wiederum ein paar Gramm Spannung mühselig erzeugt werden müssen;;
    zu viele berufliche Fallstricke, die der böse Chief als Stolperfallen in den Weg zum Olymp der Detektive legt.

    Aber genug davon.

    Fazit:
    Ich hätte dieses Buch sicher nicht zu Ende gelesen. Es ist nur Herrn Räukers Vortrag zu verdanken, daß ich der Lesung bis zum (äußerst schwachen und außerdem vorhersehbaren) Abschluß beiwohnte.
    Fortgetztes Verfolgen der Ermittlungsarbeit dieses Teams ist absolut entbehrlich - geschweige denn eine 'Serie'.

    P.S. Wie ich gerade bei amazon sehe sind bereits weitere zwei Bände als Buch- Schnellschüsse publiziert worden, die gemäß den jeweiligen Rezensionen noch schwächer sind. Man will wohl auf die Schnelle noch einen kleinen Reibach....:-)

    1 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Die blendende Klinge (Die Licht-Trilogie 2)

    • ungekürzt (32 Std. 18 Min.)
    • Von Brent Weeks
    • Gesprochen von Bodo Primus
    Gesamt
    (494)
    Sprecher
    (257)
    Geschichte
    (252)

    Gavin Guile stirbt. Der hoch geehrte Lord Prisma glaubte, er hätte noch fünf Jahre zu leben - doch jetzt bleibt ihm nicht mal mehr eines...

    Christian sagt: "wie zu erwarten: Genialität höchster Güte"
    "'Schwarzes Prisma' war schon nicht so doll..."
    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte

    ...verglichen mit dem gewohnten Brent Week-Standard, aber die nun vorliegende Fortsetzung ist nur noch absoluter Nonsens, leider ohne die vergnüglichen Anteile desselben.

    Ich quäle mich normalerweise auch durch nicht so dolle Hörbücher, aber um hier mehr als drei Stunden zu 'schaffen' müsste schon eine ordentliche Prise Schmerzensgeld angeboten werden.

    Insbesondere dieser unappetitliche, quallenartige 'Bastard' Kip mit seinem ständigen weinerlichen Gejammere, dem zudem alle fünf Minuten 'die Tränen in die Augen schiessen', ist auf die Dauer nicht zu ertragen. Daß seine vorlaute Schnauze stets um Lichtjahre schneller ist als sein Hirn macht ihn nicht gerade sympatischer, da dies wiederum dazu führt, daß er schon wieder anfängt zu flennen sobald seine Ganglien seine zumeist dämlichen bis arroganten Sprüche eingeholt haben. Andere Rezensenten haben dieses Gehabe als 'Selbstreflektion' geschönt - ich kann das nicht so sehen, da zu einer solchen entsprechende Erkenntnisse und Folgerungen seitens des 'Patienten' gehören würden, von denen jedoch weit und breit nichts zu erkennen ist. Im Gegenteil - sein stammelndes Gechwafel wird immer konfuser, und zudem noch dusseliger sobald ein weibliches Kleidungsstück in seiner Nähe auftaucht, das seine frühpubertäre Hormonaussschüttung anregt. Ach, was ist dieses liebenswerte Kerlchen (schade nur, daß niemand das je bemerkt) doch für ein aufrechter Mann, und ein kleiner Casanova...

    Bedauerlicherweise ist besagter Möchtegern-Casanova ein echter Widerling. Und er ist nicht auszuhalten.

    Fazit:

    Was mein Interesse an der 'Licht-Trilogie' geweckt hat (inzwischen ist die Trilogie übrigens laut amazon.de zu einer Tetralogie mutiert) ist bedauerlichweise seit dem dritten (Download-) Teil des 'Schwarzen Prisma' vom Wust des allgemeinen Geschwätzes erdrückt worden, da haben die revolutionären Ideen (wenn man von der hochwertigen Schlacht und deren Beschreibung absieht) nicht mal für einen Band ausgereicht. Einige weitere nette Ideen wurden durch ein plötzlich auftretendes Leiden erstickt: Seit diesem vorgenannten dritten Teil leiden viele handelnde Personen unter einem epidemisch auftretenden Grinsen - er grinste, sie grinste zurück, usw. und so fort. Ständig, wie unter Zwang - leider auch ohne daß der Leser/Hörer irgendeinen Sinn darin erkennen könnte.

