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Hardy

Prüm, Deutschland

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169

  • Das Lied von Eis und Feuer 20

    • ungekürzt (12 Std. 56 Min.)
    • Von George R. R. Martin
    • Gesprochen von Reinhard Kuhnert
    Gesamt
    (585)
    Sprecher
    (238)
    Geschichte
    (235)

    Nach dem missglückten Giftanschlag auf Daenerys und ihrem rätselhaften Verschwinden auf ihrem Drachen Drogon herrscht in Meereen...

    Hardy sagt: "Endlich wieder vereint..."
    "Endlich wieder vereint..."
    Gesamt

    ...sind die verschiedenen Sorylines im 10. dt. Buch respektive 19. und 20. Hörbuch. Liefen die Hörbücher 13-16 (Kingslanding, Iron Islands, Dorne) noch parallel mit den HB 17 und 18 (Norden und Essos), ist seit dem 19. Hörbuch wieder ein einzelner Zeitstrahl erkennbar.

    Ich kann zwar die Entscheidung des Autors zum "Charakter-Split" verstehen und habe tiefe Hochachtung vor seiner Leistung, wie er dies umgesetzt hat. Dennoch geht ein wenig von der Faszination der Geschichte dadurch verloren.

    Dies kann man sich beim (unbedingt erforderlichen) Reread / Relisten aber wiederholen, indem man die verschiedenen (Hör-)Bücher nebeneinander hört. Zur Empfehlung der Kapitel-Reihenfolge gibt es verschiedene Empfehlungen im Netz, die mir am besten erscheinende ist die auf der Website "boiledleather.com". Hier ist sowohl eine Reihenfolge für diejenigen vorgeschlagen, die die Geschichte bereits einmal gelesen resp. gehört haben als auch eine für Neulinge, wobei ich empfehle, die Ausgaben zuerst so zu konsumieren, wie sie erschienen sind.

    Wie bereits Rezensionen zu früheren Teilen erwähnt, sind die Hörbücher 13 - 20 auf den ersten Blick nicht so actionreich und vorantreibend, wie dies noch bei den Teilen 1 - 12 der Fall gewesen ist. Grund ist die Dramastruktur. Ursprünglich waren drei englische Bücher in Art der klassischen Dramastruktur vorgesehen, wobei wir dann nur zwölf Teile der hervorragenden Hörbuchern hätten genießen können.

    Der Autor merkte jedoch beim Schreiben sehr schnell, dass der vorgesehenen Umfang nicht annähernd aussreicht. Aus dem ersten Buch mit einem vorläufigen Höhepunkt (Krieg der fünf Könige) wurden drei englische Teile und somit zwölf deutsche Hörbücher. Das hier ein Teil zu Ende ist, erkennt man u. a. am Epilog beim Abschluss des zwölften Teils.

    Der mittlere Part wurde von ein auf zwei Bücher erweitert (die nun vorliegenden Hörbücher 13 - 20) und ist vor allem dafür da, Worldbuilding zu betreiben und die ab dem nächsten Teil wieder durchstartende Action vorzubereiten. Auch hier liegt zum Abschluss wieder ein Epilog vor.

    Dass ab dem englischen Buch sechs bzw. dem deutschen Hörbuch 21 gleich zu Beginn mit erheblichen Action zu rechnen ist, wird einem nach dem bisher letzten vorliegenden Hörbuch klar. Die Kämpfe im Eis (Winterfell und die Mauer) und der Kampf im Feuer (Meeren) stehen unmittelbar bevor und werden laut Autor gleich zu Beginn des nächsten Teils geführt. Ursprünglich wollte George R R Martin mindestens eine dieser Schlachten noch im letzten Buch stattfinden lassen, wurde aber von seinen Lektoren umgestimmt.

    Den dritten und letzten Teil des Dramas beabsichtigt der Auto nun in zwei englischen Büchern darzustellen, ich denke aber, dass aufgrund der noch offenen und zusammen zu führenden Handlungstränge ein weiteres englisches Buch erforderlich ist.