    Aber kommen wir zurück zum Gegenstand dieser Rezension: Ich habe diesen zweiten Teil zu früh gekauft - ein Fehler der sich nicht wiederholen wird. Hätte ich das 'Schwarze Prisma' zuerst zu Ende gehört, wäre dieser Kauf ganz sicher unterblieben. Glücklicherweise bietet audible seit Neuestem die Möglichkeit, solche Fehler durch Umtausch bei Nichtgefallen zu 'reparieren'.
    Dafür gebührt audible mein Dank, und meine ausdrückliche Hochachtung.

    Die Geschichte selbst erhielt von mir zwei Sterne, da in dem von mir gehörten, dreistündigen Teilstück mit Ausnahme der (ziemlich absurden) "Seeschlacht' des Prisma mit dem Meeresdämon absolut nichts passiert, was der Erinnerung wert wäre, geschweige denn einer Erwähnung.

    Die fabelhafte Lesung von Bodo Primus verdient eine 5-Sterne-Wertung, die in einer Gedamtwertung von drei Sternen resultiert.

    8 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Das Gebot der Rache

    • ungekürzt (07 Std. 45 Min.)
    • Von John Niven
    • Gesprochen von Gerd Köster
    Gesamt
    (137)
    Sprecher
    (37)
    Geschichte
    (36)

    Donald Miller führt ein Leben, von dem man nur träumen kann. Mit seiner wohlhabenden Frau Sammy und seinem kleinen Sohn Walt bewohnt...

    Kristian sagt: "Ach schade ... es fing gut an"
    "(Für mich) eine große Enttäuschung..."
    Gesamt
    Sprecher
    Geschichte

    ...weil ich die bisherigen, eigenständigen Werke von John Niven genossen habe, besonders durch ihre Andersartigkeit (siehe das geniale 'Gott bewahre', und auch die frühen Werke 'Coma' oder 'Kill your friends').

    Von derartigen Alleinstellungsmerkmalen ist dieses Werk weit entfernt.

    Zu vorhersehbar, zu offensichtlich, zu konstruiert, dazu jede Menge logischer Fehler - mit keiner Zeile kommt auch nur annähernder Niven-Standard auf. Stattdessen wird ein Mix aus Tragödie und Thriller prasentiert, der in einer Sauce aus blutiger Rache und Brutalität serviert wird. Die Zutat 'Spannung' wurde bedauerlicherweise vergessen.

    Fazit: Keine Empfehlung - es gibt viele weit bessere Thriller!

    Gesamt: 3 Sterne
    3 Sterne für das Grundwerk,
    4 Sterne für den Sprecher Gerd Köster

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Die dunklen Gassen des Himmels (Bobby Dollar 1)

    • ungekürzt (17 Std. 19 Min.)
    • Von Tad Williams
    • Gesprochen von Simon Jäger
    Gesamt
    (655)
    Sprecher
    (580)
    Geschichte
    (573)

    Bobby Dollar ist ein Engel. Als Anwalt kehrt er hin und wieder herab zur Erde, um die Sterbenden gegen die Mächte der Hölle zu verteidigen...

    Michael sagt: "Liege ich dieses Mal so weit daneben?"
    "Die dunkle Gosse des Gehirns... ist ein Fehlkauf !"
    Gesamt

    Vom im Klappentext avisierten Humor finden sich wenig Spuren - ersatzweise gibt's zu den unpassendsten Gelegenheiten billige Witzchen auf unterstem (TV-)Niveau, also von infantil bis senil - die gesamte Bandbreite.

    Die zugrundeliegende Idee, daß Engel sich aufführen wie schießwütige Killer ( Predator des Himmels ;-) und ziemlich eindimensional unterwegs sind gefiel mir nicht so besonders. Dies gilt insbesondere für den Protagonisten, den Engel-Anwalt als Ich-Erzähler; dieses arrogante Kerlchen, bei dem es sich offenbar um einen Pubertierenden im frühesten Stadium handelt, wurde vom Schreibstil so angelegt, daß der Leser/Hörer immer wieder direkt angesprochen wird. Wie etwa zum Beispiel "Ich erkläre Ihnen hier mal kurz, wie sich das mit den Engeln verhält..." oder "Sie denken wahrscheinlich..." Dann folgt die Beschreibung was Sie vermutlich denken, um Ihnen dann zu erklären, daß Sie (sic!) völlig danebenliegen. Und der Engel-Anwalt muß Ihnen auch (selbstverständlich) unbedingt erklären, wie sich das mit dem Leben nach dem Tod tatsächlich verhält.

    Dieser verqueren Logik folgend sind (ausnahmslos alle) Wesen der Gattung Mensch minderwertige Geschöpfe, die der Engel-Anwalt, Bobby Dollar, wie auch seine dämonischen Widersacher, (natürlich) turmhoch überragen. Der Mensch: Nichts weiter als eine bemitleidenswerte Kreatur mit tumber Sprache und unterbelichtetem Intellekt. Geht's noch? Schon allein dieser unübersehbar/-hörbar anmaßende Denkansatz ist, meiner Meinung nach, mehr als fragwürdig.

    Damit nicht genug - es werden viele Allgemeinplätze bedient - Phrasendrescherei soll Intelligenz suggerieren. Und es gibt reichlich Geschwafel. Die Dialoge finden ausnahmslos in einer derb-primitiven Ausdrucksweise statt. Hier werden all die Wörter benutzt, die in der amerikanischen Öffentlichkeit heutzutage 'verboten' sind und mit einem Piep belegt werden.

    Fazit: Ich schwankte zwischen 2 und 3 Sternen.

    2,5 für die Schreibe von Williams - seine ersten Bücher waren um Klassen besser, und er war auch schon mal sehr viel origineller, und weniger reaktionär. Ich für meinen Teil betrachte Tad Williams' Versuch, einen Christopher Moore-Verschnitt zu schreiben, als gescheitert. Einzig die Idee mit dem 'Dritten Weg' ist reizvoll; falls der Autor diesen Themenansatz in den Fortsetzungen der Trilogie weiter verfolgt, werde ich mir den Folgeband zumindest ausborgen.

    Ich schätze Simon Jäger sehr, dies hier ist allerdings die schwächste Lesung, die ich je von ihm gehört habe. Ich habe ihm jedoch mildernde Umstände zugebilligt - diesen Wortschrott zu lesen ist wohl eine echte Herausforderung gewesen. Insbesondere im zweiten Teil dieser Lesung unterliefen ihm ungewohnt viele Versprecher und unpassende Stimmmodulationen, die nicht zum aktuell 'Sprechenden' passten. Trotz der offensichtlich mangelnden Konzentration reichte es in Anbetracht des minderwertigen 'Stoffs' immer noch zu insgesamt 3 Sternen.

    25 von 36 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Abendruh (Maura Isles / Jane Rizzoli 10)

    • ungekürzt (12 Std. 23 Min.)
    • Von Tess Gerritsen
    • Gesprochen von Mechthild Großmann
    Gesamt
    (563)
    Sprecher
    (259)
    Geschichte
    (257)

    Sie sind die einzigen Überlebenden schrecklicher Familientragödien. Erst wurden ihre Eltern und dann obendrein die Pflegefamilien brutal er mordet...

    monika sagt: "Wer sucht die Sprecher aus?"
    "(Ewige) Abendruh... dank Mechthild Großmann"
    Gesamt

    Zur Sprecherin - bzw. der Dame, die hier ihre tägliche Einkaufsliste vorliest - gibt's mehr zu sagen, siehe weiter unten.

    Endlich gehts wieder aufwärts, jedenfalls was das Buch selbst angeht.