    Abschließen erneut großes Lob an Audible und Reinhard Kuhnert, auch wenn nun (sicherlich versehentlich) bestimmte Verdeutschungen von Namen leider ins Hörbuch geschlüpft sind.

    25 von 25 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Das Lied von Eis und Feuer 18

    • ungekürzt (13 Std. 56 Min.)
    • Von George R. R. Martin
    • Gesprochen von Reinhard Kuhnert
    Gesamt
    (643)
    Sprecher
    (220)
    Geschichte
    (224)

    In den Königslanden wird immer noch durch Intrigen und Verrat um die Macht und den Eisernen Thron gestritten...

    Hardy sagt: "Ein Lob an Reinhard Kuhnert"
    "Ein Lob an Reinhard Kuhnert"
    Gesamt

    Dass trotzt der langen Pause zwischen den Teilen 16 und 17 Audible das Hörbuch in gwohnt bester Qualität umgesetzt und dabei auf den Verdeutschungswahn Gott sei Dank verzichtet hat, hatte ich bereits in meiner Rezession zum 17. Teil beschrieben.

    Dieses Mal möchte ich die Rezession allein Reinhard Kuhnert widmen, der einfach einen unfassbar guten Job bei der Vertonung verrichtet. Da ich die Reihe im englischen Original sowohl gelesen als auch gehört habe, entsteht für mich die folgende Reihenfolge, was die Qualität betrifft:

    1. Lesen im englischen Original (bestimmte Dinge gehen einfach immer bei der Übersetzung verloren)
    2. Hören der deutschen Vertonung (dank des überragenden Reinhard Kuhnert)
    3. Hören des englischen Originals (Roy Dotrice kommt trotzt einer sehr guten Leistung einfach nicht an Herrn Kuhnert heran)
    ...
    ...
    ...
    10. Lesen der deutschen - teils katastrophalen - Übersetzung.

    Herr Kuhnert schafft insbesondere ab dem 5. Teil eine hervorragende Stimmen- und Stimmungsvielfalt zu erzeugen, so dass man auf der Couch, beim Joggen oder anderen Tätigkeiten einfach in die Welt von George R R Martin versinken kann. Ich bin angenehm überrascht, dass nach der längeren Pause vor Teil 17 seine Stimme sich - zumindest für mich - nicht hörbar verändert hat, sondern man einen hervorragenden Übergang von Teil 16 hat.

    Ich hoffe, dass Herr Kuhnert auch noch die nächsten Jahre für die Vertonung der Teile 21 - 28 (englische Bücher 6 und 7) und für die wahrscheinlich notwendigen Teile 29 - 32 (englisches Buch Nummer 8, dessen Erfordernis bisher vom Autor noch bestritten wird) auch noch zur Verfügung steht, so dass dieses literarische Meisterwerk auch den bestmöglichen Hörgenuss in deutscher Sprache erhält, den es verdient.

    Abschließend nochmal die Bitte an Audible, auch die deutschen Novellen um "Dunk & Egg" zu vertonen, die ca. 90 Jahre vor den Geschehnissen des Lied von Eis und Feuer spielen und eine fantastischen geschichtlichen Hintergrund für die Hauptsaga bilden. Von den bisher drei englischen Teilen sind die ersten beiden bereits auf Deutsch erschienen, der dritte wird sicherlich bald folgen und ein vierter englischer Teil wird für das Jahr 2013 erwartet.

    Fazit: Allein aufgrund des Sprechers ist die Serie für mich schon eine Hörempfehlung, kombiniert aber mit dem Schreibstil von George R R Martin und der fantastischen Geschichte wäre es eine Sünde, sich dieses Meisterwerk entgehen zu lassen.

    Viel Spaß Euch allen beim Hören!

    35 von 37 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Das Lied von Eis und Feuer 17

    • ungekürzt (14 Std. 12 Min.)
    • Von George R. R. Martin
    • Gesprochen von Reinhard Kuhnert
    Gesamt
    (696)
    Sprecher
    (212)
    Geschichte
    (211)

    Die Lage in den Sieben Königslanden ist nach den geschlagenen Schlachten weiterhin unübersichtlich und unsicher...