    Ich habe sämtliche Bücher von Tess Gerritsen aus der Rizzoli und Isles Reihe gehört. Bei diesem Band habe ich jedoch lange überlegt, ob ich mir ein weiteres Abenteuer aus dieser Reihe antue, denn die letzten beiden Bände ('Totengrund' und 'Grabesstille' hatten bei mir den Eindruck gemacht, daß der Autorin so langsam die Luft (bzw. die Phantasie) ausgeht - und Audible geeignete Sprecher(innen) für einen Thriller.

    Dieses Buch lässt hoffen, das Tess Gerritsen die notwendige Kreativität wiedergefunden hat. Für das zweite Kriterium (zur Anschaffung eines Hörbuchs) trifft dies allerdings keineswegs zu.

    Der Erfolg dieser Buchreihe (Maura Isles /Jane Rizzoli) war bis Band 7 ('Grabkammer') eng mit der 'Stimme', sprich Michael Hansonis verknüpft - einem begnadeten Sprecher, der selbst das Branchenbuch engagiert und beherzt vortragen könnte :-)

    Was Audible (bzw. Random House Audio) dazu bewogen hat, ab Band 8 eine Märchen- oder Kinderbuch-Vorleserin einen komplexen Thriller vortragen zu lassen, ist mir nicht eingängig - was jedoch absolut sicher ist, ist daß dies ein fataler Missgriff war. Frau Großmanns leiernde Stimme ist nicht nur nervig (das ist natürlich Geschmackssache), sondern ein rezeptfreies Schlafmittel. Von Interesse keine Spur, von so etwas wie Engagement oder Begeisterung gar nicht zu reden. Betonung oder stimmliche Ausformung - Fehlanzeige, jede handelnde Figur spricht ebenso uninspiriert, egal ob gerade eine Fahrt durch Maine's Wälder oder ein Kampf 'auf Leben und Tod' geschildert wird. Das aber kann es doch nicht sein - ein Thriller lebt schließlich von 'Ups and Downs', jedenfalls wenn er vorgetragen wird.

    Ich jedenfalls werde - sofern ich den Kauf einer weiteren Episode erwäge - zum Buch greifen, keinesfalls jedoch ein weiters Mal zum Hörbuch, vorgetragen von Frau Großmann.

    Fazit:

    Die Episode 'Abendruh' (gemeint ist das Buch) wird von mir mit 4 **** bewertet, die 'Langweilerin' mit 1 *, das macht, da Tess Gerritsens kreative Leistung schließlich die Grundlage bildet, insgesamt 3 ***.

    10 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Gebieter des Sturms (Elder Races 2)

    • ungekürzt (13 Std. 05 Min.)
    • Von Thea Harrison
    • Gesprochen von Tanja Fornaro
    Gesamt
    (185)
    Sprecher
    (143)
    Geschichte
    (144)

    Er gebietet über die Stürme... und über ihr Herz. Nach dem Tod ihres Onkels ist die Fee Thistle "Tricks" Periwinkle die rechtmäßige Erbin des Thrones...

    Bernd sagt: "Ohjeee! Die Phantasie hat nur für Band 1 gereicht"
    "Ohjeee! Die Phantasie hat nur für Band 1 gereicht"
    Gesamt

    Dragos, bekannt aus Band 1 'Im Bann des Drachen', verliert zwei wertvolle Mitarbeiter und gleichzeitig Freunde.
    Tiago ist ein Donnervogel und gebietet über Stürme. Niniane (aus dem ersten Band auch bekannt als 'Tricks') verlässt New York, um sich in Chicago als Thronerbin der Dunklen Fae zur Königin krönen zu lassen. Auf Niniane wird bei ihrem Eintreffen in Chicago ein Anschlag verübt, Tiago reist ihr ohne zu zögern hinterher und übernimmt die Aufgabe, sie zukünftig zu beschützen. Er findet das vom ersten Anschlag noch verletzte Mädchen nach einigem Suchen, gerade noch rechtzeitig um einen zweiten Mordanschlag zu vereiteln.

    So weit, so gut ... doch hier hat die Muse Mrs. Harrison verlassen. Der Rest des ersten Teils ist nach demselben Schema geschrieben wie der Vorgänger, auch wenn die Figuren durch ein anderes Setting stolpern.

    Was 'Im Bann des Drachen' noch Sinn machte - Flucht und Verfolgung - mutet in Band 2 etwas lächerlich an, denn Niniane und Tiago sind Verbündete und kennen sich. Die sich zögernd entwickelnde Liebesgeschichte zwischen Tiago und Niniane mochte mich nicht so recht zu überzeugen, hatte aber einige charmante Momente, die den Rest des ersten Teils und den Anfang des zweiten zumindestens noch hörenswert machen.

    Ab dort wird's dann richtig holprig, teilweise sogar dümmlich, und zum 'Showdown' absolut unlogisch, was den zweiten Teil des Hörbuchs ungenießbar macht:

    Dem aufmerksamen Hörer wird im Verlauf der Handlung oftmals nahegebracht, daß die Liebenden 1.) sich telepathisch verständigen können, und daß 2.) der machtvolle Tiago seine Liebste in seiner kraftvollen Magie 'einhüllen' kann um sie zu schützen.
    Nun - dieses Wissen scheint Mrs. Harrison ausgerechnet in dem Moment entfallen zu sein, als während eines Nachtlagers auf dem Weg zur Krönung Ninianes durch das magiegeschwängerte Anderland mit einem finalen Anschlag auf Niniane die bevorstehende Krönung verhindert werden soll. Sie wird unter Waffengewalt entführt - und kommt nicht auf die Idee, ihren keine 30 Meter von ihr entfernten LIebsten über ihre missliche Lage zu unterrichten - Wie hirnverbrannt ist das denn ?? Aber im Laufe des quälend unsinnigen 'Showdown's haben offenbar alle ansonsten denkfähigen 'Guten' ihre Intelligenz an der Garderobe abgegeben, wie sonst wäre es denkbar, daß die Schlüssel zu den magischen Fesseln überall gesucht werden, nur nicht bei den (logischerweise) mittlerweile toten Unholden ??

    Diese Schilderung puren Unsinns ist so absurd, daß es bei mir zu Ausbrüchen von Erheiterung geführt hat. Ähnliches gilt für die in diesem Band recht unerotischen "Erotik-Abenteuer', deren einziger Sinn darin zu bestehen scheint, die Heldin regelmäßig 'zu zerreissen' - das arme Ding ;-)) Nun ja... Nicht jeder kann ein Drache sein, nicht wahr?

    Fazit: Teil 1 des Hörbuchs wurde von mir mit 4 **** bewertet, Teil 2 ist mit 2 ** noch sehr gut weggekommen - insgesamt ergibt das eine Gesamtbewertung von 3 ***.

    12 von 12 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Stunde der Vergeltung (McCloud Brothers 6)

    • ungekürzt (18 Std. 08 Min.)
    • Von Shannon McKenna
    • Gesprochen von Svantje Wascher
    Gesamt
    (184)
    Sprecher
    (97)
    Geschichte
    (97)

    Die ehemalige Kriminelle Tamara Steele gibt sich die größte Mühe, ihrer dreijährigen Adoptivtochter eine gute Mutter zu sein. Aber dann wird sie von ihrer...

    Bernd sagt: "Unglaublich gut, erotisch (wie stets) und spannend"
    "Unglaublich gut, erotisch (wie stets) und spannend"
    Gesamt

    5 Sterne sind hier nicht genug, daher 2 Extra-Sterne für Svantje Wascher !!

    Tamara Steele ist nun für ihre kleine Adoptivtochter Rachel da. Das Leben, das sie sich aufgebaut hat, wird jedoch schlagartig auf den Kopf gestellt als Val Janos in ihr Leben tritt. Er muß sie seinem ehemaligem Auftraggeber Daddy Novak ausliefern, wenn er seinen Mentoren Imre lebend wiedersehen möchte. Daß er dies beim Anblick der aufregenden Tamara gar nicht mehr tun möchte ist schnell klar, doch er ködert sie mit der Aussicht, den Mörder ihres Vaters und ihrer Familie zur Strecke bringen zu können.