    Saarpirat sagt: "Endlich geht es weiter!"
    "Danke, danke, danke!"
    Gesamt

    Danke dafür, dass Audible und Reinhard Kuhnert sich dazu entschlossen haben, nicht die teilweise abstrusen eingedeutschten Eigennamen der aktuellen Übersetzung zu übernehmen sondern wie bisher es bei den englischen Eigennamen zu belassen. Das erleichtert auf alle Fälle den Hörgenuss.

    Zwar habe ich jetzt erst die beiden ersten Kapitel gehört, aber ich habe A Dance of Dragons bereits dreimal in der Originalversion gelesen und kann mir daher ein Urteil über den Inhalt erlauben.

    Sicherlich sind die Teile 13-16 (Im Original: A Feast of Crows) und die zukünftigen Teile 17-20 (Im Original: A Dance of Dragons) nicht voller Action gepackt, wie dies noch in den Teilen 11 und 12 (Im Original die zweite Hälfte von A Storm of Swords) der Fall war. Dies hat aber zwei (gute) Gründe:

    1. Wenn man das Opus Magnus von George R. R. Martin in die klassische Dramastruktur zerlegt, bilden die Teile 1 - 12 den ersten Part mit einem vorläufigen Höhepunkt, den Krieg der fünf Königen. Die Teile 13 - 20 bilden dann den Mittelteil, in dem erst einmal wieder Struktur aufgebaut und die Nachwehen der voran gegangenen Geschehnisse erzählt werden, was der eine oder andere sicherlich als zu langsam empfinden wird, mir jedoch sehr recht ist.

    2. Aufgrund der Fülle von Charakteren und Ereignissen hat sich der Autor entschlossen, die Teile 13 - 16 (4. englisches Buch) und die Teile 17 - 20 (5. englisches Buch) überwiegend parallel laufen zu lassen, was durchaus etwas irritierend und anstrengend sein kann, sowohl beim Lesen als auch beim Hören.

    Daher sollte man unbedingt nach Teil 20 noch einmal mindestens die Teile 12 - 20 hören, um wirklich in den Genuss kommen zu können.

    Da der Autor sich mit den letzten beiden englischen Büchern elf Jahre (von 2000 bis 2011) Zeit gelassen hat, während die ersten drei innerhalb von vier Jahren (1996 - 2000) erschienen sind, hat er viele Geschehnisse auch sehr viel subtiler eingearbeitet als noch zu Beginn. Daher ist ein 2. oder 3. Mal Hören unabdinbar, um in den vollen Genuss zu kommen.

    Auch sollte man bei einigermaßenden Englischkenntnissen nach dem Hören vonTeil 20 unbedingt mal auf Seiten wie z. B. Tower of the Hand oder A Podcast of A Song of Ice und Fire gehen, um die dortigen Theorien und Erläuterungen zu lesen resp. zu hören. Bei einem erneuten Lesen/Hören im Anschluss gehen einem viele Augen auf, was man ansonsten nicht bemerkt hätte.

    Fazit: Die Saga Das Lied von Eis und Feuer bzw. A Song of Ice und Fire gehört zu dem besten, dass es gibt und wird m. M. nach in wenigen Jahrzehnten einen vergleichbaren Stellenwert einnehmen, wie es heute der Herr der Ringe bereits tut. Es bleibt nur zu hoffen, dass der Autor die Geschichte noch ordentlich zu Ende bringen kann, auch wenn ich daran zweifle, dass er dies mit nur zwei weiteren englischen Teilen (gleich acht weitere Hörbücher) schaffen wird, aber im Endeffekt ist es nur gut für uns, wenn noch mehr Stoff uns zur Verfügung gestellt wird.

    Audible: Bitte auch den Heckenritter vertonen. Danke.

    38 von 41 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.
  • Das Silmarillion

    • ungekürzt (15 Std. 25 Min.)
    • Von J.R.R. Tolkien
    • Gesprochen von Achim Höppner
    Gesamt
    (528)
    Sprecher
    (160)
    Geschichte
    (163)

    Mittelerde lag im Dämmerlicht unter den Sternen, eine Zeit, in der die Elben große Dinge schufen. Aber am schönsten von allen sind die Silmaril...