    Ich fieberte diesem Band um Tamara entgegen, seit sie im ersten Band ihren Auftritt (noch) auf der Seite des Bösewichtes hatte und seitdem auf stets mysteriöse Weise wiederkehrte. An diesen Teil hatte ich recht hohe Erwartungen, da Tam ja nun beileibe kein einfacher Charakter ist, aus dem plötzlich ein weichgespülter Charakter werden kann. ABER weit gefehlt - Mrs. McKenna hat hier alles perfekt zusammengebracht, der ihr zugedachte Herr paßt natürlich auch wie die Faust aufs Auge. Tamara ist die stahlharte, mutige, brutal-humorvolle Heldin geblieben, die aber dank Rachel und den Einblicken in ihre Vergangenheit eine weiche, tragische und verletzliche Seite dazubekam. An ihrer Seite taucht nun Val auf, mit dem die Autorin einen ganz neuen Heldentypus innerhalb der Serie entwickelte. Valerys Schicksalsweg begann, als seine Mutter, eine Prostituierte, starb und er von da an ihre Stelle im Gefolge des Verbrechers Novak einnehmen mußte. Auch für ihn waren Mord, Diebstahl und Betrug keine Fremdworte, doch er hat das Herz am rechten Fleck. Und er ist fasziniert von Tamara, sie gibt seinem bisher leeren, sinnlosen Leben einen neuen Sinn.

    Man kann Shannon McKenna sicher nicht vorwerfen, daß sie langweilige Charaktere kreieren würde! So finden Gott sei Dank auch alte Bekannte Einzug in die Geschichte. Wir sind auf Nicks und Beccas Hochzeit und dürfen miterleben, wie amüsant und vom Beschützerinstinkt getrieben sämtliche McClouds, Freunde und Ehefrauen den vermeintlich Neuen an Tamaras Seite beäugen. Einfach großartig!

    Shannon McKenna hat mit „Stunde der Vergeltung“ (wieder) einen ungemein spannenden und emotional mitreißenden sechsten Teil der McCloud und Freunde–Serie geschaffen, der vor allem mit seinen zweieinhalb starken Protagonisten besticht. Ein Hoch auf Val, Tamara und den ambitionierten Schreihals Rachel!

    Ich liebe die Romane von Shannon McKenna, weil sie so plastisch und realistisch schreibt. Stunde der Vergeltung' ist ein spannender Thriller, der sowohl erotisch, als auch pychologisch einiges zu bieten hat. 'Gute' wie 'böse' Protagonisten sind allesamt schillernde Typen, die Figuren sind ausgefeilt und äußerst überzeugend.

    27 von 27 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Zwielicht (Die schwarzen Juwelen 4)

    • ungekürzt (15 Std. 53 Min.)
    • Von Anne Bishop
    • Gesprochen von Gabriele Blum
    Gesamt
    (127)
    Sprecher
    (56)
    Geschichte
    (55)

    Die atemberaubende Rückkehr in die Welt des Blutes: In "Zwielicht" wird Lucivar vor eine grausame Wahl gestellt, Saetan begeht seinen größten Fehler...

    Annika sagt: "Männliche Charakteristik fehlt"
    "Einfach schön... eine wertvolle 'Ergänzung'"
    Gesamt

    Vorab :
    Auch ich war zuerst, wie andere Rezensenten, etwas enttäuscht, daß Sascha Rotermund für diesen (und die folgenden Bände) nicht zur Verfügung stand/stehen wird. Allerdings kann ich die 'Verdammung' Gabriele Blums nicht nachvollziehen; mir hat die 'neue Stimme' recht gut gefallen, zumal es in diesem Band oftmals um Liebe (und andere Katastrophen) geht - da passt eine weibliche Stimme optimal.

    Es war mir bewußt, daß der vierte Band keine direkte Fortsetzung zu den ersten drei Bänden sein würde, trotzdem habe ich ihn gekauft - auch in der Hoffnung zu erfahren, wie es mit Jeanelle und Daemon weiter geht.

    Und ich bin nicht enttäuscht worden. Allein die Episode 2 (Lucivar und seine Marian) lohnte den Kauf. Doch auch mit Daemon und Jeanelle geht es recht forsch weiter.

    1) In "Traumweber" liest man über die Entstehung der Traumweber und den Tod der Drachen.
    2) "The Prince von Ebon Rhi" erzählt die Geschichte von Lucivar und Marian
    3) "Zuulaman" blickt in Saetans Vergangenheit und erzählt vom Tod seines dritten Kindes und dem Ende seiner Ehe mit Hekatha.
    4) "Das Herz von Kaeleer" fängt dort an, wo SCHATTEN aufgehört hat und handelt von Daemons und Jaenelles schwierigem Weg zum großen Glück - schliesst an Band 3 (Schatten) an.

    In diesen Episoden werden Fragen beantwortet, die man sich beim Lesen der vorhergehenden Bände gestellt hat - und das in gewohnter Anne-Bishop-Qualität. Von der gewohnten einzigartigen düsteren Athmosphäre muß man hier keinerlei Abstriche machen.

    Fazit: Absolut lesenswert - oder eher: Sollte man nicht versäumen!

    4 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Frisch gebissen (Chicagoland Vampires 1)

    • ungekürzt (12 Std. 56 Min.)
    • Von Chloe Neill
    • Gesprochen von Elena Wilms
    Gesamt
    (381)
    Sprecher
    (172)
    Geschichte
    (167)

    Die Studentin Merit wird nachts auf dem Campus von einem Vampir angefallen und schwer verletzt. Kurz darauf taucht ein zweiter Vampir auf...

    Waltraud sagt: "hihihi .... von wunderbar bis grottenschlecht ..."
    "Oh Mann (äh...Frau) - was für ein Murks..."
    Gesamt

    ...der eigentlich keiner Rezension würdig ist. Aber sei's drum:

    Die Katastrophe nimmt bereits am Anfang ihren Lauf. Da wird eine knapp Dreißigjährige des Nachts auf dem Uni-Gelände von einem (bösen) Vampir angefallen und tödlich verletzt. Rein zufällig (ha-ha-ha) erscheinen zwei (gute) Vampire und ersparen ihr einen verfrühten Abgang, indem einer sie zu einem Vampir wandelt. So weit, so witzig. Das Vampir-Frühchen erwacht nach drei Tagen, und Ihre erste Äußerung ist: 'Man hat mich ungerecht behandelt.' Gleich danach stellt sie fest, daß sich ihr Leben grundlegend geändert hat - was für eine beeindruckende Geistesleistung.

    Weniger beeindruckend war, daß die Gute sich im weiteren Verlauf alle 5 Minuten darüber auslässt, daß a) niemand ihre Einwilligung zur Wandlung eingeholt hat; b) sie ihr altes Leben zurückhaben möchte; und c) alle Vampire zumindest Monster sind (ungeachtet der Tatsache, daß sie nun selbst eine(r) ist). Ja, um Himmels willen: Sie war dem Tode nah, und drei Tage lang bewusstlos - wie also hätte jemand ihre Einwilligung einholen sollen?

    Bei logischer Betrachtung (aber vielleicht ist das von einer Doktorandin, die kurz vor dem Abschluss ihrer Diplomarbeit stand, zuviel verlangt?) wäre ihr eventuell aufgefallen, daß sie ohne Hilfe tot aufgewacht wäre. Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, daß die Protagonistin nicht einmal im Traum eine Danksagung erwägt.

    EIN Lob jedoch gebührt der Autorin: Sie hat nun erstmals öffentlich bekannt gemacht, daß die Wandlung zum Vampir unweigerlich zur Gehirnerweichung führt.

    Nun, zur schriftstellerischen Leistung (sofern man in diesem Fall eine solche Benennung überhaupt ins Auge fassen kann) wäre zu sagen, daß es sich um eine Aneinanderreihung von nichtssagendem, wehleidigem bis unsäglichen Geschwätz handelt (die Amerikaner nennen so etwas treffender 'bitching'), pikant gewürzt mit jeder Menge logischer Fehler (was allerdings an der lustlosen bis mangelhaften Übersetzung ins Deutsche liegen kann). Ein Beispiel gefällig?
    Die Freundin der Protagistin, Mallory; schaltet den Fernseher aus, keine fünfzehn Sekunden später fordert sie Merit auf, sich 'das doch mal anzusehen'..Ja - was denn bitte - den schwarzen Bildschirm? Nur der Ordnung halber: Merit zieht selbstverständlich NICHT in Betracht, diese naheliegende Frage zu stellen.