    Hardy sagt: "1x Hoeren = 3 Sterne, ab dem 3. Mal: 5 Sterne!"
    "1x Hoeren = 3 Sterne, ab dem 3. Mal: 5 Sterne!"
    Gesamt

    Als erstes eine kleine Vorwarnung: Dieses (Hoer-)Buch stellt keinen einfachen Roman zum HdR, sondern die gesamte Vorgeschichte, die in Teilen in einer Art bilblischer Sprache erklaert wird.
    Wer sich davon jedoch nicht abschrecken laesst, bekommt die Entstehungsgeschichte von Mittelerde ab dem Schoepfungsakt bis hin zur Erschaffung der besagten Ringe, um die sich das bekannte Hauptwerk von Tolkien dreht.
    Beim ersten Mal Hoeren ist es durchaus anstrengend, da Tolkien sehr viele Figuren einfuehrt und dabei teilweise schon auf zeitlich viel spaeter eintretende Geschehnisse hinweist, was zuerst sehr verwirrend und mitunter unueberschaubar wirkt, daher wuerde ich fuer ein einmaliges Hoeren auch nur drei Sterne vergeben.
    Nimmt man sich jedoch die Zeit und hoert sich die Geschichte(n) noch mindestens zweimal an, so schafft man es, nach und nach die einzelnen Verbindungen zu ziehen und lernt dieses Werk immer mehr zu schaetzen. Auch beim fuenften und sechsten Mal Hoeren habe ich immer wieder neuens gefunden, was in diesem Genre zwar nicht eimalig, aber doch sehr selten ist, daher auch die fuenf Sterne fuer die Langzeitwirkung.
    Drei Episoden stechen aus der Vielzahl von Einzelgeschichten heraus: "Beren und Luthien", "Turin Turambar" und "Der Fall von Gondolin", aus der man ohne Schwierigkeiten jeweils eine eigene Kinoverfilmung gestalten koennte. Stoff bieten die 15 Stunden Hoergenuss wahrscheinlich gut fuer ueber zehn Filme, also Abwarten was nach der aktuellen Hobbit-Verfilmung (2012 und 2013) noch passiert ;-).
    Auch wenn ich die o. g. drei Episoden hervorgehoben habe, sind auch die anderen Abschnitte hervorragend ausgearbeitet und das gesamte Werk bildet einen wunderbaren historischen Hintergrund fuer den Hobbit und den Herr der Ringe.
    Zum Inhalt moechte ich (fast) keine Details verraten, da das Selber-Entdecken einfach mehr SpassŸ macht, nur so viel: Der - vielleicht sperrig klingende - (Hoer-)Buchtitel leitet sich vom Namen dreier Edelsteine ab, deren Erschaffung und Vermaechtnis eine zentrale Rolle spielt.
    Also, wenn Euch der Herr der Ringe fasziniert hat, dann koennt Ihr hier unbedenklich zugreifen und nicht nur 15 Stunden sondern mindestens 3 x 15 Stunden aufgrund des - eigentlich erforderlichen - Mehrfachhoerens wirklich genieߟen.
    Wer den HdR zwar nett aber nicht mehr fand, sollte evtl. auf leichtere Kost zurueck greifen.
    Gelesen wird das Werk von dem leider viel zu frueh verstorbenenen brillianten Achim Hoeppner, der auch den ersten Teil der HdR-Trilogie-Vertonung gesprochen hat. Auch wenn ich seinen "Nachfolger" Gerd Heidenreich ebenfalls sehr gerne als Sprecher lausche, kommt er nicht ganz an die Klasse von Achim Hoeppner heran.
    Fazit: Gebt Euch einen Ruck und dem Simarillion eine kleine Chance und belohnt Euch mit einem weiteren Meisterstueck von Tolkien.
    Danke auch an Audible, dass Ihr dieses Werk eingestellt habt.

    72 von 74 Hörern fanden diese Rezension hilfreich.

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