    Mein Fazit:
    Ich habe mich wirklich benüht, irgend etwas Gutes an diesem 'Werk' zu finden, aber das einzig Positive ist die Sprecherin, Elena Wilms (ihr sind auch die Sterne geschuldet), die gewohnt professionell und souverän vorträgt; natürlich kann selbst sie diesen Schmarrn nicht 'retten'.
    Bei dieser Gelegenheit: Wenn auch Sie Frau Wilms Stimme und Professionalität mögen, tun sie sich doch die Gestaltwandler-Serie und/oder Nachtlilien an, beide Werke sind ausdrücklicher Empfehlung wert.

    Zum guten Schluß: Ich habe den 'Genuss' nach 45 Minuten endgültig abgebrochen, und damit etwa 12 Stunden meiner Zeit einer intelligenteren Verwendung zugeführt.

    28 von 37 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Todesritual

    • ungekürzt (17 Std. 51 Min.)
    • Von Nick Stone
    • Gesprochen von Christian Baumann
    Gesamt
    (63)
    Sprecher
    (10)
    Geschichte
    (10)

    Der ehemalige Detective Max Mingus arbeitet inzwischen als Privatermittler. Er ist verbittert und desillusioniert, denn alle Fälle...

    Christiane sagt: "Wenn man "Einsamer Wolf"-Thriller mag..."
    "Laaaanngggweilig - Kein Vergleich mit den Ersten!"
    Gesamt

    Mingus ist alt geworden - und (sehr) verbraucht. Tja, das geht uns allen wohl früher oder später so.

    Vermutlich wird unser Älterwerden ebenso langweilig sein - das ist aber keine Rechtfertigung, uns bereits jetzt mit dieser Zumutung (die der Verlag mit äußerstem Wagemut noch einen 'Thriller' nennt) zu belästigen!

    Thriller waren die ersten beiden Bände dieser Trilogie ohne Zweifel - diese haben Spannung UND Lokalkolorit vermittelt; man befand sich stets mit dem Protagonisten mitten im Geschehen. Hier schaut/hört man nur zu und kann oft das ständige Gähnen kaum unterdrücken.

    Der erste Teil dieses (m.E völlig überflüssigen) Machwerks wurde mit einer über die Maßen ausgewalzten Wiederholung der Ereignisse in Band 1 und 2 aufgebauscht, von Handlung kaum eine Rede - und das bißchen war auch noch schwach konstruiert.

    Im zweiten Teil (den ich eigentlich nur noch widerwillig begonnen habe) artete das Ganze dann in 'Ergreifende Geschichten aus Absurdistan' aus, aufgefüllt durch weitere Wiederholungen aus 1 und 2 (Einiges davon sogar mehrfach), und zusätzlich 'aufgepept' durch hirnrissiges Psychogeschwafel.

    In den dritten Teil habe ich eigentlich nur noch aus Pflichtbewußtsein kurz reingehört - und habe selbst das schnell bereut. Und den 'Genuß' endgültig abgebrochen.

    In Anbetracht der 'Qualität' des Grundwerks wirkte selbst Christian Baumanns Vortrag (der die ersten beiden Bände gnadenlos gut gelesen hatte) einfach nur noch einlullend.

    Fazit:
    Das einzig Gute an diesem Machwerk ist die elektronische Übermittlungsform - so spart man sich den Weg zum Papiercontainer :-) Dieses Ärgernis würde ich mich nicht mal wagen, zu spenden oder zu verschenken. Nun - eventuell an Erzfeinde ?
    Falls Sie sich über die ZWEI Sterne wundern: Einer ist Christian Baumann geschuldet, dieser kann schließlich nichts dafür, daß er knapp 18 Stunden nichtssagendes Gelaber vorlesen sollte; mit dem zweiten Stern ist Nick Stones 'Schöpfung' eher noch überbewertet....

    8 von 10 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.

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